Beiträge von Humblebee

    Ah, ok, das ist natürlich richtig; eine Berufsausbildung oder berufspraktische Erfahrung in dem genannten Umfang braucht man. Dann verstehe ich, warum du die BFS Sozialpäd. Assistenz machen willst.

    Der Berater, mit dem du heute gesprochen hast, hat absolut recht! Viele wissen direkt nach ihrem Abi ja noch nicht, welchen Berufsweg sie anstreben und machen erstmal ein FSJ/FÖJ, BuFDi oder eine Ausbildung "zur Sicherheit", bevor sie sich beruflich weiterorientieren. Das ist m. E. überhaupt nicht schlimm! Du wirst sicherlich einen geeigneten Beruf für dich finden!!!

    Dieses Gerücht höre ich auch hier immer wieder! Spätestens im Laufe der 11. Klasse im BG wird den SuS, die meinen, dass es bei uns "leichter" sei, aber zumeist der Zahn gezogen ;-). Daher ist wohl in den letzten Jahren der Anteil der SuS, die sich aus dem Gymnasium bei uns am BG beworben haben, wieder rückläufig (nachdem er jahrelang auch recht hoch war).

    Für die BK in NRW kann ich ja nicht sprechen, aber für das BG in Niedersachsen würde ich meinen, dass dieses eben für die SuS besonders attraktiv ist, die sich in einem beruflichen Schwerpunkt spezialisieren möchten, z. B. im Schwerpunkt Wirtschaft oder Gesundheit/Soziales. Mehr Praxisphasen gibt es aber nicht unbedingt (bei uns ist nur im Schwerpunkt Gesundheit ein betriebliches Praktikum in der 11. Klasse vorgesehen), allerdings ist m. E. der Unterricht ziemlich praxisorientiert, in Form von Praxisprojekten etc.

    Bis jetzt ist bei uns noch gar nichts für das neue Schuljahr geplant. Ich denke, dass hängt ganz vom Infektionsgeschehen ab. Wobei ich sagen muss, dass wir eh relativ wenige solcher außerschulischen Veranstaltungen bei uns durchführen; so etwas wie einen "Tag der offenen Tür" gibt es bspw. bei uns nicht. Allerdings stände im September bei uns der alljährliche "Beufsinformationstag" für das beruflliche Gymnasium an und der wird im kommenden Schuljahr vermutlich ausfallen oder auf's nächste Frühjahr verschoben, sagte letzte Woche die zuständige Abteilungsleiterin.

    Danke für die ersten Antworten!

    Mit dem Thema DaF: das sind schon gute Punkte und Impulse, herzlichen Dank :)

    Aber eine Rückfrage noch: erstens wohne ich in RLP, würde aus familiären Gründen gerne bleiben, aber Hessen wäre auch super. Also würden die Schreibenden sagen, dass ich mit der Kombi an BBSen wirklich Chancen habe? Damit hätte ich - so es so wäre - nicht gerechnet... (PS ein Praktikum an der BBS hatte ich schon, dem Unterschied zum Gym bin ich mir mehr als bewusst, ich glaube dennoch daran, dass es mir liegen würde:-)

    Da können dir die User @DpB und Susi Sonnenschein vielleicht am ehesten weiterhelfen, die beide in RLP an BBSn arbeiten!

    In Niedersachsen gibt es übrigens weit weniger KuK als in NRW, die nur allgemeinbildende Fächer an BBS unterrichten, würde ich meinen (das bezieht sich jetzt auf Hannelottis Post Nr. 3); die meisten haben eine berufliche Fachrichtung. Wie es damit in RLP und Hessen aussieht, weiß ich allerdings nicht.

    Möchte am Ende aber nicht ohne nichts da stehen, deswegen die Sozialassistenz Ausbildung welche ich für Lehramt sozialpädagogik wie oben aufgeführt benötige.

    Bist du sicher, dass du die Sozialassistenz-Ausbildung für das Lehramt Sozialpädagogik benötigst? Woher hast du diese Info?

    Wenn ich mir z. B. die Homepage der Leuphana-Universität in Lüneburg anschaue, steht dort als Zugangsvoraussetzung für das Bachelorstudium Sozialpädagogik lediglich die Hochschulzugangsberechtigung (die du durch dein Abitur ja erworben hast): https://www.leuphana.de/college/bachel…ik-studium.html

    Dieses Bachelorstudium ist dann narürlich wiederum die Voraussetzung für den Masterstudiengang Lehramt an berufsbildenden Schulen - Fachrichtung Sozialpädagogik (siehe hier: https://www.leuphana.de/college/bachel…ik-studium.html)

