Badische Anilin- und Sodafabrik? 🤔
(Autokorrektur will immer Sofa schreiben.)
Badische Anilin- und Sodafabrik? 🤔
(Autokorrektur will immer Sofa schreiben.)
Es widersprechen auch 75 % der Leipziger*innen "entsprechenden Aussagen", ich kann den Unterschied jetzt nicht erkennen.
Leipzig teilweise ja, in anderen Städten leider nicht. Ich rede nicht von irgendwelchen Wahlen, sondern Gespräche im Alltag im Restaurant, mit Kollegen (ich war auf einigen Fortbildungen) und Verwandten. Selbst meine Eltern (sehr konservativ) haben den Kontakt inzwischen abgebrochen, weil sie es nicht ausgehalten haben.
(Ich war seit 30 Jahren mehrfach in Leipzig, Dresden, Freiberg (für mich am extremsten), aber auch in Graal-Müritz (anderes Bundesland) und jeweilige Umgebung.)
Ich habe auch zwei Kollegen aus dem Erzgebirge, die nach NRW (meine 1. Schule) bzw. hierher zogen, und dasselbe berichten.
Ich mache den übrigen keine Vorwürfe, ich weiß nicht, ob ich den Mut hätte, Widerstand zu leisten. AfD schüchtert ein, aus der sicheren Entfernung lässt es leicht reden. Aber genau deshalb ist es wichtig, jetzt deutlich für die Demokratie und Menschenrechte aller einzutreten.
Wie Yummi schreibt, hat das Alter hier durchaus eine rechtliche Bedeutung. Für mich dann erst recht ein Plädoyer für die Röntgenmethode zur Altersbestimmung.
Nur ist diese Altersbestimmung extrem ungenau. Ob jemand 16, 18 oder 20 Jahre alt ist, kann kein Fachmann sagen. Wer das behauptet, lügt. Es trägt also nicht zur Wahrheit bei.
Kommt darauf an, wo du dich befindest. In Ba-Wü auf der Alb in Burladingen-Killer (sic!) sah das Wahlergebnis 2024 so aus: Dort rangieren SPD, FDP und Grüne bereits unter "Sonstige"Ergebnisse_Europawahl_2024_Burladingen_Killer.jpg
Mit hier meine ich meine Stadt und nicht Baden-Württemberg. Ich weiß, dass es auch in Baden-Württemberg sehr braune Ecken gab bzw. gibt.
Und ich finde auch 20 % viel zu hoch. Aber ich freue mich, dass entsprechende Aussagen widersprochen werden.
Off topic, das Mobbinthema, aber: ich finde schon den Namen des Konzeptes wirklich daneben (no blame? Geht's noch? Es handelt sich um Mobbing.). Habe ich noch nie verstanden. Wüsste auch nicht, dass das schon mal vernünftig funktioniert hätte bei uns. Mobbing muss strikt und konsequent untersagt werden
https://www.derstandard.de/story/30000001…icht-zum-helfer
Dieses Verfahren kann sehr hilfreich sein. Meine Klassenlehrerin hat es vor 40 Jahren erfolgreich angewendet. Auch ich wurde gemobbt und danach war Ruhe. Zum Gegenteil, ich erhielt einen sehr schönen Schal mit lieben Worten geschenkt (von vorher neutralen Klassenkameradinnen).
In einer unserer SchiLF wurde es so erklärt, dass man versucht, neutrale Personen als Helfer zu erreichen. Diese wollen oft nur Ruhe. Beim Tadeln/Strafen der Mobber stellen sie sich oft auf Seite der Mobber und geben die Schuld dem Opfer. "Der ist Schuld, dass erstere Ärger kriegen. So schlimm war es gar nicht." Und plötzlich gibt es nicht nur ein paar Mobber, sondern die ganze Klasse hält gegen das Opfer zusammen.
Daran sieht man gut, dass man unwissend die Sache deutlich verschlimmern kann. Uns wurde deutlich gesagt, wir sollen bei "richtigem Mobbing" immer Hilfe bei Profis suchen. Gut gemeint ist nicht gut gemacht. Einige Kolleginnen und Kollegen wurden über mehrere Jahre geschult.
Ich habe es bisher nur aus der Entfernung (ich bin öfter in Heilbronn) gesehen und stimme euch zu.
Mag ich.
Da gibt es "Schwendtage", die sagen, dass man im Garten NICHTS machen soll an dem Tag.
Obwohl ich die Erklärung mit Unkraut noch halbwegs verstanden habe.
Aber das Haareschneiden davon abhängig sein soll ...
