Was mich freut: Dass ich überhaupt wieder im Fitnessstudio angemeldet bin UND hingehe
Echt, du gehst hin? ![]()
Was mich freut: Dass ich überhaupt wieder im Fitnessstudio angemeldet bin UND hingehe
Echt, du gehst hin? ![]()
Oh, ich kann schon auch aus der heutigen Perspektive noch sagen, dass ich mindestens die ersten 14 Jahre definitiv nicht schön aufgewachsen bin. Über Einzelheiten schreibe ich hier ausnahmsweise nicht*
Bei allem Übel hatte ich von zu Hause aber nie den Druck, irgendwas besonders gut zu müssen. Das Motto war immer, Hauptsache das Kind tut irgendwas. Irgendwann hat Mama dann auch eingesehen, dass Kind sowieso das macht, was ihm passt und das offensichtlich so schlecht auch gar nicht ist. Als meine Mama gestorben war hat mich am meisten geärgert, dass es uns nie gelungen ist, sie aus ihrem verdammten Tran einfach mal rauszubekommen. Sie hat ihr ganzes Leben lang versucht immer für alle anderen alles gut zu machen und sich selbst darüber leider vergessen.
*Ich glaube, den alkoholkranken Bruder hatte ich irgendwo schon mal erwähnt.
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Ich bin aus einer Arbeiterfamilie. Mein Vater war Maurer, meine Mutter hatte keinen Beruf. Als die Gespräche bezüglich der Grundschulempfehlung stattfanden, wollte mein Lehrer, dass ich auf die Realschule gehe. Da ich nur 1en und 2en hatte, sagte, meine Mutter, dass sie nur den Raum verlässt, wenn ich eine Gymnasialempfehlung habe. Ihre Worte: "Wenn der dumme Peter (Mutter Apothekerin) aufs Gymnasium kommt und meine Tochter nicht, stehe ich nicht vom Stuhl auf." Aufs Gymnasium kamen aus meiner Klasse folgende Kinder: P., Mutter Apothekerin, K, Vater Notar, D. Vater Lehrer, B., Vater reicher Geschäftsmann, L. Vater und Mutter Lehrer, S. Vater Zahnarzt, D. Vater Akademiker und ich, Vater Maurer (hat aber den Meister und später noch eine Zusatzausbildung, hat dann bei der Stadt gearbeitet). Ich bin meinen Eltern unendlich dankbar, dass ich aufs Gymnasium und später studieren durfte. Auch wenn ich den Baföghöchstsatz nehmen musste, Studienabschlussdarlehen und nur ein einziges Mal mit meinen Eltern und meinen beiden Geschwistern im Urlaub war.
Bildung war meinen Eltern unendlich wichtig, aber sie sagten, dass wir es allein schaffen müssen und haben nichts geholfen. Nachhilfe war zu teuer. Meine Eltern hatten ein großes Haus gebaut und hatten eine Menge Schulden. Ich dachte aber als Kind immer, dass niemand merkt, dass wir wenig Geld haben. Aber meine alten Schulfreundinnen sagten mir kürzlich, dass sie das wussten. Das hat mich im Nachhinein schon traurig gemacht. ![]()
Leider durfte ich als Kind nicht krank sein und wurde manchmal mit Fieber in die Schule geschickt. Auch heute noch bin ich sehr pflichtbewusst und gehe oft krank arbeiten, obwohl ich das nicht gut finde. Aber ich kann das nicht ablegen.
Ich hatte keinen Notendruck. Versetzt zu werden war das Ziel. Allerdings tat es mir sehr weh, wenn mein Vater zu mir sagte: "Du gehst ja auch auf die höhere Töchterschule", wenn ich nicht seiner Meinung war. Als ein Mensch, der die Nazizeit erlebt hat und dadurch doch ziemlich "versaut" war, hätte er mich nicht auf ein Gymnasium schicken sollen, auf dem damals fast nur Lehrer aus der 68er Bewegung arbeiteten und uns einen ganz anderer Weltblick vermittelten. Ich habe mich oft mit meinem Vater angelegt, musste aber auch oft den Mund halten. Von daher habe ich nicht nur gute Gefühle.
Ich würde der Schule schon eine Rückmeldung geben, aber dem 5.Klässler auch. Der wusste doch genau Bescheid.
