Beiträge von Miss Miller

    Hi,

    ich möchte mein methodisches Repertoire erweitern und suche Methoden zur Erarbeitung von Inhalten, vor allem zum Erschließen von Texten. Ich suche vor allem Methoden für die Sek II.

    Dabei geht es nicht um den Deutschunterricht (bzw. nur zum Teil), sondern eher um die Erarbeitung von Fachinhalten, also z.B. "Entwicklung der Grobmotorik". (Ich unterrichte Pädagogik)

    Ich greife gerne zu folgenden Methoden:

    Inhalte visualisieren, also durch eine Zeichnung/ Bildergeschichte/ Comic - die SuS sollen auf Wörter verzichten und nur zeichnen. Das bietet sich bei kurzen Texten an und eignet sich v.a. gut für die Schilderung von Studien oder Versuchen wie z.B. dem Experiment zur klassischen Konditionierung (Pawlowscher Hund).

    Auch kann man Texte gut in eine andere Form packen, z.B. den Inhalt als Tabelle darstellen oder in einen Zeitungsartikel umformulieren oder in ein Interview.

    Gute Erfahrungen habe ich auch mit Stationen gemacht, also z.B. Texte zu verschiedenen Themen, dazu einen Laufzettel mit Arbeitsaufträgen zu jedem einzelnen Text.

    Natürlich kann man auch gut Rollenspiele zu einem Text in Auftrag geben (z.B. zu Wahrnehmungsfehlern wie Stereotypen, Halo-Effekt etc.)

    Dann ist ja eine beliebte Methode, Plakate erstellen zu lassen. Das mache ich oft und habe da auch einige Strategien, damit das eine sinnvolle Methode ist, also z.B. SuS sollen zu ihrem Plakat Fragen an die Klasse entwerfen, die nach der Vorstellung des Plakats beantwortet werden können. Auch wichtig: Plakate werden für Übungsaufgaben genutzt, also z.B. vorne an die Tafel gehängt oder Klasse dreht sich mit allen Tischen zu den Plakaten um. Zeitleisten eignen sich gut für die Erarbeitung von entwicklungspsychologischen Texten (jede Gruppe erarbeitet eine Altersspanne und zum Schluss wird alles in die richtige Reihenfolge nebeneinander gehängt/ gelegt.

    Was gibt es och an "guten" Methoden? Mich langweilen meine Methoden mittlerweile :)

    Danke für die Infos :)

    Ich bin mit dem surface grundsätzlich auch zufrieden, aber ich war heute bei Saturn und habe mich spontan für das größte entschieden, das sie da hatten - Klinger ein Samsung Galaxy tablet S8 ultra. Das kann alles, was ich brauche und es war günstiger als ein ähnliches Produkt von apple. Und es ist herrlich groß :)

    Mein Arbeitgeber hat mir wahlweise einen Laptop oder ein I-Pad zur Verfügung gestellt. Ich habe das Laptop genommen und arbeite auch damit. Aber mir erleichtert das tablet viel und das I-Pad ist nicht gerade komfortabel für das, was ich brauche.

    Moin,

    ich möchte mir ein neues tablet kaufen, bisher arbeite ich mit dem Laptop und mit einem kleinen, schon älteren Surface.

    Das surface ist mir zu klein und die Qualität des Schreibens mit dem Stift ist mir zu schlecht.

    Was ich brauche:

    Ein tablet mit einer Software, die Geschriebenes in Getipptes umwandelt (hat das surface, Worterkennung ist aber auch verbesserungswürdig)

    Es muss groß sein, also größer als 12,9 Zoll (Altersweitsichtigkeit :) )

    Ich möchte eine unkomplizierte software nutzen können, um Arbeitsblätter gestalten zu können, also Getipptes, Tabellen etc. mit Zeichnungen zu vervollständigen, auch muss ich oft Formulare ausfüllen (Handschriftliche Kommentare, Kreuzchen setzen etc.).

    Dann muss ich oft in Prüfungssituationen schreiben, brauche also ein tablet mit einer Folie, auf der der Stift nicht so laut ist.