Bei uns ist es Teil des pädagogischen Konzepts, dass sich Mobber und Gemobbte miteinander unterhalten und am Ende die Hand geben müssen. Dass das nicht dazu führt, dass das Mobbing aufhört, ist jedem klar, der selbst Mobbingerfahrung hat. Aber Hauptsache man hat irgendetwas super pädagogisches gemacht.
(Ich schreibe extra, weil mein Internetzugang heute nicht stabil ist.)
Bei uns haben mehrere Kolleginnen und Kollegen eine mehrjährige Ausbildung zu Mobbing besucht und alle mindestens 2 Tage. Bei uns gibt es dieses Konzept nicht. Auch unsere Sozialarbeiterinnen haben dies noch nie verlangt.
Bei Streitschlichtung durch Schülerinnen und Schüler bei kleinen Streitereien gibt es diese Möglichkeit. Aber auch hier werden beide Seiten gefragt, ob sie wollen. Und die Kleinen nehmen dies sehr ernst. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen.
Wen man eine Schule findet, die Platz hat.
Das ist bei uns in der Region zur Zeit fast unmöglich, wenn man nicht irgendeine, eine Stunde entfernte "Gesamtschule" ohne Gymnasialenzweig nehemen will.
Hier hat jedes Gymnasium Platz, Probleme gibt es höchstens an der Realschule in Klasse 8, wenn plötzlich 20 ehemalige Gymnasiasten gleichzeitig anfragen (bisher klappte es auch immer, notfalls gab es noch eine neue Klasse, wir empfehlen aber, nicht bis zum Ende der Sommerferien zu warten).
Wir waren in letzten Schuljahr überrascht, dass wir eine zusätzliche 5. Klasse öffnen durften (also 5 statt 4), damit die anderen Klassen nicht zu voll sind, falls jemand noch durch Umzug zu uns kommen möchte.
Meine Nichte hat vor einigen Jahren wegen Mobbing problemlos von einer Realschule zur anderen gewechselt, es war tatsächlich nur ein ca. 5 Minuten dauerndes Gespräch an der neuen Schule notwendig.
Wenn ich dagegen wegen Mobbing die Schule wechseln wollte, dauert es sicher länger als 5 Minuten und hängt nicht nur von mir ab. (Und ich will auch nicht jeden Arbeitgeber.)
Der Hahnemann war ein Deutscher. Demeter ist ein deutscher Verein mit Haupsitz in Darmstadt. Den Schmarrn habt ihr exportiert.
Darmstadt? Stimmt, musste gerade nachsehen.
Ursprünglich waren sie von Steinerfreunden beeinflusst. Ich verbinde sie daher immer noch mit der der Region Stuttgart. Aber auch Weleda ist sowohl bei uns als auch bei euch aktiv.
Ich verwende nur Edupage und arbeite Vollzeit. Mir reicht eine Überschrift (Thema) pro Stunde. Ich habe aber KollegINNen, die zusätzlich Lehrerkalender in Papierform verwenden.
Ich arbeite auch sonst nur digital.
Ich habe tatsächlich vor, noch 10 Jahre zu arbeiten (also bis 67), weil es mir meistens Freude bereitet. Das einzige, was ich mir vorstellen kann, ist zusätzliche Stundenreduzierung. Offiziell gibt es in Baden-Württemberg erst ab 60 Jahre eine Stunde und 2 ab 62.
Verstehe ich nicht. Bei euch im Ort wählen 40% die AfD aber sie hat keine Chance? Baden-Württemberg ist insgesamt die Hochburg der Rechten in Westdeutschland, man denke an die NPD, Coronaleugner etc., ich fürchte, du machst es dir ein bisschen leicht mit der Vorstellung, wenn man bloß nicht nach Thüringen ziehe, dann habe man mit all dem nichts zu tun. Die AfD ist in BW ebenfalls Verdachtsfall unter Beobachtung und der Landeschef hofiert Höcke. Rechte Arschgeigen gibt es leider überall.
Nein, hier wählen keine 40 % AfD, das bezog sich auf einen anderen Thread kürzlich, in dem eine Mutter aus Sachsen Lehrer suchte und mehrere Foristen aus diesem Grund sich ablehnend äußerten.
Hier bläst der AfD der Wind deutlich ins Gesicht, es wählen mehr heimlich (ca. 20 % sind meiner Meinung nach auch zuviel) als Menschen bereit sind, sich offen aufstellen zu lassen (und das sind dann welche mit extremen Ansichten, ein extremer Landtagsabgeordneter kam hier aus der Region und wurde schon immer von seiner Umgebung lautstark abgelehnt. (In unseren Gemeinderat hätten z. B. doppelt so viele einziehen dürfen, als auf der Liste standen, da waren nur 3 bereit). Ich kann mich offen gegen AfD äußern und erhalte nur Beifall. Die Denunziationskampagne der AfD ist hier verpufft ("melde deine Lehrer"), das ist mir wichtig.
