Beiträge von Zauberwald



    Ich relativiere nichts. Ich möchte nur aufzeigen, dass ich es furchtbar finde, dass unsere Gesellschaft immer nur Fehler sucht. Fehler die man evtl. in seiner Jugend gemacht hat. Es tauchen jetzt Aussagen von Menschen auf, die in Aiwangers Leben doch gar keine Rolle mehr spielen. Hat was von Neid und Missgunst....

    lg

    Es geht doch darum, dass er jetzt nicht die Hosen dafür hat, klar dazu zu stehen und sich in glaubwürdiger Weise heute davon zu distanzieren und zu entschuldigen. Anstatt dessen tut er zwischendurch so, als hätte der Bruder das Ganze verfasst.

    Und alternativ den Jakobsweg mit Erweiterung nach Lissabon (und Gibraltar .... dann muss ich nur irgendwie wieder weg kommen. )

    Oh, dann würden wir uns vllt. treffen, aber ich bin in einer Jakobsweg-facebook-Gruppe und so wie sich das liest, ist das auch nicht mehr so, wie es mal war. Also, man bekommt z.B. kaum Zimmer, weil alles schon so geplant und vorgebucht ist, zumindest ging es jemand so, dass sie nochmals 7km laufen musste, dann nochmals 11. Das würde ich wohl nicht schaffen. Mit dem Fahrrad aber wahrscheinlich eher. Aber du wirst das bestimmt schaffen. Leider traue ich mir nicht so viel zu. :(

    Natürlich lässt man sich das vorher geben. Im Zweifel unterstützen aber auch Krankenhäuser etc.. Ein Kind mit 40 Grad Fieber bringe ich im Zweifel ins Krankenhaus. Und bei nur einer Stunde Entfernung könnte man auch die Polizei oder das Jugendamt, um Amtshilfe bitten. Eine entsprechende klare Ansage über das geplante Vorgehen, bewirkt bei normalen Eltern auch Wunder.

    Rein interessehalber: Wie formuliert man das für Fahrten, die beispielsweise nach London oder Barcelona gehen?

    Ich finde sie in Klasse 4 sehr wichtig. Ob zum "Einläuten" oder "Ausläuten" des 4. Schuljahres. Lieber zum Ausläuten.

    Nach 4 Jahren gemeinsam haben sich die Kinder so ein Event noch verdient. Und ja, manche haben Heimweh. Manchmal. Abends. Oft bekommt man das aber in den Griff - im Worst-Case holen die Eltern ab und bringen das Kind notfalls morgens wieder. man ist ja nicht so weit weg.

    Für das soziale Miteinander bringt es am Ende aber nicht mehr viel. Sollte man evtl. auf Anfang Klasse 4 vorverlegen. Und ich gehe nur noch, wenn die Eltern mir vorher schriftlich geben, dass sie kranke Kinder abholen, bzw. auf ihre Kosten nach Hause transportieren lassen. Hatte das letzte Mal sehr viel Ärger, weil die Eltern mir einfach das Kind mit 40° Fieber dagelassen haben, obwohl wir nur 1 Autostunde weit weg waren.

    London, Gardasee ... halte ich unabhängig von der Bezahlung für reichlich abgehoben für eine Schulfahrt.

    Vor allem London in Klasse 7 finde ich übertrieben. Gardasee war die Abschlussfahrt in Klasse 10, das leuchtet mir noch eher ein.

    Wir waren damals als Abiturienten mit dem Deutsch-LK (war mein Bezugskurs) nur 3 Tage in Heidelberg. War trotzdem schön. Nach dem Abi sind wir allerdings mit den Fahrrädern zu einem Campingplatz in Frankreich rübergefahren (bin Saarländerin) und haben da 1 Woche (manche auch länger) gezeltet. Ab und an kam eine Lehrperson mit 1 Kasten Bier vorbei.

    Was ich mich frage: ist das mit den Geldern für Klassenfahrten wieder so ein "Weiterführendes-Schule"-Ding? Bei den Grundschulen reicht das Geld mangels Fahrten (es findet ja im Grunde nur eine im 4. Schuljahr statt) immer. Ist der Etat bei den weiterführenden Schulen wirklich so knapp bemessen?

