Beiträge von Kris24

    Ist interessant, wie der Preis hoch- oder runtergerechnet werden kann. Je nach Lobby und Interessen.

    Das Wind- und Solarenergie nicht besonders teuer ist, sollte bekannt sein. Allerdings nur wenn die Sonne scheint und der Wind weht.

    Diese Energie ist unglaublich teuer, wenn der notwendige Speicher oder fossile Background für eine längere wind- und sonnenarme Zeit mitberücksichtigt wird. Ebenso ist die Entsorgung nicht benötigter Energie sehr teuer.

    Dass die französischen Atomkraftwerke Probleme bereiten, liegt am Alter und der schlechten Wartung und wäre bei Kohlekraftwerken auch nicht anders.

    Du weißt, dass die jungen französichen AKWs wegen Korrosion heruntergefahren wurden? (Das gleiche Problem hat auch das rel. junge Neckarwestheim.) Die älteren zeigen weniger Probleme. Ja, sie wurden wie auch unsere schlecht gewartet, kostet ja Geld. In Deutschland wurde jetzt 13 Jahre nicht mehr richtig geprüft, die normalerweise alle 10 Jahre stattfindete Prüfung wurde 2019 ausgelassen (das meiste findet übrigens nur auf dem Papier statt, wie ich vorher in den Nachrichten hörte und man könne es daher nebenher machen). Rechtlich ist es übrigens so, dass wenn am 1. Januar 2023 etwa passieren sollte, die Atomkonzerne 0 haften würden (und auch jetzt sind sie nur für 2,5 Milliarden versichert, der Schaden läge aber bei 450 Milliarden, was den Atomstrom noch weitaus mehr verteuern würde). Die Atomkonzerne bestehen natürlich darauf, dass das nicht geändert wird.

    Und bei den AKWs wird grundsätzlich die Entsorgung "vergessen". Wie viel kosten Millionen Jahre? Wie viel, wenn man nach einigen Jahren merkt, dass es doch nicht sicher ist? Asse lässt grüßen. Die AKWs wurde mit 200 Milliarden subventioniert. Wie viel Subventionen floss in die erneuerbaren? (Und sonnenarm bedeutet normalerweise windreich, bei Nichtbenötigung von Strom kann man ein Windrad auch zügig ausschalten bzw. vom Netz nehmen. (In dieser Hinsicht lassen sich auch E-Autos als "Speicher" verwenden.) Nein, diese Energie ist schon lange nicht mehr unglaublich teuer, das war in den Anfängen (warum fließen da keine 200 Milliarden - hat da die Tagesschau doch recht? Ich wiederhole den Ausschnitt aus meinem Link von der letzten Seite:

    "Die großen AKW-Bauer wie Westinghouse in den USA und Framatome beziehungsweise Areva in Frankreich sind pleite. Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville wandelte sich vom Vorzeigeprojekt zum Albtraum Frankreichs. Bei der Planung Anfang der 2000er-Jahre wurden die Kosten des Reaktors auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Inbetriebnahme war für 2012 geplant. Nach unzähligen Schwierigkeiten und ständigen Verzögerungen heißt es jetzt, dass das Werk 2023 ans Netz gehen wird. Bis dahin könnten sich die Kosten laut einem Bericht des französischen Rechnungshofs auf 19,1 Milliarden Euro erhöhen.

    Nur wenige Staaten weltweit bauten deswegen neue Atomkraftwerke, sagt DIW-Energieökonomin Kemfert. Es gehe dabei nicht nur um die Energieversorgung der Bevölkerung, sondern gleichzeitig um die Sicherung von Macht: "Atomenergie birgt auch die Gefahr der militärischen Waffen, was man nicht verschweigen darf, und sie hat eher eine Machtkomponente, die die Erneuerbaren Energien nicht haben."

    Das Problem dabei ist allerdings, das nur einmal jährlich abgerechnet wird. Bis also jemand merkt, dass es "teuer" wird, dauert es ziemlich lange.

