Beiträge von Kris24

    In Bayern hat man eine Einzel - und eine Doppellehrprobe. Zwischen den beiden Schulstunden der 2. Lehrprobe liegt die große Pause. Da sitzt man mit den ganzen Prüfern im Lehrerzimmer (Obwohl, ich habe im anderen Klassenzimmer einen Super 8 Film eingefädelt, denn die 2. Stunde musste bei einer anderen Lerngruppe stattfinden :)) und die hätten dann natürlich sehr gerne auch eine Stärkung. Meist hatten sie auch in der Tat einen langen Anfahrtsweg und waren noch mehrere Stunden im Haus. Die Bewirtung haben damals die Kollegen übernommen, da hat man keine großen Diskussionen drum gemacht. Hier in BaWü ist es genauso. Kaffee, Wasser, Butterbrezeln. Darum kümmern sich die Kollegen. Wer als Prüfling mehr möchte, stellt noch selbst etwas anderes dazu.

    Nein. Ich habe dies noch nie erlebt (und habe erstmals hier gelesen und dachte sofort, dass ist doch ein Bestechungsversuch).

    Ich habe erst hier im Forum erfahren, dass es Referendare gibt, die Bewirtung anbieten. Ich kenne das nicht, bei Unterrichtsbesuchen gab es nichts, bei den Lehrproben stand wohl beim SL bei der Begrüßung eine volle Kaffeekanne und Wasser (wie immer unabhängig von irgendwelchen Lehrproben), ich habe sie an dem Tag nicht gesehen, aber mir wurde bei Gesprächen mit der SL auch ein Getränk angeboten.

    Bei uns wäre es klar als Bestechungsversuch angesehen worden (und das bereits vor 30 Jahren).

    DAS beobachte ich tatsächlich auch! Ich hatte Corona zweimal und wenn ich drüber nachdenke, hat diese Schwächephase danach begonnen. Dauernd krank, alles dauert viel länger, es sind IMMER die Atemwege, die betroffen sind.


    Insgesamt danke ich schon mal herzlich für die Gedanken und Ideen!

    Ist bei mir genauso (und auch ein junger Kollege erzählte mir ungefragt kürzlich dasselbe). Masern schädigt nachweislich ein Jahr das Immunsystem, bei Covid weiß man es nicht genau.

    In manchen BL ist es leider eine Dienstpflicht (so auch in Bayern).

    Ich werde bei Anfrage auf das fehlende Schulkonto für Fahrten hinweisen (bei uns geht es immer noch über Privatkonten, danke den Mitforisten für ihre Hinweise hier).

    Ich lehne also aus anderem Grund ab.

    Wir hatten eine Epileptikerin, die Eltern wollten, dass es nur die Klassenlehrerin weiß (unterrichtete 4 Stunden pro Woche in der Klasse und hatte 2 Tage in der Woche unterrichtsfrei). Sie gab die Information "heimlich" an uns weiter. Sehr problematisch für alle.

    Richtig. Eine Uhr für alle sichtbar vorne platzieren und im Gegenzug alle digitalen Endgeräte einsammeln - da kann eigentlich kaum ein/e SchülerIn etwas dagegen haben. Es sei denn, man möchte wirklich täuschen.

    So handhabe ich es auch. Aber das Problem Toilette und Zweitgerät bleibt. Vor einem Jahr hat KI noch etwas Zeit benötigt, ich bestand auf schnelle Rückkehr, inzwischen gibt es die perfekte Antwort sofort (jetzt zweimal erlebt, ich erhielt dieselbe für Schüler sehr unübliche Antwort).

    Ich nutze die Aktion "7 Wochen ohne" fast jedes Jahr, um mir problematisches Handeln bewusst zu machen. Dieses Jahr will ich nichts online bestellen, hat für mich etwas überhand genommen (und ist meistens auch nicht notwendig).

    In der Vergangenheit habe ich schon auf Zucker, Fastfood, Auto, Fernsehen u.a. verzichtet bzw. mehr Sport getrieben. Meine Erfahrung, die 7 Wochen taten mir immer langfristig gut. 7 Wochen waren ein (überschaubarer) Anfang.

    Diabetes stand in der Schülerakte. Das wird bei uns bei der Anmeldung von Sekretärin, SL, Kollegen oder wer auch immer die Anmeldung entgegen nimmt, eingetragen und dann normalerweise nie mehr angesehen. Der Fehler war eindeutig der, dass nicht schriftlich mit Unterschrift der Eltern vor der Fahrt nachgefragt wurde. (Und bei uns wurden auch schon Unterschriften gefälscht.)

