Beiträge von Kris24

    Na, dann wir an meiner Schule, die wir bis 17 Uhr (so ist es bei uns geregelt - und mit großer Mehrheit vom Kollegium abgestimmt worden; wir haben da anscheinend "Bock drauf") noch einmal in WebUntis den Vertretungsplan checken, halt alle kein Leben. Wenn du meinst....:D

    Bei uns ist sogar bis 18 Uhr Unterricht. Später schaue ich auch selten in Edupage hinein.

    (Und schlafe dann am kommenden Morgen aus, wenn keine Vertretung in meiner Bereitschaft eingetragen ist (also fast immer).

    eher, weil wir alle Stunden mit Bereitschaften abdecken. vielleicht hattet ihr aber auch vorher schon schlechte Pläne. nichtsfürungut: welcher Zusammenhang besteht denn zwischen der Leidensfähigkeit und der Kompaktheit der Pläne?

    Ich schrieb es bereits, viele Fächer liegen bei uns auf Schiene, mehrere Klassen und Kollegen sind gekoppelt, die hatten schon immer schlechtere Stundenpläne, bei Deutsch, Englisch und Mathe gibt es keine Wahl, also auch keine Kopplung, also fast immer kompakte Pläne. Diese Kollegen haben tatsächlich ihre Bereitschaft oft in Randstunden, müssen aldo vorher kommen oder evtl. später gehen (aber diesen Kollegen wird es normalerweise am Tag vorher mitgeteilt). Sie akzeptieren es. Es gibt aber nicht mehr Hohlstunden. .

    Ich habe dieses Jahr einen besseren Stundenplan als früher mit nur 2 Hohlstunden. Beide sind Bereitschaft und meine 3. liegt an einem Tag vor meinem Unterricht (mein Rekord liegt bei 15 Hohlstunden vor Einführung der Bereitschaft, das ergab extrem viele Vertretungen, ich war also doppelt bestraft). Aber wenn am Vorabend nichts eingetragen ist, muss ich nicht früher kommen. Falls doch überraschend Vertretung anfällt, übernimmt sie ein anderer Kollege, der Bereitschaft in einer Hohlstunde hat.

    Vielleicht wird es bei uns auch so gut akzeptiert, weil die Vertretungsplaner genau Buch führen und jetzt alle gleichmäßig dran kommen. Man stöhnt zwar innerlich, aber Vertretung gehört bis Klasse 10 dazu.

    Ich halte es für der Sklaverei angemessen, immer und ständig verfügbar sein zu müssen.

    Ich bin gegen Dienstzeiten (einschließlich Bereitschaften), die geplant, erbracht aber nicht vergütet werden.

    Man kann gerne einen Teil meines Deputats als Bereitschaft auf den Plan schreiben.

    Ich wiederhole, man kann dagegen sein, man kann klagen, aber es ist gültiges Recht (übrigens auch in anderen Berufen), EffiBriest hat oben es sogar verlinkt und wer nicht bereit dazu ist, muss gehen (sprich kündigen) .

    Interessant finde ich bei dieser Diskussion, dass die Grenze hier tatsächlich nach der unterrichteten Altersstufe verläuft. Kollegen mit Sek. I finden das System mit 3 Stunden fester Bereitschaft gut (besser als bei jeder Hohlstunde bereit zu stehen) , Kollegen nur mit älteren Schülern lehnen es ab. Da ich nicht nur ältere Schüler unterrichten möchte, akzeptiere ich es (ist auch nicht dramatisch, normalerweise weiß man am Vortag oder mindestens am frühen Morgen Bescheid. Und in der Chemie gibt es für mich genug Aufgaben in einer Bereitschaft ohne Vertretung. Andere Dinge regen mich mehr auf.)

    DFU, was meinst du mit "muss"?

    Von NRW kannte ich es, dass bei Nichtmahnung der Schüler auch mit 5 Fünfen versetzt wurde (ist uns anfangs einmal passiert, danach wurde immer gewarnt). In Baden-Württemberg spielt das keine Rolle. Auch bei Nichtgespräch fällt der Schüler durch, wenn die Noten zu schlecht sind. Natürlich sollte der Klassenlehrer oder Fachlehrer das Gespräch suchen, aber wenn die Eltern es ablehnen, fällt das Kind trotzdem durch.

    An meiner Schule (ebenfalls BW) genügt zweimal 4- in der Halbjahresinformation nicht. Es muss zusätzlich im Zeugnis „Gespräch erwünscht“ angekreuzt und ein Gespräch geführt werden, in dem die Eltern auf die Gefahr des Abrutschens in den mangelhaften Bereich hingewiesen werden.

    Ich verwende die Begriffe Kernfach und Nebenfach, weil maßgebliches und nicht maßgebliches Fach so umständlich ist.