    Das stimmt (mein Stromanbieter passt den Abschlag regelmäßig an, dieses Jahr bereits zum 5. Male).

    Das müsste man ändern. Ist auch im Interesse der Energieanbieter und Vermieter. Wenn nämlich sehr viele nicht bezahlen können, gehen auch sie pleite.

    Das kannst du selbst machen und es auch anderen erzählen. Das ist aber keine Lösung, denn du kennst niemanden zwingen sich auch so zu verhalten. Ich möchte auch nicht vorgeschrieben bekommen wie ich meine Gerätschaften betreibe.

    Das überrascht mich überhaupt nicht.

    Ja, wer nicht sparen will, muss halt zahlen. Ich wiederhole meinen Vorschlag.

    Jeder Haushalt erhält eine bestimmte Menge Energie subventioniert, pro weiterer Person einen weiteren Betrag. Danach muss der echte Preis (nicht subventioniert) bezahlt werden. Und wenn es knapp wird, steigt halt der Preis.

    Übrigens, ab Mittwoch kommen angeblich nur noch 20 % aus Russland. Aber in der Vergangenheit glaubten auch viele, dass Russland immer zuverlässig liefere. Ich war seit 2014 skeptisch (und bekam viel Widerspruch).

    Erneuerbare ausbauen, Sonnen- und Windenergie gleichen sich über das Jahr hin weitgehend aus (Link unten) und jetzt alles notwendige dazu ausbauen. Aber dank neuer Diskussion über Atomstromverlängerung glauben viele, neue Stromleitungen und Windräder würden nicht mehr benötigt und lehnen es ab. Auch deshalb bin ich gegen diese Diskussion. (Die meisten verstehen und wissen zu wenig, quatschen den anderen nach und wer will ein Windrad in der Nachbarschaft? Atommeiler und Atommüll ist weit weg.)

    https://unendlich-viel-energie.de/mediathek/graf…eutschland-2018

    (Ältere Jahre sind ähnlich, neueres fand ich nicht.)

    Wer weiter Atomstrom will, soll bitte dafür den korrekten Preis bezahlen. Und sie müssen endlich unabhängig geprüft und vor allem ausreichend versichert werden. Das wird nicht geschehen, weil unbezahlbar. Ich habe übrigens aktuelle Daten zu Kosten einer kWh gesucht und fand folgendes

    "Eine Überraschung gibt es hinsichtlich der Gestehungskosten von Atomstrom: Auf Anfrage teilte das Energie- und Wirtschaftsministerium mit, dass hierfür keine aktuellen Daten vorlägen. Grund sei der geplante Atomausstieg bis 2022. Die Gestehungskosten für Atomenergie beliefen sich aber ungefähr auf 13 Cent pro Kilowattstunde.

    Ein Mitarbeiter der Studie vom Fraunhofer Institut bestätigte dies: Es gäbe schlicht kein Interesse mehr daran, was die Produktion von Atomstrom koste. Dass derzeit aber noch ganze sieben Kernkraftwerke in Deutschland aktiv sind, scheint eine untergeordnete Rolle zu spielen." Aus https://www.quarks.de/technik/energi…m-guenstigsten/


    BUND schreibt (https://www.bund-sh.de/energie/atomkr…C1%20Cent%2FkWh.)

    "Atomstrom hat trotz anderweitiger Behauptung durch die Atomlobby kaum einen Einfluss auf den Endverbraucherstrompreis. Dies liegt vor allem am schlechten Regelverhalten der Atomkraftwerke. Schon heute ist Strom aus erneuerbaren Quellen an der Strombörse billiger als Atomstrom.

    Hinzu kommt, dass der Strompreis nicht die wahren Kosten der Atomkraft wiederspiegelt. Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat in einer Studie die gesamtgesellschaftlichen, realen Kosten verschiedener Energieformen verglichen. Eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom kostet so bis zu 42,2 Cent. Die Windenergie liegt hingegen nur bei etwa 8,1 Cent/kWh."

