Beiträge von Humblebee

    @samu : Warum sollte die TE denn nichts über's Unterrichten gelernt haben? Sie hat doch nur angefragt, ob wir meinen, dass das angesprochene Thema ("Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie" oder wue auch immer man es nun nennen mag) ein angemessenes Unterrichtsthema für eine 7. Klasse ist. Nicht mehr und nicht weniger.

    Ich kann FriederikeNie da leider nicht weiterhelfen, weil ichja ältere SuS unterrichte und nicht abschätzen kann, ob Siebtklässler*innen mit diesem Thema "zurechtkommen".

    Ja, genau, wir haben jeder eine individuelle schulische E-Mail-Adresse, die wir benutzen. Zusätzlich erhalten aber alle, die Office 365 und "Teams" nutzen wollen, noch ein Kennwort von unserem Schulassistenten bekommen, dass wir - neben der E-Mail-Adresse - auf der Seite eingeben müssen.

    Für Niedersachsen gilt an den BBS Folgendes (Zitate aus der Arbeitszeitverordnung):

    - mit einer Lehrbefähigung, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung
    eröffnet = 24,5 Unterrichtsstunden;

    - mit einer Lehrbefähigung, die den Zugang für das erste Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung eröffnet = 25,5 Unterrichtsstunden;

    - für Lehrkräfte an berufsbildenden Schulen, die überwiegend an Beruflichen Gymnasien unterrichten und eine

    Lehrbefähigung besitzen, die den Zugang für das zweite Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Bildung eröffnen = 23,5 Unterrichtsstunden;

    - für Lehrerinnen und Lehrer für Fachpraxis = 27,5 Stunden;

    - für Technische Lehrerinnen und Technische Lehrer bei einer berufsbildenden Schule = 26 Unterrichtsstunden.

    Ich selber falle in die erste "Kategorie", müsste also 24,5 Stunden unterrichten, habe aber seit einigen Jahren auf 20,5 Stunden reduziert.

    Ermäßigungsstunden werden von der Schulleitung "verteilt". Die gibt es an unserer Schule bspw. für Klassenlehrer*innen in der Berufseinstiegsschule. Ansonsten gibt es Korrekturtage für das schriftliche Abi am BG.

    - 1/3 der Kollegen (Von denen ich weiß) konnte auf den Urlaub im Risikogebiet nicht verzichten

    - ca 1/3 der Schüler der Klassen die ich letztes Jahr unterrichtete, fahren auch in die Risikogebiete, davon sind mehr als die Hälfte Maskenignorierer weil die Eltern das nicht wollen

    - Kollegen haben bisher teils auch schon auf die Anstandsregeln gepfiffen und Gruppenarbeit gemacht

    - weder der Großteil der Lehrer noch der Schüler hält sich an irgendwelche Abstandsregeln (man umarmt sich lieber und knutscht sich auf die Wange)

    Wenn ich dann überlege, dass es Kollegen gibt, die nach Italien in Regionen fahren die besonders betroffen sind, freue ich mich schon so richtig auf das neue Schuljahr im ländlichen Raum.

    Merkwürdig, wie unterschiedlich die Menschen sich doch verhalten! Meine KuK (natürlich kann ich das nicht für die ganze Schule sagen, aber mind. für 30 KuK, mit denen ich über das Thema gesprochen habe) und Freunde/Bekannte fahren diesen Sommer entweder gar nicht weg oder machen innerhalb Deutschlands oder im angrenzenden Ausland (jeweils drei Familien/Paare in Dänemark und in den Niederlanden, je ein Paar in Österreich und in Nordfrankreich) Urlaub. Auch von den SuS, mit denen ich gesprochen habe, fährt nur eine (ehemalige) Schülerin mit ihren Eltern in die Niederlande zum Camping; alle anderen bleiben komplett zuhause oder verreisen innerhalb Deutschlands. Auch "Heimaturlaube", die einige Familien meiner SuS sonst jedes Jahr machen, in Ländern wie dem Libanon, der Türkei oder Bulgarien wurden abgesagt.

    Ich kenne keine Lehrkraft an unserer Schule, der auf die hirnrissige Idee gekommen wäre, Gruppenarbeit o. ä. während des Präsenzunterrichts zu machen und habe niemanden - weder Kolleg*innen noch Schüler*innen - gesehen, die sich die Hand gegeben, sich umarmt oder geküsst haben, abgesehen von einem Pärchen in einer Fachoberschulklasse, das aber schon seit letztem Jahr zusammenwohnt. Ein Schüler, der einem anderen eine "Ghetto-Faust" gegeben hatte, wurde dabei vom Schulleiter gesehen und hat einen dermaßen Anpfiff bekommen, dass er fast geheult hat.

    Tja, auch da scheint wohl wieder die "kühle Distanz" der Norddeutschen durchzukommen...

    Uns wurde gesagt, nach den Ferien geht es ganz normal weiter, ohne Regeln.

    Einbahnstraßen bleiben, und Desinfektion. Der Rest ist bei uns gar nicht möglich, aufgrund viel zu kleiner Klassenräume.

    So, wie Tom123 es geschrieben hat, steht es aber im neuesten "Leitfaden" des nds. Kultusministeriums, der m. E. schon am 06.07. veröffentlicht wurde (hier kannst du ihn einsehen: https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/akt…ten-190409.html).

    Soll der bei euch nicht umgesetzt werden?

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