Covid-19-Verharmloser waren hier oft "esoterisch" angehauchte Personen, Waldorf, Demeter sind hier verwurzelt, Homöopathie und die Verwendung von Mondkalender verbreitet, Impfung wird von vielen abgelehnt (Masernimpfnachweis hat daher hier an Schulen viel Arbeit bereitet). Aber das ist normalerweise unpolitisch. AfD hat großen Zuspruch von Russlanddeutschen (die auch nach 30 Jahren hier unter sich bleiben wollen und die moderne Gesellschaft ablehnen, es sind sicher nicht alle, nur die anderen betonen nicht ständig, dass sie Russlanddeutsche sind) und leider gibt es noch viele vor allem auf dem Land, die die frühere Zeit sich zurück wünschen. Aber im Alltag bleiben sie still, ihr Mut reicht nur zur geheimen Wahl in der Wahlkabine (dieses Jahr musste ich mich zum 1. Mal zur Wahl anstellen, aber alle, die sich in der Schlange anstanden und sich äußerten, wollten gegen die AfD wählen. Die anderen schwiegen wohl. Ich kenne niemanden, der zugibt, er wähle die AfD.
Du kannst i.d.R. unproblematischer die Stelle wechseln, als die Schule. Als Erwachsener ist man im Normalfall auch etwas gefestigter und hat mehr Handlungsspielraum, um sich Dinge nicht einfach so bieten zu lassen. Und man kann das alleine tun und muss nicht 1000 Gespräche führen oder sich erklären. Oder gar noch mit Tätern zu pädagogisch wertvollen Gesprächen an einen Tisch setzen.
Also hier ist ein Schulwechsel sicher einfacher und schneller. Ein kurzes Gespräch und Unterschrift der Eltern, falls noch nicht volljährig, an der neuen Schule und Bücherabgabe an der alten Schule reichen. Arbeigeberwechsel ist auf jeden Fall zeitaufwändiger.
Und nein, niemand muss Gespräche führen, auch nicht an der Schule. (Dazu können einen höchstens die Eltern zwingen.)
Ich staune über diesen Stuss.
Richtig, mit denen muss ich aber nicht täglich stundenlang interagieren.
Schlimmer ist es, wenn jemand von niemandem gemocht wird. Zum Beispiel Mobbingopfer ohne Freunde in der Klasse.
An anderen Schulen ist die grundsätzliche Situation ja nicht anders.
Es hat einen Grund, dass viele Menschen froh sind, die unnatürliche Schulsituation endlich hinter sich lassen zu können und dann in Studium oder Ausbildung aufblühen. So eine Zwangssituation wie in der Schule gibt es ansonsten einfach nicht.
Bei uns gibt es regelmäßig Schulwechsel aus diesem Grund (ich habe dieses Schuljahr 2 Kinder, bei denen ich es wusste, und beide fühlen sich bei uns wohl, sind integriert). Auch meine Nichte hat vor einigen Jahren erfolgreich gewechselt.
Und dank Profilwahl sind selbst unsere Kleinen nicht in allen Fächern zusammen, die Mittelstufe hat zum Teil noch nicht einmal mehr ein festes Klassenzimmer, weil sie nur noch in wenigen Fächern zusammen sind. Feste Gruppen über längere Zeit wie in meiner Schulzeit gibt es nicht mehr. Deshalb kommt es eher zum Schulwechsel auf ein anderes Gymnasium als zu einem Klassenwechsel bei dem in allen Profilfächern die Gemeinschaft gleich bleibt.
Und selbst bei problematischen Schülern erlebe ich immer wieder, dass Mitschüler bewusst ihn für ihre Gruppe auswählen, damit er nicht übrig bleibt. Ich freue mich immer, wenn ich es sehe.
Wenn wir jetzt die alten Beiträge aus dem 2020/21 rauskramen... Da las sich das alles noch ganz anders, ne? Ein Glück braucht das unsere 10jährigen nicht zu kümmern
Ich kann mich nicht daran erinnern, irgendwann behauptet zu haben, dass Homeschooling keinen Einfluss auf soziales Leben hat. Mir zumindest war immer klar, dass es Egozentrik und "ich, ich, ich" fördert. Deshalb war und bin ich gegen Homeschooling damals und heute, wenn es Alternativen gibt.
Allerdings habe ich mir abgewöhnt, mit heutigem Wissen gestrige Entscheidungen zu verurteilen, ich sage höchstens, es war falsch (mit heutigen Wissen).