    Die Tagesschau schließlich (https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wel…nkraft-101.html)

    "Derzeit belebt nun die EU Idee neu, Atomkraft als klimafreundliche Energiequelle zu deklarieren. Das sei aber grün getünchte Augenwischerei, sagt Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). Sie hat zusammen mit einem Team internationaler Forscherinnen und Forscher der "Scientists for Future" (S4F) gezeigt, dass Untersuchungen, die Kernenergie als Technologie zur Emissionsminderung darstellen, Mängel aufweisen.

    Beispiel: Die Annahme, dass Unfälle extrem selten seien. "In jeder Dekade seit den 1970er-Jahren gab es schwere Unfälle und eine Vielzahl kleiner Zwischenfälle", so Ben Wealer, Leitautor der Studie. "Kernkraft ist derart risikobehaftet, dass Kernkraftwerke nirgendwo versichert werden können."

    Die Kosten der Katastrophen von Fukushima oder Tschernobyl hat die Gesellschaft bezahlt. Ein Super-GAU verursacht Schäden von bis zu 430 Milliarden Euro; das entspricht etwa dem gesamten deutschen Bundeshaushalt.

    Die großen AKW-Bauer wie Westinghouse in den USA und Framatome beziehungsweise Areva in Frankreich sind pleite. Der Bau des EPR-Reaktors in Flamanville wandelte sich vom Vorzeigeprojekt zum Albtraum Frankreichs. Bei der Planung Anfang der 2000er-Jahre wurden die Kosten des Reaktors auf 3,3 Milliarden Euro geschätzt. Die Inbetriebnahme war für 2012 geplant. Nach unzähligen Schwierigkeiten und ständigen Verzögerungen heißt es jetzt, dass das Werk 2023 ans Netz gehen wird. Bis dahin könnten sich die Kosten laut einem Bericht des französischen Rechnungshofs auf 19,1 Milliarden Euro erhöhen.

    Nur wenige Staaten weltweit bauten deswegen neue Atomkraftwerke, sagt DIW-Energieökonomin Kemfert. Es gehe dabei nicht nur um die Energieversorgung der Bevölkerung, sondern gleichzeitig um die Sicherung von Macht: "Atomenergie birgt auch die Gefahr der militärischen Waffen, was man nicht verschweigen darf, und sie hat eher eine Machtkomponente, die die Erneuerbaren Energien nicht haben."

    ...

    Atomkraft-Befürworter verweisen auf neue technologische Entwicklungen wie Reaktoren der "Generation 4". Doch das seien alte Konzepte, sagt Kernkraft-Experte Heinz Smital von Greenpeace. Mit ihnen habe man schlechte Erfahrungen gemacht - wie mit dem Schnellen Brüter in Kalkar und dem Superphénix in Frankreich: "Diese gescheiterten Reaktor-Typen werden heute als Generation 4 verkauft".

    Frankreich will rund eine Milliarde Euro in neue Reaktoren investieren, etwa in massenhaft produzierte Modulare Minireaktoren. Die Kosten für einen Minireaktor liegen bei mindestens einer Milliarde, die Leistung von 300 Megawatt ist jedoch nicht mit einem konventionellen Atomkraftwerk (1000 bis 1600 Megawatt) vergleichbar.

    Nicht nur deswegen kritisiert der französische Rechnungshof die Pläne der Regierung. Seinen Berechnungen zufolge müsste die Betreiberfirma EDF bis 2030 etwa 100 Milliarden Euro ausgeben, um die Laufzeit der bestehenden Meiler um zehn Jahre zu verlängern. Das entspräche dem Dreifachen des Börsenwerts des Unternehmens."

    Also ausreichend versichern, aktuell nur 2,5 Milliarden, Gesamtkosten auf den Energiepreis umlegen, dann wäre das Problem heute gelöst, weil unbezahlbar. Die sogenannten sicheren Zukunftsmodelle sind entweder Phantasie oder bereits widerlegt. Ich bin nicht bereit, dafür zu zahlen. (Und wundere mich, dass ihr es seid.)


