Beiträge von Humblebee

    Als ich mich zum zweiten Mal freistellen ließ, hatte ich meiner Schulleitung sogar selbst vorgeschlagen, mich ohne Bezüge freizustellen. Allerdings kam man mir entgegen und "flüsterte" mir, ich solle es alternativ mit einer Krankschreibung versuchen.

    Das hat dir die SL wirklich vorgeschlagen??? Und nun "droht" sie dir, dich zum Amtsarzt zu schicken? Ah ja... Bist du sicher, dass es sich wirklich alles so zuträgt bzw. zugetragen hat, wie du es uns hier weismachen willst?

    Ich wollte hier eigentlich auch einen längeren Kommentar schreiben, aber - ehrlich gesagt - fällt mir das schwer ohne ausfallend zu werden. Daher nur soviel: deinen Arzt sollte man eigentlich dafür anzeigen, dass er dich vier Wochen krankgeschrieben hat, ohne dass du wirklich krank bist. Und deine Schulleitung tut gut daran, dich zum Amtsarzt zu schicken.

    Nichtsdestotrotz tut es mir für deine Mutter leid, dass sie so krank ist.

    Wie lange kann man sich je Kalender- bzw. Schuljahr krankschreiben lassen, ohne solcherlei Konsequenzen befürchten zu müssen?

    Keine Ahnung, ob es dafür eine Obergrenze gibt. Aber eine "Krankschreibung" gilt für deine eigenen Krankheiten, nicht für die deiner Angehörigen, das sollte dir wohl klar sein.

    By the way: Bist du nicht derjenige, der nach eigenen Angaben schon seit Jahren im Emsland "festsitzt" und dort kaum Kontakt zu KuK hat? Bei deinen Verhaltens- und Denkweisen wundert mich das gar nicht...

    (Edit: 'tschuldigung... laut gedacht...)

    Ich muss schmunzeln.

    JA, ich bin mir absolut sicher ... für Niedersachsen.

    Ich muss nachschlagen, ab wann genau die Förderschule Lernen im Grundschulbereich ausgelaufen ist,...

    Schön, dass ich dich zum Schmunzeln bringen konnte und Respekt, dass du dich rechtlich so gut auskennst. Danke für die Infos!

    Ich hatte ja genau deswegen nachgefragt, weil ich eben nicht wusste, ob die Bekannte sich nun explizit auf Förderschulen "Lernen" bezogen hatte oder eher auf Förderschulen in anderen Schwerpunkten, auf die SuS von ihrer Grundschule gewechselt haben. Evtl. bezog sie sich dabei ja auch auf die Zeit, als es die Förderschulen "Lernen" in Niedersachsen noch gab.

    nach Klasse 4 können die SuS dann alles ;) und bedürfen des Ausgleiches anscheinend nicht mehr.

    Das stimmt so allerdings auch nicht ganz. Ein Nachteilsausgleich kann auch in höheren Klassenstufen - sogar bei uns an den BBS - angewendet werden. Allerdings dürfen dort m. E. keine Noten ausgesetzt werden, sondern der Nachteilsausgleich soll z. B. dadurch stattfinden, dass mehr Zeit in Klassenarbeiten gewährt wird o. ä.

    Vielleicht sollten die westlichen Bundesländer einfach einmal akzeptieren, dass im Osten nicht alles so werden soll wie im Westen.

    :gruebel:

    Wer sagt das? Du? Und was meinst du mit "alles"? Ich wüsste jetzt nicht, dass "alles" in allen Bundesländern gleich laufen soll; das nennt sich Föderalismus.

    Wenn man sich nur einmal überlegt, was gerade in den letzten Tagen gemeldet wurde. "Die Bundesregierung und die Bundesländer haben Strafen für falsche Angaben in Gaststätten beschlossen.", hieß es.

    Nein, das haben sie eben nicht. Sachsen erfasst noch nie Daten der Gäste, Sachsen-Anhalt hat es vor 2(?) Wochen abgeschafft und Thüringen wird die Gastronomen nicht anweisen, die Daten zu kontrollieren.