Schokozwerg, ich fühle mit dir und kann dich so gut verstehen. Du bist nicht allein. Ich hatte eigentlich soo viel geschrieben, möchte es aber doch nicht abschicken. ![]()
Da war ich wirklich sprachlos… Sorry, aber die Person, die ein Leben geprägt hat in Relation zu ein paar Stunden frei vor den Ferien zu setzen die man gütigerweise erhielt…da fehlen mir die Worte…
Das habe ich nicht. Ich habe nur bekräftigt, wie schwierig es ist, sich beurlauben zu lassen. Ich hätte in meinem Fall 3einhalb Wochen Urlaub nehmen müssen. Im Nachhinein wusste ich das. Es hätte aber auch länger sein können, das wusste ja niemand so genau.
Zugegebenermaßen ist es bei einem einjährigen Kind schon schwierig. Ein älteres Kind könnte auch mal zu einem Spielfreund gehen, dessen Eltern man ja meist auch kennt. Ich sehe keinen Grund, warum man in so einem Fall nicht online an der Konferenz teilnehmen kann. Das ist schon sonderbar. Kenne keinen Chef oder Chefin, der das bei uns nicht zugestanden hätte. Bei uns nehmen manchmal Kolleginnen online teil, die krank zu Hause sind, aber auf dem Laufenden sein wollen. Ich weiß, das muss niemand. Aber wer will, der darf...
Herzlichen Glückwunsch!
Wenn das kein Grund zum Feiern ist!
Genieße die Zeit! ![]()
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Hallo,
mich würde mal interessieren, ob jemand von euch an einer inklusiven Schule tätig ist und wie es dort so läuft? Aufgrund des Personalmangels stell ich mir das sehr schwierwig vor. Wie sind die strukturen aufgebaut, wie läuft der Alltag a, was funktioniert gut, was könnte verbessert werden?
Ich überlege mich auch an einer inklusiven Schule zu bewerben und frage mich, wie sich inwiefern das von einer Regelschule unterscheidet.
Freundliche Grüße
Bist du Sonderpädagogin oder Grundschullehrerin o.ä.? Ich ahne langsam, was du meinst. Du meinst wahrscheinlich feste Inklusionsklassen, bei denen ca. ein Drittel einen sonderpädagogischen Förderbedarf (z.B. Sprache) hat und in denen regelmäßig eine Sonderpädagogin mitarbeitet, teilweise als Doppelbesetzung.
Nachteil: Als Regelschullehrerin wird man oft zur Vertretung eingesetzt und die Doppelbesetzung hat sich erledigt.
Wenn die Chemie nicht stimmt, wird es schwierig.
Vorteil: Wenn man sich gut austauscht, kann man viel voneinander profitieren, die Kinder auch. Habe gute Erfahrungen gemacht. Auch im Austausch mit den Eltern ist man nicht allein.
Mir hat es Spaß gemacht, aber ich kann mich gut auf alles mögliche einstellen und bin offen. Mit anderen arbeite ich auch gerne zusammen, wenn es ausgewogen ist.
Ja genau, in Bayern wird zwischen Regelschulen und Schulen mit dem Profil "Inklusion" unterschieden.
Dürfen "Regelschulen" Inklusionskinder ablehnen???
Ich musste meinen Sohn mal 1 Woche lang mit in meine Schule nehmen. Seine war wegen Schweinegrippe geschlossen, Hort und Betreuung auch. Er war in der 2. Klasse und ich hatte eine 1/2 gemischt. Passte also. Er ist 2001 geboren, ich weiß gar nicht, ob es da schon Kinderkrankentage gab, also 2007 oder 2008.
Wahrscheinlich ist es ganz harmlos und die Eltern wollen bloß wissen, was er besser machen kann/soll. Wenn du keine klaren Bewertungskriterien hast, wie du schreibst, hilft dir vielleicht der Vergleich/die Gegenüberstellung mit den Schülern, denen du eine 1 gegeben hast. Da muss ja dann ein erkennbarer Unterschied sein.
Die Betreuung ist Privatvergnügen. Haben wir jetzt immer wieder gehört. Leider gehört der Lehrerberuf zu den Berufen, wo es sehr sehr schwierig ist, spontan mal einen Tag frei zu bekommen. Das war eines der ersten Dinge, die ich im Lehrerberuf nicht so prickelnd fand. Es war jetzt nicht mehr möglich, wenn es einem mal nicht so gut ging, sich spontan einen Tag Urlaub zu nehmen, statt sich unbedingt krank zu melden. Im Lehrerberuf ist es dann die berühmte Bettkantenentscheidung, ob ich mich nun krank melde oder angeschlagen zur Arbeit gehe. Das gleiche Problem, wenn man plötzlich die Handwerker im Haus hat. Oder eben bei der Kinderbetreuung jemand ausfällt.
