Beiträge von Kris24

    Das sehe ich anders. Gerade weil bei uns die Impfquote lange so niedrig war, gab es ab Herbst einen deutlichen Zuwachs an Erst- und dann auch Zweitimpfungen und auch jetzt werden immer noch zahlreiche Menschen erstgeimpft, weil 2GPlus lästig ist, es sehr einfach ist geimpft zu werden und eben noch immer rund 30% der Bürger:innen komplett ungeimpft sind, die nicht alle verhärtete Coronaleugner oder Impfgegner wären.

    Bei uns werden am Dienstag wieder Kinder ab 5 Jahren geimpft, weil man inzwischen weiß, dass es genügend Impfstoff geben wird für die anstehenden Zweitimpfungen und weitere Erstimpfungen. Möglicherweise werden bei euch insofern jetzt auch noch Kinderimpftermine frei gegeben, so nicht bereits die vorhandenen Gesamtmenge komplett für die ausstehenden Zweitimpfungen benötigt wird.

    Das Problem hier ist, dass interessierte Eltern auf die Seite des Landkreises gehen und genau das von mir genannte lesen. Die meisten schauen nicht täglich nach, ob dies noch stimmt, gerade wenn es dauernd heißt, Impfung für gesunde U 12 sei nicht so wichtig. (Ich denke an meine Schüler, meine Neffen sind geimpft.)

    Der genannte Hauptgrund für Eltern war/ist hier, keine bzw. verkürzte Quarantänezeit. Mal schauen, was nächste Woche endgültig beschlossen wird.

    Impfverweigerer werden sich nicht impfen lassen, aber es gibt noch sehr viele, die meinen, es betrifft sie nicht, weil sie nicht alt und krank sind. Ich unterrichte in einem Brennpunkt und ca. die Hälfte meiner Schüler und deren Eltern gehören zu dieser Gruppe. Auch Ärzte von Intensivstationen berichten immer noch, dass ein Großteil ihrer Patienten sagen, sie wären noch nicht dazu gekommen. Bei uns ist seit ca. 2 Wochen für Ü12 kein Problem mehr einen Termin zu erhalten (für U12 stand noch heute morgen (hat sich seit Wochen nicht geändert), es gäbe keine neuen Termine, weil Impfstoff fehlt).

    Diese Menschen lassen sich jetzt bei hohen Inzidenzzahlen schon impfen (wir holen bei Erstimpfungen gerade auf), bei niedrigen Zahlen (z. B. im September) sehen sie den Sinn nicht. Deswegen sind jetzt (!) genug Angebote notwendig, nicht in 2 Monaten (ich hoffe, bis dann sind die Zahlen wieder niedriger). Das war übrigens der Erfolg von Bremen, es gibt viele Berichte, dass sie im Sommer bewusst in Brennpunkte gegangen sind.

    Erstmal danke für die ganzen Hinweise und auch Interpretationen :-).

    Ich plane aktuell keine Klage oder Überlastungsanzeige o.Ä. und es ist völlig klar, dass in den ersten Arbeitsjahren Arbeitsprozesse länger dauern. Dennoch sollte man auf sich achten und ab Punkt X schauen, was man tun kann.

    Bzgl. der Stunden und Mehrarbeit: In SH ist es tatsächlich so, dass die Auszahlung der Mehrarbeit (so heißt es auch) nach 4 Std. pro Monat Vertretungsunterricht erteilt wird. Bei Teilzeit sogar weniger. Das Kuriose: Es ist eine Monatsrechung, die jeden Monat neu beginnt.

    Ich wäre froh darüber. In Baden-Württemberg wird seit einigen Jahren (bei Vollzeit) erst problemlos gezahlt, wenn in einem längeren Zeitraum (6 bzw. davor 12 Monate, RPs sind sich nicht ganz einig) jeweils mindestens 4 Stunden zusätzlich angefallen sind. Mir wurden vor Jahren daher 2 Monate mit je 6 bzw. 8 Stunden zusätzlich (Elternzeitvertretung von einem Kollegen) nicht bezahlt, weil es nur einzelne Monate waren (in den anderen Monaten hatte ich nur 2 - 3 Vertretungsstunden (im August dank Sommerferien sogar keine).

    Das ist übrigens mit ein Grund, warum ich für das Coronaaufholprogramm Rückenwind nicht zur Verfügung stehe. Da in fast jedem Monat mindestens eine Woche Ferien sind, müsste ich mindestens 2, besser sogar 3 zusätzliche Stunden pro Woche zur Verfügung stehen. Eine Extrastunde pro Woche reicht ohne zusätzliche Vertretung nicht, um überhaupt bezahlt zu werden.

    Bei uns müsste man ohne Impfpass erscheinen und zudem lügen, wenn man zu den vorherigen Impfungen gefragt wird. Ich wurde bei 2. und 3. Impfung ausführlich befragt, wie ich die vorherige vertragen habe. Ich habe heute morgen noch mit meiner Mutter telefoniert, ihr Arzt sagte, frühestens im April (mein Stiefvater wurde Anfang September geboostert).