    Tastatur muss anheftbar sein

    Kann mir jemand einen Tipp geben? Eher Microsoft surface oder etwas von Apple? Oder etwas anderes?

    Vielen Dank für eure Tipps, ich habe sie an die Klasse weitergegeben, die organisieren das alleine. Heute kam der Klassensprecher auf mich zu und berichtete von der Problematik und fragte nach Alternativen (mal einen Tag lang Erlebnispädagogik oder einen Wandertag). Ich hoffe, dass sie etwas finden, denn ich gönne ihnen eine schöne Klassenfahrt.

    Ja gut, dann können sie das ja in den Ferien machen, wenn sie so gerne etwas gemeinsam unternehmen möchten. Aber lass mich raten, dazu wären sie dann doch nicht bereit.

    Meine Klasse, die aufgrund von Unstimmigkeiten an ihrem freien Tag in die Schule kommt, um gemeinsam Spiele zu spielen, damit sich die Klassengemeinschaft festigt?

    Meine Klasse, die letzte Woche Samstag zusammen essen gegangen ist und für die beiden SuS, die am Existenzminimum leben, gesammelt haben, so dass sie auch mitkommen und etwas essen konnten?

    In einem Bildungsgang, in dem eine Klassenfahrt während der Ausbildung vorgegeben ist?

    Was hast du für ein Bild von Schülern??

    Hi,

    meine Klasse (angehende ErzieherInnen würde gerne auf Klassenfahrt fahren, das gestaltet sich aber schwierig, weil für dieses Schuljahr schon alles weg ist, und für das nächste Schuljahr gäbe es natürlich Möglichkeiten, aber die Preise sind ja heftig - vor Corona waren die noch nicht so hoch .... und da sind viele SuS, die mit sehr wenig Geld auskommen, und leider ist da auch nichts über Fördermittel oder Förderverein zu holen.

    Kennt jemand eine gute, günstige Location im Raum Rheinland/ Bergisches?

    Es handelt sich um eine kleine Klasse, 16 SuS.

    Ja, es lohnt sich. Bei uns wird die Arbeit der engagierten Lehrkräfte gewürdigt, man kommt in Bildungsgänge, die begehrt sind, man bekommt positives feedback auf Konferenzen, in Gesprächen mit KuK und Vorgesetzten und nicht zuletzt von den SuS (und auch Eltern). Bei Widersprüchen gegen eine Note gerät man nicht in Stress, weil man, nicht das unterrichtet hat, was im Lehrplan steht, es aber falsch ins Klassenbuch eingetragen hat (???). Der Job macht mehr Spaß und zumindest ich sehe einen ganz großen Sinn in dem, was ich tue.

    Wir haben auch etliche KuK, die es sich bequem machen. Im Laufe der Jahre hat sich das zu ihrem Nachteil entwickelt. Mit unserer neuen Sl bekommen die im Moment wirklich den Garaus gemacht.
    Ungerechtigkeiten gibt es überall. Aber der Beamtenstatus hat auch Vorteile. Alleine nicht kündbar zu sein und eine lange Lohnfortzahlung im Krankheitsfall zu haben, ist heutzutage eine Menge wert.

    Ich bin gerne Lehrerin, sehe aber auch, dass Schule ein unendlich großes Loch sein kann, das einen schnell verschluckt. Daher orientiere ich mich an meinen wöchentlichen Arbeitszeiten - so dass ich die Stunden voll habe, aber auch nicht ewig an Dingen sitze. Und wenn ich das tue, ist es mein Privatvergnügen. Als Lehrer muss man den Spagat finden zwischen "normaler" und "übermäßiger" Belastung. Ich finde, das ist die allergrößte Herausforderung in unserem Job. Zumal man mittlerweile den Eindruck hat, dass unsere übergeordneten Behörden sehr gerne in Kauf nehmen, dass das Kerngeschäft (Beziehung zu den SuS und "guter" Unterricht) zur absoluten Nebensache wird.

    Hi,

    meine Klasse (Erzieher, 1. Jahr) ist zwar sehr klein, aber nicht ganz einfach, arbeitet gerade daran, eine harmonische Klassengemeinschaft zu werden.

