Beiträge von Kris24

    Aus dem Fakten-Thread

    Aerosole: So senken Sie Ihr Coronavirus-Risiko in Innenräumen | ZEIT ONLINE

    Ich habe in meiner größten Klasse 31 Schüler, mit mir 32.

    Wie groß ist so ein Klassenraum? Damit ich das dort eingeben kann, müsste er mindestens 85 m² sein. Das glaube ich so mal nicht.

    Verlinkt habe ich es aus der Zeit.

    Begründung dort, es wurden für die Berechnung die Mindestabstände eingehalten (und deshalb passen nicht mehr Menschen hinein). Warum?

    Sonst spielen nicht nur Aerosole (Artikel) eine Rolle, sondern auch Tröpfcheninfektion (und die Wahrscheinlichkeit einer Infektion steigt umso mehr).

    Auch deshalb wären Abstände an Schulen sinnvoll (und damit fast in allen Klassen Wechselunterricht). Aber wie wir alle wissen, in der Schule muss kein Abstand gehalten werden (und ich frage mich seit dem Sommer, ob das auch das Virus weiß?)

    Immerhin ich war überrascht wieviel Masken bringen sollen (und Lüften hatte ich besser vermutet). Also weiterhin FFP2 (hat bisher mir geholfen).

    Mehr als 16 Personen gehen da bei meiner Klassenraumgröße nicht rein. *schmoll*

    Edit: Ich habe meinen Beitrag mal aus dem Faktenthread hierher verschoben, ich denke, hier passt er am besten.

    Es wird von 1,5 m Mindestabstand ausgegangen (sonst wird das Risiko durch Tröpfcheninfektion noch größer).

    ich stelle es mal hier herein, in den Faktenthread gehört es vielleicht doch nicht? :gruebel:


    https://www.ruhr24.de/service/corona…e-90104400.html

    Besonders nett finde ich folgendes Zitat

    Wie das englischsprachige Gesundheitsportal „News Medical“ berichtet, könnte sich das Coronavirus nicht nur durch Niesen und Husten verbreiten, sondern auch durchs Pupsen.

    In einem Podcast der Australian Broadcast Corporation erzählte Dr. Norman Shaw, Moderator des „Coronacast“, dass sich eine Infektion tatsächlich durch Fürze verbreiten könnte. Scherzend warnte er deshalb seine Zuhörer: „Furzt niemals mit unbedecktem Hinterteil!“


    Und später

    „Glücklicherweise tragen wir die ganze Zeit eine Maske, die unsere Fürze bedeckt“, so Shaw.

    Bei der Süddeutschen liest es sich auch anders. Die Schulen sollen entscheiden, wie sie den Wechselunterricht gestalten.

    Alles andere funktioniert auch nicht. Die Ausstattung ist zu verschieden. Moodle inkl. BigBlueButton funktioniert bei uns gut, aber mangels Glasfaserkabel nicht aus dem Schulgebäude. Das soll zwar bald verlegt werden...

    (Aktuell geht es noch nicht einmal mit 5 Teilnehmern gleichzeitig, keine Chance mit allen Klassen. Und ich habe bei meinen Schülern nachgefragt, einige müssen die Geräte mit Familienmitgliedern teilen, sie können nicht zu bestimmten Zeiten teilnehmen. )

    ... wenn nicht wieder so'n Dösbaddel die Lampe ausm OHP gemopst hat...

    Immer noch besser als Papier in den OHP zu stecken.

    (Das ist beim Kollegen auf der anderen Seite des Innenhofs geschehen. Meine Klasse und ich sahen überrascht zu, wie erst das Fenster aufgerissen wurde und dann ein brennender OHP aus dem Fenster geworfen wurde.)

    so weit ich gelesen habe, ist die Qualität der verschiedenen Schnelltests sehr unterschiedlich.

    In Deutschland ist die Sorge vor falsch-negativ sehr groß. Vielleicht ist das anderen Ländern nicht so wichtig (und man will punkten beim (unwissenden) Publikum)?

