Beiträge von Kris24

    Naja, das Nichttragen von Masken mit unverhütetem Sex zu vergleichen (siehe Friesin) kann man ja eigtl. nur noch mit Humor nehmen. Explizit von Spaß hat keiner gesprochen, das stimmt wohl.

    Wenn wir das Thema schon hatten, wie wäre es mit einem anderen: Ab wann ist es für euch akzeptabel, die Masken abzulegen? Bis wann wird man noch als unverantwortlich gesehen - ab wann als "normal"?

    Und was denkt ihr eigentlich von den Schweizern oder Dänen? Sind diese Leute unverantwortlich?

    In der Schweiz zählt das Geld noch mehr als in Deutschland. (Sieht man gut an den Banken, das Geld mit Diktatoren aller Welt verdient wird, heißt die Mehrheit gut.)

    Allgemein gilt, was die Medien nicht berichten, gibt es nicht. Und Corona ist in vielen Ländern kein Thema in den Medien mehr. Und in manchen Ländern haben Murdoch und Co noch mehr Gewicht als unsere Bild.

    Aber Inzidenzzahlen bei über 5000 bei Schülern finde ich wirklich zu viel.

    Ja das stimmt.

    Ein gewisses Risiko gehe ich ein.

    Ich halte dies allerdings für vertretbar.

    Nur das ich das richtig verstehe. Du hältst das Risiko andere zu gefährden für vertretbar, obwohl du das nicht müsstest? Vielleicht gehört der andere zur Risikogruppe ohne dass du es weißt (oder seine Eltern).

    Schön, dass du über andere Leben entscheidest. (Und mal Maske auf, mal ab bringt nicht viel. Eine sehr vorsichtige Kollegin hat es jetzt erwischt, weil sie 5 Minuten auf dem Flur ohne Maske mit ihrer Nachbarin sprach. Nachbarin war am nächsten Tag positiv und Kollegin hat ihren alten Vater angesteckt, bevor sie es von der Nachbarin erfuhr. )

    Man nutzt die verhältnismäßig milde Omikronvariante aus, um einen "Herdenimmunität" zu erzeugen und die zu bekommen, die sich nicht impfen lassen. Sicherlich sinnvoller als im Winter bei noch stärker belasteten Krankenhäusern und eventuell einer schlimmeren Variante. Und die, die nun ohne Maske im Klassenraum rumlaufen, melden sich freiwillig zur Teilnahme.

    Nur leider sorgt eine harmlos verlaufende Omikron-Infektion bei Ungeimpfen für kaum Antikörper. Etwas besser sieht es bei Geimpften aus (und da schreien auch genug, zwei bzw. drei Impfungen müssen reichen).

    Ich habe eher den Verdacht, dass auch mancher Politiker ähnlich wie meine SL denkt. Maßnahmen sind nur unter Protest umsetzbar, also gibt man nach und hofft, dass es gut geht. Und wenn man nicht testet, sinkt sicher die Inzidenz. Rauchen und Alkohol ist ja auch erlaubt. Auch wenn dritte geschädigt werden. Auch Quarantäne ist kaum noch durchsetzbar, Fachinformatiker schrieb hier, dass er auch positiv getestet in den Urlaub fliegen würde. Eltern von Schülern haben sich ähnlich geäußert. Die Leute haben genug.

    Mein Smiley bezog sich auf:

    Dass Erstklässler und Zweitklässler Schule gar nicht anders als unter Pandemiebedingungen kennen (und Drittklässler auch nur im ersten halben Schuljahr anders kennengelernt haben), finde ich tatsächlich traurig.

    Dem stimme ich zu.

    (Mir fielen frühere Bemerkungen von dir ein und habe deshalb einen anderen Schluss gezogen. )

    Mich nervt die Maske auch extrem. Und noch mehr die anderen Einschränkungen durch Sars-CoV2-Viren.

    Schauen wir mal. Mein Lebensgefährte und ich werden bis zum Sommer schon mal nicht zur Gruppe "keiner" gehören. Und bei vielen anderen in meinem Umfeld bin ich mir auch recht sicher, dass sie weiterhin Maske tragen werden, bspw. die vielen KuK, die schon zu der Zeit, als es lediglich eine Maskenempfehlung hier in NDS gab, bereits einen MNS trugen.

    Selbst im letzten Sommer haben bei uns ca. 20 % Maske getragen. Bei uns kam nur ein Kollege (ungeimpft, aber mindestens einmal genesen) heute ohne Maske, ein paar trugen sie nur zeitweise aber mindestens 80 % immer (oft FFP3).

