Beiträge von Kris24

    Volker, ich bin alt genug, dass ich Gerichtsverfahren und Urteilsbegründung live mitbekommen habe und sah, wie die Tarifangebote davor verliefen. Unter 35 Jahren deutliche Unterschiede zum Nachteil der Frau, dann waren die Männer im Nachteil und erst bei alten wieder die Frauen. Allerdings wechseln in diesem Alter wohl wenige in die PKV, es wurde als Verteidigung von der Versicherung genannt. Ich habe damals überlegt, ob ich mit dem Wechsel noch etwas warte, es hat mich persönlich betroffen und ich habe Diskussion und Verfahren verfolgt.

    Nur Schwangerschaft und Geburt mussten dank Urteil alle zahlen, Begründung, beide Geschlechter sind dafür verantwortlich. Es gab anfangs die Überlegung, weiterhin die Unisextarife anzubieten, aber da auch Männer meist jung in die PKV wechseln, lohnte es sich wohl nicht mehr.

    Es gab damals für junge Männer Einsteigertarife mit 50 DM und weniger, bei Frauen ging es deutlich über 200 DM los.

    Du kommentierst mit allgemeinen Fakten eine konkrete Sache.

    Erstmals danke für dein Kommentar.

    ja, genau. Ich meine , dass die Gymnasien eventuell auch Listen von Vermietern haben. Also ich meine die Sekretariate der Gymnasien. Dann würde man sich nach der Zuweisung durch das Kultusministerium an das Sekretariat wenden. Ich vermute nur. Ich habe nur auf einer Homepage eines Gymnasium gelesen, dass dieses bei der Wohnungssuche behilflich sein soll.

    Gruß

    printemps

    Es gibt bei uns tatsächlich Vermieter, die ihr Angebot an unser Gymnasium geben. Allerdings waren sie nie besser als vor Ort möglich.

    Ich habe beste Erfahrungen gemacht, in der lokalen Zeitung zu inserieren. Gerade ältere Menschen lesen noch die Zeitung, wollen selbst nicht inserieren, weil sie Angst haben, überrannt zu werden und verlangen zivile Preise.

    Es gibt durchaus christliche Menschen, die das Ende der Fastenzeit wie ein „Fastenbrechen“ feiern, weil sie sich dann wieder ein alkoholisches Getränk gönnen oder etwas Süßes, auf das sie 7 Wochen verzichtet haben.

    Es gibt Menschen, die nehmen die Sonntage aus, und andere, die ziehen die 7 Wochen durch.

    Wenn man etwas anderes verfolgt (7 Wochen ohne Streit), führt es jedoch nicht dazu, dass man sich dann zum Fastenbrechen richtig zofft.

    Danke, für mich war Fasten immer Vorbereitung z. B. auf Ostern. Ich feiere nicht Fastenbrechen, sondern Ostern, Fasten ist für mich ein Hilfsmittel.

    Ich kenne auch dank mehrfachen Umzug viele Regionen und viele (wiedergeborene) Christen. Manche nehmen es ernster, manche weniger, aber unterbrechen war nie gewollt. (Wenn notwendig, wurde die Fastenzeit auch mal verlängert.) Aber für mich ist es sowieso etwas persönliches, für viele Muslime auch.

    Ich denke, ein Unterschied besteht auch darin, dass in unserer Gesellschaft der Anteil der Muslime, die ihren Glauben ernst nehmen, höher liegt als der Anteil der Christen, die das tun.

    Gehörst du zu den Deutschen, der die absolute Zahl an Muslimen deutlich überschätzt?

    Es gibt da interessante Umfragen.

    Warum müssen Christen den ersten Schritt machen?

    Und wenn sie ihn gemacht haben, dann können doch Muslime auch einen Schritt machen, oder nicht?

    Es gibt trotzdem noch mehr Christen in Deutschland.

    Du erinnerst mich an ein Kind, der andere...

    Und es können auch beide aufeinander zugehen.

    (Deine Art Christentum erinnert mich an Pharisäer. Zum Glück kenne ich genug andere, sonst wäre ich keine Christin.)

    Wenn ich Eltern telefonisch nicht erreichen konnte - oder auf Briefe und Einladungen keine Reaktion erfolgt ist, ging der Berg eben zum Propheten. Da habe ich mir die (geringe) Mühe gemacht, an der Haustüre zu klingeln. Das hat in der Regel SEHR gut funktioniert, weil die Nachbarschaft durchaus registriert, wer auf Besuch kommt. Durch verschiedene Schulveranstaltungen war mein Gesicht auch ziemlich allen Eltern, die Kinder an unserer Schule hatten, bekannt.

    In den vielen Jahren, in denen ich Pubertierende unterrichtet habe, gab es nur einen Fall, in dem ich mir beim Gespräch überlegt hatte, welcher "Notausgang" zur Verfügung stünde. Da hatte ich beim Gespräch im Wohnzimmer registriert, wie der bereits zur Mittagszeit stark alkoholisierte Vater leicht aggressive Tendenzen zeigte. Da ich jedoch nicht kleinwüchsig bin, hat er sich dann doch nicht von seinem Sofa erhoben.
    Wenn jemand sich bereits am späten Vormittag in einem derartigen Zustand befindet, ist es verständlich, dass in der Familie niemand telefonisch erreichbar ist. Ebenso verständlich ist, dass der Schüler/ die Schülerin nicht jeden Tag freundlich reagiert. Der Schüler hatte danach jedoch sein verhalten geändert. Er wusste, das ich auch auf freundliche Art sehr konsequent sein kann und es ernst meine.