Damals gab es erst nicht vorstellbare Bilder aus Italien, dann irgendwann die Nachricht, dass jedes 500. farbige Kind in den USA dank Covid ohne Eltern aufwachsen muss und dann die signifikante Erhöhung von Diabetes Typ I usw.
Homeschooling ist schlecht, aber der Verlust der Eltern noch schlimmer (und manches Kind warf sich sogar vor, die Eltern angesteckt zu haben).
Die Welt ist nicht nur schwarz- weiß. Mir war immer klar, dass danach auch dieses Problem angegangen werden muss. Wir an der Schule haben daher unsere frei verfügbaren Stunden in Erlebnispädagogik gesteckt und nur teilweise in Förderung in Mathe und Sprachen (Abstimmung im Kollegium).
(Und ob alles wirklich Homeschooling zugeschrieben werden muss, ist auch noch die Frage. Das Problem "ein Kind, 2 Eltern, 4 Großeltern" war schon Thema in meiner Ausbildung. Auch Helikoptereltern bzw. Rasenmähereltern, die mit ihrem Handeln Kinder unselbständig halten, gibt es schon länger und wurde in dieser Zeit vielleicht nur verstärkt?)
Ich finde es gut, dass in vielen Ländern genau hingesehen und untersucht wird. (Und es gibt in anderen Ländern mit anderen Entscheidungen zu Covid dasselbe Problem, was auch dafür spricht, dass nicht nur Homeschooling schuld ist, sondern vielleicht auch der intensive Umgang in Familien mit ihrem Handy?) Und ich hoffe, dass dann überall auch noch Gelder und Zeit zu Verfügung stehen, um den betroffenen Kindern zu helfen. Aber wenn Covid-19 wirklich so problematisch gewesen wäre wie anfangs gedacht, dann wäre das Problem Egozentrik und Unselbständigkeit von wenigen Jahrgängen das kleinste Problem.
Ich habe gerade Verbindungsprobleme mit meinem Internet, bin immer nur Sekunden drinnen. Ich suche später. Ich weiß noch Göttingen und die Untersuchung läuft noch, es waren Zwischenergebnisse zu Veränderungen an Schulen.
Dass man dauerhaft mit Menschen, die man nicht leiden kann eng zusammenarbeiten muss, Gruppenarbeiten macht, vielleicht aur Klassenfahrten im selben Zimmer schlafen muss, gibt es in der realen Welt außerhalb der Schule nicht.
Du wechselt ständig den Beruf, ziehst jeden Monat um? Unangenehme Menschen gibt es überall.
Bei Klassenfahrten (bei uns eine am Gymnasium) und Gruppenarbeiten überlasse ich den Schülern die Auswahl, gut, wer niemand mag ...
Auch Klassen oder die Schule kann man wechseln, es gibt immer wieder welche bei uns (von uns und zu uns von anderen Gymnasien) und manche kommen wieder zurück.
Homeschooling von Eltern, die selbst Lehrkräfte sind, ist m.E. auch wieder etwas anderes. Eine meiner Freundinnen (Realschullehrerin) hat ihre autistische Tochter ab dem Alter von 14 Jahren zu Hause unterrichtet, weil sie eine Menschenphobie entwickelt hatte. Sie hat einen anerkannten mittleren Schulabschluss erreicht. Leider konnte ihr aber bisher sonst nicht geholfen werden und es ist inzwischen viele Jahre her und sie ist nur zu Hause.
In Deutschland ist Homeschooling von Lehrern bei ihren Kinder erlaubt, soweit ich es weiß.
Schule hat meiner Meinung nach nicht nur die Aufgabe einen Abschluss zu erreichen, sondern auch mit Mitmenschen auszukommen, ich las gestern erst ein Bericht, dass das dank Covid-19 und Homeschooling für aktuelle Zehnjährige das größte Problem sei. Und Umgang mit zufälligen vielleicht einem unangenehmen Mitmenschen gibt es nur in "Zwangsgemeinschaften", im Sportverein kann ich jederzeit das Weite suchen.
Vorübergehende Herausnahme aus dem Schulsystem z. B. bei Schulangst ist auch in Deutschland möglich, ich googelte, ca. 500 Kinder sind es offiziell in Deutschland (ich kannte auch ein Kind, dass dann aber über Timeout-Schule wieder den Weg zurück in eine normale Schule fand.) Wir haben auch regelmäßig autistische Kinder an der Schule. Für mehr Hilfe für sie bin ich immer. Aber wie soll jemand Menschenphobie verringern oder gar überwinden, wenn er nicht mehr andere Menschen trifft?
Plochingen?
(Hundertwasserhäuser gibt es halt nicht nur in Wien.
Aber wer kennt schon Plochingen?
)
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