    Aber ich habe jetzt mehrfach hier 3 Tage gelesen, ich habe folgendes gelesen. 3 Tage dauerte die Fahrt, der 1. Tag war Anreise, Emily dabei. Einige Schüler klagten nach einem chinesischen Essen über Übelkeit. Am 2. Tag funktionierte die Insulinpumpe nach dem Duschen nicht mehr, Emily hat sie entfernt, aber nichts gesagt. Hier kommt meiner Meinung nach der 2. Fehler ins Spiel. Man kann 2 Kinder nicht alleine lassen, aber alle Kolleginnen und Kollegen wurden für das Programm benötigt (es war also definitiv eine Lehrkraft zu wenig dabei). Auch die Mitschüler gingen von Magen-Darm etc. aus, Emily erhielt angeblich von ihnen Cola und Salzstangen (was natürlich die Überzuckerung beschleunigte). Am 3. Morgen war es zu spät. Ich sehe die Schuld daher nicht so eindeutig nur bei den beiden Kolleginnen, sie haben nur ein Tag gewartet.

    Ich selbst habe bei meiner ersten selbst geplanten Fahrt ähnliches erlebt. Eine Fünftklässlerin gegen sehr viel sehr allergisch, von den Eltern umhegt, wollte endlich alles essen wie die anderen auch. Ich hatte zwar mehrere Seiten mit Anweisungen erhalten (und eine Kopie wie das mitgegebene Essen an die JuHe weitergegeben), aber wenn das Mädchen abends heimlich dagegen verstößt und aus Scham anschließend nichts sagt... Wir haben es zum Glück gerade noch rechtzeitig bei der Nachtkontrolle gemerkt.

    Für mich bedeutet das, dass ich keine mehrtägige Fahrt mehr begleiten werde. Ich will mein Glück nicht zu oft heraus fordern (weiteres selbst erlebtes Beispiel, Elftklässler gehen in ihrer Freizeit im Meer schwimmen und unterschätzen trotz vorheriger Warnung die Strömung, zum Glück sah es ein Freizeitkapitän). Ich werde bei Anfrage auf das fehlende Schulkonto für Fahrten hinweisen (bei uns geht es immer noch über Privatkonten, danke den Mitforisten für ihre Hinweise hier).

    Echt? Schwache SuS melden sich doch meist gar nicht aus eigenem Antrieb oder höchstens mal zum Vorlesen oder bei "einfachen" Antworten (da sind auch unsere BG-SuS nicht anders als die in "schwächeren" Bildungsgängen).

    Mit Convertible und KI ist eine perfekte Antwort auch für Schwache möglich (und am Gymnasium wünschen sich doch alle das Abitur, also gute mündliche Noten um schlechte schriftliche auszugleichen). Es kommt sehr häufig vor (und ich glaube nicht, dass ich alles bemerke).

    Toilettegehen war immer selten auf Zahl der Schüler gesehen, aber es gibt das Problem bei jeder Klassenarbeit, früher lag ein Buch herum, dann wurde von der Toilette angerufen, jetzt geht es halt noch leichter. Natürlich hoffe ich auf Einsicht und Ehrlichkeit meiner Schülerinnen und Schüler.

    Natürlich wird es nicht immer funktionieren, aber mit jedem Mal, wenn es klappt, wird der Schüler mutiger und noch mehr auf diese Methode setzen. (Ist doch auch in der Erziehung so, wenn ein Elternteil 5 mal nein sagt und einmal ja, wird das Kind es beim nächsten Mal wieder probieren.)

    Und zum Abitur und Kontrolle, was innerhalb der Kabine lautlos passiert, bleibt verborgen. Bücher liegen keine mehr herum, laut jemand angerufen wird niemand.

    Ich kenne eure Unterrichtssituationen nicht, aber diese Art des Schummelns erfordert Vorbereitungsaufwand, Vorhersehbarkeit der individuellen Abfragen und eine Klassenraumsituation, wo jemand unbemerkt irgendetwas in ein Gerät flüstern kann.

    Für meine Schülerklientel ist die Hürde das Umzusetzen viel zu hoch.

    Bei uns kommt es tatsächlich häufig in der Oberstufe (Gymnasium) vor. Schwache Schüler geben perfekte Antworten inkl. Fachbegriffe im Unterrichtsgespräch, normalerweise scheitern sie bereits in der Grammatik. Anschließend wird eine bessere mündliche Note gefordert. Gemeinsame Herleitung/Problemlösung im Unterricht ist kaum noch möglich. (Mündliche Abfragen gehen nur einzeln an der Tafel (war in meiner Ausbildung absolut verpönt).) Zum Glück schreiben wir in allen Klassen und Fächern Klassenarbeiten, mündliche Noten sind bei uns immer nur Teil der Note.

