Beiträge von Zauberwald

    Anstatt stundenlang zu zocken, zu daddeln, in einer komischen Sprache zu chatten oder sich zu unterhalten sollte viel mehr gelesen werden, aber das gefällt niemandem mehr. Früher gab es halt nix anderes, heute wollen manche Kinder nicht einmal mehr vorgelesen bekommen, weil das Zuhören zu anstrengend ist. Was erwartet man denn?

    Außerdem halte ich nix von den Kindergärten mit den offenen Angeboten. Wenn die Kinder dann zu uns kommen, essen sie immer und überall wann sie wollen, halten keine Arbeit durch, die nicht sofort fertig oder anstrengend ist, wollen nur machen, was sie sich aussuchen. Viele können nicht mehr ausschneiden oder gar kleben, hören gleich auf und sind mit allem zufrieden. Warten kann auch niemand, Bedürfnisse müssen sofort befriedigt werden.

    Hypothetischer Fall, aber: Wenn ich an einem Tag der Woche später Schule habe, dann schlafe ich, so lange es geht. Es ist schon schlimm genug, ohne Gleitzeit jeden Tag pünktlich frühmorgens im Klassenzimmer zu stehen. Mir würde nicht im Traum einfallen, an dem einzigen Spät-Tag, den ich habe, um 7 Uhr aufzustehen und zu prüfen, ob ich in drei Stunden arbeitsfähig bin.

    Heißt das, du rufst um 9 Uhr an und sagst, dass du um 10 Uhr nicht kommen kannst und die meisten Schreiber hier finden das gut? Sorry, du hast nicht einfach nur einen Computer, den du ausnahmsweise heute nicht anmachen kannst. Wir sind ein kleines Kollegium, da hat fast niemand eine Freistunde und kann schnell mal vertreten. Finde ich unkollegial.

    Hm. Aber ein (freiwilliger) Gottesdienstbesuch ist ja etwas anderes als eine Exkursion zu einer Kirche, um das Konzept Kirchengebäude kennenzulernen und seine Funktionen zu verstehen.

    Ich weiß nicht, was du unter "Gesamtkirchen" verstehst, aber für meine Kirche sehe ich das anders.

    In der 2. Klasse steht doch so eine Exkursion im Lehrplan, zumindest damals, als ich noch Reli unterrichtet habe. Wir durften immer auf den Glockenturm steigen.

    Vielleicht stehe ich auf dem Schlauch, aber was hat das für dich mit Gleichnissen zu tun, bzw. den vom TE genannten Zielen der Stunde? Gibt es in bestimmtes Gleichnis, zu dem du bei diesem Szenario einen besonderen Bezug siehst?

    Ich dachte an das verlorene Schaf und die verschiedenen Perspektiven, in die man sich hineinversetzen kann.

    Disclaimer:
    Mit dem Rad bin ich in der Regel gegen 7 Uhr da.

    Mit dem Auto spätestens gegen 6 Uhr. ;)

    Trotzdem ist Email definitiv besser.

    Hm, also könnte man dich tatsächlich anrufen... hätte aber als SL keine Lust auf solche Anrufe. Bei uns macht das eine Kollegin. Der schicke ich eine Nachricht und das kann ich auch schon abends oder nachts machen oder um 6. Bis um 7 wäre tatsächlich knapp.

    Es gibt nachvollziehbare Gründe, warum man sich bei Krankheit um 7 Uhr melden sollte. Was ich nicht nachvollziehen kann, ist, dass dies telefonisch erfolgen muss. Ich leide an einer chronischen Erkrankung (Schwerbehinderung) und meine Symptome verschlimmern sich bei Schlafmangel. An schlimmen Tagen möchte ich eigentlich nicht den Wecker auf 7 Uhr stellen müssen, aber unsere SL möchte keine Krankmeldungen per Email haben. Selbst wenn ich am Vortag bereits weiß, dass ich mich krankmelden werde, muss ich trotzdem um 7 Uhr wach sein, um anzurufen.

    Wen ruft man eigentlich früh um 7 an? Der Frosch zum Beispiel säße wahrscheinlich gerade auf dem Fahrrad und müsste noch die letzten 12 km zur Schule zurücklegen, meine SL versuchte wahrscheinlich gerade ihre Pubertiere aus dem Bett zu bekommen... Sitzen denn bei anderen um 7 schon Sekretärinnen in der Schule und warten auf Anrufe?

    Leider wird Migräne als Erkrankung nicht ernst genommen und abgetan. Was sagte eine Bekannte mit Beinschiene neulich: "Endlich habe ich mal etwas, was man sieht! Mit der Erkrankung im Kopf hat mich nie jemand ernst genommen."