    Tom, du willst wirklich neue AKWs? (Ich dachte es schon. Bisher wollten alle, die sich vehement für Verlängerung aussprechen, eine Fortsetzung. Aber die Kosten zahlen soll weiter die Gemeinschaft.

    Ich wiederhole noch einmal ein Zitat aus der Tagesschau

    "Nicht nur deswegen kritisiert der französische Rechnungshof die Pläne der Regierung. Seinen Berechnungen zufolge müsste die Betreiberfirma EDF bis 2030 etwa 100 Milliarden Euro ausgeben, um die Laufzeit der bestehenden Meiler um zehn Jahre zu verlängern. Das entspräche dem Dreifachen des Börsenwerts des Unternehmens."

    Unbezahlbar, deshalb soll in Frankreich jetzt der Staat einspringen (selbst wenn kein GAU eintritt). Nur deshalb hat es von der EU verlangt, klimafreundlich genannt zu werden.

    Danke Tom, ich habe deinen Kommentar erst jetzt gelesen. Du schreibst, was ich denke. (Ich hätte mir meinen sparen können. )

    Und

    Wäre das etwas, mit dem du nicht leben könntest? Hej, selbst die größten Gurtmuffel haben sich in den 1970er Jahren an die Anschnallpflicht gewöhnt.

    Ich wurde bereits von Geburt an (60er Jahre) angeschnallt, kenne es nicht anders.

    Ich habe die Diskussion zweimal miterlebt. Einmal als Kind in Deutschland, einmal als Jugendliche in den USA (einjähriger Schüleraustausch, wir mussten in Englisch einen Leserbrief schreiben, meiner ging zu Anschnallpflicht und fand viel Anklang). Manche dachten wirklich, die Welt geht unter, die Diskussionen waren heftig. Ich kenne Menschen, die extra ältere Autos kauften, die keine Gurte hatten. Ich führte eine Diskussion mit jemandem, der behauptete, nur zu leben, weil er nicht angeschnallt war (heute schnallt er sich an). Danke für den Vergleich.

    Maske ist nur ein Stück Stoff, ich trage so viel Kleidung, nur weil die Gesellschaft es verlangt, mir persönlich keinen Nutzen bringt, Maske schützt mich dagegen. Ich frage mich schon seit langem, warum manche bei Maske so ausrasten. (Achtung, wer aktuell keine Maske trägt, muss es nicht. Aber hier wird man von manchen aggressiv angegangen und um die geht es mir. )

    Welche Handlungsempfehlungen sollte man daraus ziehen? Maske für immer?

    Aktuell bei unseren hohen Zahlen (über 10 %) ja, ich hoffe natürlich, dass sinkt wieder. Ich ziehe Maske auf jeden Fall dauerhaften Herzproblemen (Herzinfaktrisiko deutlich erhöht mindestens noch ein Jahr nach einer Infektion), dauerhaften Diabetes oder dauerhaften Lungenproblemen vor. Auch auf Nierenschäden und Veränderungen im Gehirn (ich glaube nicht, dass das Virus mein Gehirn optimiert) kann ich verzichten. Diese Schäden sind wirklich dauerhaft. Die Maske bei geringen Infektionszahlen oder eine bessere Impfung/Medikamente nicht.

    Vermutlich bist du männlich? Ich habe extrem Oberweite und die (männliche) Gesellschaft verlangt, dass ich BH trage. Das engt mich weitaus mehr ein. Wenn morgen eine gute Fee käme und sagen würde, Maske oder BH, ich würde sofort den BH weg wünschen. Und im Gespräch mit anderen Frauen mit ähnlicher Oberweite erhielt ich viel Zustimmung.

    Ja, mir ist meine Gesundheit etwas wert (vor allem, wenn es so einfach ist, täglich Sport und Gemüse finde ich viel schwieriger). Ein amerikanischer Arzt sagte mal plakativ, 20 Tage Covid-19 heben die positive Wirkung von 20 Jahren Sport auf. Muss nicht sein, denke ich.