    In Klassenarbeiten verbiete ich Handy, Uhr usw. Aber was ist mit Toilette gehen? (Natürlich gibt es verbreitet für diesen Zweck Zweithandys (und eine Schülerin hat bei einer Kollegin sogar ihr Dritthandy verwendet (nachdem sie 2 abgegeben hat)).

    :pfeifen: rulla rulla rullala …

    Hoffentlich bist du inzwischen angekommen, ohne Billett, aber mit Zeige oder was dabei war

    … nun habe ich einen Ohrwurm… :wacko:

    Ohne Ziege ..., aber pünktlich (und ich bin an mindestens 2 Staus vorbei gefahren)

    Zauberwald, wenn ich gewusst hätte, dass du in einem steckst..

    Leider immer noch Stau. Als ich neu in Schwaben war, wollte ich wie es der Lehrplan verlangt, ein regionales Lied singen, aber die Schüler waren so betroffen vom Schickksal der Ziege, dass wir es nur einmal gesungen haben.

    Ich denke übrigens auf der Fahrt von Stuttgart nach Friedrichshafen auch jedes Mal an das Lied, lustig, wenn die Orte der Reihe erscheinen (nur Durlesbach hat keinen Bahnhof mehr), ich weiß daher genau wie lange es noch dauert. (Nach Meckenbeuren ist Zeit für den Umstieg.)

    "Die „Irrenanstalt“ in Tübingen stellte in ihrer Art etwas Neues dar, da hier die psychisch Kranken erstmals nicht mehr nur verwahrt, sondern einer Therapie unterzogen wurden. Nach heutigen Maßstäben waren die dort zur Anwendung gebrachten Therapien eher Torturen. Dazu gehörte Verabreichungen von Beruhigungs- und Anregungsmitteln wie Belladonna und Digitalis, Kaltwasserbäder sowie Einreibungen mit „Authenrieths Märtyrersalbe“ von Tartarus emeticus auf dem rasierten Schädel, wodurch künstlich Geschwüre hervorgerufen werden sollten, oder die Autenriethsche Maske, mit der die Patienten am Schreien gehindert wurden."

    Zeit für einen neuen Namen, hm?

    Ich verstehe den Zusammenhang Zitat - dein Beitrag nicht.

    Weil der Golfstrom versiegen könnte? Das heißt es doch schon lange? Allerdings: Wenn ich dazu lese, das könne "noch in diesem Jahrhundert" passieren, dann bezweifle ich, dass alle U 50 es miterleben werden.

    Klimakatastrophe umfasst nicht nur Meeresströmungen, sondern auch Überschwemmung (Ahrtal gesteigert jedes Jahr), Hitzeperioden, Trockenheit (Brände dadurch usw.)

    Und alles häufiger und stärker als zuvor.

    In diesem Jahrhundert lernte ich noch im Studium, inzwischen weiß man, die Kipppunkte fallen früher (und dann haben wir es nicht mehr in der Hand). 1,5 Grad war keine politische Entscheidung wie zu viele glauben. Es war der Bereich, in dem (bedeutende) Kipppunkte nicht fallen.

    Und 2050 werden vermutlich viele von uns noch erleben.

    Es ist nur noch Gespräch im kleinen Kreis. Konkret weiß ich von 2 Fällen in meiner Fachschaft Chemie (5 Kollegen) in den letzten 4 Wochen (Ansteckung unabhängig voneinander). Sie haben uns gewarnt, weil wir in der Chemiesammlung engen Kontakt haben. Die anderen fehlen halt. Aber aktuell haben wir auch frei.

    Jetzt ist es zu spät und die Mehrheit, die die Folgen kaum selbst erleben wird, deren Nachkommen dafür umso mehr, ist froh endlich wieder freie Fahrt zu haben, wenn gerade kein Stau ist.

    Ich denke, die Mehrheit der heute lebenden Menschen wird es noch erleben (und

    die Schuld von sich weisen. "Selig sind die Dummen")

    (Wer U 50 ist, sicher, wenn er nicht vorzeitig stirbt. Einige Kipppunkte sind laut einer jetzt veröffentlichten Studie kurz vor dem Fall (2 Massenblätter, die bisher die Klimakatastrophe verharmlost haben, veröffentlichten gestern, dass es unerwartet kälter in Europa werden könnte. Völlig unerwartet, ach nee, wo sich manche bereits auf höhere Temperaturen gefreut haben, selbst Hollywood hat dies bereits vor ca. 20 Jahren verfilmt (gut, für New York).)

    Zu spät ist es aktuell noch nicht, aber die Zeit zu knapp.

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