Beiträge von Humblebee

    Eine Lüftungsanlage in den Klassenräumen? Oder gar Klimaanlagen? Nobel geht die Welt zugrunde... ;) Davon können wir nur träumen.

    Wir können zwar bei uns die Fenster weit öffnen und die Türen auch, aber das Problem ist, dass bei geöffneten Türen die Luft in den nicht "belüftbaren" Flur geht (also ein wirklicher Luftaustausch ist das nicht) und es außerdem aus den gegenüberliegenden Klassenraum dann dermaßen zieht, dass beide Türen wieder zuknallen - haben wir vor den Ferien mehrfach gehabt; daher die Türen "festgestellt". Etwas nervig finde ich auch die Geräuschkulisse aus den anderen Klassenräumen. Aber alles in allem hat es vor den Ferien gut geklappt und ich hoffe, diese "Lüftungstechniken" können wir auch weiterhin beibehalten.

    Nö, eigentlich nicht nur um Bio;). Denn Ummon als TE hatte im ersten Satz dieses Threads geschrieben:

    Habt ihr - für mich speziell für Biologie in der Oberstufe, man kann sich aber auch gerne über andere Fächer austauschen - empfehlenswerte YouTube-Kanäle mit Videos, die Schulstoff-Themen aufarbeiten, wiederholen, einüben (oder, im Falle von neuen Corona-Ausfällen, das Erklären im Unterricht ersetzen :grimmig:)?

    Darauf hatte ich mich auch bezogen Plattenspieler . Dass wir uns alle aufgrund offizieller Regelungen einschränken müssen, ist ja wohl klar. Nichtsdestotrotz schränken sich die meisten meiner Bekannten auch darüber hinaus selbst im (privaten) Alltag ein und sei es dadurch, dass sie nicht in Urlaub gefahren sind, nicht ins Fitnessstudio oder in die Sauna gehen (obwohl diese ja durchaus geöffnet sind) o. ä. Was die Einschränkungen oder Veränderungen durch Corona im Berufsleben angeht, so hatte eine Freundin von mir, die flexible Arbeitszeiten im Büro hat, vor den Sommerferien ihre Arbeitszeit auf 6-11:30 Uhr vorverlegt (normalerweise arbeitet sie von 8-13:30 Uhr), weil ihre Kinder tage- bzw. wochenweise Unterricht hatten und sie früher wieder zuhause sein wollte.

    Das wird gerade in Hamburg diskutiert, denn die SuS tragen in Hamburg im Unterricht keine Masken.

    In Niedersachsen auch nicht und dort steht es derzeit wohl auch nicht zur Diskussion. Mir ging es auch eher um das Tragen des MNS außerhalb des Klassenraums, denn das ist m. E. für (fast) alle BL künftig vorgesehen.

    Das Mund-Nasen-Bedeckung schützt und das Risiko einer Ansteckung minimiert, ist nicht strittig. Das hoffen wir für uns alle, ob schwanger oder nicht.

    Genau, darüber wird ja überall - auch hier im Forum - schon länger diskutiert ;)

    ... und die vielleicht entscheidende Frage ist, ob MNS bei Schülern, Kollegen den Vorgaben gerecht werden und den Mindestabstand von 1,5 m temporär aushebeln...? Laut Vorgaben des Ministeriums eigentlich nein...

    Richtig, das ist die entscheidende Frage! In den meisten BL braucht der Mindestabstand ja nun im neuen Schuljahr nicht mehr eingehalten zu werden. Ob das sinnvoll ist oder nicht, auch daran scheiden sich die Geister.

    Nichtsdestotrotz wünsche ich euch alles Gute!

    Das kann ja niemand wissen! Genauso wenig, wie wir wissen, ob ein MNS uns als Nicht-Schwangere schützt, gell?!

    Ich hatte mich nur auf deine Bemerkung bezogen "Vielleicht schützt eine Plexiglas-Scheibe im Unterricht bzw gilt als Schutz, aber in den Pausen, auf den Wegen, etc?", denn dort soll uns alle - schwanger oder nicht - ja der MNS (zumindest ein wenig) schützen.

    Auf den Fluren usw. der Schulen soll doch sowieso in den meisten, wenn nicht in allen Bundesländern von SuS und Lehrkräften ein MNS getragen werden, oder?

    Das denke ich auch. Gerade in fleischverarbeitenden oder auch landwirtschaftlichen u. ä. Betrieben werden die Mitarbeiter*innen jetzt regelmäßig getestet und dabei wurden ja nun schon so einige positive Fälle festgestellt (z. B. in einer Putenschlachterei in Großenkneten in Niedersachsen und einer Konservenfabrik in Mamming in Bayern).

    Manche Beiträge überraschen mich doch etwas. Ich weiß zwar, dass Lehrer zur eher vorsichtigen und konservativen Berufsgruppe zählen, aber irgendwie dachte ich nicht, dass sich manche von euch doch noch so stark in ihrem Alltag selbst einschränken.

    Diese Aussage verstehe ich nicht bzw. nur teilweise. Was hat es denn mit "konservativ" sein zu tun, wenn man sich wegen des Coronavirus einschränkt? Davon abgesehen, kann man diese Einschränkungen im Alltag wohl kaum nur auf die Berufsgruppe der Lehrer*innen beziehen; fast alle, die ich kenne, wurden und werden durch das Coronavirus in ihrem Berufs- und Privatleben auf irgendeine Art und Weise eingeschränkt.

    Wie gesagt: ich unterrichte in meiner eigenen Klasse auch neun Stunden (seil ich z. T. auch recht "schwierige" Schüler*innen habe), aber das ist bei uns sonst eher selten. Die meisten Klassenlehrer*innen haben - abgesehen von der "Berufseinstiegsschule"und den Sprachlernklassen - in ihren eigenen Klassen vier, sechs oder max. acht Stunden (z. B. in Schulformen mit hohem Praxisanteil). In meiner Berufsfachschulklasse unterrichten außer mir noch acht weitere Kolleg*innen.

    Als ich selber vor fast 30 Jahren eine berufsqualifizierende Berufsfachschule besucht habe, hatten wir bei unserem damaligen Klassenlehrer auch nur sechs Stunden und auch mind. noch acht oder sogar zehn weitere Lehrkräfte in den anderen Fächern.

    Warum sollten denn die Stundenplaner*innen "möglichst wenige verschiedene Klassen und Lehrer zusammenbringen" wollen? Bis auf die Klassen, die sehr betreuungsintensiv sind und daher möglichst wenige Lehrkräfte als Bezugspersonen haben sollten, ist es m. E. ganz egal, wieviele Lehrer*innen in einer Klasse unterrichten. Und falls mal jemand krankheitsbedingt ausfallen sollte, ist es sogar besser, wenn er/sie nicht so viele Stunden in einer Klasse hat (desto schwieriger ist es für diese Stunden Vertretungen zu finden), sagt mein Abteilungsleiter immer.

    Bei uns an der Schule ist es übrigens tatsächlich so, dass nur im Beruflichen Gymnasium und in der Fachoberschule (Klasse 12) mehr als zwei Stunden Englisch unterrichtet werden. In allen anderen Schulformen, die an unserer BBS angeboten werden, ist Englisch zweistündig. In der Berufsschule wird Englisch auch nur im 1. und 2. Ausbildungsjahr unterrichtet, denn die Azubis haben ja max. an zwei Tagen Berufsschulunterricht (bzw. in einigen Berufen Blockunterricht).

Werbung