Beiträge von Kris24

    28. Februar 2020: Der Bundesrat der Schweiz verkündet die Besondere Lage gemäss Epedemiegesetz, Grossveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern sind untersagt, die Basler Fasnacht ist abgesagt. Die Schweiz war das erste Land in Europa, das überhaupt auf die Pandemie reagiert hat. Mag man 10 Monate später gar nicht mehr glauben.

    Tom123 Die "Blaggedde" schützt Dich vor Konfetti in der Unterhose wenn Du während der "drey scheenschte Dääg" durch die Basler Innenstadt laufen willst. Und Du unterstützt mit ihrem Kauf das Fasnachts-Comité, die Fasnacht ist immaterielles Weltkulturerbe.

    Ich finde, die Klopapierrolle kommt nur bei der goldenen wirklich gut. Das ist es mir für einmal wert, sonst habe ich immer eine silberne.

    Wollsocken, ich weiß (und erinnere mich sogar an deine Kommentare hier).

    Ich weiß auch, dass ich bereits vor unserer Fastnacht (eine Woche zuvor), Sorge hatte, dass die Zahlen explodieren und ging deshalb nicht hin (das geschah bekanntlicherweise nur in Heinsberg). Bei uns sorgten die Fastnachtsmuffel, die in Südtirol Ski fahren waren für den Anstieg (wir haben während der Fastnacht 1,5 Wochen Ferien).

    Wofür braucht man die?

    um die Fastnachtsvereine zu unterstützen, es ist auch eine Eintrittskarte. Es ist eine oft sehr schön gestaltete Plakette, die man auch viele Jahre aufheben kann.

    Bei uns ist Fastnacht anders organisiert als im Rheinland. Es findet vor allem auf der Straße statt, man muss kaum Geld mitbringen, um im Verein mitmachen zu dürfen (ich konnte kaum glauben, wie viel ein Prinz im Rheinland zahlt, um Prinz bei einem großen Verein sein zu dürfen), der Verein ist also auf Spenden und Plakettenverkauf angewiesen. Das einzige, was ins Geld geht, ist die Anschaffung des eigenen Kostüms (alleine die handgschnitzten Masken (Larven) können 1000 Euro kosten), zwei meiner Geschwister und meine Eltern sind sehr aktiv (und die Bekleidung, wenn irgendwie möglich selbst genäht, aber schnitzen können nur wenige) . Aber das wird viele Jahre getragen oder bei Kindern weiter verkauft. Viele Kostüme sind sehr alt.

    Hintergrund könnte natürlich auch sein, dass man zuerst das Heimatland bedienen möchte ... Es wurde ja sonst auch kein Antrag gestellt, oder?

    Eine ordentliche Zulassung dauert, man könnte also jetzt starten, GB hat bei BioNTech eine Notzulassung gewählt (und jetzt vermutlich auch). Dann werden die Daten nicht genau angesehen. Ich persönlich denke, in GB brennt es aktuell viel mehr und es kommt zu wenig von BioNTech. (Ich hoffe, es lässt sich bei uns noch vermeiden und es wird nicht so schlimm, dass auch wir zu Notzulassungen greifen müssen.)

    Hauptfrage bleibt

    Wann kommt es zu Herdenimmunität? Fauci u. a. meinen inzwischen, es müssten über 70 % sein. Dann müssten sich mit AstraZeneca wirklich alle impfen lassen. Deshalb ist es für mich keine Lösung.

    Und soeben in der Pressekonferenz hieß es, dass selbsr bereits infizierte noch einmal geimpft werden sollen.

    https://www.watson.de/!810541862?webpush=yes

    @samu

    Du hast mich neulich völlig falsch verstanden, ich habe es ein paar Male versucht , zu erklären, aber du hast anscheinend ein festes Bild von mir, dass du sogar Dinge in deinem Bild über mich ergänzt, die ich nie gesagt habe, die vor allem nicht stimmen. Kurz mir sind Schicksale vor allem von Kindern nicht egal, ich habe vor Corona viel getan, während und hoffentlich kann ich es auch danach, weil ich manches selbst erlebt habe.

    (Rest wieder gelöscht - zu persönlich für das Netz)

    An alle

    Zu Corona aktuell

    Ich habe seit Mai Maske getragen, bin im Sommer frühmorgens oder spätabends an meinen Lieblingsbadestrand gefahren (tagsüber war sehr voll), ich habe alles dafür getan, dass die Zahlen klein bleiben, dass normaler Präsenzunterricht möglich bleibt, dass Restaurants mit vernünftigem Hygienekonzept offen bleiben können.

