Und dann wundern, wenn die Kollegen reihenweise psychisch erkranken ...
Ich fürchte, da wundert sich inzwischen überhaupt niemand mehr.
Wenngleich bei mir die Situation grundsätzlich anders ist als bei dir, bin ich aber doch genau den von dir beschriebenen Weg gegangen: Kündigung, A13z futsch.
Anders wäre ich von meinem kommunalen Dienstherrn nicht weggekommen, no chance.
Aber es ging eben einfach nicht mehr, diese Schule (RS) hat mich buchstäblich krank gemacht.
Momentan stehe ich in Verhandlungen über eine befristete Stelle an einer staatlichen Mittelschule, die Entscheidung fällt kommende Woche.
Ich möchte gerne weiter als Lehrer arbeiten, denn ich liebe meinen Beruf - aber nicht um jeden Preis.
Hinzu kommt, dass ich einige Dinge hatte, die meine Kollegen nicht hatten:
- LStKl 5
- TZ
- keine Kinder auf der Steuerkarte
- keinen Ortszuschlag
- statt dessen Spritkosten (täglich 45km einfach)
- teure PKV
Mein Gehalt war also ohnehin ein Witz, und die zu erwartende Pension wäre ebenso lächerlich.
Da kommt man dann schon ins Grübeln, ob es das wert ist.
Ich verstehe deine Wut/ deinen Frust.
Aber überlege dir, was deine aktuelle Situation noch mit Leben, Lebensfreude und Lebensqualität zu tun hat.
Alles Gute dir!
LG
Grünfink