Irgendwie habe ich das Gefühl, dass viele, die hier kommentieren, Englisch fachfremd unterrichten oder in den letzten Jahren nicht mehr unterrichtet haben in der Primarstufe - dass Englisch "nur" Klatschen, Tanzen und Singen war und nichts geschrieben wurde, keine richtigen Sätze gebildet wurden usw., ist über 10 Jahre her, als es noch kaum Englischlehrer in der Grundschule gab, geschweige denn den neuen Lehrplan, in dem Englisch dreistündig ist. Das soll jetzt kein Vorwurf sein, aber einiges fällt mir hier auf...
Achso, das Lesen und Schreiben des Grundschulwortschatzes ist offizielles Ziel in Klasse 4, das wusste ich nicht. Und was macht das Kind dann in der Zeit, wenn die Klasse an diesem Ziel arbeitet?
Ja, das Lesen und Schreiben hat eine lernunterstützende Funktion und wird von Anfang an unterrichtet. Am Ende der 4. Klasse können die Kinder kurze Texte schreiben und (meist noch etwas längere) kurze Texte lesen und verstehen.
(und: NIEMALS im Leben haben die Kids A1.)
Wie kommst du zu der Aussage? Selbstverständlich haben die Kinder A1 am Ende der Grundschule (außer die 4er/5er, die nicht in allen Bereichen, gibt es aber selten).
Schlimm wird's schon nicht werden.
Sehe ich auch so. Das ist auf jeden Fall - unabhängig von dem genauen Stand der Vorkenntnisse - immer ein Gewinn für den Unterricht. Und wie genau du es fordern kannst, wirst du dann sehen. Die "English-Stars" Hefte sind dafür mMn nach nicht wirklich geeignet. Allenfalls das Für profis 4 Heft. Aber auch das ist für einige leistungsstarke, nicht-muttersprachliche Schüler, die ich bisher hatte, schon deutlich zu leicht gewesen. Betrifft übrigens auch das zugehörige Lehrwerk von Oldenbourg... Da gibt es inzwischen zum Glück bessere auf dem Markt mit gutem Fordermaterial.