Beiträge von Kris24

    Und genau das ist falsch. Hör dir mal den Podcast von Drosten an. Wahrscheinlich ist gegen schwere und tödliche Verläufe wirksam. Gleichzeitig ist die Aussagekraft der Studie äußerst gering.

    Eben, die Aussagekraft der Studie ist zu gering. Das Durchschnittsalter der 2000 Studienteilnehmer war 31. Wie viele 31jährige erkranken schwer oder tödlich an Covid-19 in einem kurzen bestimmten Zeitraum (2 Monate? )?

    Und wenn es dann keine relevante Unterschiede bei schwachem oder mittelschwerem Verlauf zwischen AstraZeneca und Placebogruppe gibt, verstehe ich nicht, wie man zur Wirksamkeit etwas sagen kann? (Bevor ich den Altersdurchschnitt 31 wusste, war ich auch noch positiver eingestellt.)

    Vor 25 Jahren konnte ich mein 2. Staatsexamen in NRW nachreichen (ich habe es in Baden-Württemberg erst Ende Juli erhalten und Mitte August in NRW angefangen). Es war das einzige Bundesland (außer das eigene Bundesland Baden-Württemberg), dass dies ermöglicht hat. (Ich hatte nur Ausdruck meiner vorläufigen Teilnoten auf Anfrage vorher erhalten, sie hätten sich also teilweise (SL-Note) noch ändern können, das hat für eine vorläufige Zusage NRW gereicht.)

    habe heute früh gelesen, dass jetzt anscheinend Lehrer in Sachsen doch plötzlich Impftermine bekommen und in die zweite Gruppe vorgerückt sind. Vielleicht kommt das in den anderen BuLä auch noch?

    Ich war ja bislang immer total pro AZ - mittlerweile bin ich mir auch nicht mehr so sicher.

    Wenn ich jetzt allerdings tatsächlich noch bis Sommer/Spätherbst warten müsste, auf einen anderen Impfstoff und AZ deutlich früher/gleich zur Verfügung stünde, dann würde ich das vlt doch machen .. bin echt hin- und hergerissen.

    Warten wir doch ab. Ab Montag sollen Grundschullehrer und Erzieher in Gruppe 2 aufrücken und Zeitungen schreiben Lehrer (kürzer, passt vielleicht besser in die Überschrift).

    Auch Sachsen darf nicht willkürlich impfen, es sind vermutlich Grundschullehrer gemeint. (Vielleicht ist bei ihnen Gruppe 1 unter 65 schon durch?)

    ich besitze ja auch 3 livingguard pro und sie sitzt wirklich dicht. Auch ich trage sie gerne (eine ist immer im Auto, eine in der Handtasche, die dritte im Wechsel bzw. hängt neben der Haustür) und auch Karl Lauterbach trägt sie (und er kennt sich sicher bestens aus).

    Ich habe in der Schule seit Oktober immer FFP2 getragen (es ging gut), aber ob sie sicherer sind bzw. sicher genug auch bei Mutanten (evtl. sogar mehrere Jugendliche infiziert)? Nachdem ich mich 1 Jahr erfolgreich schützen konnte, möchte ich es nicht kurz vor der Impfung erhalten.

    (Bei uns hat es vorgestern eine Wohngruppe mit der englischen Mutation erwischt, nächste Woche wäre Impftermin gewesen. )

    die Skepsis der Allgemeinheit beruht vielleicht auf den von dir genannten Aspekten state_of_Trance , aber inzwischen gibt es ein paar Fachleute, die die evtl. Krebsgefahr ansprechen. Ich hatte neulich den FR-Artikel hier verlinkt, der einen anderen Fachmann ansprach als in Schokozwerg Link (danke dafür)

    Beide sagen, dass die Gefahr gering ist, aber existiert. Ich hätte auch keine Sorge deshalb, nur stellt sich mir die Frage vermutlich nicht. Als Lehrerin einer weiterführenden Schule bin und bleibe ich in der Gruppe 3 und da soll nicht mehr nach Alter unterschieden werden (evtl. muss ich einen Monat länger warten, erhalte dann trotzdem früher die Zweitimpfung, Abstand 21 Tage statt mindestens 63), es gibt dann vermutlich auch genug. Bei größeren Zeitdifferenzen würde ich vielleicht doch jetzt AstraZeneca nehmen, ich bin aber nicht in der 1. Gruppe.

    Ich selbst habe mich vor ca. 1 Monat gewundert, dass viele immer von den unerprobten m-RNA-Impfstoffen sprachen. AstraZeneca und Sputnik sind genauso unerprobt und auf jeden Fall problematischer, weil sie in den Zellkern gelangen. Mir war das Prinzip der Vektorimpfstoffe vorher auch nicht so klar.

    Ich selbst habe bereits letzten Herbst das Vertrauen in AstraZeneca verloren. Mir war der Umgang mit aufgetretenen Nebenwirkungen zu undurchsichtig.

    @samu

    Danke für die Worte. Im Lehrerzimmer trägt vielleicht die Hälfte der Anwesenden Maske, man trinkt gemütlich Kaffee und quatscht mit wenig Abstand. Fenster sind immer geschlossen, dabei wohne ich in einer der wärmsten Gegenden Deutschlands.

