Beiträge von Humblebee

    Ich habe erst in den letzten Wochen wieder angefangen mich mit Freund*innen zu treffen (häufig nur mit einer Einzelperson oder zu zweit, vergangenen Sonntag zum ersten Mal wieder zu fünft gegrillt und dementsprechend draußen gesessen). Am kommenden Sonntag sind wir auch zu einer Geburtstagsparty eingeladen, wo aber wohl nur zu zehnt oder zwölft sein werden und ebenfalls draußen sitzen werden; da kann man m. E. gut Abstand halten.

    Ansonsten sehe ich persönliche Einschränkungen gerade beim Einkaufen. Da ich die "Maske" nicht lange tragen mag, erledigt viele Lebensmitteleinkäufe derzeit mein Lebensgefährte. Das Bummeln durch die Stadt entfällt leider derzeit, weil ich keine Lust habe, ständig den MNS auf- und abzusetzen.

    Mir fehlt das Essengehen außerdem ziemlich. Wir gehen normalerweise etwa einmal im Monat essen, momentan aber seltener. Wir waren durchaus schon ein paar Mal wieder essen, seit die Restarants hier in Niedersachsen Anfang Mai wieder öffnen durften, aber nur dort, wo wenig andere Gäste waren und genügend Abstand zwischen den Tischen ist.

    Der "normale" Schulalltag wird mir auch noch eine Zeitlang fehlen, schätze ich, und einfach das unbeschwerte Miteinander mit meinen Mitmenschen, denn ich finde es unangenehm, dass man immer auf Distanz bleiben muss.

    Nicht für Hessen, aber für Niedersachsen weiß ich, dass der Landkreis die Kosten trägt. Ich hatte vor einigen Jahren eine Schülerin in meiner BFS-Klasse, die im Rollstuhl saß und mit einem Spezialtaxibus zur Schule gebracht wurde. Später hat sie eine Ausbildung zur Bürokauffrau gemacht und mir berichtet, dass sie mit dem selben Taxiunternehmen auch zur Berufsschule gefahren wurde (nicht bei uns sondern in einem anderen Landkreis). Den Transport haben aber ihre Eltern organisiert, daher weiß ich nichts Genaues zum Ablauf und Antrag.

    Ich würde mal bei der-/demjenigen vom Landkreis anrufen, die/der bei euch für den Schülertransport verantwortlich ist und nachfragen!

    Wir sollten ja alle schnell in den sechs Wochen Sommerferien einen Kurs belegen.

    Wer hat das gesagt bzw angeordnet, dass "wir alle" in den Sommerferien Kurse machen sollten???

    An unserer Schule gab es in der Zeit der Schulschließungen einen "Online-Fortbildungstag" und vor den Ferien haben drei Kollegen schulinterne Fobis durchgeführt; diese sollen auch nach den Ferien wieder angeboten werden. Zudem gab und gibt es Fortbildungsangebote des "Niedersächsischen Landesinstituts für schulische Qualitätsentwicklung".

    Ich gestehe, wenn ich das lese, überfallen mich gruselige Erinnerungen an meine Berufsschulzeit 😄 Wir mussten sowas auch machen und ich habe nie verstanden, wieso (gerade bei Erwachsenen) nicht einfach mit Unterricht angefangen wird und wozu dieser ganze Kennenlernkram sein muss. Fand das immer sehr unangenehm. Aber empfinden viele wohl anders und die vorgestellten Methoden hören sich zumindest coronakonform an :)

    Wir haben in den ersten beiden Tagen Einführungs-/Orientierungstage mit Klassenlehrer*innen-Unterricht. Diesen möchte ich natürlich auch dazu nutzen, dass sich die SuS aus meiner Klasse gegenseitig kennenlernen (und ich sie auch). Zum anderen darf ich in diesen beiden Schultage gem. Vorgabe der SL noch nicht mit Unterricht anfangen.

    Und in Englisch finde ich diese kurzen Vorstellungsrunden sehr praktisch um festzustellen, wie gut die SuS Englisch sprechen ;) .

    Englisch wird eher das Gegenteil erzeugen, da dieses Fach nur in kleinen Umfang an beruflichen Schulen gegeben wird. Dadurch ist man, wenn es denn an Lehrern mit dem Fach mangelt, in viele verschiedene Klassen mit jeweils zwei Stunden (oder etwas mehr).

