Bei uns ist es nicht getrennt. Die Abizeugnisse werden verteilt über den Abend übergeben. (Das ist an allen Schulen so, die ich kenne.)
Hier auch. Daher wundere ich mich, dass da zweimal was stattfindet. Kann verstehen, dass man nur einmal hingeht.
Bei uns ist es nicht getrennt. Die Abizeugnisse werden verteilt über den Abend übergeben. (Das ist an allen Schulen so, die ich kenne.)
Hier auch. Daher wundere ich mich, dass da zweimal was stattfindet. Kann verstehen, dass man nur einmal hingeht.
Alles anzeigenIhr Lieben,
kurz in eigener Sache: Gestern musste ich mich massiv aufregen und interessiere mich für eure Meinung. Also: Tochter groß hatte gestern feierliche Entlassung und Zeugnisübergabe. Ihr Abijahrgang war weder der fleißigste noch der beste, und zu einzelnen KollegInnen war das Verhältnis getrübt (aber weit entfernt von „zerrüttet“).
Nun hatten die Aburenten (um diesen herrlich zopfigen, in Bayern früher üblichen Ausdruck mal wieder zu benutzen) für die Lehrer der Oberstufe und einige andere, die sie über längere Zeit unterrichtet hatten, ein kleines Geschenk vorbereitet, das sie auf der Bühne überreichen wollten.
Ratet, liebe Kolleginnen und Kollegen, wie viele von ca. 40 solcherart Bedachten ihr Geschenk persönlich in Empfang nehmen konnten… nun, es waren exakt 5. Das ist - angesichts des Stellenwerts, der dem Abi immer noch beigemessen wird - schon ziemlich armselig. Das wurde auch von den Eltern so wahrgenommen.
Die Feier startete übrigens um 15 Uhr und dauerte knapp zwei Stunden, wir sprechen also von einem Termin innerhalb der üblichen Arbeitszeit.
Wie seht ihr das?
War das der Abiball? Das große Abifest oder wie auch immer man das nennt?
Bei meinen Töchtern war ich dabei, bei meinem Sohn gingen Papa und Oma mit. In der 5. im Gymnasium haben sie sich mit einem Augenzwinkern (wenn sie davon erzählen) gegenseitig eingeschult und Papa war auch jedes Mal mit, spielte wohl aber eine untergeordnete Rolle. Aber das war auch nichts Besonderes, eher eine formelle Sache. Bei den Kindern meiner Nachbarn sind beide Eltern Lehrer, einer am selben Gymnasium, die Mutter woanders. Laut meiner Kinder haben die sich auch selbst eingeschult, bzw. lief Papa irgendwo im Gebäude rum. Aber sie fanden es eher witzig, weil sie sowieso das Schulhaus kannten und sich irgendwie wissend fühlten, während alle anderen gefühlt die Nasen geputzt bekamen. Aber Erstklässler sind natürlich nochmals was ganz anderes.
Natürlich, warum sollte das eine Frage sein?
Die neue, eigene Klasse kann auch für die Einschulung auf die eigene Klassenlehrerin verzichten. Die ist dann halt am nächsten Tag da.
Aber als Kind solltest du nicht auf deine Mutter bei der Einschulung verzichten (müssen).
Das sieht natürlich jeder so. Aber wenn einen die Schule, bzw. die Schulleitung an dem Tag nicht freistellt, kann man nichts machen. Oder doch? Wenn ja, was?
Wenn man selbst Erstklässler bekommt und immer an allen Schulen donnerstags Einschulung ist, habe ich nicht frei bekommen. Ist ja doof, wenn man eingeschult wird und die Lehrerin nicht da ist
Zu dem Thema kann ich noch beitragen, dass bei uns mein Mann jahrelang das Bringen in den Kindergarten bzw. auch das Fertigmachen der Grundschulkinder in der Früh übernehmen musste (und konnte, da er Gleitzeit hat und erst um 9 beginnen musste, während ich um 7.45 im Klassenzimmer stehen musste, keine Sekunde später, und daher die Wohnung weit vor meinen Kindern verlassen musste).