    Bei uns wurde im November noch weggeschickt, wem 1 Tag zu den 6 Monaten (für Booster-Impfung) fehlte. Deshalb war ich glücklich, dass es bei mir klappte (Begründung war, meine 1. Impfung sei ja AstraZeneca gewesen, ich hätte ja erst einmal Biontech und deswegen sei es für mich als Lehrerin in Ordnung). Doch bei uns wurde weggeschickt, auch nach stundenlangem Warten.

    Ich habe beides gehört, trainieren, aber auch langsam angehen, sich Zeit nehmen, 2 Monate ist jetzt noch nicht lange. Bei meinem Kollegen (männlich, ca. 40, moderat erkrankt kurz nach der 1. Impfung) hat es über ein halbes Jahr gedauert, bis es halbwegs wieder gut war (nach ca. 3 Monaten trat aber spürbar Besserung auf).

    Die kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg hat hier https://www.kvbawue.de/praxis/aktuell…-19/long-covid/ viel zusammengefasst (inkl. Links zum RKI).

    Ich wünsche dir gute Besserung.

    Dein zitierter Absatz steht in der Verordnugn beim Testangebot (und im MD-Schreiben als Testpflicht).

    Schau mal in §13 (hier wird geregelt, wer rein darf) und verfolge die Kette der Verweise nach, wenn Dir langweilig ist. Vielleicht stehe ich aber auch nur mega auf dem Schlauch.

    Ich habe in Paragraph 13 nachgelesen. Da lese ich nur die Verweise auf Paragraph 3 (nur Geboosterte) und auf Paragraph 4 Coronaverordnung (frisch zweifach geimpfte) vom 27. Dezember (" (ich vermute daher, dass dies noch nicht angepasst wurde).

    Die Änderungsankündigung bezieht sich nur auf die Aufbereitung. Das KM stellt immer übersichtlich dar, was sich von Verordnung zu Verordnung geändert hat.

    Die Verordnung ist von heute.

    Ich habe jetzt mehrfach alles von heute gelesen, ich finde nur das Geboosterte frei von Tests sind. Z. B.

    "Hiervon ausgenommen sind vollständig gegen COVID-19 geimpfte oder genesene Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. "

    (Die Coronaverordnung mit Paragraph 4, die anderes besagt, stammt vom 27. Dezember. )

    Davon ging ich auch aus, bis ich in die tatsächliche Verordnung geguckt habe...

    Von wann ist die Verordnung? (Ich habe neulich etwas anderes nachschlagen wollen und fand es zu chaotisch. Ich warte jetzt einfach mal ab. Die Mail an die Eltern ist bereits heraus.)

    Ergänzung

    In deinem Link steht

    "Änderungen zum 10. Januar 2022 - folgen in Kürze"

    also abwarten

    wir haben die Regelung, die auch der SWR verkündet hat (https://www.swr.de/swraktuell/bad…nn-auf-100.html)

    Ich zitiere

    "Da der Schulbetrieb nach den Ferien in Präsenz startet und auch möglichst in Präsenz fortgesetzt werden soll, müssen sich die Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte in der ersten Woche nach den Ferien täglich testen lassen. Einrichtungen, die keine Antigenschnelltests anbieten und stattdessen mit PCR-Pooltests arbeiten, sollen in der ersten Woche drei davon durchführen.

    Ab der zweiten Woche nach den Weihnachtsferien bis zu den Faschingsferien Ende Februar müssen dann pro Woche drei Antigenschnelltests oder zwei PCR-Tests durchgeführt werden, so das Ministerium. Lehrkräfte, die noch keine Booster-Impfung bekommen haben, sollen sich in dieser Zeit weiterhin an jedem Präsenztag testen lassen.

    Die Testpflicht gilt aber nicht für alle. Geimpfte, die schon eine Auffrischungsimpfung bekommen haben und Genesene, die mindestens einmal geimpft sind, sind von der Regel ausgenommen."

    (Hervorhebung durch mich)

    Kind u12 werden in Nds. geboostet. Für deinen Stiefvater mal ganz doof: Was passiert, wenn er zum Impfzentrum gehet und sagt, dass er eine Boosterimpfung möchte und nur doppelt geimpft ist. Geprüft wird das ja wohl kaum. Es gibt sicherlich schon einige, die sich eine vierte Impfung geholt haben.

    Dazu sind meine Eltern, vor allem mein Stiefvater viel zu ehrlich. Schwindeln kann er wirklich nicht, wir haben in der Vergangenheit oft darüber gelacht.

    Die Info an die Eltern gemäß MD-Schreiben ist längst raus. Für Montag alles entsprechend MD-Schreiben vorbereitet. Im MD-Schreiben steht nichts von 3-Monatsfrist...

    Heute dafür wieder viel Querdenker-Post bekommen, am Montag klären ist leider zu spät. Mal gucken, ob ich morgen jemanden dort erreiche.

    Genauso bei uns auch. 3 Monate galt in Baden-Württemberg im letzten Monat.

    In den kommenden Wochen Vertretung? Wie lange fallen die denn aus?

