Beiträge von Humblebee

    Ich glaube dieses "gut drauf sein" ist in vielen Fällen auch eine Art Abwehrmechanismus. Einige stecken den Kopf nicht in den Sand und wiederum andere versuchen so mit der Situation umzugehen.

    Ich merken nur, dass ständige Nachrichten von Corona Fällen in der Familie oder Schule, Diskussionen über Quarantäne und die Ungewissheit wer wann wie lange zu Hause bleiben muss, nicht unbedingt förderlich ist.

    Das könnte natürlich sein. Bei uns in der Schule sind die Corona-Fälle aber sowohl bei SuS wie auch bei Familienmitgliedern gering. In den Klassen, in denen ich unterrichte, wurde noch kein Schüler positiv getestet und es waren auch erst vier SuS in Quarantäne, weil Familienmitglieder positiv waren. Diskussionen über Qurantäne gibt es nicht und dementsprechend auch keine Ungewissheit darüber, wer wie lange daheim bleiben muss (es waren bisher in allen Fällen 14 Tage).

    Man merkt ja jetzt schon an SuS, LuL und Erziehungsberechtigten, dass allesamt auf dem Zahnfleisch gehen.

    Ist das wirklich so schlimm bei euch? Bei uns sind sowohl SuS als auch KuK noch ziemlich gut "drauf". Und die Erziehungsberechtigten, mit denen ich in den letzten beiden Wochen im Rahmen des (in diesem Jahr telefonisch stattfindenden) Elternsprechtages am Telefon gesprochen haben, machten auch einen ganz munteren Eindruck.

    Ich wünsche euch auch einen schönen zweiten Advent und "Happy Nikolausi"!!!

    Eine GANZE?

    Das ist schwierig an den kleinen Schulen, die 0-2 Stunden im Kollegium oder an die SL verteilen können. Der Quotient zur Berechnung hat sich seit Jahrzehnten nicht verändert, die Aufgaben schon.

    Auch das könnte längst geregelt sein, indem ein Anspruch formuliert und alle Schulen entsprechende Stunden zugewiesen bekommen hätten.

    Nö, ich glaube, 'ne halbe. Aber ich habe nicht so im Detail im Kopf, wer - in einem Kollegium von mittlerweile fast 150 KuK (wir sind nunmal eine große Schule) - wieviele Anrechnungsstunden wofür erhält, muss ich sagen... ;)

    Unsere HP wurde seinerzeit übrigens von jemand externen aufgesetzt.

    Das würde ich wieder nutzen.

    Tatsächlich ist es wirklich Arbeit, die zusätzlich geleistet und selten über Entlastungen ausgeglichen wird.

    Ich möchte mal wissen, in welcher Behörde die MitarbeiterInnen außerhalb der Arbeitszeit unentgeltlich die amtlichen Internetauftritte aufstellen und pflegen.

    An unserer Schule erhält der (Informatik-)Kollege, der die Homepage vor Jaaaahren aufgebaut hat und sie "pflegt", dafür eine Anrechnungsstunde.

    In den allgemeinbildenden Schule ist es von der Inzidenz im jeweiligen Landkreis abhängig, was erlaubt ist und was nicht. Wobei Sportarten, die kontaktbetont sind, grundsätzlich verboten sind. Aber ab 50 sollen die Kinder beim Sport 2 m Abstand halten. Das klappt super an den Grundschulen mit ihren kleinen Hallen oder sogar Gymnastikräumen...

    Auch an den BBSn ist es von der Inzidenz im LK abhängig. Wir haben das Glück, eine große Sporthalle zu haben, die auch Mehrzweckhalle der Stadt ist.

    Hm, das hört sich bei vielen von euch wirklich übel an :( ! Ich muss sagen, ich habe mich langsam an Corona "gewöhnt" - so blöde das auch klingt. Natürlich würde ich auch gerne mal wieder abends essen oder nachmittags Kaffee trinken gehen, einen größeren Freundeskreis treffen o. ä., aber ich hoffe einfach darauf, dass es sich bald wieder bessert. Die Zeit des "Lockdowns" im Frühjahr haben wir geschafft, dann schaffen wir es jetzt auch!