    Aber offensichtlich war für die meisten Maske jetzt schlimmer als Fernunterricht und Lockdown irgendwann. Und wenn die Zahlen steigen ist Wechselunterricht besser als nur Distanzunterricht. Ich sehe die Schüler regelmäßig und kann evtl. eingreifen. Ich weiß, was Gewalt in der Familie heißt, ich gehe nach. Aber wenn die Zahlen zu hoch sind, wird nichts anderes übrig bleiben (und immerhin wurde bei uns einiges sinnvolles geplant, die Sorgen sind da.)

    Achtung: ich spreche nur für mich, wenn für andere Maske eine Zumutung ist, dann muss ich es akzeptieren (ich gebe zu, es fiel mir sehr schwer, weil mir seit September klar war, was kommt und ich immer noch überzeugt bin, wir hätten es als Gesellschaft verhindern können). Aber unsere jetzigen Zahlen ist die Folge von Leichtsinn einzelner/Fahrlässigkeit vieler im Sommer und Herbst und nicht von unseren Politikern alleine (eine Mitschuld tragen einige wegen schlechter oder falscher Kommunikation).

    Und anfangs (Plattenspieler hat einen alten Kommentar von Drosten verlinkt) hatte ich auch keine Ahnung, was auf uns zukommt. Ich dachte, es wird eine Schweinegrippe 2 oder ähnliches, meine größte Sorge war Überstunden (ich hatte 7 Stunden 2009-10 zusätzlich zum vollen Deputat, würde ich heute nicht mehr schaffen) . Erst als ich in Baden-Württemberg lebend mit vielen Verzweigungen in die Schweiz und ein paar ins Elsass gemerkt habe, Mist, es wird schlimmer, habe ich versucht, mich zu informieren.

    Aktueller Stand bei Astrazeneca:

    In England ist eine Notfallzulassung in den nächsten Tagen wahrscheinlich. In Europa hat die EMA gerade klar gestellt, dass eine Zulassung im Januar nicht zu erwarten ist, da AZ hier noch gar keinen Zulassungsantrag gestellt habe.

    Hintergrund:

    In Europa werden die Impfstoffe nicht per Notfallzulassung genehmigt, sondern mit einer so genannten begrenzten Zulassung, für die im Prinzip die vollen Standards gelten. AZ hat möglicherweise die Sorge, dass mit den aktuellen Daten der verpatzten Studie der Antrag auf begrenzte Zulassung scheitern könnte. Das wäre natürlich für alle Beteiligten ein PR-Desaster.

    Die Zulassung ist in GB soeben erfolgt. Deinen Hintergrund sehe ich genauso.

    https://www.watson.de/!348708509?webpush=yes

    https://www.zeit.de/gesellschaft/z…umnisse/seite-2

    Meinst du diesen Artikel? Oder gibt es in der gedruckten Zeit noch einen Artikel, der über privilegiertes Gejammer hinausgeht?

    es sind Erfahrungsberichte einzelner Zeitleser (die Zeit ruft regelmäßig dazu auf, ihr zu einem bestimmten Thema zu schreiben und veröffentlicht diese später, ich habe den Aufruf auch gelesen). Ich habe es nicht als Gejammer empfunden, sondern es wird berichtet, wie man z. B. den geplanten 80. Geburtstag nicht groß feiern kann, ihn später nachholen will, und es jetzt leider nicht mehr kann, weil die Mutter verstorben ist. (Mir kam dabei ein trauriger Gedanke bzgl. meines Vaters, ich habe mir viele Jahre Vorwürfe gemacht, obwohl objektiv betrachtet alles in Ordnung war, genau wie hier.)

    Du meinst also, man darf nie was sagen solange es Menschen gibt, denen es schlechter geht? Gestern wurde dem RKI über 1100 an Corona Verstorbene gemeldet, also bist du gegen Klagen (bzw. ich zitiere dich privilegiertes Gejammer) über Coronamaßnahmen wie Masken, Restaurants- und Fitnessstudien-, Schulschließungen (das ist wohl weniger schlimm als sterben). Seltsam, dass ausgerechnet Lehramtstudent dich geliked hat.

    Und wir können es weiter treiben. Man darf auch nicht über schwierige Arbeitssiatuationen berichten (andere haben gar keine Arbeit), schwierige Wohnsituationen (andere sind obdachlos), schlechte Lebensmittel (andere haben nicht genug zu essen).

