Beiträge von Kris24

    Und wie geht eine Schule damit um, der bereits viele Deputatsstunden fehlen?

    Es war für mich bisher immer unbezahlte Zusatzarbeit und wenn der neue Kollege dann nicht bleibt...

    wie kommst Du darauf, dass ich mich über Euch lustig mache? ich hab mal in dem Bereich Antikorruption gearbeitet und musste sofort daran denken. wie gesagt, ich hab den Eindruck, Du bist ganzschön empfindlich (geworden). da waren wir doch in diesem Fred schonnmal weiter, mit dem "ich bin dänisch!" von nrw-lehrerin. Daher hätte ich jetzt eher mit so ner Antwort wie "Schonwieder Dänemark - das scheint eine Verschwörung zu sein! *zwinker-zwinker*" gerechnet.

    Ich finde Solidarität besser als "dänisch" (und Dänemark ist sehr arbeitgeberfreundlich, das fiel mir zu Dänemark ein). Dänemark ist ein sehr schönes Land für einen Urlaub.

    Deine jetzt ergänzte Erklärung macht deine vorherige Bemerkung freundlicher, aber mir fällt zu Dänemark tatsächlich zuerst positiv ausgedrückt Flexibilität ein, negativ pass auf, dass du nicht unter die Räder kommst.

    Typisch deutsch... dass man kein Schmiergeld für den Führerschein braucht... dass es sonntags ruhiger ist ... dass man in den meisten Großstädten nachts sicher unterwegs sein kann ... dass die Lehrer anständig bezahlt werden ... dass... dass...

    Erstmal im Ausland leben und dann weiter reden.

    Ich ergänze.

    Dass es ein soziales Netz gibt

    Krankenkasse für jeden

    Polizei und Politiker im Vergleich zu anderen Ländern weniger korrupt sind

    Dass Recht für alle gilt (sogar in der gelobten Schweiz wird geltendes Recht mal ausgesetzt, wenn der reiche Reeder es wünscht, ich weiß von einem für mich Deutsche erschreckenden Fall)

    ...

    (auch wenn bei uns nicht alles perfekt ist)

    Auch für ältere Schüler sind verschieden farbige Hefte sinnvoll. Ich wehre mich als Mathelehrer aber gegen bis zu 5 Stapel grüne Arbeitshefte (wer hat beschlossen, dass Mathe immer grün ist?) Wenn ich in einer Klasse auf andere Farben bestanden habe, z. B. rot oder gelb, erhielt ich oft im Laufe des Jahres versehentlich Englisch- oder Deutschhefte, weil Schüler diese Farben mit den Fächern verknüpft hatten. :D

    Seit einigen Jahren bestehe ich aus Umweltschutzgründen auf Verzicht von Umschlägen. Ich markiere den Heftrücken mit verschieden farbigem Edding. Die meiste Zeit sind die Arbeitshefte in meinem Schrank (in der Schule), ich möchte die Klassen zügig auseinander halten können. Aber trotz aller Erklärungen erhalte ich jedes Mal einige mit Umschlag (den möchte ich aber nicht mit Edding anmalen und lehne ihn daher ab).

    Es kann eigentlich nicht sein, dass dann quasi nur SuS weiter anlasslos getestet werden, während man nirgends sonst (Arbeitsplatz, Einkaufen, Veranstaltungen etc.) mehr einen Test oder anderen Nachweis benötigt.

    Sehr viele Unternehmen haben weiter Maskenpflicht.

    Größere Geschäfte haben gute Lüftungsanlagen, die meisten reden nicht dauernd beim Einkaufen laut und ich zumindest bin länger in der Schule als beim Einkaufen.

    Mein Theater verlangt weiterhin FFP2-Masken (erst gestern die Mail erhalten).

    Natürlich muss man nicht testen, bei euren kleinen Schülerzahlen und großen Räumen vielleicht auch nicht nötig. Nur bei uns wären dann regelmäßig 20 % und mehr zuhause (die meisten bei uns werden zuhause nach Symptomen positiv getestet, in der Schule oft die, die Covid-19 nicht ernst nehmen, die würden also ohne Tests weiter kommen und andere infizieren).

    Für mich bedeutet Normalität, einfach mal wieder vor einer kompletten Klasse zu stehen (ich hatte dies seit Monaten nicht mehr).

    keine Ahnung, wie diese Erhebung zustande gekommen ist, aber die FAZ behauptet, Masken verzögerten die Sprachentwicklung bei britischen Kleinkindern.


    https://www.faz.net/aktuell/gesell…n-17933790.html

    so unplausibel finde ich das nicht, und während nur wenige Omas an Corona gestorben sind, und innerhalb von 10 Jahren vielleicht an was ganz anderem, betrifft diese Maskierung der Umwelt die meisten Kinder in dieser sensiblen Phase.