    Ja, so deutlich bemerke ich es (für mich) zum 1. Mal, es gab aber früher schon grenzwertige Bemerkungen über Kollegen. Es ist ein großes Kollegium mit vielen Gruppen, sehr viele unterrichten nur Teilzeit, im Vergleich zu den beiden vorherigen Schulen, an denen ich viele Jahre unterrichtet habe, fehlt der Zusammenhalt.

    Ich habe mit Chemie eine Rückzugsmöglichkeit (ich muss nicht ins Lehrerzimmer und lese da viel, was ich hier verlinke, du hast mal gefragt :)) und hoffe, dass es jetzt aufwärts geht. Ich muss nicht mit allen Freund sein, ich hatte auch jetzt ein sehr gutes Gespräch mit einer Person der erweiterten SL, er sieht das Problem genauso. Ich habe jetzt mal FFP3 bestellt (ein Schüler trägt sie bereits seit Herbst), mal schauen, ob ich damit auch umgehen kann.

    Zu FFP2

    Heute war mehrfach Werbung auf dem Monitor über FFP2-Masken für Kinder. Es gibt sie in unterschiedlichen Größen. Vielleicht helfen dir auch Maskenhalter? Die lassen sich verstellen (ich verwende sie, weil mein Kopf zu groß ist und um meine Ohren zu entlasten).

    Ich bin mir bei diesen Masken auch nicht so sicher.

    Wir haben ja die 50 Stück in einem grauen Karton bekommen.

    Auf der Maske steht: Freshing KN95

    GB 2626-2006

    Eine CE-Kennzeichnung befindet sich weder auf der Maske noch auf dem Karton.

    Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat vor kurzem folgendes verkündet, ich zitiere

    Die Prüfung des Herstellers RYZUR hat laut Sozialministerium ergeben, dass die getesteten Masken den FFP2-Qualitätsstandards entsprechen und für den Einsatz an Schulen gut geeignet sind.


    Wie das Sozialministerium am 5. Februar 2021 mitgeteilt hat, hat die Prüfung des Herstellers FRESHING ergeben, dass bei an die Schulen gelieferten Masken dieses Herstellers ein schwankender Wert hinsichtlich der Dichtigkeit festgestellt wurde und somit nicht alle in der Testung befindlichen FRESHING-Masken den Anforderungen nach EN149 genügen. Die KN95-Masken des Herstellers FRESHING sollen daher vorsorglich bitte nicht mehr verwendet werden.

    bei uns gibt es an einigen Grundschulen ganztägig Schnelltests (online buchbar), wir Kollegen an den weiterführenden Schulen müssen also zu eine der Grundschulen (und leider liegt keine bei mir in der Nähe bzw. hat Parkplatz)

    Für mich also mindestens eine Stunde zusätzlich, ein täglicher Wechsel wäre sinnvoller gewesen. (Da geht der PCR-Test im Testzentrum schneller, näher zu meiner Wohnung plus Parkplatz.)

    Genau, das mit den nur zwei Jahrgängen ist so vorgegeben.

    Ich habe ich auch schon überlegt, dass dann auch zwei Räume für jede Klasse möglich wäre.

    Aber zum einen habe ich das Infoschreiben dazu anders in Erinnerung und andererseits habe ich letztes Jahr im Mai selbst eine 6. Klasse in zwei Räumen beschult. Andere Lehrer waren als zweite Aufsicht eingeteilt, hatten aber andere Fächer. Ich fand die 22,5 min - Blöcke fürchterlich kurz, und die Schüler haben dann ja doch wieder die Hälfte der Zeit selbständig arbeiten müssen. Dazu müssen sie dann nicht im Präsenzunterricht sein.

    Und dann kommt noch dazu, dass die Kinder ja keine Vertretungslehrer treffen wollen, sondern ihren Klassenlehrer. Gerade in der Grundschule zumindest.

    LG DFU

    An den weiterführenden Schulen (ab Klasse 5) war es bei uns oft so geregelt, dass die eine Hälfte erst eine Stunde Deutsch und dann Mathe hatte, die andere Hälfte umgekehrt. Keine Ahnung, wie es die Grundschulen hier handhaben (bei allen Fächern beim Klassenlehrer). Das stand leider nicht im Artikel.

    (Wir selbst hatten wochenweise Wechselunterricht mit normalen Stundenplan, das war aber die Ausnahme. Die meisten hatten sich hier wie oben beschrieben auf die Hauptfächer beschränkt, dafur täglich je eine Stunde, z. B. gekoppelt Deutsch - Mathe, 1./2. Fremdsprache usw.)

    Der große Vorteil des doppelten Erklärens ist der, dass man für zwei Wochen nur eine Woche Präsenz- und eine Woche Fernunterricht vorbereiten muss. Der Aufwand passt dann wieder ungefähr.