Des Weiteren sollte man auch mal bedenken, dass man als Lehrer*in an sich nicht einfach mal so frei nehmen kann. Ich habe es schon oft geschrieben, ich habe die Einschulung meiner Kinder verpasst, weil ich in diesen Jahren stets selbst eine erste Klasse hatte. Sowas vergisst man nicht. Ich finde es nach wie vor schade und es wurmt mich.
Auch zu den morgendlichen Adventsfeiern konnte ich nie kommen, beinahe alle anderen Eltern konnten sich da jeweils problemlos frei nehmen oder eben ihren Arbeitsbeginn verschieben.
Also ja, Ferien sind praktisch und nachmittags / abends freie Zeiteinteilung ist praktisch, aber es gibt durchaus auch Nachteile.
Das ging mir in allen Teilen genauso. Besonders wenn ich den zweiten Abschnitt lese, dass man nicht zur Einschulung des eigenen Kindes gehen konnte, das habe ich genauso erlebt. Das vergisst man nie.
Irgendwie war früher alles einfacher oder vielleicht war es in Bayern so. Da finde ich es tatsächlich ganz gut, dass das Ref. 2 Jahre geht und man nicht ein halbes Jahr Leerlauf hat wie anscheinend in anderen Bundesländern, sondern nach den Sommerferien als fertige Lehrkraft weitermacht. Auch bekommen die Refis in den Sommerferien Besoldung, zumindest war es bei mir so und nichts musste noch gemacht werden. Kein Führungszeugnis, kein Amtsarzt. Es war das Ende der Lehrerschwemme und wir haben kurz vor Ende der Sommerferien erfahren, wo wir eigentlich hinkommen (Bayern). Wenn das 200 oder mehr Kilometer weit weg war, ist man dahin gegangen, denn wir wussten, dass die vor uns manchmal viele Jahre warten mussten, um überhaupt reinzukommen. Wenn man verheiratet war, kam man nicht sooo weit weg, daher gab es im zweiten Ref.jahr viele Eheschließungen. Ob das alles besser war, weiß ich nicht.
Wenn man an einem Ort angekommen ist, sich wohlfühlt, die hintersten Winkel des Gebäudes kennt und von Kollegen, Eltern und der Verwaltung geachtet wird - warum wechseln? Aus Abenteuerlust oder Langeweile?
Damit du in ein neues Kollegium "reinwächst", benötigst du mindestens 5 Jahre. Dabei musst du dich wieder beweisen, findest in den Grüppchen des neuen Kollegiums sicher das eine oder andere Fettnäpfchen und stehst zunächst unter Beobachtung. Wer's mag....
Falls du dich dort wohl fühlst, wo du bist - never change a running System. Oder verbessere das weiter, in dem du dich befindest.
Wo er Recht hat.... Nicht zu vergessen: Ist der Ruf erst ruiniert usw...
Wenn Du nach dem Ref erst mal raus warst und erst Wochen später eine Stelle antrittst, dann läuft alles wieder von vorne. Zumindes das Führungszeugnis.
Andere Länder, andere Sitten. Müsst ihr im Ref. nicht bis zum letzten Schultag unterrichten? Wieso ist man da raus? Wer übernimmt denn eure Stunden so kurz vor Schuljahresende? Und in den Sommerferien hat man doch nicht plötzlich eine andere Identität? Ich meine, wenn sie Mitte August weitermacht, müsste doch alles noch da sein.
Ich wundere mich ein bisschen: Warum geht man nach dem Ref. zum Amtsarzt? Ich musste vor dem Ref. hin. Und warum braucht man einen neue Personalnummer und eine neue Bankverbindung? Das läuft doch alles seit dem Beginn des Refs. Oder stehe ich auf dem Schlauch? Und wieso braucht man ein neues Führungszeugnis?