    Ich sollte auch schon meine Kosten auf die SuS umlegen, meine Kolleginnen auch. Oder es gab 2 "Freiplätze" - hintenrum durch die Tür in meinen Augen. Letztendlich haben es die SuS bestimmt mitbezahlt.

    Mein Neffe, Klasse 7, war mit der Klasse vor den Sommerferien in London. Kostete 700€. Ich glaube nicht, dass die Lehrpersonen das selbst gezahlt haben. Meine Nichte hatte eine Abschlussfahrt an den Gardasee, kostete auch 700€. Mein Bruder, Handwerker, Vater der beiden konnte sich im Sommer keinen Familienurlaub mehr leisten.

    https://we.tl/t-LNQO1uLzdk

    So meine Lieben: viel Spass!

    Chili, hast du das so hübsch textgemarkert? Bewundernswert, dass du das noch wusstest, es noch hattest und auch noch gefunden hast :thumbup:In meinem Arbeitszimmer steht inzwischen an allen 4 Wänden und auch auf dem Fußboden Schulzeug, obwohl ich auch was wegschmeiße, aber von einer Zeitschrift aus 1994 hätte ich wohl nix mehr zeigen können.

    Und an eine Aussage der Lehrerin meines Kindes am ersten Elternabend am Gymnasium kann ich mich noch sehr gut erinnern: "Wir arbeiten erstmal an zwei Dingen: am Arbeitstempo und am 'Sie'!"

    Da weiß ich ehrlich gesagt nicht, wie ich das finde.

    In Dänemark habe ich kürzlich eine größere Schülergruppe, ca. Klasse 4, bei einem Schulausflug beobachtet. Die SuS haben ihre Lehrer (mehr Männer als Frauen) mit dem Vornamen angesprochen (sicher auch geduzt) und hatten irgendwie auch mehr Körperkontakt als das bei uns üblich ist. Aber sie waren sehr diszipliniert, ruhig und fröhlich und haben sofort gehört. Es war so ähnlich wie wenn Papa mit den Kindern einen Ausflug macht.


    Ich fand aber immer, dass es doof klingt und mache es nicht...

    In Bayern war es eigentlich üblich, hier in BaWü nicht. Manchmal ertappe ich mich dabei, dass ich bei den Erstklässlern ins du verfalle und wundere mich selbst darüber. Das passiert, wenn ich etwas Schwieriges erkläre...

    Anekdotisch: Ich selbst hatte wohl in dieser Beziehung ein "traumatisches" Erlebnis, weil ich mich daran immer noch erinnere und das Bild vor mir habe. Nach ein paar Wochen in der Schule teilte uns die sehr beliebte Erstklasslehrerin mit, dass wir sie jetzt "siezen" müssten. Das habe ich als Erstklässlerin wie einen Vertrauensmissbrauch empfunden.

    Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mehr, wie das bei mir in der Grundschule war. Ich kann mich aber daran erinnern, dass ich in der 3. Klasse einen neuen Lehrer bekam und dass der mal zu mir sagte: "Kann mich gar nicht daran erinnern, dass wir ein Bier zusammen getrunken haben." Als Kind habe ich überhaupt nicht verstanden, was der meint. Heute vermute ich, dass ich ihn wahrscheinlich geduzt habe.

    Hallo miteinander,

    meine SL (Schule in Sachsen-Anhalt) hat mitgeteilt, dass die bei der Klassenfahrt mitfahrenden LehrerInnen ihre Plätze aus eigener Tasche bezahlen müssen. In den Vorjahren konnten die Kosten noch über Dienstreiseabrechnung erstattet werden, aber dieses Jahr sei kein Geld im Sack. Alternativ könnten wir ja die Kosten auf die mitfahrenden Kinder bzw. deren Eltern umlegen. Freiplätze gibt es keine.

    Wie stehen denn die anderen Mitfahrenden dazu? Haben die keine Bedenken?

    Die Schülereltern mit Deutsch als Zweitsprache haben tatsächlich öfter Probleme mit dem Siezen. Schmunzeln muss ich immer bei schriftlichen Nachrichten, die dann manchmal so enden: Liebe Grüße Elisa.

    Ich finde es nicht schlimm. Was soll man auch machen? Die Eltern verbessern? Manchmal werden auch Großeltern geschickt, da müssen schon Erstis dolmetschen.

Werbung