    Ich bin auch gegen wehleidiges jammern, ich habe hier seitenweise gelesen, wie schlimm Masken sind usw. (ich habe die Berichte allerdings nicht so empfunden, es tut halt weh, wenn man etwas lange plant und es dann nicht stattfinden kann).

    Aber wenn dir die anderen, die nicht privilegiert sind, wichtig sind -

    Was machst du konkret, um die Dinge zu verbessern? (Nur reden und über das privilegierte Gejammer anderer aufzuregen bringt nichts.)

    Also wo hilfst du weniger Privilegierten?

    Polio ist aber in Europa eigentlich ausgerottet. Das es nicht vollständig gelingt, hat letztlich politische und wirtschaftliche aber keine medizinischen Gründe. Mit einer entsprechenden Kraftanstrengung und guten Willen würde man das sicher schaffen.

    Ich bin mir sicher, dass man auch die Masern durch die Impfpflicht nahezu ausradieren kann.

    Man würde es mit vielen Virenerkrankungen schaffen, aber die Kraftanstrengungen werden als zu hoch eingeschätzt ("ist doch nur eine Kinderkrankheit", "ich kenne niemanden, der schwer erkrankt ist", "die Impfstoffpharmazie will doch nur verdienen").

    Bei Drosten wurde hier positiv gewürdigt, dass er seine Meinung geändert hat.

    Unterschied nicht klar?

    Der eine ändert seine Meinung, weil die Wissenschaft neue Erkenntnisse gewinnt, der andere, weil er grundsätzlich dagegen ist und Stimmung gegen den deutschen Staat machen will. (Die AGD hat mehrfach gesagt, dass es ihnen gut geht, wenn es Deutschland schlecht geht - "G" ist kein Tippfehler, aber für Deutschland ist sie genau aus diesem Grund wirklich nicht.)

    (Und wer das wie Plattenspieler nicht unterscheiden kann/will, wird halt mit einem Troll oder Querdenker verwechselt. Ich hoffe nicht "AGD.")

    Falls du damit wieder mich meinst: Ich habe nie geschrieben, dass es keine Langzeitschäden gäbe.

    Ich gebe nur zu Bedenken, auch die sozialen, psychischen und, ja, auch wirtschaftlichen Langzeitfolgen im Blick zu haben, wenn wir die Kitas und Schulen schließen und das gesellschaftliche Leben herunterfahren.

    Verhältnismäßigkeit nennt sich das.

    Ich auch (aber ich glaube nicht, dass es Kindern besser geht, wenn sie selbst Langzeitschäden (z. B. kaputte Niere oder Diabetes) erleiden oder sich für die Erkrankung der Eltern verantwortlich fühlen). Alle untersuchten Kinder waren lt. https://www.scinexx.de/news/medizin/c…ch-bei-kindern/ betroffen, selbst Kinder, die nur deshalb positiv getestet wurden, weil ein Elternteil positiv getestet wurde. Und in 30 Jahren Schlaganfall oder Nierenversagen (erhöhtes Risiko aufgrund Covid-19, gerade die Kinder müssen länger mit den Folgen leben)

    Ja, ich mache mir sehr viele Gedanken, ich bin mehreren Schülern im Frühjahr gefolgt, die irgendwie abgetaucht waren. Deshalb hätte ich mir im Sommer bei kleinen Zahlen Masken gewünscht, damit sie klein bleiben, ich bin überzeugt, dass bei rechtzeitiger Reaktion eine Schulschließung vermeidbar gewesen wäre. Jetzt wünsche ich mir Wechselunterricht inkl. Maske , weil zumindest Abstand gehalten werden kann (wichtigste Regel). Ich hätte dann mehr Zeit für den einzelnen, wenn auch nur jeden 2. Tag (oder Woche), vor den Sommerferien hat es bei uns sehr gut geklappt (digitale Ausstattung wäre nicht notwendig) . Nur Fernunterricht ist für mich die schlechteste Möglichkeit, aber sie wird notwendig sein, wenn die Maßnahmen zu früh aufgegeben werden. Ich unterrichte in einer 10. Klasse, in der mehrere Schüler Risikoangehörige haben und der Rest nimmt Rücksicht (in dem Raum sollen die Fenster möglichst lange offen bleiben, sie achten noch mehr darauf als ich). Diese Klasse hat beschlossen, ihren 3 Mitschülern den Unterricht zu ermöglichen und ich bin beeindruckt, aber auch besorgt, Jugendliche sollten anders aufwachsen). Corona ist schei...