    Ich dachte immer, die meisten Kinder lernen die Sprache durch ihre Eltern. Und wer trägt zuhause immer Maske? Für problematischer halte ich, dass viele Eltern lieber mit ihrem Handy spielen statt mit dem Kind zu reden. (Sehe ich zumindest hier ständig.)

    keine Ahnung, wie diese Erhebung zustande gekommen ist, aber die FAZ behauptet, Masken verzögerten die Sprachentwicklung bei britischen Kleinkindern.


    https://www.faz.net/aktuell/gesell…n-17933790.html

    so unplausibel finde ich das nicht, und während nur wenige Omas an Corona gestorben sind, und innerhalb von 10 Jahren vielleicht an was ganz anderem, betrifft diese Maskierung der Umwelt die meisten Kinder in dieser sensiblen Phase.

    letzten Oktober (also vor Delta) hat der Spiegel berichtet, dass alleine in Deutschland über 2000 Kinder Vater oder/und Mutter durch Covid-19 verloren haben (ich habe es damals verlinkt). Noch mehr erziehungsberechtigte Großeltern, also Kinder, die bei ihren Großeltern aufwachsen. Das ist im Vergleich zu den USA wenig, dort hat bis Oktober 21 jedes 500. Kind mindestens ein Elternteil verloren (bei den PoC sogar jedes 350.). Und jedes betroffene Kind hat Freunde, Klassenkameraden, die dadurch ebenfalls Angst bekamen. Noch mehr Kinder hatten Angst um schwer erkrankte Elternteile, selbst wenn sie überlebt haben.

    Noch mehr Eltern leiden unter Longcovid oder sogar Postcovid. Und viel schlimmer war für Kinder die wirtschaftliche Angst der Eltern. Masken werden akzeptiert, wenn es die Eltern akzeptieren. Wenn nicht, dann ist es auch für Kinder ein Problem.

    Was ist die Alternative? Masken verhindern im großen Maße Ansteckung. Die Zahlen wären also ohne Maske weit höher (so hoch wie in den USA bzw. noch höher, weil zumindest in Teilen der USA auch Maskenpflicht gab?).

    Nein, so wenige sind es nicht.

    Das habe ich nie angesehen, aber nun gut. Irgendwie musst du es ja in dein Weltbild packen. Dann bin ich halt Reitschuster-Gucker, Querdenker, Impfgegner, was auch immer ... wer bietet mehr?

    Ich bin wirklich erschrocken, was aus diesem Forum geworden ist.

    Lese mal das, was du verlinkt hast. Wissenschaftlich ist da nichts. Ich bin erschrocken, dass du das nicht erkannt hast, hatte bis soeben vermutet, dass du schnell etwas ergoogelt hast, weil du dazu aufgefordert wurdest. Aber da lag ich wohl falsch.

    Hast du denn eine seriöse Quelle? Also eine echte Studie und keine Zusammenfassung von Querdenkern, die ihre eigene Wahrnehmung in ein Register schreiben? Wenn ich tkp at in google eingeben kommen gleich die ersten Warnungen. Die Seite ist mehrfach aufgefallen, dass sie Falschinformationen über Corona verbreitet. Aber nenn du mir doch jetzt mal die negativen Konsequenzen einer Maskenpflicht in Schulen und Supermärkten.

    Der gleiche Autor ist auch Impfgegner und behauptet auch dort Dinge, die schlicht gelogen sind. (Ich war auf der Suche nach dem Impressum und dem wissenschaftlichen Hintergrund des Herrn.)

    Verstehe ich nicht.

    - Warum sollte ich die Lehrerin mit "sehr verehrten Kollegin" ansprechen. Was soll das bringen? *kopfkratz*

    - Warum sollte mir als Grundschullehrer die Kinnlade herunterladen, weil am anderen Ende des Telefons ein (Berufsschul-)Lehrer sitzt. *kopfkratz*

    Ja, darüber habe ich mich auch gewundert. Man hätte ihr auch einfach erklären können, dass das Kind als Linkshänder mit dem Stift nicht klar kam.

    Das positive Kind ist identifiziert. Jetzt bleibt in meiner Klasse wirklich nur noch ein einziges, das noch nicht (wissentlich) infiziert war. Mal sehen, wie der nächste Pool dann ausfällt.

