Beiträge von Zauberwald

    Wie macht ihr das eigentlich mit frühstücken etc.? Bei uns frühstücken die Kinder ohne Maske aber bei offenem Fenster in der Klasse. Ist sicherlich auch nicht wirklich sinnvoll...

    Ich lasse meine nur noch draußen frühstücken. Stelle einen großen Karton hin, in dem wir die Brotdosen und Flaschen sammeln, damit sie die Hände frei haben und noch spielen können, wenn sie fertig sind.

    Ich will nicht sagen, dass ich es besser wüsste, aber die Gewissheit, mit der hier Infektionsquellen bzw. -wege ausgemacht oder eben ausgeschlossen werden, erstaunt mich ungemein.

    Mich nicht. Klassischer Fall: Ungeimpfte Eltern erkrankt, Kind in Quarantäne, kurz bevor diese endet, ist das Kind selbst krank. Wo soll es sich sonst angesteckt haben?

    Ich stimme euch zu. Ich glaube auch, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis wir es alle bekommen, und ich könnte gut darauf verzichten. Die Frage ist: Was wäre die Alternative? Fernunterricht? Impfpflicht für Kinder? ... ?

    - Ausstattung der Schulen mit Luftfiltern

    - Überdenken hirnloser Regelungen, beispielsweise müssen wir alle 3 ersten Klassen in der Pause trennen, weil überall Coronafälle sind, aber in Religion dürfen sie wieder zusammen unterrichtet werden und so ist es in den anderen Jahrgangsstufen auch

    - Sicherere Coronatests, die nicht von den Lehrern durchgeführt werden müssen - die ganze Zeit testen wir alle täglich und es läuft auch nie reibungslos

    - Unterstützung der Schulleiter durch das Schulamt oder so - momentan habe ich den Eindruck, das unser SL den Job eines Gesundheitsamtes hat und zu fast gar nichts anderem mehr kommt

    - Ich würde mir auch wünschen, dass man mal alle 5 gerade lässt. Dann hat halt nicht jeder Schüler alle Tests geschrieben, dann muss man mal nicht alles schriftlich dokumentieren... das macht einem ja auch noch zusätzlich Stress, den man doch coronabedingt schon hat.

    Viele von den Kleinen sind auch wegen kranker Familienmitglieder in Quarantäne. Irgendwann stecken sie sich dann zu Hause doch noch an und fehlen immer länger.

    Ich selbst habe jetzt so eine Art Allergie wegen der ständigen Maskentragerei entwickelt - daher kommen wohl offenbar meine Ohrenprobleme - zumindest ist der ganze Innenraum Nase-Ohr knallrot entzündet und ich muss da jetzt dauerhaft ein Cortisonspray nehmen, das auch hilft. HNO Arzt meint, dass die ständige Maskentragerei nicht förderlich ist.

    Die Dame vom Jugendamt will einen Besuch machen, um zu sehen, ob das autistische Kind weiterhin eine Schulbegleitung benötigt. Sie schreibt, dass sie wegen Corona nur 1 Stunde bleiben will, ganz hinten mit FFP2 Maske. Ob sie sich testen muss, fragt sie auch....

    Vielerorts darf man ungeimpft nicht mal eine Jeans einkaufen. Wir sind tagtäglich stundenlang mit ca. 20 oder mehr Ungeimpften (Grundschule) im selben Raum. Die Kinder tragen meist nicht richtig passende medizinische Masken, im Sportunterricht gar keine. Was soll ich sagen. Ich habe keinen Bock mehr. :(:(:(

    Ich denke jetzt, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis wir uns auch alle angesteckt haben. Sorry für meinen Unmut. Aber auch 3fach Geimpfte können doch ziemlich stark erkranken. Klar, ist viiiiel besser als ohne Impfung, aber es ist trotzdem nicht gut. Täglich sterben so viele Menschen an Corona, als würde ein Flugzeug abstürzen. Aber es scheint, als hätte man sich daran gewöhnt.

    Eine kleine Schülerin (6 Jahre) hat Long-Covid und sie bekommt immer wieder Fieber und Luftnot, weint schnell, fehlt jetzt dauernd in der Schule. Aber Kinder betrifft es ja nicht so....:traenen:

    Bei mir war es genauso wie bei Fabeni, aber es war in Bayern und es ist schon so lange her. Ich war 13 Monate in Elternzeit, kam dann an dieselbe Schule zurück und war wieder in der Vertretungsreserve, heißt da mobile Reserve. War aber mit so kleinem Kind auch nicht schlecht, nicht permanent eine Klasse leiten zu müssen. Nur als ich im neuen Schuljahr wieder als mobile Reserve eingesetzt werden sollte, rief ich auf dem Schulamt an und fragte nach wegen meiner Verbeamtung. Verbeamtet wurde man nur mit eigener Klasse, nicht als mobile Reserve. Das Schulamt setzte sich dann dafür ein, dass ich eine eigene Klasse bekam und der Schulrat stand 3 Monate später unangekündigt auf der Matte zum ersten Besuch. Ist aber lange her und hilft dir wahrscheinlich auch nicht weiter.

    Wenn du gar nicht weißt, wer das I-Kind ist, heißt das, dass es auch keine Extraaufgaben für Kinder mit Förderbedarf gibt? Bearbeiten bei euch alle Kids dieselben Aufgaben?

