Beiträge von Kris24

    Ich stimme dir zu, meine Mutter erhält auf Nachfrage auch Hilfe von ihrer Bank (das muss eine Bank leisten können). Und mit ihrem neuen (zu kleinen) Smartphone tut sie sich schwer, weil sie kaum noch sieht (unheilbare Augenkrankheit), sonst ist sie extrem fit. Mein leiblicher Vater ist über 20 Jahre tot, mein Stiefvater (über 90) muss also bei Kleingedrucktem helfen (sie ergänzen sich perfekt).

    Ich schrieb dies, weil es vermutlich nicht mehr viele betrifft. Dann nehmen Banken u.a. leider keine Rücksicht. Geld wird mit der Masse verdient. Ja, ich habe auch schon überlegt, ob ich mit 80 oder 100 Jahren noch alles schaffe. Aber ändern werden wir nichts (gilt hier wie bei anderen Themen). Entweder passen wir uns an (und Widerwillen hilft dabei nicht) oder wir sind ausgeschlossen.

    Meine Mutter auch über 80 hat vor einem Jahr begonnen auch Überweisungen am PC zu erledigen, nachdem die Bank anfing, 1,50 Euro pro Überweisung zu verlangen. Das war ihr zuviel. Auch Mails und diverse Newsletter sind ihr wichtig (hin und wieder erhalte ich einen Anruf ala wie bekomme ich die Glücksnummer in die Deutschlandcardapp?)

    Und ich telefoniere zwar noch, suche aber unbekannte Telefonnummern über das Internet. (Ich bin mir sicher, ich fände auch die vom Reisebüro. Allerdings habe ich zwei innerhalb von einem Kilometer von meiner Wohnung entfernt.)

    PCs sind seit knapp 30 Jahren verbreitet. Meine Eltern (auch mein noch älterer Vater) mussten es noch am Ende ihres Berufsleben lernen.

    Bei uns verursacht aktuell Covid-19 immer noch Rekordzahlen an erkrankten Kollegen und Schüler. Meine App ist dauernd rot, mehr als in der Vergangenheit, dabei haben die App doch viele gelöscht.

    (Und ich selbst habe nach 8 Wochen immer noch Hustenanfälle, denen besorgten Kommentare meiner Mitmenschen folgen (diese Anfälle nerven vor allem nachts extrem, weil ich aufstehen muss, sonst hört es nicht auf).

    Flusssäure löst JEDEN Fleck!
    Und das Drumherum. ;)

    Ich hatte mal Flusssäure in der Handfläche (nicht schön).


    Spoiler anzeigen

    Mein ehemaliger SL verwendete es für Glasverätzung, ich musste die sauber aussehende Flasche umräumen und zog noch extra Handschuhe an. Am nächsten Tag sah ich verwundert in meine Handfläche, weh tat es nicht, aber jeder, dem ich es zeigte, erschrak (zum Glück war es nur oberflächlich, wenn auch mindestens 5 cm im Durchmesser).

    Ich bin mit meinem Epson 2756 ecotank (damals unter 250 Euro) seit 4 Jahren zufrieden. Er kann duplex, scannen, funktioniert mit allen Geräten über WLAN und die Tinte reicht ewig. Die Reinigung funktioniert hervorragend, wenn ich mal einige Wochen nichs ausgedruckt habe. Ich würde wieder ihn wieder kaufen (nach vielen Jahren Laser, die letzten beiden farbig, drucken war einiges teurer) inzwischen anscheinend vergriffen. Die Tinte ist so günstig, dass ich sie nicht rechne, das Papier vom Aldi ist teurer. Daher drucke ich manchmal Klassensätze zu Hause.

    Wir hatten heute Tag der offenen Tür und nach Jahren habe ich zusammen mit einem jungen Kollegen eine Chemieshow abgehalten. Meine Teilnahme erfolgte recht spontan und eine Stunde vor Beginn entwarfen wir das Konzept für die Moderation, improvisierten und es machte richtig Spaß. 😃

    Genau dasselbe Erlebnis hatte ich letzte Woche (erstmals nach der Coronapause). Wir beide wussten es zwar schon länger, aber das Theaterstück haben wir auch erst wenige Stunden vorher geprobt (bei uns gibt es immer ein "Märchen" zu den Showversuchen).

    In der Vergangenheit haben es meistens meine Schüler übernommen, mit einer Kollegin war es das erste Mal seit Jahren. Ja, es macht jedes Mal Spaß (und Erfolg sprich zusätzlichen Anmeldungen gab es wieder wie mir diese Woche gesagt wurde).

    Darf ich antworten?