    Ich gehöre zu den „Glücklichen“, die bereits seit September im Fachunterricht einen oder mehrere Schüler haben, die auf eigenen Wunsch nicht am Präsenzunterricht teilnehmen. In BW ist das schon das ganze Schuljahr ohne Attest möglich. Dann bereitet man den ganz normalen Unterricht vor und muss trotzdem noch den Fernlerner beschuppen. Zum Glück galt bei uns, dass der Schüler sich selbst um das Material kümmern muss. Natürlich habe ich die Arbeitsblätter hochgeladenen und auch mal einen Hefteintrag / Tafelanschrieb. Allerdings kann man mit den Unterlagen für Experimentalunterricht in Präsenz in der Regel zu Hause nicht so viel anfangen. Also habe ich doch wieder eigene Arbeitsanweisungen für den einen Schüler geschrieben. Dann ist es deutliche Mehrarbeit, die ich in normalen Zeiten ohne Pandemie auch nicht für jeden, der sich morgens krank meldet, leisten kann.

    Wenn ein Kind krank ist halte ich es daher für eine wesentlich bessere Lösung, dass es sich alle Arbeitsblätter, Hefteinträge und Hausaufgaben für alle Fächer über einen Klassenkameraden besorgt und nicht über zehn Lehrer. Da sollte sich jeder Schüler natürlich rechtzeitig jemanden suchen, der das Material dann auch zuverlässig zur Verfügung stellt.

    Als ich selber Schüler war, hat sich eine Klassenkameradin ein halbes Jahr lang alle Latein- und Mathematikunterlagen von Freundinnen per Luftpost nach Australien schicken lassen, damit sie nach einem halbjährigen Auslandsaufenthalt nicht die Klasse wechseln muss. So etwas ließ sich früher regeln und heute per E-Mail umso leichter.

    LG DFU

    Ich weiß, war bei mir genauso. Und auch hatte Schüler im kompletten Fernunterricht ab Mai.

    Es gibt bei uns aber kaum einen Schüler, der genau dieselben Lehrer wie ein anderer Klassenkamerad hat. Wir haben ab Klasse 5 Profile (viele Wahlmöglichkeiten). Bei uns sammelt daher jeder Lehrer und gibt sie dem Kind, wenn es wieder kommt (für mich anstrengender, ich trage außer meinem Tablet und das aktuelle Material kaum etwas herum).

    Der in BW für die Grundschulen für nach Fasching angekündigte Wechselunterricht ist dagegen ein Witz. In der ersten Woche dürfen von zwei Jahrgänge jeweils halbe Klassen kommen und in der zweiten Woche von den anderen beiden Jahrgänge. In der jeweils anderen Woche hat die Klasse komplett Fernunterricht. Das macht dann in der Schule nebenan für jeden Schüler zwei Präsenztage bei zehn Schultagen.

    Da erscheint mir der Begriff Wechselunterricht doch sehr großzügig ausgelegt.

    LG DFU

    Ich habe gerade in der lokalen Presse gelesen, dass alle von zwei Jahrgängen in einer Woche kämen, aber auf zwei Räume verteilt würden, in der 2. Woche die anderen beiden Jahrgänge, also 5 von 10 Schultagen. Die Notbetreuung muss daher anders organisiert werden, weil die Lehrer sie nicht zusätzlich übernehmen könnten

    Hat man doch aber die ganze Zeit getan.

    Und nein, es macht eben manchmal keinen Sinn deshalb auf Reisen zu verzichten, weil die Kontakte dort viel weniger sind als hier, sondern würde mehr Sinn machen z.B. Schulen zuzulassen

    Natürlich würde es infektionbetreffend sinnvoller sein, Schulen zu zulassen. Es geht aber auch um Wichtigkeit und nicht nur Pandemiebekämpfung. Im Frühjahr gab es Riesenärger, weil Autohäuser früher öffnen durften (dort ist viel mehr Raum und weniger Infektionsgefahr). Die Leute schimpften, Autos seien wichtiger als Kinder. Hier beklagte ein Forist vor kurzem, dass Hundefriseure jetzt vor Schulen öffnen dürften, Kinder seien doch wichtiger.

    Es ist ein Abwägen. Jede Lockerung erhöht die Inzidenzzahl. Jetzt ist die Frage, was lässt man zu und wo wird gestoppt. Der R-Wert sollte möglichst weit unter 1 bleiben.

    In Spanien haben sich anfangs im Sommer die Zahlen durch Touristen erhöht und die Touristen haben es (später in Europa) verteilt (kann man durch die spanische Mutation gut sehen). Und da reicht eine kurze Begegnung, wenn es dumm läuft. Der Anstieg der jetzigen Welle begann im August (interessanter Bericht gestern im Fernsehen).

    Stellt Euch drauf ein, dass Lehrerdresche mehr wird. Vor der Pandemie hatte man eher Mitleid mit dem Lehrer, jetzt nimmt der Neid wieder zu und führt zu solchen Artikeln. Ich denke, die Medien bedienen hier ganz gezielt bestimmte Zielgruppen.

    In den letzten Wochen hatte ich es im Gegensatz zum 1. Lockdown anders erlebt (ich lese aber normalerweise Zeit statt Focus), es gab viele anerkennende Artikel und Leserkommentare und Schimpfe auf die Kultusminister. Das mag sich jetzt ändern.

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