    In meiner Jugend (vor 40 Jahren) war Rauchen, aber auch Drogen sehr cool. Mindestens 2 meiner Klassenkameraden haben es mit ihrem Leben bezahlt. Ich war damals lieber uncool und sehe heute auf Klassentreffen viel jünger als meine Klassenkameraden aus.

    Alles klar. Aber mehr als gegen Kernkraft zu schießen fällt dir zur Lösung der Energieversorgung auch leider nicht ein.

    Doch, sparen, sparen, sparen (z. B. kein Standby). Dann müssten doch 2 % des Stroms drin sein (80 % Isar-2, 50 % Neckarwestheim, letzteres auch nur wenn jetzt bereits zurück gefahren wird, ich würde lieber jetzt Gas sparen, um den Speicher zu füllen).

    Ich gäbe euch recht, wenn es mehr wäre. Söder will ja länger sein AKW behalten, Lindner sowieso, nur dann lohnt sich der Aufwand. Die neuen Brennstäbe müssen ja jetzt bestellt werden, damit sie in 12 - 24 Monate da sind. Ich habe mich seit 1986 informiert, habe auch bei den Politikern genau hingehört. Um 2 - 3 Monate geht es denen nicht.

    (Jetzt bin ich zum 2. Mal rückfällig geworden. Ihr glaubt an die deutsche (veraltete) Technik (aus einem Oldtimer macht man auch keinen sicheren Neuwagen), ich weiß von zu viel Schlamperei (auch beim TÜV und bei den Kontrolleuren des Staates).)

    qchn

    Bei uns testen Kollegen erst, wenn sie Symptome haben und fast alle sagten, sie hätten sich noch nie so krank gefühlt. Die meisten fehlen übrigens länger als 1 Woche. Genau deshalb werden jetzt bei uns viele wieder vorsichtig und tragen Maske. Immunität scheint es auch nicht mehr zu geben. Es gibt viele, die jetzt das 2. oder 3. Mal erkranken (nicht nur infiziert sind), teilweise innerhalb von 3 Monaten. Und auch beim wiederholten Male auch anschließend Probleme haben, wieder fit zu werden.

    Kurz, "nur testpositive" gab es bei uns nicht. Wenige haben leichte Symptome wie Kopf-und Halsschmerzen, die meisten liegen richtig flach (das wurde besonders deutlich in der Abiturphase oder auch bei Exkursionen).

    Und ich habe soeben per Mail die aktuellsten Änderungen für morgen erfahren. Es fallen bei uns noch mehr aus.

    (Zum Glück ist unser Abitur durch, mit Protokollanten des Nachbargymnasiums. Bei uns fielen ja auch eine Reihe der Prüfer und Protokollanten aus, Schüler zum Glück keine.)

    30 % Longcovid habe ich nicht in Erinnerung, 20 % für bestimmte Altersgruppen schon. (Vieles wusste man nicht, vieles weiß man auch jetzt nicht. Weil es mich jetzt aber interessiert hat, bin ich auf die Suche gegangen. )

    Ich fand beim Bundesministerium für Gesundheit folgendes

    (https://www.zusammengegencorona.de/covid-19/long-…-19-erkrankung/)

    "Viruserkrankungen können tückisch sein. Mitunter leiden Betroffene noch lange nach einer überstandenen Infektion unter Symptomen. Langzeitfolgen sind auch von anderen Infektionskrankheiten bekannt (Spanische Grippe, MERS, SARS), jedoch lassen aktuelle Studien vermuten, dass Langzeitfolgen nach einer Corona-Infektion häufiger und länger auftreten als beispielsweise nach einer Influenza-Infektion. Das Coronavirus gilt als Multiorganvirus, das neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen auftritt, etwa in Niere, Herz, Leber oder Gehirn.

    ...