    Wir hatten in der Schule z.B. ein Jahr lang das digitale Untis-Klassenbuch neben dem papierbasierten Klassenbuch im Einsatz, um den Fachlehrern den Übergang zu "erleichtern". Im Ergebnis waren 85% der Kollegen nach 3 Wochen ausschließlich bei Untis. Die restlichen 15% wollten sich damit nicht befassen, weil es ja nicht verpflichtend war und es ja noch die Papierklassenbücher gab. Am Ende durfte ich mich dann als Klassenlehrer jede Woche hinsetzen und sämtliche Unterrichtsinhalte und Fehlzeiten aus dem Papierbuch ins Untis hämmern.

    Als Dank von den analogen Kollegen gab es dann noch Mecker, daß sie jetzt ja im Papierbuch gar nicht sehen könnten, ob die Schüler in ihrem Unterricht entschuldigt oder unentschuldigt gefehlt hätten. Ich solle gefälligst auch noch sämtliche Einträge aus dem digitalen Klassenbuch manuell ins Papierbuch kopieren.

    Ich hab mir in dem Jahr echt gewünscht, daß die Schulleitung auf den Tisch haut, daß digitale Klassenbuch verbindlich vorschreibt und das dann auch notfalls mit disziplinarrechtlichen Mitteln durchdrückt.

    Aufgrund der Problematik der doppelten Buchführung hatte unser Nachbarberufskolleg die Übergangsphase zwei Jahre vorher absichtlich extrem kurz gehalten. Da war diese Mehrarbeit nach drei Wochen vorbei.

    Bei uns gab es keinen Tag beides. Mitten im Schuljahr wurde es mit Beginn der neuen Woche geändert. Es gab zuvor eine kurze Fortbildung und einige Kollegen erklärten sich zusätzlich bereit, bei Fragen zu helfen. Außerdem gab es ein Lehrerchat (auch digital ;) ) für Fragen.

    Es klappte sofort (und es gab nur wenige Nachfragen soviel ich weiß).

    Citronensäure sollte aber nicht in dünnen Schläuchen (z. B. Kaffeeautomat) erhitzt werden. Calciumcitrat ist ebenfalls schwerlöslich und wenn es dumm läuft, hat man wieder Ablagerungen.

    (Sonst verwende ich immer (feste) Citronensäure und löse sie selbst in Wasser auf (günstiger als "flüssige Zitronensäure") nie Essig (zerstört z. B. Armaturen, Kunststoff usw. Grünspan (sehe ich oft an Armaturen) ist nicht "gesundheitsfördernd" (Thema in meinem Unterricht https://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/19_06.htm ).)

    Für Sek. II mag das so sein.

    Für Primarstufe (und Elementarstufe) ist das nichts. Da will ich ja gerade, dass die SuS auch direkt etwas am Board schreiben, verschieben, eben arbeiten können. Da sind Interaktive Whiteboards ("Smartboards") super.

    Noch einmal, es gibt auch interaktive Whiteboardtafeln, die zusätzlich mit Whiteboardmarkern beschrieben werden können (das ist für mich direkt schreiben). Wir finden es super, dass alle Möglichkeiten offen sind (nicht nur digital).

    Wir - ich zumindest - reden von interaktiven (digitalen!) Whiteboards. Da kommt kein Wasser, keine Feuchtigkeit dran, der Anschrieb wird durch einen Klick geschlossen (oder gelöscht, gespeichert, ...).

    Wir haben interaktive Whiteboardtafeln, ein paar Kollegen schreiben mit digitalen Stiften darauf, ein paar verwenden ihre Convertibles (mit entsprechenden Stiften), die meisten mit Whiteboardmarkern (erhalten von der Schule, also zulässig). Die lassen sich frisch mit etwas Kraft wegwischen oder später feucht mit Mikrofasertüchern. Dazu haben wir Blumensprayer. Ich sprühe leicht das Tuch ein (reicht locker), Unterstüfler halt direkt (eine Flasche) auf die Tafel.

    (Ich persönlich verwende alle 3 Methoden je nach Fach, Thema, Methode.)

    Das ist aber extrem selten, dass Vollzeit Kolleginnen nur 2 Stunden am Tag haben. Zumindest in der Grundschule ist das bei uns gar nicht möglich mit 28 Stunden.

    Und dann Tage mit >6 Stunden?

    Ich bin froh, dass bei uns eigentlich nie mehr als 6 Stunden pro Tag zugeordnet werden. Ansonsten würde man zumindest gefragt, ob das für einen Block mal ok ist.