    Das kann ich so für mich selbst nicht unbedingt bestätigen. Ich habe ja auch die Kombi Wirtschaft und Englisch und unterrichte schon seit Jahren in meiner eigenen Klasse (einjährige Berufsfachschule Wirtschaft) neun Stunden Wirtschaft in verschiedenen Lernfeldern. Englisch unterrichte ich vier Stunden in der Fachoberschule Wirtschaft und jeweils zwei Stunden in meiner eigenen Klasse, in einer Sprachlernklasse, einer Berufseinstiegsklasse und in einem Kurs, in dem SuS aus verschiedenen Berufsfachschulklassen des gewerblich-technischen Bereichs "sitzen". Sprich: Englischunterricht habe ich 12 Stunden.

    Es ist aber bei den meisten KuK an unserer Schule so (und das kenne ich auch von anderen BBSn), dass sie ihr "Zweitfach" in ungefähr gleichem Stundenumfang unterrichten wie ihr Schwerpunktfach. Allerdings weiß ich nicht, wie es in NRW diesbezüglich aussieht.

    OT

    Ähm, ich weiß nicht, wie es bei dir war, bei uns waren die Schulen geschlossen. Es grassiert ein Virus namens Corona, und...

    Dazu hatte BaldPension uns oben bereits erklärt, dass er zum Homeschooling (leider) nicht mehr bereit sei, weil er es nicht könne:

    Erfahrungen mit Homeoffice gesammelt und zu dem Ergebnis gekommen, dass ich es nicht kann und es nicht mehr möchte.8)

    Ich habe einige Kollegen befragt. Viele sind gerade neu, kennen dieses Prinzip ebenfalls nicht, irgendwie weiß keiner, was er machen soll (oder ist froh, wenn er es nicht machen muss).

    Dann setzt euch mit den "betroffenen" KuK doch mal zusammen und überlegt gemeinsam, welches Thema/welche Themen man machen könnte! Je mehr Köpfe, desto mehr Ideen, sage ich immer; es bringt doch wirklich nichts, wenn da jeder alleine vor sich hinpusselt.

    Ich habe übrigens jetzt einfach mal eben "Wahlpflichtkurs 7. Klasse" in Tante Goggel eingegeben. Und siehe da: jede Menge Ideen für WPK aus verschiedenen Schulen ;) .

    Beispiele, die ich interessant finde (von der IGS Marienhafe-Moorhusen in Ostfriesland: https://www.igs-marienhafe.de/seite/351962/w…hrgang-7-8.html), :

    - Nachhaltige Wirtschaft (oder ist das nichts für dich, weil "Ökothema"?)

    - Kind sein in verschiedenen Ländern

    - Kulturen begegnen sich

    - Ostfriesisches Wattenmeer und Nordsee (da findet sich doch bestimmt etwas Ähnliches für die Region, in der deine jetzige Schule liegt!)

    Auf "bildung-mv.de" fand ich übrigens für die WPK an den Regionalen Schulen noch folgenden Vorgaben (https://www.bildung-mv.de/schueler/schul…onale-schule/):

    "Wahlpflichtunterricht ab der Klasse 7 dient der Förderung der besonderen Interessen, Neigungen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler. Gewählt werden kann zwischen der zweiten Fremdsprache und einem von der Schule angebotenen Kurs aus den Bereichen

    • Arbeit-Wirtschaft-Technik und Informatik
    • Naturwissenschaften
    • Gesellschaftswissenschaften
    • Künstlerisch-musisches Aufgabenfeld und Sport"

    Das ist dir bewusst, dass du dich an diese Bereiche halten musst, oder?

    Habe auch gedacht. Deswegen hatte ich hier auch mal einen Thread gemacht. Aber es ist wohl, dass das Gesundheitsamt das entscheidet. Ein Argument war, dass in der Schule keine Infektionen passieren da ja bisher der Abstand eingehalten werden muss. Was in der Praxis ist, interessiert nicht.

    Stimmt, jetzt erinnere ich mich, dass es dazu schon mal einen Thread gab. Ich weiß nur, dass bei uns der SL nach den Osterferien sagte, wir Lehrkräfte, die SuS und die Erziehungsberechtigten würden sofort informiert/informiert werden müssen, wenn ein "Mitglied der Schulgemeinschaft" Corona-positiv getestet würde.

    Bei uns stand es in der Zeitung (genau wie einige andere Fälle), aber ich weiß inzwischen von mindestens 12 Fällen (gestern Abend mir bekannte Fälle nachgesehen, nur 4 waren enthalten) , die nicht in dieser Karte gekennzeichnet sind. Sie ist also absolut nicht vollständig.

    Dass bei Google mal was vollständig ist und auch noch korrekt, ist ja auch eher selten... ;)

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