    Ich schrieb ja schon mehrfach, dass wir in der Schule kaum Corona- und relativ wenige Quarantäne-"Fälle" haben und dabei ist es bisher zum Glück auch geblieben. Die SuS haben sich an die Maskenpflicht, Händewaschen, Lüfen usw. gewöhnt; da muss ich kaum noch drauf hinweisen.

    Auch habe ich von noch keiner/keinem Schüler*in gehört, dass sie aufgrund von Corona und der damit verbundenen Einschränkungen psychische Probleme haben. Ich habe zwar in meiner Klasse - wie eigentlich jedes Jahr - einige Schülerinnen, die beim Jugendpsychologen in Behandlung sind, aber diese Probleme bestehen bei allen schon seit längerer Zeit; natürlich macht es die momentane Situation für sie nicht einfacher...

    Es ist echt unerheblich, ob einzelne Erwachsene hier im Forum nicht im Verein waren als Kinder oder sich aktuell genauso bewegen wie sonst, es geht um die Tendenz. Und die psychische Komponente, die wie immer unser Handeln beeinflusst, ist Kindern und Jugendlichen noch weniger bewusst als uns. Ich finde es schon sinnvoll, dass wir das in der Schule mit ihnen thematisieren und zwar jenseits von "wenn ihr euern Hintern nicht hochkriegt ist es euer Pech".

    Nochmal: Ich sehe diese Tendenz bei den Kindern und Jugendlichen in meiner Umgebung nicht (oder nicht stärker als schon in den letzten Jahren) bzw. ich bemerke da keinen Einfluss von Corona. Diejenigen, die sich vorher schon viel bewegt haben, tun das weiterhin; diejenigen, die dies nicht getan haben, tun dies ebenfalls weiterhin.

    Bewegungsmangel bei Jugendlichen bei uns an der BBS im Unterricht zu thematisieren, bringt meiner Meinung nach wenig bis gar nichts. Und wenn, würde ich es den Sport-KuK überlassen. In meinen Unterricht passt es weder zeitlich noch thematisch, sorry.

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    Nikolaus

    Ich würde behaupten, dass die Mehrheit unserer Jugendlichen in irgendwelchen Gruppen aktiv ist. Sei es nun Sport, Musik oder die Pfadi.

    Das ist hier in der Gegend definitv nicht so. Pfadfindergruppen gibt es hier so gut wie gar nicht. Musikalisch ist auch kaum jemand "aktiv". Was Sport angeht: siehe oben. Einzig in der Feuerwehr, im Schützenverein oder in der "Landjugend" sind einige meiner SuS, aber das ist tatsächlich nur eine kleine Minderheit.

    Du unterschätzt die psychische Komponente. Vereinssport ist wichtig für ein gesundes Sozialleben, genauso wie musizieren in Gesellschaft, etc.

    Mag sein, dass es für einige Menschen wichtig ist. In meiner Bekanntschaft und auch in meiner "Schülerschaft" sind aber nur relativ wenige Kids (und auch nur wenige Erwachsene) in einem Sportverein aktiv; allein aufgrund der Tatsache, dass oftmals bei uns auf dem platten Land allenfalls Fußball im Verein angeboten wird oder aber es gar keine Sportvereine (mehr) gibt.

    Ich selbst war nur als Jugendliche kurz im Sportverein und habe dort Tischtennis gespielt. Später war ich einige Jahre lang im Fitnessstudio aktiv. Das hat mir für ein "gesundes Sozialleben" nicht wirklich gefehlt ;) .

    Wie gesagt: Die Kinder meiner Freunde und Bekannten, KuK und Nachbarn bewegen sich m. E. genauso viel wie sonst auch. Diejenigen, die sonst im Verein Fußball spielen, kicken jetzt halt im Garten mit ihren Kumpels; die Tochter einer Freundin, die im Handballclub ist, fährt gerade stattdessen mit Freundinnen sehr viel Fahrrad usw.

    dass Kinder sich offenbar noch weniger bewegen als sonst.