    Ich muss dazu sagen, dass meine Erfahrungen mit Erzieherklassen sehr gut sind, viele soziale Verhaltensweisen müssen gar nicht erst thematisiert werden, weil die SuS einfach schon viele Kompetenzen haben und sehr lernwillig und reflektiert sind. Voraussetzung für die Aufnahme in den Bildungsgang sind Fachabi oder schon eine Ausbildung wie z.B. KinderpflegerIn oder SozialassistentIn, man kann also auch kognitiv einiges erwarten .... eigentlich ..... In den letzten Jahren hat das aber immer mehr abgenommen und aktuell habe ich eine Klasse, die ich in der Form noch nie hatte. Wer "Fack ju Göthe" gesehen hat, weiß, was ich meine, wenn ich sage, dass ich gerne eine "Isch-Kasse" aufstellen würde, genauso wie eine "Junge-Kasse" - was die in ihrer Freizeit so reden, möchte ich gar nicht wissen.

    Lernwillig sind sie und so richtig "asi" sind sie nicht, es sind auch nicht alle, aber geschätzt 70% der Klasse, die aus sozialen Milieus kommen, in denen manche Begriffe an der Tagesordnung sind.

    Nun haben sich relativ schnell nach Schuljahresstart zwei Fronten in der Klasse gebildet. Das schwelte immer, und durch Kennenlernspiele, Erlebnispädagogik, Namen ziehen für Gruppenarbeiten und eine wöchentlich wechselnde Sitzordnung habe ich versucht, dem entgegenzuwirken.

    Das hat aber nie ein Ende gefunden und vor ein paar Tagen kam eine Schülerin auf mich zu und wollte wissen, ob die Klasse eine halbe Stunde haben kann, um etwas zu besprechen. Ich war gerade mit dem Thema "Kommunikation" beschäftigt und hatte vor, etwas zum Thema "Mobbing" zu machen und Klassenregeln aufzustellen, daher passte das optimal.

    Es wurde dann in meinem Unterricht ein Plakat erstellt mit Klassenregeln (nicht lästern etc.) und dann gab ich die Bühne frei. Ich sollte dabei bleiben und verfolgte das Ganze, und ich war echt begeistert - da gab es ein Gespräch über Missverständnisse, Animositäten privater Natur, reduzierte oder missverständliche Kommunikation, Kritik an der Sitzordnung (Gruppentisch, "Wir können uns so gar nicht alle immer sehen") und Zugeständnisse. Es war sehr sachlich und so gut wie jeder hat sich eingebracht :)

    Resultate:

    1. Sitzordnung ändern, wieder das U (aber die SuS, die in einer Gruppe waren (Anti 1, Neutrale, Anti 2) sitzen natürlich wieder zusammen.

    2. Besser kennenlernen. Am Montag haben sie frei, wollen sich aber trotzdem in der Schule treffen, um Spiele zu spielen. Sie würden sich freuen, wenn ich auch dabei bin.

    Klar, sehr gerne :)

    Mein Plan: Gemeinsam Klasse putzen (ich habe den Eindruck, bei uns wird schon seit Wochen nicht saubergemacht) ggf. etwas essen, und geeignete Spiele spielen. Abwarten, was die SuS an Ideen haben.

    Nun meine Frage: Was für geeignete Spiele gibt es? Vor allem Spiele, die das Zusammenheitsgefühl stärken, die allen Spaß machen und die geeignet sind, indem sich nicht wieder die gleichen Gruppen bilden könnten. Ich möchte auch ein Spiel vorschlagen, und wenn es da etwas gibt, was richtig gut geeignet ist, immer her damit!

    Hier Straßen frei, aber erst seit einer Stunde. Boden im Garten nach wie vor tiefgefroren. Ich habe gerade richtig guten online-Unterricht gemacht und bin froh, dass das so möglich war. Alle waren online da, die Beteiligung war rege und keiner hat sich der Gefahr ausgesetzt. 1000x besser, als sich mit einem Bruchteil der Schüler unter Gefahr in die Schule zu bewegen und irgendwie Präsenz- und zuhause-Schüler unter einen Hut bringen zu müssen. Ich hätte auch noch K1 in die Notbetreuung bringen müssen, aber so konnte sie zuhause arbeiten, auch online. Uff. Schultag geschafft. Hatte echt Albträume heute Nacht.