    Ähm, ja.... "Der Osten" besteht also nur aus Sachen, Sachsen-Anhalt und Thüringen?!?

    ein Schulwechsel ist n der GS nicht möglich

    Bist du dir da ganz sicher? Ich meine, dass mir eine befreundete GS-Lehrerin vor einiger Zeit erzählt hat, dass immer mal wieder SuS von ihrer Grundschule an die Förderschule gehen. Oder handelt es sich dann um andere als den Schwerpunkt "Lernen"?

    Und eine Frage habe ich noch bzgl. des Aussetzens von Noten: Der Nachteilsausgleich - und damit evtl. die Nichtbewertung von Leistungen - findet doch nur bei Lese- und/oder Rechtschreibschwäche Anwendung, oder habe ich das falsch in Erinnerung?

    Verzeih' meine Nachfragen, aber ich kenne mich in dem Bereich wirklich nicht gut aus.

    Schulformen ist nicht dasselbe wie Ausbildungsgänge.

    Und die geschilderten Schulformen spiegeln tatsächlich das ganze breite Spektrum am BK: Von der Ausbildungsvorbereitung (junge Schüler, oft schwierige Klientel mit viel Betreuungsbedarf) bis hin zu den Technikern (erwachsene Leute, berufserfahren, im Umgang überwiegend pflegeleicht).

    Sorry, aber was genau verstehst du denn unter "Schulformen"? Wenn ich davon spreche, dass es bei uns in der Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" so viele verschiedene "Schulformen" gibt, meine ich damit folgende:

    zum einen die Berufsschule für die verschiedienen Ausbildungsberufe- also die Teilzeitklassen,

    zum anderen die Vollzeitschulklassen, als da sind:

    - einjährige Berufsfachschule (wir bieten im kaufmännischen Bereich zwei verschiedene Schwerpunkte an, eine hat die Eingangsvoraussetzung mind. Hauptschulabschluss, die andere Eingangsvoraussetzung Realschulabschluss),

    - zweijährige BFS (2. Jahr für die BFS-SuS, die mit HSA aus einer einjährigen BFS kommen; die haben drei Tage Schule und zwei Tage Praktikum),

    - zweijährige berufsqualifizierende BFS (die entspricht wohl der von s3g4 genannten "HBFS")

    - Fachoberschule Kl. 11 und 12,

    - Berufseinstiegsschule (mit oder ohne HSA),

    - dreijährige Fachschule Betriebswirtschaft (haben wir allerdings nur noch "pro forma", weil hier die Kl. 1 seit mehreren Jahren schon nicht mehr zustandekam) und

    - berufliches Gymnasium Wirtschaft.

    Zudem gibt es an einigen BBSn in Niedersachsen noch die Berufoberschule, mit der ich mich aber nicht näher auskenne. Scheint auch ein "Auslaufmodell" zu sein, da diese z. B. an einer BBS in meinem Wohnort, wo es mal die BOS Wirtschaft gab, mittlerweile gar nicht mehr angeboten wird.

    Oops, in meiner Abteilung "Wirtschaft" sind es ja tatsächlich nur acht, nicht - wie ich versehentlich schrieb - zehn Schulformen. Entschuldigung, da habe ich mich wohl verzählt!

    Ich glaube allerdings nicht, dass ich - obwohl ich schon fast 20 Jahre an dieser Schule bin - jemals in allen diesen Schulformen unterrichtet haben werde. Ich kenne auch keine KuK, die schon alle Schulformen an unserer Schule "durchlaufen" haben. Das mag aber ja bei anderen User*innen unter euch - wie bei DpB - anders sein.

    geln beim Mittagessen sind sehr sehr streng. Nachdem die Kinder 5 Unterrichtsstunden gehabt haben, dürfen sie beim Mittagessen nur flüstern. Es gelten insgesamt sehr strenge Regeln. Bei Verstoß gegen die Regeln muss die Speisesaalordnung abgeschrieben werden: 2.-Klässler 3x12 Sätze, 3.-Klässler 5x12 Sätze und 4.-Klässler 10x12 Sätze. Die Strafarbeiten werden von einer Küchenkraft verhängt.

    Du meine Güte - in welchem Jahrhundert leben wir denn? :autsch:

    Edit: Und wieso muss ich jetzt an Bart Simpson denken?