Wenn es sich dann nicht um Unterricht, sondern Dienstbesprechungen oder Konferenzen geht, ist es dann wirklich zuviel verlangt, wenn man an den Arbeitgeber die Erwartung stellt, dass er für Lösungen nach dem Win win Prinzip offen ist? Ich kann nur hoffen, wir lernen dazu, ansonsten wird die Generation Z durch Abstimmung mit den Füßen schon zeigen was sie davon hält. Da helfen dann auch die gut gemeinten Werbekampagnen von Frau Feller nicht weiter.
Als mein Vater im Sterben lag fand ich es auch nicht so prickelnd, dass ich mir nicht einfach frei nehmen konnte, zumal meine Eltern ja nicht um die Ecke wohnen und man mal schnell hinfahren kann. Als es dann akut wurde, habe ich meiner Chefin die Situation geschildert und sie sagte, ich soll zu meinen Eltern fahren. Es handelte sich aber nur um ein paar Schulstunden kurz vor den Sommerferien.
Und genau diese Schulterzuck-"Ich hab ja Kinder"-Haltung stört mich so enorm bei jungen Eltern.
Jeder andere Arbeitgeber würde dir was husten und darauf verweisen, dass du bei Pflichtterminen entweder anwesend zu sein und für eine entsprechende Kinderbeutreuung, die ja immerhin Privatsache ist, zu sorgen hast. Oder aber du nimmst dir halt unbezahlten Urlaub.
Nur in der Schule ist sowas so oft problemlos möglich.
Und oft - nicht in diesem Fall - zulasten der kinderfreien Kollegen.
Ja, da spricht eine gewisse Bitterkeit aus mir, das machen die vielen schlechten Erfahrungen an meiner Schule. Ich frage mich nur, inwieweit die Kinderbetreuung der Lehrkräfte tatsächlich Sache der Schulleitung ist.
Ich gebe dir vollkommen Recht. Immer dieses: "Mimimi, ich hab Kinder". Haben ganz viele andere auch. Ich habe auch drei. Das was hier seitenlang zum Problemfall deklariert wird, hätte ich nebenbei aus der la main geschüttelt, sonst hätte ich mein Leben so, wie es bisher gelaufen ist überhaupt nicht hinbekommen.
Immer noch drei!
wird langsam langweilig
F**K
Bevor einer fragt, ich sitze am Stundenplan. Könnt ihr mir bitte irgendwas Schönes erzählen.
Kannst du den Plan nicht so lassen? Ansonsten hilft bestimmt ein Weizen nebenher. Aber ich habe auch einen ganz doofen neuen Stundenplan bekommen. Du hast es wenigstens in der Hand.
In Bawü müssen wir die Klassenarbeiten 1 Woche vorher ankündigen: Ma, De, Su, Mu. In En kündigt die Kollegin nichts an, die Note ist hauptsächlich mündlich und bei den schriftlichen Tests müssen alle Wörter, die irgendwie verschriftlicht werden müssen, auf dem Blatt zu finden sein. Entweder als Purzelwörter oder in einem Wörterpool zum Beispiel. Der Unterschied zw. Tests und Klassenarbeiten ist, dass erstere sich auf einen kürzeren Lernzeitraum beziehen, kürzer sind und auch weniger Inhalte abfragen. Ich kündige alles eine Woche vorher an, damit ich keinen Ärger bekomme. Bei Klassenarbeiten ist dies auch vorgeschrieben, bei Tests bin ich mir nicht sicher. Wir legen in der Schule gemeinsam fest, wie die Noten zustande kommen (Anzahl der Arbeiten und Tests in jedem Fach, auch ob andere Leistungen erbracht werden, z.B. Präsentationen, Portfolios, usw., auch die Gewichtung von schriftlich zu mündlich und was eine mündliche Leistung ist. Unser Zeugnisprogramm rechnet das dann alles schön aus, wenn man die Feingewichtung eingibt).
Laut Statistik sind hier im Forum angeblich 27.070 Mitglieder. Ich habe den Eindruck hier schreiben aber nur ~70. Jetzt ist mir klar wo die anderen 27.000 geblieben sind.
Die 70 will sie bei dem Treffen wahrscheinlich alle auf einmal erledigen. Jetzt weiß ich, warum der Frosch lieber Fahrrad fährt ![]()
Gegenbeispiel: Gestern fühlte ich mich lebendiger als am Montagmorgen. Unser letzter Pfarrer war noch katholischer als der neue. Der Einzigste...
Tot wurde auch schon gesteigert, aber aus Quatsch.
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