    Da ich nur volljährige SuS habe, die keine Notbetreuung brauchen, werde ich heute Distanzunterricht machen. Da ich auf Schlittschuhen relativ sicher bin, werde ich heute evtl. mal den Müll rausbringen, aber für weitere Strecken sind die nicht geeignet ( - a propops - darf man als Schlittschuhläufer den Radweg benutzen?). Selbst, wenn ich zur Schule fahren würde, würde ich vor einer leeren Klasse sitzen, meine SuS haben mir heute Morgen schon zum Großteil mitgeteilt, dass sie zuhause bleiben. Dann lieber guten Online-Untericht.

    N'Abend ...

    NRW, Rheinland, Katwarn und Nina warnen vor Blitzeis, und ich habe morgen zur 1. Stunde. Viele meiner Schüler wohnen im Bergischen und ich habe meine Abteilungsleitung angeschrieben, ob ich morgen online-Unterricht machen kann. Bisher noch keine Antwort.

    Ich frage mich, wie das ist? Wie sieht meine dienstliche Verpflichtung aus? Soll ich trotz Blitzeis alles daran setzen, zur Schule zu kommen? Die rechtliche Seite sieht sicher schwammig aus - da steht sicher sowas wie "abwägen" etc.

    Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Habt ihr Erfahrungswerte?

    Heute explodiere ich… Meine Tochter hatte nach den Ferien schon die Befürchtung, dass es ihr in der Schule nicht gut gehen würde, hat sich die ersten Tage aber tapfer geschlagen und es war auch okay. Heute sollte ein Mädchen mit ihr im Unterricht zu zweit arbeiten, das Mädchen verkündete dann aber relativ laut, dass es keine Lust darauf habe und lästert mit ihrer anderen Sitznachbarin über meine Tochter. Diese sagte dann „Dann arbeite doch mit uns zusammen“ und meine Tochter musste alleine arbeiten. Wie kann das sein?? Ich habe jetzt erneut die Pflegschaft mit ins Boot genommen und gefordert, dass noch heute etwas passiert. Meine Tochter verändert sich zunehmend und ihr Selbstwertgefühl leidet. Wenn das jetzt so laufen gelassen wird, werde ich sie von der Schule nehmen. Ich hoffe aber, dass etwas passiert. So wie ich den Schulleiter kenne, wird er etwas unternehmen. Maßlos enttäuscht bin ich von der Klassen- und Stufenleitung. Der Klassenlehrer hatte sich wohl vorgenommen, meine Tochter etwas zu stützen, indem er besonders freundlich zu ihr ist. In der Folge kommt es nun aber dazu, dass sie sich von den Mobberinnen anhören muss, dass sie ja Herrn XYs Lieblingsschülerin ist 😡 wie kommt es zu solch pädagogischen Unvermögen? Der Lehrer, in dessen Unterricht das heute passiert ist, hat nach Aussage meiner Tochter das mitbekommen, aber nicht eingegriffen. Ich bin selber Lehrerin und habe phasenweise wirklich schwierige Klassen gehabt, und es natürlich als meine Aufgabe angesehen, für ein angenehmes Klima und bestimmte Regeln in der Klasse zu sorgen. Auch in meinen „fitteren“ Klassen spreche ich über Gesprächsregeln, achte auf das Klima, halte Rücksprache mit Kollegen, spreche im Einzelgespräch mit Schülern nicht nur über Noten, sondern auch über ihr Wohlbefinden in der Klasse. Ich bin echt auf 180!

    Das Gespräch hat wohl schon - zwischen Tür und Angel - stattgefunden.

    Wie geht es dir?

    Ganz gut.

    Stress mit den Mädels?

    Ja, aber heute ist es besser.

    Ah super, sag uns einfach, wenn was ist, ok?

    Mach ich.

    :sauer:

    Nach den Herbstferien wird es ein Donnerwetter geben, die Elternpflegschaftsvorsitzenden sind im Bott und wenn da wirklich nichts passiert in der Klasse, wird die SL involviert werden. Das Klima in der Klasse wird thematisiert werden und es werden auch Namen genannt werden. Zudem wird sich über die Passivität der Lehrer beschwert werden.