    Ich hatte bei Vollzeit schon einmal 3 Tage und 2 Stunden (Montag bis Mittwoch je 8 Stunden und Donnerstag die ersten beiden, ich hatte also ab Donnerstag 9 Uhr Wochenende). Einen freien Tag hatte ich bei Vollzeit schon öfter, aktuell habe ich 2 Tage mit je 2 Stunden, die anderen Tage entsprechend mehr (Rekord waren mal 11 Stunden an einem Montag).

    Und da bei uns alles ab Klasse 5 auf Schienen liegt, lässt sich nach Stundenplanerstellung kaum etwas ändern.

    Defekte Tafeln sind übrigens eine ernstzunehmende Gefahrenquelle. Wäre ich der im verlinkten Artikel erwähnte Schulleiter, würde ich es mir gut überlegen, meinem Kollegium die Warn-Email vorzuenthalten.

    Tafeln, die am unteren Rand durch zu reichliche Wasserzufuhr aufquellen, habe ich übrigens schon zur Genüge gesehen.

    Mein 1. Lehrerjahr, 5. Klasse, die Schultafel fiel von der Wand. Zum Glück stand in dem Moment niemand an der Tafel. Das Ding ist richtig schwer.

    Aufgequollene Tafeln kenne ich auch, sah ich bisher nicht als so problematisch an. (Und Whiteboardtafeln könnten doch auch irgendwann rosten oder halten die nicht lange genug? Unsere Schüler nässen sie auf jeden Fall stärker ein als zu Kreidezeiten.)

    Ich kann euch in vielen Punkten zustimmen, jedoch:

    • kann man sich in arbeitsrechtliche, organisatorische, ... Sachen einlesen und einarbeiten. Das ist kein Hexenwerk.
    • macht es für Arbeiterkinder, die ohne finanzielle Hilfen durchs Referat kommen müssen, einen erheblichen Unterschied, ob man mit dem geringen Gehalt 12 oder 24 Monate überbrücken muss (insbesondere bei den aktuellen Lebenshaltungskosten). Für mich war das ein entscheidender Punkt und ich bin unter anderem deswegen aus der Großstadt weggezogen.

    Ich werde demnächst von Niedersachsen nach NRW wechseln und die Anrechnung meines 2. Staatsexamens bzw. des Referendariats verlief ohne Probleme oder enormen Aufwand.

    Ich bin vor knapp 30 Jahren direkt nach dem Referendariat von Baden-Württemberg nach NRW gewechselt, die Anerkennung war kein Problem, aber ...

    1. Klassenarbeit nach 4 Wochen, was ich muss 3 Arbeiten der SL zeigen? Die Drittelregelung kannte ich auch nicht und das größte Problem, ich hatte Noten erteilt, die es in NRW gar nicht gab (in Baden-Württemberg gibt es auch 2/3, im Referendariat die Note, die ich am häufigsten erteilt habe). Und das ging so weiter, es gab keinen Schulhausschlüssel, ich konnte nicht einfach Material für die Schule beschaffen, Eltern bei Fachkonferenzen, es war rechtlich alles anders.

    Das war mir als Neuling alles nicht bewusst. Und daher habe ich anfangs oft nicht nachgefragt oder alles gelesen. Irgendwann war ich völlig verunsichert (zum Glück hatte ich einen verständnisvollen stellvertretenden SL und liebe Kollegen (die sich über Regeln in Baden-Württemberg wunderten), wir haben dann viel gelacht.) Für mich war es aber auch aus rechtlichen Gründen eine Erleichterung nach 6 Jahren wieder nach Baden-Württemberg zu wechseln, da wusste ich Bescheid.

    Wenn ich so etwas lese, verschlägt es mir die Sprache. Wenn man ein Schulnetzwerk ordentlich aufsetzt, gibt es dort auch einen Server. Auf diesen Server kopiert man die jeweiligen Hörverstehensübungen/Software und kann diese anschließend von jedem Raum aus abrufen. Ich verstehe schon, dass das an vielen deutschen Schulen anders gehandhabt wird - vor allem dort, wo der Physik- und Techniklehrer die Räume vernetzen müssen und quasi nebenher das Schulnetzwerk am laufen halten. Oder es sich um Uraltgebäude handelt, wo der Schulträger seit Jahrzehnten nichts mehr investiert hat. Ein Armutszeugnis

    Wir haben tatsächlich ein wichtiges Chemieprogramm, dass sich nur auf C installieren lässt. Das lässt sich nicht auf dem Server installieren. (Firmen und Administratoren haben es immer wieder versucht und aufgegeben. Jetzt läuft es nur auf dem Rechner in der Chemiesammlung.)

    Andere Lehrermaterialien dürfen nur auf einem Gerät installiert sein, Schulversionen kosten viel mehr als 5 Kollegenlizenzen.

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