Welche private Grundschule macht denn so etwas?
Ich sehe das Problem eher bei Politkerinnen und Politikern, die beim Buzzword "Digitalisierung" die Chance sehen, mit Slogans wie "Tablets für alle" beim Wähler zu punkten - ohne Zielvorstellung, was für Inhalte vermittelt werden sollen, ohne didaktisches und technisch-administratives Konzept, erst recht ohne irgendeine Form der Evaluierung. Die Leidtragenden sind - wie bei anderen überhasteten Bildungs"reformen" auch - in erster Linie SuS aus bildungsfernen Haushalten an öffentlichen Schulen, deren Eltern die zusätzlich entstehenden Lücken nicht stopfen können.
Bei den Privaten sorgen schon wirtschaftliche Aspekte und das allgemein engmaschigere Monitoring des Lernerfolgs dafür, dass die größten Dummheiten unterlassen oder zumindest zeitnah korrigiert werden.
Private Grundschulen machen, was Eltern wollen und da gibt es viel Nichtwissen und beide Extreme. An staatlichen ist man von fordernden Eltern unabhängiger und unser Schulträger hat uns einbezogen. Wir bekamen, was wir wollten.