    Das kommt raus, wenn die Kinder keine Masken tragen und keinen Abstand halten und so werden wir das dann wohl bald auch in Regelschulen sehen. Ach nein, halt - dank der wegfallenden Tests und Isolation werden wir das doch nicht wirklich sehen, wir können es dann nur noch erahnen. Super Strategie. :autsch:

    Genau deshalb bin ich auf die nächsten beiden Tests in einer meinen Klasse gespannt. Den 2. werde ich beiwohnen. (Am letzten Montag wurde eine Schülerin ohne Maske umgeben von anderen Schülern ohne Maske positiv getestet.) Danach gibt es keine Tests mehr.

    nochmals zur Studie

    Ich zitiere "Bis zum 26.10.2020 wurde das Register von 20.353 Personen genutzt. In dieser Veröffentlichung berichten wir über die Ergebnisse der Eltern, die Daten zu insgesamt 25.930 Kindern eingegeben haben. Die durchschnittliche Tragedauer der Maske betrug 270 Minuten pro Tag. Beeinträchtigungen, die durch das Tragen der Maske verursacht wurden, wurden von 68 % der Eltern angegeben. Dazu gehörten Reizbarkeit (60 %), Kopfschmerzen (53 %), Konzentrationsschwierigkeiten (50 %), geringere Fröhlichkeit (49 %), Abneigung gegen Schule/Kindergarten (44 %), Unwohlsein (42 %), Beeinträchtigung des Lernens (38 %) und Schläfrigkeit oder Müdigkeit (37 %).“

    Wer ruft diese Seite auf? Wer weiß überhaupt davon? Wie wurden die Leute ausgesucht? Ich weiß, dass es Querdenkerseiten gibt, auf denen es gezielt Aufrufe gibt (z.B. Politiker zu beeinflussen). Und Leute, die Masken als notwendiges Übel akzeptiert haben, schreiben sicher nicht. Sie ist also nicht unabhängig.

    Es ist bekannt, dass die ganze Situation auch die Kinder beeinflusst hat, vor allem aber Kinder, deren Eltern es nicht gut ging. Wenn wirklich die Maske alleine Schuld wäre, dann müsste der Rest von Kleidung noch viel negativer beeinflussen. Die "Studie" ist also keine echte Studie.

    Google ist dein Freund! Z.B. das hier: https://tkp.at/2021/01/14/stu…ht-den-kindern/

    Wenn man will, findet man gute. Wie ich oben schrieb, bekommt man da aber leider nicht so schön handliche Daten wie Inzidenzen und Todeszahlen. Die Konsequenzen sind oft langfristiger und schwieriger zu erheben.

    In dem Artikel sind einige falsche Angaben und die "Studie" ist alles andere als unabhängig formuliert. Ich frage mich, wer dahinter steht. Ich schaue später noch einmal genau hin.

    Der Impuls ist verständlich und man ist natürlich sehr schnell geneigt, dem uneingeschänkt zuzustimmen. Es kommt aber ein sehr großes ABER: Das Virus ist in der Welt und wird uns vermutlich bis zum Ende unseres Lebens begleiten. Da es unsichtbar ist, kann man diese Gefahr nur sehr schwer einschätzen. Hältst du es selbst für realistisch, dass man diese Maßnahmen dann praktisch über Jahrzehnte aufrechterhält? Ist es nicht einfach eines der vielen Lebensrisiken, die wir tagtäglich unbewusst eingehen? Es ist halt einfach neu und im Gegensatz zu den anderen nicht normalisiert. Haben sich andere vielleicht einfach bereits mit Corona als unvermeidlichem Lebensrisiko abgefunden und du noch nicht?

    Nein, aber bei Inzidenzzahlen von 5000 unter Kindern wäre Maskenpflicht in der Schule wichtig.

    Wir haben seit Monaten in jeder Woche in jeder Klasse mindestens eine Infektion. Am Montag habe ich eine maskenlose Schülerin umgeben von anderen maskenlosen Schülern umgeben positiv getestet. Ich bin gespannt, wie es nächste Woche aussieht.

    Ich schreibe es deutlich, jede Infektion erhöht dein Risiko dauerhaft ernsthaft zu erkranken. Oder wie ein Virologe sagte, man kann nicht sicher vermeiden, sich irgendwann zu infizieren, aber man sollte versuchen, jede einzelne Infektion zu vermeiden. Die Schäden addieren sich.

    Wir haben in jeder Klasse einige Stunden Doppelbesetzung in der Woche. Natürlich plant man da auch Vertretungskräfte ein. Wie sonst sollen sie denn den Umgang und Unterricht mit unseren SuS lernen, wenn nicht am Beispiel erfahrener Kolleg:innen?

    Bei uns fehlen aktuell 52 Stunden. Ca. 40 Stunden davon unterrichten Kollegen zusätzlich und rechnen MAU ab. Der Rest fällt aus. Doppelsteckung habe ich zum 1. Mal hier bei Andrew gelesen. Ich kenne nur gemeinsame Unterrichtsvorbereitung gegen meinen Willen (da zeitliche Mehrbelastung). Und ich war auch schon an 3 Schulen, kenne weitere durch Bekannte.

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