    Um was wetten wir? Ich liebe wetten!

    Dann definiert "quasi"? Sind es 10 %, 20 % oder 2 % (meine Definition von quasi keiner und das glaube ich auch nicht). Da haben selbst im letzten Sommer mehr Maske getragen.

    Ich vermute schon 20 % (allerdings nicht unbedingt beim Einkaufen im leeren Geschäft und vielleicht auch nicht mehr im Mai, wenn die Zahlen drastisch sinken sollten, darauf hoffe ich).

    Solange ich täglich Schüler treffe, die am nächsten Tag positiv getestet werden, werde ich sicher weiter Maske tragen (aktuell ist (übrigens seit Weihnachten) jeden Tag in jeder Klasse mindestens ein Covid-19-Fall). Alles andere wäre dumm (meine Familie hat bereits vor Einführung der Sicherheitsgurtpflicht, Sicherheitsgurte angelegt, einfach weil sie den Sinn erkannt haben).

    Ja, viele glauben, dass sie persönlich nicht ernsthaft krank werden (und falls doch, jammern gerade diese oft "warum ausgerechnet ich" (ja, warum ausgerechnet du nicht - könnte man auch fragen)).

    Ich hab heute Vornoten bekannt gegeben und hatte vorher nichts zum Thema Masken gesagt. Die meisten kamen so, wie sie vorher auch im Raum saßen mit/ohne. Was mir positiv auffiel, war aber dass sich 4 beim Rausgehen ihre Masken aufsetzten und einer fragte ob das ok ist, dass er ohne Maske hier sitzt, weil ich ja eine auf hätte. Hab dann auch nur gesagt, dass er ja keine tragen müsse und ich ja FFP2 trüge und das daher keinen Unterschied für mich macht. Er fragte auch warum ich meine trage, ob das wegen meiner Kinder sei. Sagte dann ich will in den Urlaub. Und er darauf nur: mir egal, ich muss eh zu Hause für die Abschlussprüfung lernen.

    Meine Abiturienten haben alle FFP2-Masken getragen. Daher verstehe ich den letzten Satz nicht.

    Wo liegen denn bei euch die beweglichen Ferientage? Hier (nordlichstes bw) sind zwei Wochen Ferien.

    Wir (Stadt im Süden Baden-Württemberg) hatten 6 von 8 beweglichen Ferientage in den Fastnachtsferien. Einer ist ein Brückentag, der 8. müsste ich nachsehen.

    Wir haben seit heute Ferien bis Dienstag nach Ostern. Dafür gibt es in NDS keine Winterferien und keine Pfingstferien....naja, jeweils 1-2 Tage. Ihr habt in Ba-Wü dafür ja lange zu Pfingsten frei, andere Bundesländer haben dafür 1 Woche Winterferien.

    fossi74 sprach von unseren beweglichen Ferientagen. Jede Schule darf theoretisch selbst bestimmen (normalerweise sprechen sich Schulen vor Ort ab). Fossis Region (auch Baden-Württemberg) hat also längere Osterferien, wir und Zauberwald nur das Minimum. Diese 8 Tage stehen in keinem überregionalen Plan (3 von den 8 Tagen erhielten wir "zum Ausgleich" für eine Deputatsstunde).

    Natürlich kann jeder frei entscheiden, ich habe z. B. entschieden ab heute keinen Fernunterricht mehr anzubieten. (Aber nicht alles was erlaubt ist, ist intelligent. Ich fahre z. B. nicht immer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit, obwohl ich eigentlich gerne schnell fahre, und alle Experten empfahlen Maskenpflicht zumindest bis Ende April. Aber letztes Jahr wurde 20. März beschlossen, es geht schon lange nicht mehr um sinnvoll.)

    Bei uns tragen Schüler ca. zur Hälfte die Maske (witzigerweise auch einer, den ich immer ermahnen musste). Bei der anderen Hälfte meiner ersten Klasse heute früh trat prompt ein positives Ergebnis auf. Mal schauen, ob der hier verlinkte Focus- Artikel (99% Infektion innerhalb von 3 Meter nach 20 Minuten ohne Maske) stimmt? Dann fällt für viele meiner Schüler die Osterreise nächste Woche aus. Und das wegen 20 Minuten ohne Maske. Ich würde das tatsächlich als dumm bezeichnen. Wir haben in fast jeder Klasse mindestens einen positiven Fall pro Woche. Wenn jetzt viele keine Maske tragen - selber schuld.