    Ich fasse das alles nicht - wie ist das bei euch? Wie wird mit sowas umgegangen? Gibt es bei euch ein Konzept zum Umgang mit und zur Prävention von Mobbing?

    SchülerInnenverhalten, das außerhalb der Schule stattfindet, aber in die Schule hineinwirkt, kann, darf (und sollte) sehr wohl auch durch die Schule sanktioniert werden. Der Kollege macht sich da einen zu schlanken Fuß.

    Zumal 99% der Dinge innerhalb des Unterrichts stattfinden - ich bin immer noch so sauer ...

    Ich bin gerade völlig baff - ich habe im letzten Schuljahr Kontakt zum Klassenlehrer meiner Tochter (damals 7., Gymnasium) aufgenommen, weil ich das Gefühl hatte, dass es ihr nicht gut geht. Sie erzählte davon, dass der Umgangston gerade unter den Mädchen sehr rau, teilweise gemein geworden ist. Es wird ignoriert, aufgehetzt, sich übereinander lustig gemacht, gelästert, ausgeschlossen etc. Meine Tochter wurde ausgeschlossen und ignoriert, sie zog sich zurück. Ich schrieb dem Klassenlehrer all das und stellte die Frage, wie er meine Tochter in der Schule erlebt und wie er die Stimmung in der Klasse wahrnimmt. Keine Antwort.

    Leider setzte sich das alles im neuen Schuljahr fort, meine Tochter fiel in ein tiefes Loch und wir fühlten uns einfach hilflos. Wir haben sie stabilisiert und durch einen Mitschüler, der intervenierte, wurde die Situation besser. In Gesprächen mit einer anderen Mutter erfuhr ich dann, was da wirklich abgeht. Es wird munter gemobbt, ein Mädchen macht heimlich Fotos von Schülern und nutzt sie dann, um sie anderen zu schicken und zu lästern. Es gibt Gruppen, die ihre Mitglieder erpressen, die Gruppe ja nicht zu verlassen, es gibt Mädchen, die sogar die Jungs erpressen, die Kommunikation in der Klasse ist einfach unterirdisch ("Meine Note ist ja sogar noch schlechter als die von xy!"). Ich habe dann einige Eltern, zu denen ich einen guten Draht habe, angeschrieben und die bestätigten das. Eine Mutter hatte das vor ein paar Jahren mit ihrem Sohn und war damals total enttäuscht, dass die Lehrerschaft sich nicht in der Pflicht sah.

    Jetzt ist es ähnlich - ich habe den Klassenlehrer erneut angeschrieben und es kam eine Antwort, die mich aber noch mal mehr schockiert hat.

    Ja, er habe Veränderungen an meiner Tochter erlebt, er wolle demnächst mal ein Gespräch mit ihr und der Sozialpädagogin führen. Die Stimmung in der Klasse empfände er als normal, und was die Schüler nach der Schule in ihrer Freizeit machen würden, dafür wären Lehrer ja nicht zuständig. :ohh:

    Ich bin am BK und wir thematisieren in ALLEN Klassen immer wieder Themen wie "Gesprächsregeln", "Klassenklima", "Wann fängt Mobbing an?" etc.

    Wie kann es sein, dass das an dem Gymnasium so vernachlässigt und nicht als deren Aufgabe angesehen wird?

    Gerade in den neuen 5er-Klassen muss man doch dafür sorgen, dass von Anfang an ein gutes Klima herrscht, und in den "Pubertäts-Jahrgängen" erst recht! und ich merke das doch, wenn in der Gruppenarbeit eine Schülerin komplett ausgeschlossen wird, weil niemand aus der Gruppe mit ihr redet. Und ich muss doch was unternehmen, wenn ein Schüler sich meldet, etwas falsches sagt und drei andere ihn direkt verhöhnen, wie blöd er sei. Und man muss doch dann auch merken, dass etliche Schüler sich nicht mehr am Unterricht beteiligen!

    Kann mir jemand ein feedback geben? Wie ist das bei euch?

Werbung