    Manche Infizierte spüren wenig bis gar nichts von ihrer Corona-Infektion. Bei einem milden Krankheitsverlauf kann die COVID-19-Erkrankung etwa zwei bis drei Wochen anhalten. Die Dauer der Erkrankung variiert stark von Mensch zu Mensch und wird beispielsweise auch davon beeinflusst, ob bereits eine COVID-19-Impfung verabreicht wurde. Für die akute Krankheitsphase wird mit maximal vier Wochen gerechnet. Bei schweren Verläufen kann die akute Krankheitsphase doppelt so lang anhalten. Nach Intensivbehandlungen lassen sich häufig organspezifische Langzeitfolgen beobachten. Auch weniger schwer Erkrankte können über die akute Krankheitsphase hinaus gesundheitliche Symptome haben oder auch neu entwickeln. Nach aktuellen Leitlinien wird je nach Zeitraum, in dem die Beschwerden bestehen, von „Long-COVID“ oder „Post-COVID“ gesprochen:

    • „Long-COVID“: Die Symptome nach einer Infektion oder Erkrankung sind auch nach mehr als vier Wochen noch nicht abgeklungen.
    • oder von „Post-COVID-19-Syndrom“: Mehr als zwölf Wochen nach der Infektion oder Erkrankung bestehen noch immer anderweitig nicht erklärbare Symptome oder es treten neue auf.

    Oftmals stehen hinsichtlich ihrer Ursachen unspezifische Beschwerden wie ständige Erschöpfung (Fatigue), Kurzatmigkeit und Gedächtnis- oder Konzentrationsstörungen („Gehirnnebel“)im Vordergrund. Weitere häufige Symptome sind: Husten, Brustschmerz, Muskelschmerzen, psychische Störungen wie Depressionen oder Angststörungen, Riech- und Schmeckstörungen, Schlafstörungen, Sprachstörungen und Fieber. Auch Organschäden – etwa an Herz, Lunge, Niere und Gehirn – sind bei leichten Krankheitsverläufen möglich, zeigt eine Studie

    des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE). Zudem kann der Verlust des Geschmacks- und Geruchsinns – ein typisches Symptom einer COVID-19-Erkrankung – noch lange nach der Genesung anhalten, wie dieser Beitrag zeigt. Entsprechend umfassen die nach der akuten Krankheitsphase beobachteten gesundheitlichen Beeinträchtigungen sehr unterschiedliche Symptome. Verlässliche, repräsentative Daten zum Anteil der Erkrankten mit Langzeitfolgen liegen noch nicht vor. Bis zu 15 Prozent aller Erkrankten haben mit Long-COVID und zwei Prozent mit Post-COVID zu kämpfen, schätzt die Deutsche Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin

    (DGP).

    ...

    Hinsichtlich der Risikofaktoren deutet sich an, dass chronische und psychische Vorerkrankungen und ein schwerer COVID-19-Krankheitsverlauf die Entstehung von Long-COVID begünstigen. Auch tritt Long-COVID offenbar besonders im jungen bis mittleren Erwachsenenalter und bei sozial benachteiligten Menschen auf. Frauen scheinen insgesamt häufiger an Long-COVID zu erkranken als Männer. Als weitere Risikofaktoren gelten eine frühere Infektion mit dem Epstein-Barr-Virus und ein bereits bestehender Diabetes mellitus. Auch wer in Gesundheitsberufen arbeitet, scheint ein berufsbedingt erhöhtes Risiko für eine SARS-CoV-2-Infektion und somit auch für eine Long-COVID-Erkrankung zu haben. Den Erfahrungsbericht aus Deutschland über eine langwierige Genesung finden Sie in diesem Beitrag."


    Also 15 % von allen widerspricht nicht 20 % bei besonders stark betroffenen jungen bis mittelalten Frauen. Mich erschrecken aber die 2 % Postcovidfälle mehr.

    Wollen wollen viele, aber das Fleisch ist schwach...

    Ich will z. B. mich gesünder ernähren, mehr Sport treiben ...