    Ja, das ist wirklich schade, aber der einzige Grund, den ich mir dafür vorstellen kann, ist wirklich, dass derzeit kein Vereinssport stattfindet. Ansonsten sehe ich aber Corona nicht als Grund sich weniger zu bewegen, auch für Kinder und Jugendliche nicht. Wenn ich mich in meiner Bekanntschaft und der Nachbarschaft umschaue, sehe ich, dass sich deren Kinder genauso viel draußen bewegen und spielen wie sonst.

    na danke. Ich gehe an 3 Tagen in der Woche im dunkeln zur Schule und komme im dunkeln wieder zurück. Bei dem trüben Wetter habe ich dann einfach keine Lust mehr raus zu gehen. Und an den anderen Tagen habe ich zu Hause massig Arbeit. Wenn das Wetter passt, dann gehe ich spazieren, aber bei totalem Shietwetter mag ich dann auch nicht.

    Im Frühjahr war das einfach leichter.

    Das ist dann aber in diesem Jahr (also in diesem Herbst/Winter) nicht anders bei dir als in den Vorjahren, oder?

    Bei uns findet auch an der Schule kein richtiger Sportunterricht mehr statt. Vom Vereinsleben mal ganz abgesehen. Wie bringt ihr eure eigenen Kinder, aber auch die Schüler*innen, in Bewegung? Wie bringt ihr sie psychosozial durch die Zeit? Miss Jones unterrichtet doch Sport, oder?

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass manche Erwachsene an ihre eigenen Grenzen geraten. Ich muss mich zur Zeit jedenfalls sehr konzentrieren, die Moral aufrecht zu erhalten. Ihr wisst, wie es ist, man ist ja immer gut gelaunt und Vorbild für alle in der Schule. Ich finde es selbst schwer, mich genug zu bewegen und ohne meinen sonstigen Ausgleich gesund zu bleiben. Es ist aber wichtig, gesund und positiv zu bleiben, für mich und für die mir Anvertrauten. Wie gelingt euch das zur Zeit immer wieder neu?

    Studie zum Bewegungsmangel:

    https://www.google.com/amp/s/www.spor…-kinder-100.amp

    Bei uns findet der Sportunterricht in der Schule zwar weiterhin statt, allerdings dürfen nur noch Sportarten durchgeführt werden, die keine Kontaktsportarten sind, also z. B. Badminton. Die Sport-KuK machen zwischendurch auch immer mal wieder Sporttheorie. Ich muss allerdings dazu sagen, dass es bei uns in einigen Bildungsgängen - bspw. den Berufsschulklassen - sowieso keinen Sportunterricht gibt und in den meisten Vollzeitklassen nur ein Halbjahr.

    Was mich selber und meinen Lebensgefährten angeht, muss ich feststellen, dass wir dieses Jahr sogar aktiver sind als in den Vorjahren ;) . Wir machen zwar keinen Sport im Verein oder Fitnessstudio (da war ich schon seit ca. 12 Jahren nicht mehr, weil ich es zeitlich einfach nicht "auf die Reihe kriege"), aber in diesem Jahr haben wir schon sehr häufig lange Spaziergänge gemacht und sind so oft im Garten gewesen und um diese Jahreszeit auf dem Crosstrainer wie nie zuvor.

    Wenn du der nordelbischen Landeskirche zugehören würdest, gäb es möglicherweise ein Problem.

    Warum das??? Verstehe ich den Witz gerade nicht? Oder ist man irgendwie "anders", wenn man in Kiel statt in Mainz der evangelischen Kirche angehört?

    Die "nordelbische Landeskirche" gibt es übrigens schon seit längerer Zeit nicht mehr; sie heißt seit 2012 "Nordkirche" (=ev.-luth. Kirche in Norddeutschland) ;) .

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