    Eine Kollegin, die selbst Migräne hat (vermutlich nur wenige Tage im Monat), dass ich regelmäßig joggen gehen soll. Ich bin froh, wenn ich regelmäßig arbeiten gehen und meine Wäsche waschen kann, ohne die maximale Anzahl an Medikationstagen pro Monat (10) zu überschreiten.

    Bezüglich Migräne hat mir Osteopathie geholfen.

    Willst du nicht erst mal selbst auf die Suche gehen? Unterrichtsideen zu Gleichnissen gibt es Zuhauf. Dann kommst du vielleicht auch genauer darauf, was du eigentlich vermitteln willst, denn mit z.B. einem Standbild verdeutlicht man möglicherweise etwas anderes als mit dem Fortschreiben einer angefangenen Geschichte oder dem Umschreiben in eine eigene Metapher.

    Zum Reich Gottes kann ich nichts sagen, da ich keine Ahnung habe, was das ist. Da ich persönlich dagegen bin, Kindern etwas als Wahrheit aufzutischen, das keine Wahrheit ist, würde ich es prinzipiell andersrum machen. Also nicht: wir deuten die Schafe und zwar so, dass damit genau das und nur das gemeint ist, sondern wir überlegen gemeinsam, was Lukas wohl gemeint haben könnte, als er sich das Gleichnis ausgedacht hat. (...oder Matthäus, der hat nämlich ein bisschen was anderes erzählt und gemeint). Auf jeden Fall hätte ich ein Bild von einer großen Schafherde mit oder besser noch Schaf-Figuren und würde die Frage aufwerfen, ob man die Gruppe allein lässt, um sich um ein Individuum zu kümmern. Wie würdest du entscheiden, Kevin/Jennifer...?

    Was verwirrt dich, Plattenspieler?

    Bezüglich der Leute, die vertreten müssen, ist es natürlich fair, wenn man es rechtzeitig weiß. Wie soll man überhaupt die erste Stunde vertreten, wenn man es um 7 Uhr erfährt und vllt. noch zu Hause ist? Oder müssen sich bei euch alle, die zur 2. haben, schon zur 1. einfinden?

    Bei uns werden daher alle 1. Stunden, die vertreten werden müssten, abgesagt und der Unterricht beginnt erst für die betroffenen Kinder ab der 2. Dumm für die, die nicht in Kernie oder Hort angemeldet sind, da müssen die Eltern selbst eine Lösung finden. Auch deshalb ist es gut, rechtzeitig Bescheid zu wissen. Auf der anderen Seite kann ich auch die Lehrereltern der Kinder verstehen, die das am Abend vorher nicht einschätzen können. Als meine Kinder klein waren, gab es diese freien Tage für Eltern noch nicht. Die mussten alleine bleiben, oder wenn es nicht anders ging, zur Nachbarin. Von daher ist das schon ein Fortschritt wie es heutzutage geregelt ist.

    An der Stelle einer -Kasse oder -Versicherung würde ich generell keine Behandlungen bei Heilpraktikern bezahlen.

    Ich habe Midnatsol nicht angemacht. Wenn ich überhaupt irgendwas angemacht habe, dann den Gedanken, dass man als Lehrerin Nachteile zu befürchten hat, wenn man sich sich in einer Notlage psychotherapeutische Hilfe holt. So hatte ich das verstanden, was aber wohl ein Missverständis war. Es ist wohl so, dass man als Selbstzahler eher Termine bekommt, wenn ich es recht verstehe. Das finde ich wiederum nicht in Ordnung denen gegenüber, die Hilfe bräuchten und sich das nicht leisten können.

    Falsches Zitat, ich meinte Humblebee.

    - Bei kindkrank immer ab 1. Tag AU, das ist korrekt und Kinderärzte dürfen auch nicht rückwirkend krankschreiben. Wenn es ihm mal sehr schlecht geht, kassenärztlichen Notdienst bemühen.

    - ob das Kind krank ist, bekommt man ja in aller Regel am Abend vorher oder in der Nacht mit. Wenn es morgens krank wird und ich erst zur 3. Stunde Unterricht habe, dann stelle ich es halt mal erst um 8 fest. Jeden Tag um 6.30h wecken, um zu gucken, ob es ggf. krank ist, würde ich ganz sicher nicht. Ich stelle mir bei Arbeitsbeginn 10 Uhr auch nicht selbst den Wecker um 6.30h um zu wissen, ob ich gesund bin:sterne:

    Bei uns mault die Vertretungsplanerin schon herum, wenn wir uns AM VORTAG erst um 19 Uhr abends melden. :weissnicht:

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