    Wird es das denn? Oft gehen in solchen Fällen Verhalten und Leistung einher, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Kind mit Note 1 in allen Hauptfächern vom Gymnasium auf die Realschule wechselt - unabhängig vom Sozialverhalten.

    Oft heißt nicht immer.

    Einer meiner problematischten Schüler am Gymnasium war intelligent, zeigte sehr gute Leistungen und mobbte (aus Spaß/Langeweile) extrem. Ich habe ihm kontra gegeben, das hat er mir nicht verziehen. Als sein Jahrgang Abistreich hatte, bin ich nicht hin (das einzige Mal in meinem Lehrerleben, sonst mache ich den Blödsinn mit). Aber ich habe ihm alles zugetraut (und Kollegen und SL haben mir Recht gegeben).

    Und wie du schreibst, es zählen die Leistungen, nicht das Sozialverhalten. Ich verstehe raindrops Kommentar daher auch nicht (sowohl am Gymnasium als auch an der Hauptschule ist Schulverweis bei entsprechendem Verhalten möglich).

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    Chemie

    Für meine Fünften Baumbeobachtungen fortführen, Vogelfutterstellen beobachten, ausgewählte Experimente Aufgaben. Für die 6/7 Projekte aus dem Informatik-Bereich und die höheren Klassen Junior-Science Olympiade

    Die verlängerten Weihnachtsferien sollen dazu dienen, dass die Schüler vor Weihnachten sich etwas länger nicht sehen, sich nicht am letzten Tag in der Schule infizieren und dann ohne es zu wissen die Oma an Weihnachten anstecken. (Projekte draußen kann ich noch nachvollziehen, aber aus dem Informatikbereich (ist vermutlich drinnen) ?) Dann könnte man auch gleich alles belassen (und normalen Unterricht machen). Und wer Ski fahren will, tut es sowieso (vermutlich sind Hotels etc. für Touristen geschlossen).

    Das trifft für mein Gymnasium nicht zu. Ich hatte gerade heute ein langes Gespräch mit einer Kollegin über schwache Schüler in einer 6. Klasse. Wir beide schätzen die Schüler wert, unabhängig von ihrer Leistung (und das war deutlich zu spüren). Aber wir sind beide erfahren und wissen, welche Schüler nach Klasse 8 vermutlich noch da sein werden und welche nach 10. (Ich habe mich in all den Jahren nur einmal verschätzt, ein Schüler hatte nach zweimal wiedeholen in der Mittelstufe mit Ach und Krach doch das Abitur geschafft. Vielleicht wäre eine Lehre nach 10 trotzdem besser gewesen? Sonst bin ich immer wieder überrascht, wie gut man das bereits in Klasse 6 vorhersagen kann.)

    Es wäre für einige auch aus psychologischer Sicht besser, rechtzeitig auf die Realschule zu wechseln, um bessere Noten zu erhalten (und dahin geht die Beratung). Aber wenn die Eltern nicht wollen, bleiben sie und wir kümmern uns um sie. (Und bei einer sehr schwachen Schülerin waren wir beide heute bewundernd der Meinung, sie beißt sich durch und wird vielleicht Klasse 10 erreichen. Frustrationstoleranz ist (meistens) wichtiger als Intelligenz). Eine weitere haben wir beide bewundert, wie gut sie trotz schlechter Voraussetzungen aus dem Fernunterricht gekommen ist. Die Noten sind da zweitrangig.


    Exkursionen finden viele statt, aber sie sollten rechtzeitig geplant sein (und nicht so kurzfristig wie es oft Referendare tun). Das erzeugt Probleme (und dann wird schon mal nachgefragt). Aber jede Klasse ist bei uns mehrmals pro Jahr unterwegs und auch ich habe meine festen Exkursionen, die ich gleich am Anfang des Jahres anmelde, damit sie nicht mit Arbeits-/Klausurterminen kollidieren.

    (Ich habe 6 Jahre an einer Gesamtschule unterrichtet und war froh, wechseln zu können. Es war mir viel zu viel Gewalt im Spiel. Aber deshalb würde ich nicht über alle Gesamtschulen schlecht reden, es mag an anderen besser laufen.)

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