    Klassenarbeiten schreibe ich in den nicht maßgeblichen Fächern nur noch zwei. Und ich kenne nur wenige Kollegen, die mehr schreiben.

    Schriftliche Klassenarbeiten gibt es bei uns auch in Sport in der Sek 1, wenn es in der Klasse Kernfach ist. Musik schreibt auch Klassenarbeiten in Sek 1, Kunst nur manchmal. Die Erfahrung zeigt, dass Eltern schriftliche Noten seltener anzweifeln als mündliche. Klassenarbeiten veringern daher Beschwerden bezüglich der Endnote.

    LG DFU

    Wir kreuzen meistens auch an "Gespräch erwünscht" (Ausnahme, es gab gerade ein Gespräch), nur viele Eltern wollen nicht (Brennpunktbereich) , wir fragen einmal nach, aber wir rennen nicht nach, ein Muss ist es nicht.

    Bei nur 2 Klassenarbeiten im Jahr gibt es aber zu viele Nachfragen und Proteste, daher gibt es sie bei uns nur in einstündigen Fächern.

    Ich vertraue nach 28 Jahren meinen Schülern immer noch erst einmal.

    Wenn ich angelogen werde, spreche ich es deutlich an, vergleiche Vertrauen mit einer Pflanze, die schnell absichtlich oder sorglos zertreten ist, aber lange benötigt, bis sie wieder (nach)gewachsen ist (und manchmal nicht mehr wächst). Dieser Vergleich macht meine Schüler immer nachdenklich (ich verwende ihn auch nur in Extremfällen).

    Bei uns hätte übrigens die Angabe im digitalen Klassenbuch gezählt, ich hätte auch nicht einfach schreiben "dürfen". Allerdings hätten meine Schüler mich hoffentlich darauf hingewiesen und es steht deutlich auch in meinem Stundenplan. Leonore, vielleicht ist es bei euch auch so (ähnlich)?

    Interessant, welche Dinge und Einstellungen aus meinem Post abgeleitet werden. So werden Worte im Mund umgedreht.

    Ich kann für die Einstellung einiger Freunde nichts. Einige sind Querdenker und pfeifen auf die Regeln, einige sind geimpft und fühlen sich von der Regierung belogen und der große Rest hat viel Angst vor Corona. Also alles dabei.

    Wir haben für uns geklärt, dass wir bei wirklich milden Symptomen trotzdem in den Urlaub fliegen, auch wenn hier einige dabei Herzrasen und Blutdruck bekommen. So wie die meisten anderen auch fliegen würden.

    Die meisten sicher nicht, nur die lauten. Mehr als die Hälfte ist z. B. nach letzter Umfrage gegen die Abschaffung der Maskenpflicht zum jetzigen Zeitpunkt.

    Hm. Vielleicht verstehe ich das nicht ganz, aber kann denn eine Schülerin, die zwei ausreichende Leistungen produziert hat, nicht noch auf „mangelhaft“ abrutschen?

    Davon ab, bin ich eine entschiedene Gegnerinnen der Vier minus. An dieser Stelle sorgt die Tendenz nicht für Klarheit sondern für Unklarheit sorgt, indem man sich um die Entscheidung „ausreichend oder nicht“ herumdrückt.

    4 - bedeutet noch 4, aber Trend abwärts Richtung 5 ("Pass auf", früher blauer Brief), es wird nicht ausgerechnet (im Endzeugnis steht 4 oder 5).

    Deshalb schrieb ich oben nach WHO.

    (Ich habe es vor ca. 2 Monaten gelesen im Zusammenhang mit Einstufung der WHO, Omikron sei mild. Das RKI hat es angeblich der "deutschen Sprache" angepasst. Wir Laien empfinden Krankenhausaufenthalt und zusätzlichen Sauerstoff nicht als mild. Die Definition vom WHO ist älter und für Fachleute gedacht.)

    Wenn ich DAS hier

    https://www.landesrecht-bw.de/jportal/portal…key=#focuspoint

    so lese, finde ich den Begriff "Hauptfach" nicht,

    entnehme der Verordnung aber, dass in "Kernfächern und den übrigen Fächern" je nach Wochenstundenzahl Klassenarbeiten geschrieben werden.

    Die Begriffe sind hier allgemein üblich (ich habe das Wort offiziell überlesen). Ich behaupte mal, die Begriffe Kernfach, versetzungsrelevantes Fach usw. kennt kein Schüler oder Elter.

    Wir verwenden sie auch nur bei den Notenkonferenzen (die vielen Regeln, was mit was ausgeglichen werden darf, spare ich mir jetzt). (Aber selbst dann sagt fast jeder Lehrer und SL Hauptfach bzw. Nebenfach.)

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