    Ich bin Personalrat und ja die Kollegen sprechen auch deswegen mit mir. Nicht das sie es bräuchten. Aber ich kann verstehen, dass sich die Kollegen bei sowas mit allem Möglichen entschuldigen um nicht kommen zu müssen.

    Und? Was ist bei eurem Gespräch mit der SL bzgl. der vielen DBn herausgekommen?

    Ich habe beide "Welten" kennengelernt. BBS in allen Schulformen und im Gegensatz dazu das Gymnasium. Der Arbeitsaufwand ist relativ identisch.

    Du hast die BBS in allen Schulformen kennengelernt?! Wow - bei mir an der Schule wären das (ich muss mal kurz auf Webuntis schauen) allein in der Abteilung "Wirtschaft und Verwaltung" 10 verschiedene Schulformen, wobei ich die verschiedenen Ausbildungsberufe in der Berufsschule jetzt gar nicht einzeln gezählt habe. Dass der Arbeitsaufwand in all diesen unterschiedlichen Bildungsgängen mit dem am Gymnasium vergleichbar ist, finde ich nicht. In einer Berufseinstiegsklasse (entspricht bei uns der Berufsvorbereitung) habe ich recht wenig Vor- und Nachbereitungsaufwand, in einer Fachoberschulklasse Klasse 11 oder 12 aber ähnlich viel wie am beruflichen Gymnasium in den Klassen 11 bis 13.

    Zudem finde ich nicht unbedingt, dass die Arbeitszufriedenheit nur vom Kollegium abhängig ist. Klar trägt es zur größeren Zufriedenheit bei, wenn ich mit meinen KuK gut klarkomme, aber es spielen m. E. auch noch andere Faktoren eine Rolle.

    Nach meinem Dafürhalten kann ein SL DBs einberufen, so oft er will und wann er will und sei es um 3:00 Uhr morgens auf dem Schuldachboden - und ich habe auf Abruf bereit zu stehen?

    Vermutlich kann er das. Aber wenn das ein/e Schulleiter/in tatsächlich tut, ist wohl ein Gespräch mit dem Personalrat dringend erforderlich. Und wenn das nichts hilft, würde ich alles dran setzen, die Schule schleunigst zu wechseln.

    Ein Gutachten auf sonderpädagogischen Förderbedarf wird es nicht geben

    Warum denn nicht? Ich bin ja keine Grundschullehrerin, kann aber nicht nachvollziehen, wieso ein solches Gutachten in dem Fall nicht erstellt werden muss und ob dieser Junge - da gebe ich @Lehramtsstudent absolut recht - nicht besser auf eine Förderschule mit Förderschwerpunkt Lernen (oder- je nachdem, wo seine Probleme liegen - einem anderen Schwerpunkt) wechseln sollte.

    Alterskohorten dürfen ja nicht durchmischt werden, wo sie sich begegnen ist Maskenpflicht. Auf dem Schulhof dürfen die Klassenstufen insofern nur in festen Bereichen getrennt von anderen Klassenstufen MNS abziehen und zum Essen, ansonsten tragen die SuS MNS. Ich nehme an, diese Dokumentationspflicht geht letztlich auf diese Trennung von Alterskohorten zurück.

    Genau wegen der Maskenpflicht im Schulgebäude und auf dem Schulgelände finde ich die Dokumentation überflüssig. Die Kohorten begegnen sich doch auch im Bus, Zug, auf dem Schulweg oder z. T. in der Schule - d. h. in den Fluren - wenn sie die Klassenräume wechseln müssen.

    Was den Sportunterricht bzw. das Umziehen zu selbigem angeht, ist es bei uns an der Schule derzeit ganz kurios: die Umkleideräume der Sporthalle dürfen nämlich nicht genutzt werden, da diese sich im Souterrain befinden und keine Lüftungsmöglichkeiten haben. Daher müssen sich die SuS - getrennt nach Männlein und Weiblein - nun in zwei Klassenräumen umziehen, dann zur Sporthalle dackeln und nach Ende des Sportunterrichts wieder zurück. Anschließend dürfen sie 10 Min. Pause in diesen Klassenräumen machen. Die Sport-KuK sind gerade sehr erfreut, dass ihr Unterricht momentan nur noch 50-60 Min. dauert (statt einer kompletten Doppelstunde)!

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