    Das Studium ist nur der 1. Teil der Ausbildung, dir fehlt das Referendariat.

    Und ich sehe es genau wie Ilse. Wer nicht weiß, was ihm fehlt, merkt auch nicht, dass ihm was fehlt. Daher kommt dieses Selbstbewusstsein.

    Und Meli, es ist gut, wenn du lernen möchtest, nur das ist unbezahlte Zusatzarbeit von Kollegen. Ich erinnere mich mit Grauen an das Schuljahr, in dem ich einem Geographie- und Sportlehrer Bruchrechnung beibringen musste (wir trafen uns wöchentlich gut eine Stunde). Er fand es gut, sein Schulwissen aufzufrischen, ich war nach langem Schultag müde und wollte nur heim. Und wenn diese Zeit nicht nachhaltig investiert ist, weil der Kollege danach nie mehr Mathe unterrichtet hat, du die Vertretung verlässt...

    Du hast vielleicht das Fachwissen, dafür fehlt dir Didaktik. Das Referendariat wird von allen als extrem anstrengend beschrieben, es ist kein überflüssiges Anhängsel, das Wissen eignet man sich nicht schnell nebenbei an.

    Ich habe mehrfach MAU beantragt, aber seit 2014 nur einmal erfolgreich.

    Wie oben von mir verlinkt, beantragt man es erst am Ende des Schuljahres, zieht Minusstunden, die den Plusstunden folgen, ab (die davor nicht) und Tipp, notiert den Grund (z. B. Elternzeit von Kollege X (genauer Name) oder Krankheit Kollegin Y). Mit Grund hat es bei vielen geklappt, einzelne Vertretungsstunden (ohne namentliche Nennung nicht).

    Da ich jedes Jahr einen LK zum Abitur führe, fallen mir am Ende x Stunden weg. Mehraufwand durch Korrekturen etc. zählen nicht. Pech gehabt.

    (Genau aus diesem Grund habe ich mich gegen Rückenwind entschieden. Unbezahlt arbeite ich nicht extra.)

    SWR meldet, dass die Tests nach Ostern auch wegfallen (dann fällt ein Ausbruch weniger auf und das Abitur ist gerettet, im letzten Jahr verzichteten auch viele auf Tests).

    https://www.swr.de/swraktuell/bad…ferien-100.html

    Daraus

    "Ab dem 25. April könnten sich zwar noch Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte mit Symptomen gratis testen lassen, hieß es seitens der Landesregierung. Eine regelmäßige Testpflicht, wie sie bislang galt, wird es dann aber vorerst nicht mehr geben. "Es ist nach aktuellem Stand nicht geplant, die Testpflicht fortzuführen", sagte ein Regierungssprecher am Sonntag dem SWR."

    (Also darf man mit Symptomen in die Schule, man darf sich sogar kostenlos testen lassen, aber notwendig ist es nicht.)

    Das ist aber leider wieder "Eigenverantwortung".


    Wir haben mehrfach Schüler positiv getestet, die deutlich erkennbare Symptome hatten.
    Wir haben mehrfach Schüler positiv getestet, die eigentlich absonderungspflichtig waren ("Papa kann mich nicht abholen. Der liegt mit Corona im Bett.")

    Betretungsverbot für Personen mit Symptomen ist genau nichts wert.

    genauso ist es bei uns (zu viele nehmen es bei uns nicht ernst, zumal einige bereits mehrmals infiziert waren)

    Ich glaube nicht.

    Ich habe bisher keine Fortbildung abgerechnet, unsere SL, die sich sehr gut auskennt, hat dies auch nie angeführt. Daher gehe ich davon aus, dass dies nicht funktioniert. Sonst müsste man auch evtl. Minusstunden an dem Tag verrechnen (bei Krankheit ist es auch egal, ob wenige oder viele Stunden ausfallen) . Außerdem fällt bei Fortbildungen weder Vorbereitung noch Klausurenanteil an (was zu Deputatsstunden zählt). Aber du kannst dich dumm stellen und es versuchen oder telefonisch nachfragen.

    Inzwischen rechne ich nur noch ab, wenn ich mehrere Monate deutlich drüber bin. Bei mir wurden bis auf einmal mehrere Monate miteinander verrechnet (und im Mai habe ich dank LK im Abitur viele Minusstunden (im Juli auch). Wenn ich nur 2 Monate abgegeben habe (Elternzeitvertretung), wurden die restlichen Monate angefragt. Aber Versuch kostet nichts.

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