    Ich schrieb in der kommenden Woche, falls du mich meinst? Momentan gilt noch die alte Regel, das verkürzte ist noch nicht endgültig beschlossen (soll ab 15. gelten).

    Zu Tests und Testen habe ich heute sehr verschiedenes gelesen. Jetzt soll lt. Lauterbach für alle außer Pflegepersonal Antigentests möglich sein. Das klang heute Mittag noch anders.

    Es heißt seit heute auch, dass in Zukunft nur Geboosterte frei vom Testen seien. Das mit höchstens 2 bzw. 3 Monate gilt jetzt in Baden-Württemberg.

    Aber warten wir ab, was wirklich in der kommenden Woche beschlossen wird. In meiner Schule sind kommende Woche nur Geboosterte bzw. Genesene + Impfung von Tests ausgenommen. Ich hoffe, wir haben wirksame Tests.

    Also meine Mutter wird die erste sein,

    Mylady die zweite

    und ich erst der dritte in der Reihe.

    Hier ist es noch nicht möglich. Mein Stiefvater (über 90) wurde Anfang September geboostert, meine Eltern, meine Geschwister haben überall nach der 4. Impfung gefragt (meine Schwester z. B. hilft als Krankenschwester freiwillig mehrmals in der Woche bei einem mobilen Impfteam und selbst da war es bisher nicht möglich, einen Rest an unseren Stiefvater zu verimpfen, meine Eltern wohnen weniger als 500 Meter weg, könnten also sofort kommen. Sie bleibt aber dran.) Hausärzte impfen hier nur nach Stiko-Empfehlung, auch Kinder U12 haben hier kaum Chancen.

    Zum Gegenteil, alleine das organisieren kostet mehr Arbeitszeit.

    Klassen 5 - 7 in Notbetreuung (bei uns kamen viele), Jahrgang 11 und 12 in Präsenzunterricht, alle anderen im digitalen Unterricht, wo spart man da Arbeitskräfte (außer man lässt den digitalen Unterricht sein und bestätigt, dass nur Präsenzunterricht funktioniert) ? Und dann evtl. tageweise Wechsel, weil nicht mehr genehmigt wird? Ich habe in der kommenden Woche bereits Vertretung für Kollegen, die sich getestet und geboostert in den Weihnachtsferien angesteckt haben. Und Schüler dürfen sich bereits nach 5 Tagen mit nicht funktionierenden Antigenschnelltests freitesten, alle anderen erst nach 7 Tagen mit PCR-Tests.

    Meine Tochter, Berufsanfängerin, wollte neulich wissen, wie man die Rechnungen einreicht. Ich zeigte ihr alles analog, so wie ich das immer mache. Sie machte es per Handy (LBV) und siehe da, schon nach ein Paar Tagen hatte sie das Geld sowohl von der Beihilfe als auch von der Privaten Versicherung. Nächstes mal lasse ich mir von ihr zeigen wie es geht. Es scheint auf digitalem Weg viel schneller zu gehen. Man muss den QRcode einscannen vom Beihilfeantrag.

    Ja, gerade geschrieben. Über das Kundenportal erhielt ich vor 2 Jahren am selben Tag noch Nachricht, das Geld war am übernächsten Tag auf dem Konto. Meine Kollegen wollten es gar nicht glauben.

    Die App für Baden-Württemberg gibt es seit 2 Wochen? (Im verlinkten Text steht noch die beta-Version von Juli 21.) Ich erhielt letzte Woche eine Mail und will es beim nächsten Mal versuchen.


    2019 habe ich meine Rechnungen noch über das Kundenportal online eingereicht, Vorteil, nach 2 Tagen war das Geld auf dem Konto, meine Kollegen berichteten zur selben Zeit von 6 - 8 Wochen. Es lohnt sich also auch in Baden-Württemberg, Beihilfe papierlos zu beantragen. (Mein Problem ist, erst einmal über 360 Euro zu kommen, schaffe ich zum Glück meistens nicht (in 20 Jahren jetzt zum 4. Mal), sonst gibt es gar kein Geld dank Kostendämpfungspauschale. 2021 habe ich es dank 2 OPs geschafft, ich habe also die App heruntergeladen. )

    Baden-Württemberg (Gymnasium) zu meiner Zeit:

    4 Lehrproben über 4 Monate verteilt (eine Lehrprobe pro 3 Wochen, dazwischen noch Ferien), man erhält 2 Schultage vorher Nachricht, wann sie genau kommen, heute ähnlich (das bekomme ich von unseren Referendaren mit), jede Note zählt 1,5fach

    3 mündliche Prüfungen (1 pro Fach, 1 Pädagogik) an einem extra Tag in einer Woche ohne Lehrprobe (heute gleich oder ähnlich), Note zählt je einfach

    Schulleitergutachten (2 oder 3fach(?))

    2. Staatsexamensarbeit (heute heißt sie anders, 2 oder 3fach (?))

    Der Prüfungszeitraum geht auf jeden Fall über ein halbes Jahr. Ein schlechter Tag reicht nicht.

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