    (Ich möchte auch zurück in eine Zeit vor Corona, aber es hilft nicht, wenn wir die neuesten Erkenntnisse leugnen. Ich versuche das beste daraus zu machen und ärgere mich über Querdenker etc. weil sie den Lockdown für uns alle verlängern. Und zurück zu deiner Frage, aber ein Beitrag vom 2. März vom Drosten zu zitieren, ich habe erst nicht geglaubt, was ich sah. Ich kenne deine Antworten tatsächlich nur von Coronaleugnern (noch nicht einmal Querdenker), deshalb kam ich auch auf Troll. )

    Die nicht wissen wollten und wollen, seit Monaten. Und andere zum Schweigen bringen wollen. Und das macht es eigentlich noch trauriger.

    Deshalb denke ich inzwischen tatsächlich an Querdenker oder Troll (ich überlege, ob ich über das Stöckchen springe oder unwidersprochen stehen lasse, aber wenn der klügere immer schweigt regiert Dummheit die Welt .)

    Leider sorgt ein Superspreader unter ersteren für viel Leid (Krankheit mit Langzeitschäden, wirkungslosen Lockdown), wenn es wenigstens nur cen Querdenker selbst betreffen würde.

    und ich verlinke eine weitere neue Studie (speziell für Plattenspieler, der im anderen Thread mit einem Drosten Beitrag vom 2. März erklärte, dass Covid-19 ungefährlich sei)..

    https://www.fr.de/wissen/studie-…g-90129114.html

    (Es waren auch Kinder betroffen, die zuerst keine Symptome hatten. Ich war auf der Suche nach eine weitere Studie der letzten Wochen, bei denen abgeschwächt es alle betroffen hat und mich schockiert hat)

    https://www.fr.de/wissen/studie-…g-90129114.html

    Ich zitiere daraus


    Das überraschende Ergebnis: Bei allen mit dem Coronavirus infizierten Kindern war die Menge des Biomarkers sC5b9 signifikant erhöht: Während gesunde Kinder im Schnitt 57 Nanogramm sC5b9 pro Milliliter Blut aufwiesen, waren diese Werte bei den infizierten Kindern um das Sechs- bis Zehnfache erhöht – auch bei den Kindern, die trotz Infektion keine Symptome zeigten. „Erstaunlicherweise waren die sC5b9-Werte selbst bei den Kindern abnormal, die nur minimale Symptome hatten oder deren Infektion asymptomatisch und nur rein zufällig entdeckt worden war“, berichten Diorio und ihr Team.

    Ein Großteil der untersuchten Kinder zeigte zudem Hinweise auf Mikrothrombosen und akute Nierenschäden, wie die Wissenschaftler in weiteren Analysen feststellten. Insgesamt fanden sich bei 48 Prozent der Kinder Indizien für Mikrothrombosen, darunter auch bei 21 Prozent der asymptomatischen und milden Fälle.

    Langzeitfolgen noch unklar

    „Diese Ergebnisse sprechen dafür, dass thrombotische Mikroangiopathien und die Aktivierung des Komplementsystems bei mit SARS-CoV-2 infizierten Kindern häufig sind – selbst wenn die Symptome nur minimal sind“, konstatieren Diorio und ihr Team. Welche kurz- und langfristigen Folgen diese Veränderungen und Schäden an den Blutgefäßen und Nieren haben können, sei aber noch unklar, vor allem bei den Kindern mit minimalen oder keinen Symptomen.

    „Von Kindern, die nach einer Transplantation von Blutstammzellen thrombotische Mikroangiopathien entwickeln, wissen wir, dass sie lebenslang unter klinischen Spätfolgen leiden können, darunter Bluthochdruck, Lungenhochdruck, Schlaganfällen und chronischen Nierenerkrankungen“, erklären die Forscher. „Es ist daher möglich, dass es auch die Mikrothrombosen durch eine Coronavirus-Infektion unerkannte Langzeitfolgen haben.“


    (Zitatende)

    Wir kennen die Krankheit kein Jahr, lernen ständig neu hinzu, aber es gibt Menschen, die genau wissen, dass es keine Langzeitschäden gibt.

    Plattenspieler - meinst du das ernst mit Drosten Beitrag vom 2. März (ich habe zweimal nachgesehen) ? Keine 2 Monate nach Bekanntwerden eines neuen Virus im fernen China? Zu diesem Zeitpunkt war Südtirol noch nicht Risikogebiet, das wurde es am 6. März (ich weiß es, weil meine Umgebung persönlich betroffen war. Ischgl (auch keine Alten, viele schwer erkrankt) fand auch erst die Woche danach statt (und die Verteilung über Europa noch später).