    Nach dem besonderen Erlebnis mit diesem Vater habe ich jedoch meine "Hausbesuche" zur Absicherung immer im Sekretariat "angemeldet" ;)

    In den schwierigen Fällen, falsche Adresse und Telefonnummer, wäre mir als Frau sicher die Tür nicht geöffnet worden. Und meine SL hätte es mir sicher nicht erlaubt. Es gibt Grenzen.

    Aber dann dürfte es ja auch keinen Risikozuschlag geben, wenn man schon eine (Vor-)-Erkrankung hat. Man kann schlecht einfach seine Vorerkrankung weglegen. Das ist ja im Grunde auch eine 'Diskriminierung', die ggf. schon angeboren ist.

    Diskriminierung ja, aber erlaubt, ich würde es Risiko für Kosten nennen. Die sind statistisch für Vorerkrankte wie für manche Autos höher. Ich achte z. B. beim Autokauf darauf, dass es noch keine 7 Jahre alt ist, weil man sonst noch 10 Jahre später jedes Jahr mehr zahlt (war zumindest so).

    Es ging darum, dass Männer und Frauen beide zur Schwangerschaft und Geburt beitragen und deshalb diese Kosten nicht einseitig Frauen tragen dürfen. Es geht nicht um Diskriminierung.

    Naja, die Schwangerschaft hatte eine Arztrechnung zur folge und da die Geld gekostet hat, war der Tarif höher.

    Ernsthaft? Sonst gibt es keine Arztrechnungen? Und Ü35 werde sie weniger bzw. Ü40 sind keine mehr vorhanden?

    Und teuer ist die Geburt und auch das Neugeborene wurde/wird (?) anfangs über die Mutter "versichert". Und manchmal kommt es Komplikationen.

    Arztrechnungen klingt danach, als ob Frauen schuld wären, weil sie mehr zum Arzt rennen. Dann wäre die Unterscheidung wohl rechtens gewesen. Ähnlich wie bei der Autoversicherung.

    Da auch der Mann zur Schwangerschaft beiträgt, war es nicht rechtens und musste geändert werden. Dieses finanzielle Risiko musste gleich auf beide Geschlechter verteilt werden. Und dann blieb kein Unterschied mehr übrig und die verschiedenen Tarife für jüngere wurden aufgelöst. Es darf keinen finanziellen Unterschied auch bei alten Verträge wegen Schwangerschaft und Folgen geben. Du warst damals vermutlich schon älter und hast es nicht mehr gemerkt. Ich habe mich geärgert, dass dies nicht rückwirkend galt, war auch schon zu alt, um betroffen zu sein.

    Wolfgang, indem er suggeriert, die zufällige Gleichzeitigkeit der verschiedenen Fastenzeiten (mit ganz verschiedenen Hintergründen) sei irgendeine Form von Ökumene oder Gemeinsamkeit der Religionen.

    Nein. Er nannte nur die Chance, dies zu nutzen.

    Ähnliches las ich heute von einer katholischen Online-Seite. Sie tadelte die Bundesregierung, die nur Muslime zum Fasten gratulierte und auf Nachfrage, die Unterschiede falsch betonte. Dadurch würde Spaltung erzeugt. Der Berliner Senat hat dagegen beide gratuliert. Ich schaue mal, ob ich die Seite noch finde.

    Kann ich nur zustimmen. Ich bin sogar etwas älter, 50%, bei der HUK und zahle unter 320€. Ich bin aber damals noch eingestiegem, als es für Männer und Frauen verschiedene Tarife gab. Damals wurden Männer deutlich günstiger versichert, weil die Arztrechnungen dort im Schnitt nicht so hoch sind. Das wurde, wenn ich mich richtig erinnere, aber (europaweit?) vor mehreren Jahren verboten und Männer und Frauen hatten dann den gleichen Tarif bekommen. Insofern fürchte ich etwas, werden die neu Versichtern nicht mehr an so günstige Tarife kommen. (Wobei mich noch immer etwas wundert, dass man dort die 'Diskriminierung' abschaffen musste während es bei Autoversicherungen noch ganz normal ist zu 'Diskriminieren' (je nachdem wo man wohnt, parkt, welches Auto man hat, ...).

    Grund waren weniger Arztrechnungen, sondern Schwangerschaft und Geburt. Ab 35 glichen sich die Tarife wieder an.

    Und sein Geschlecht ändern ist schwieriger als umziehen oder ein anderes Auto. Deswegen fällt ersteres unter Diskriminierung.

    Noch einmal ohne Angabe von Leistungen bringt ein Vergleich nichts. Oder habt ihr alle nur das notwendigste versichert und Rückerstattung mitgerechnet? Dann wäre ich auch deutlich niedriger (unter 300 Euro).

    Mir fiel nämlich der Grund für meine letzte Erhöhung ein. Früher wurden 5 % bei mir monatlich abgezogen, wenn ich im Vorjahr höchstens zweimal eingereicht habe (Höhe egal). Jetzt gibt es im Oktober höhere Rückerstattung.

    Korrigiere gerade Personenbeschreibungen und rätsele, was wohl "kompolös" (im Bezug auf die Figur) bedeuten könnte....:gruebel:

    Korpulös?

    n, m, r bzw. o, u schreiben selbst meine oft so unleserlich, dass ich grundsätzlich die anderen Buchstaben mit einbeziehe.

    Und ogfair ist abgekürzt ähnlich zu sehen. 😉

    Ich erinnere mich an meine 1. Stunde im Schwabenland. Ich erkannte die Eigenschaft Hoite nicht und benötigte die Mitschüler als Dolmetscher.

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