    In pädagogischen Einrichtungen wie Kindergärten usw. sind zwar derzeit keine Praktika möglich, in völlig anderen Bereichen - wie im Handwerk - allerdings schon (das weiß ich, weil gerade aus verschiedenen Klassen, die ich dieses Schuljahr unterrichtet habe, einige Schüler*innen Praktika im Handwerk, z. B. im Bereich Elektrotechnik, und im Einzelhandel sowie im Großhandel absolvieren). Vielleicht wäre das ja auch was für dich! Ist zwar eine komplette andere Richtung, aber dort 'reinschnuppern kannst du doch mal! Ich erinnere mich an eine Mit-Abiturientin von mir, die während der Schulzeit immer nur vom Studieren geredet hat, und dann - aus welchem Grund, weiß ich gar nicht mehr - ein Praktikum als Tischlerin gemacht hat. Sie war so begeistert davon, dass sie dort eine Ausbildung gemacht und später ihren Meistertitel erworben hat. Mittlerweile führt sie schon seit langen Jahren mit ihrem Ehemann einen gut laufenden Betrieb!

    Nochmal: diese pädagogische Qualifikation benötigst du nicht; die erhältst du während deiner Ausbildung als Seiten-/Quereinsteiger an einer Schule.

    Siehe hierzu, was chilipaprika schon schrieb:

    Wer den Quereinstieg macht, hat jede Woche sein(e) Seminar(e), ggf. mehr, wenn er nicht vorab eine bestimmte Qualifikation erworben hat.

    Die Qualifikation (mit Zertifikat) losgelöst von der Schulpraxis oder der bestimmten Massnahme (zb PE, OBAS in NRW) ist nicht vorgesehrn und ergibt keinen Sinn.

    Warum das denn nicht?!? Mach' doch erstmal das eine Jahr (wenn du verkürzen kannst, ist das doch super) die BFS und schau' dann weiter! Und versuch' so viele Praktika wie möglich zu machen; das könntest du ja auch jetzt schon "anpeilen", bevor am 27.08. die Schule losgeht.

    Hast du denn überhaupt schon mal Praktika gemacht?

    "In einem Aufnahmegespräch müssen Sie davon überzeugen, dass bei Ihnen der erfolgreiche Abschluss der Ausbildung zu erwarten ist, ohne dass Sie dafür die erste Klasse der Berufsfachschule absolvieren müssen." Das muss man sich auch mal auf der Zunge zergehen lassen :D!

    Dieverzweifelte : Dann reden wir wohl von unterschiedlichen Schulformen. Die Berufsfachschule, von der ich spreche, hat keine "12. Klasse", sondern nur eine Klasse 1 und eine Klasse 2 (so werden sie an unserer Schule zumindest genannt). Ich habe bis zum letzten Schuljahr in dieser Schulform Englisch unterrichtet und wir hatten immer mal wieder Abiturient*innen in den Klassen, die auch beide Schuljahre durchlaufen mussten. Macht ja auch sonst wenig Sinn, wenn man den Unterrichtsstoff eines kompletten Schuljahres verpasst. Eine Verkürzung käme dort höchstens in Frage, wenn man eine einschlägige Berufsausbildung nachweisen kann. Das hat aber ja nichts mit dem Abi zu tun.

    Evtl. wird das aber ja an unterschiedlichen BBSn unterschiedlich gehandhabt!?

    Also, ich unterrichte nun schon fast 17 Jahre (inkl. Referendariat 18,5) und bereite durchaus noch Unterricht vor. Zwar nicht "ständig", aber man muss doch immer mal was erneuern, ergänzen usw. Ist das bei dir gar nicht der Fall? Gerade in BWL kann ich mir nicht vorstellen, dass du noch komplett dieselben Materialien benutzt wie vor 10 Jahren Yummi .

    Kann natürlich bei mir aber auch mit daran liegen, dass ich immer mal wieder in Schulformen oder Lernfeldern eingesetzt werde, die ich vorher noch nie hatte.

    Nein, definitiv nicht. An der Schule, an der ich unterrichte, wird die o. g. Schulform angeboten und die ist für jeden zweijährig. Egal, ob derjenige Abitur hat oder Realschulabschluss. Da kann man nicht verkürzen.

    Oder bist du nicht in Niedersachsen (das hast du ja leider in deinem Profil nicht angegeben)? In NRW mag es anders sein.

    Im übrigen: wenn du den Sozialassistenten machst, sitzt du mit 4 Jahre jüngeren Hauptschulabsolventinnen in den Kursen. Möchtest du das ernsthaft?

    @samu : Wie kommst du den jetzt darauf, dass die TE Sozialassistentin werden will? Sie will doch Lehramt BBS mit der beruflichen Fachrichtung "Sozialpädagogik" studieren.

    In Niedersachsen braucht man - nebenbei gesagt - für die zweijährige BFS Sozialassistenz (die mittlerweile hier BFS "Sozialpädagogische/r Assistent*in" heißt) den Realschulabschluss. Ist das in deinem Bundesland anders?

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