    (Drosten hat keine 2 Wochen später seine Meinung geändert (führte u. a. zu Schulschließung und Shutdown) und weil er im Frühsommer von Querdenkern darauf angesprochen wurde, hat er noch einmal deutlich erklärt, warum er seine Meinung geändert hat. Selbst Querdenker berufen sich nicht mehr auf ihn. Ich bin echt baff, dass manche Menschen immer noch auf Wissensstand Anfang März sind. Mein erster Gedanke war übrigens Querdenker oder Troll, aber ich kenne dich ja nicht. Ich reagiere übrigens auch deshalb so scharf, weil es nicht die erste Diskussion dieser Art ist, ich kenne es nur von Querdenkern und Trollen, dass sie immer wieder mit alten längst widerlegten Argumenten kommen (beschäftigt die Gegenseite )).

    Übrigens erst gestern sagte Jansen ("Deutschlands Chefintensiviker"), dass in der 2. Welle vor allem Menschen zwischen 50 und 70 Jahre auf der Intensivstation seien im Gegensatz zur ersten Welle sei das Durchschnittsalter gesunken. Und die werden frühestens im Sommer geimpft.

    Und auch das Wort Durchsuchung wurde im Frühjahr oft verwendet, als man die Gefahr noch nicht kannte und Impfung weit weg. Aber ein Land nach dem anderen hat sich davon abgewandt, jetzt sogar Schweden (ein entsprechendes Gesetz soll im Januar beschlossen werden).

    bei uns wird jeder Schüler am Anfang des Schuljahres gefragt, ob seine Daten noch stimmen (er erhält dazu einen Zettel, der direkt im Anschluss evtl. korrigiert, wieder vom Klassenlehrer eingesammelt wird.


    Trotzdem stimmen immer wieder Daten nicht. Man merkt es ja erst, wenn man versucht die Eltern anzurufen (und das passiert am Gymnasium nicht täglich). Ich hatte das Problem im letzten Schuljahr 4 mal und bei einem Schüler stimmten weder Handynummer (Festnetznummer gab es keine) noch E-Mail-Adresse und mein Brief per Post wurde vermutlich vom Schüler im Fernunterricht abgefangen (er hat sich verplappert) oder lt. Eltern von der Post verbummelt. Da die Adresse in Nähe meiner Wohnung liegt, bin ich vorbei gegangen, es gab weder Klingel noch Briefkasten noch Namensschild.

    Vor Jahren verschwand eine Familie über Nacht nach Rumänien angeblich wegen zu hoher Schulden. Die Tochter kam irgendwann alleine zurück und wohnte bei verschiedenen Verwandten. Zum Glück war sie schon älter, das Jugendamt war nicht mehr zuständig.

    Nein, bei uns wird viel versucht, es wird nachgegangen, aber manche Telefonnummern, Mailadressen und Wohnadressen stimmen nicht.

    Unsere Schüler haben deshalb seit diesem Schuljahr alle Schulmailadressen, es gibt Benachrichtigungssysteme für alle Eltern und Schüler. Aber wenn sie bewusst nicht genützt werden?

    Um mal beim Thema zu bleiben.

    Kris24 Wie darf ich mir das denn vorstellen?...Laut deinen Profilinfos unterrichtest du ja an einem Gymnasium, die sind ja meistens riesig...Ist dann der Lieferant allen Ernstes mit den ganzen Pizzakartons ins Sekretariat, hat dort die Sekretärin nach dem Weg zum Klassenzimmer gefragt und ist dann damit durch das halbe Schulgebäude getrabt durch unzählige Gänge und Treppenhäuser?...Und niemand hat ihn auf dem Weg angesprochen?? Die Sekretärin hat ihn nicht wieder weggeschickt? Sorry aber ich finde das Bild irgendwie ulkig wenn jemand mit tausend Pizzen durch die halbe Schule maschiert...von dem Duft der durch das halbe Gebäude zieht ganz zu schweigen...hab jetzt gerade bei der Vorstellung echt nen Lachkrampf bekommen:rotfl:...sorry ist nicht böse gemeint.

    wieso tausend Pizzen? Es waren 3 (?) Famililienpizzen und meine Schüler hatten die Raumnummer angegeben. Er kam also direkt (und vor Corona (es sind sogar einige Jahre her) wurden Fremde nicht gleich angesprochen).

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