Ich habe nach 14 Jahren mal eine Schule gewechselt, weil das kleine Kollegium sich durch Pensionierungen und Versetzungen in kurzer Zeit fast komplett geändert hatte und ich mich mit den Neuen nicht mehr wohlgefühlt habe.
Bei uns sind Abordnungen für 1 oder 2 Jahre an andere Schulen üblich, wenn wir zu viele Lehrerstunden haben. Wenn das bei euch auch so ist, könntest du ja mal freiwillig schnuppern. Man hat nach der Zeit wieder Anrecht auf seine alte Schule, zumindest ist es hier so. Wenn es dir dann woanders besser gefällt, kannst du evtl. einen Versetzungsantrag stellen. So habe ich es gemacht. Dann weiß man schon, wo man hinkommt. Wenn man allerdings lange an einer anderen Schule war, hängt man vmtl. an alten liebgewonnenen Gepflogenheiten, die an der neuen Schule vielleicht anders sind oder gar nicht vorhanden. Ich musste mir abgewöhnen, zu vergleichen. Man sollte auch keinen Satz mit: An meiner alten Schule.... oder in NRW.... oder in Berlin..... beginnen.
Das nervt ....
Bei uns wird Rücksicht genommen auf die mit Kindern und die ohne Kinder oder mit großen Kindern haben die A Karte. Möchte nicht mehr schreiben, wegen Wiedererkennung. Das kann bei größeren Aktionen zu körperlicher Erschöpfung der Kinderlosen und Alten mit Erwachsenen Kindern führen. Wollte es nur mal sagen.
Also, es wird permanent Rücksicht genommen, nicht nur beim Stundenplan. Geht bei Abordnungen, Klassenfahrten weiter und ganz schlimm war es während Corona.
Bin neugierig. Wovon verabschiedest du dich denn?
Also ich musste für Grundschule 4 Fächer studiert haben, Bayern. In anderen Bundesländern sind es glaube ich 3. Das GS-Referendariat so wie ich es hatte, befähigte uns darin, in der Grundschule alles unterrichten zu können und ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Referendariat in P=Primarstufe mit 1 Fach aussehen soll. Zumindest bringt es null Vorteile. Können soll man am Ende sowieso alles. Und da lässt man jemanden mit einem Diplom und irgendwie auch noch abgespecktem Ref. auf so arme Grundschüler los? Die Person tut mir auch echt leid.
Wie wird das im Anfangsunterricht????
Ich freue mich, dass ich bei meinem schon ausgezogenen Sohn immer viele Dinge finde, die ich für outdoor Aktionen brauche. Er grinst dann immer und meint z.B. Mama, diese Jacke hatte ich in der 9. Klasse an
. Er ist 22. Soll mal einer sagen, wir würden alles wegschmeißen. Übrigens hatte ich noch nie ein neues Handy
und mein 15 Jahre alter PC wurde gerade durch einen selbst gebauten (aus alten und neuen Teilen) ersetzt. Bis auf ein wenig Gries, der ab und zu kurz auftaucht, läuft die Kiste.
Da hast Du Recht, allerdings trifft dieser vermeintliche Nachteil eben auch auf die Teilzeit zu.
Nur ist man bei 50% iger Teilzeit an das halbe Gehalt gewöhnt.
Sind das diese Vögel, die mal innerhalb von 3 Tagen meinen ganzen Kirschbaum geplündert haben und ich konnte nichts tun? Gewaltphantasien kann ich da nachvollziehen. ![]()
Bei der Teildienstfähigkeit muss man aber auf folgendes achten: Ich hoffe, ich verwechsele jetzt nichts, aber m.E. ist es so, wenn man teildienstfähig ist, arbeitet man 50% und bekommt 75% ausgezahlt. So weit, so gut, nur man erarbeitet sich nur 50% der Pensionsansprüche, d.h. die Pension fällt dann recht mager aus.
Wenn Boomer Rap für "cool" halten, ist er meistens cringe (sorry, nichts für ungut).
Lieber fetzig mit 60, als ranzig mit 20 (sorry, nichts für ungut).
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