    Ich habe es auch mit den Masken so voraus gesehen. Ich hätte aber nicht gedacht, wie sehr Covid-19-Infektionen mein Schulalltag aktuell durcheinander werfen. Ich glaube, von den Nicht-Maskenträgern hat es (fast) alle nach Ostern erwischt (von den anderen nur wenige und die durch ihre Kinder), bei uns sind seit Pfingsten durchgehend 10 - 20 % infiziert (und fast alle äußerten sich, dass sie es schwerer erwischt hat als gedacht). Keine Planung hielt länger als 3 Tage (heute gab es weitere Ausfälle für die letzten 3 Schultage, ab Donnerstag haben auch wir Ferien). Wandertag, Sportfest, Fortbildungen, aber auch Abitur und Klassenarbeiten, nichts lief ungestört. Überall musste improvisiert werden (teilweise noch am Vorabend oder am Morgen selbst), das hat allen extrem viel Kraft gekostet. Aber da nichts mehr in der Presse steht, ist das Außenstehenden nicht bewusst. Ich habe zum 1. Mal in 28 Jahren Lehrtätigkeit meine Curricula nicht geschafft. Es fehlten einfach zu viele Schüler (und jede Woche andere, manche fehlten bis zu einem Monat), um den Plan durchzuziehen.

    Für mich ist das nicht normal! Auch ich will mein normales Leben zurück und wenn dies nur mit Maske geht, dann ist es halt so.

    Übrigens tragen in meinem Kollegium inzwischen wieder mehr Maske. Je nach Situation bis zu 50 %.

    ergänzend ein Bericht des SWR (aus der Reihe zur Sache! Baden-Württemberg März 2021)

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    der das Problem erklärt .

    "Die betroffenen Rohe sind stabilisiert, verschlossen und außer Betrieb genommen worden" steht aber auch in deinem Artikel.

    Ja. Die sie gefunden haben (und es waren doppelt so viele wie letztes Jahr) . Die restlichen sollen ja nur noch 6 Monate halten. (Und ich weiß, wie beim anderen baden-württembergischen AKW in Philippsburg geschummelt wurde.)

    Wenn es wirklich was bringen würde...

    5 % Strom bei 3 AKWs aktuell.

    Isar-2 kann lt. TÜV bis März laufen

    Neckarwestheim mit halber Kraft bis Februar

    Das 3. hat auch einmal sich ablehnend geäußert (genaues weiß ich nicht)

    Wieviel Prozent bleibt übrig?

    (Ich steige aus. Ich halte hier die Kosten-Nutzen-Abwägung für weitaus negativer als bei Corona.)

    Dann scheinen die Prüfungen ja doch zu funktionieren. Das sind doch gute Nachrichten. Wenn Experten am Ende sagen, dass ein Weiterbetrieb technisch nicht möglich ist, will dem doch niemand widersprechen. Es geht nur darum, die Option zu prüfen.

    Die richtige Prüfung (alle 10 Jahre) fiel 2019 aus. Das war nur die jährliche, die auf gefundene Fehler von 2018 zurück geht. Frankreich hat auch erst jetzt richtig geprüft, Österreich hat seinen vor Jahrzehnten deshalb nicht in Betrieb genommen (deshalb ist das Problem schon länger als 2018 bekannt.)

    Und noch einmal, es wurde bereits im Frühjahr geprüft. Das Ergebnis gefiel Söder, Lindner u.a. nicht. Auch hier heißt es bis Februar mit 50 % Leistung.

    Dann verlinke ich mal den SWR https://www.swr.de/swraktuell/bad…ftwerk-100.html

    "Bei der Überprüfung im AKW Neckarwestheim (Kreis Heilbronn) sind wieder Korrosionsschäden an Rohren gefunden worden. Es war die letzte Revision vor der endgültigen Abschaltung."

    (Und sie halten nicht bis März.)

    "Theoretisch könnte Block II des Kernkraftwerkes Neckarwestheim noch bis Februar nächsten Jahres laufen. "Die Brennstäbe könnten bis Februar halten, mit 50 Prozent weniger Leistung", sagte ein Sprecher des Umweltministeriums auf Nachfrage. "Das ist rein hypothetisch", betonte der Sprecher jedoch."

    Ergänzung

    Die Hervorhebung stammt nicht von mir, ich kriege sie nicht weg. Ganz so schreierisch will ich es nicht äußern.

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