    Es gibt teilweise differenziertes Material. Ganz am Anfang wusste ich es nicht, d.h. ich hätte es nachschauen können. Wollte ich aber nicht. Aber auch die nicht festgestellten brauchen das manchmal, man kennt ja die neuen alle nicht.

    Leider können Schulen Inklusion nicht selbst entscheiden, sondern bekommen es "von oben" so vorgegeben. Im besten Fall haben Eltern die Wahl, wie sie sich entscheiden (Ich würde mein eigenes Kind, wenn Förderbedarf bestehen sollte, immer auf die Förderschule schicken, und berate Eltern mit Kindern mit Förderbedarf auch entsprechend.), im schlechtesten Fall gibt es die Möglichkeit nicht. Am Ende ist es eine politische Entscheidung, die man nur bedingt im schulischen Alltag, sondern höchstens beim Schritt zur Wahlurne beeinflussen kann.

    Ganz so über einen Kamm scheren kann man das aber auch nicht.

    Teils teils, es kommt ganz darauf an, ob sich die anfordernde Schule freut und man gemeinsam arbeitet, oder ob die Schule bloß die Inklusionsstunden auf dem Papier braucht und die Inklusionslehrkräfte behandelt wie den letzten Depp. Leute auf dem zugigen Gang warten lassen, nicht Bescheid geben, wenn das Kind krank ist, dass die Kollegin umsonst durch die ganze Stadt gurkt, keine ernsthaften Gespräche führen usw.

    Hier im Forum meinte mal jemand, sowas wie 'ha, das ist doch normal, dass man die Sonderpädagogen abblitzen lässt.' Da fiel es mir wie Schuppen von den Augen.

    Bei uns ist das nicht so. In den Inklusionsklassen, die es in jedem Jahrgang an meiner Schule gibt, sind es immer mehrere Kinder, so dass die nie alle gleichzeitig krank sind. Also es ist fast die Hälfte der KLasse. Außerdem sind wir sowieso gemeinsam im Unterricht und wir unterrichten alle Kinder zusammen. Ich wusste zuerst gar nicht, wer I-Kind ist. Oft ist die zuständig beim Helfen, die gerade näher ist. Einzelförderung in einzelnen Fächern gibt es wenig, eher nach Bedarf und dann macht das kein Kind eine ganze Stunde. Manchmal sind es auch die Guten, die man rausnimmt. Aber selten und wenn man neben dem ganzen Coronawahnsinn noch den Nerv hat. Ganz gezielte Übungen und Tests macht die Sopädagogin. Da habe ich keine Ahnung von.

    Ich kenne im Bekanntenkreis beide Fälle: für die einen ist die Abordnung an eine weiterführende Schule und die Zusammenarbeit mit anderen Lehrkräften eine interessante und willkommene Abwechslung. Für andere ist die Abordnung - im schlimmeren Fall als Teilabordnungen an mehrere andere Schulen - durch die damit verbundenen Fahrten eine zusätzliche Belastung. Das hängt neben möglichen Fahrten auch damit zusammen, ob man sich an der "Gastschule" willkommen fühlen kann oder eher als Störung wahrgenommen wird.

    Im Übrigen besteht der Einsatz gerade nicht nur aus Gesprächen, sondern es geht um direkten Unterrichtseinsatz in Doppelsteckung und/oder im Förderunterricht.

    So kenne ich das auch. Also aus der Sicht einer GS-Lehrerin, die öfter mit Inklusion zu tun hat und die Kollegen so erlebt.

    Da das Bundesland nicht dabei steht, weise ich nur vorsichtig darauf hin, dass es nicht mehr in allen Bundesländern die "klassische" Sonderschule gibt. Der Trend zur Inklusion führt teilweise dazu, dass Sonderpädagogen vielfach an andere Schulformen (z.B. Grundschulen, Gesamtschulen...) abgeordnet werden. Anders ausgedrückt: Die Entscheidung für die Sonderpädagogik kann auch dazu führen, dass man öfter mal an andere Schulen abgeordnet ist. Das wiederum kann - je nach persönlichem Befinden - eine gewollte Abwechslung, aber auch eine Belastung sein.

    Das stimmt. Das gefällt nicht jedem. Manche machen es gerne.

    Ganz öffnen war auch bei uns keine gute Idee. Es war so stürmisch, dass selbst bei gekippten Fenstern das CO2-Dingens nicht hoch ging.

    Bei uns steigen gerade wieder die Coronafälle bei den Schülern enorm. Wir müssen alle täglich testen und ich habe jetzt langsam wirklich das Gefühl, dass es doch sowieso egal ist, was wir machen.

    Absolutes Privileg (zumindest in vielen Gemeinden in Bayern): Mit dem Zentralschlüssel kommst du auch in den Ferien / am Sonntag in die Schule und kannst die Unterrichtsvorbereitung samt Kopien im Büro erledigen - dafür am Montag früh kein Schlangestehen am Kopierer :)

    Naja, hier hat jeder Lehrer und Schulbegleiter einen Schlüssel und wir können wann immer wir wollen, ob nachts, in den Ferien usw. farbig oder schwarz-weiß kopieren soviel wir wollen.

    Das wäre für uns kein Grund, stellvertretende SL zu werden. Gefühlt arbeitet die Stellvertretung mindestens genauso viel wie der Chef/die Chefin und ist täglich um 7 Uhr vor allen anderen in der Schule, da sie meist die Vertretungspläne erstellen muss, falls sie diese nicht schon spätabends, oft am Sonntag, fertig hat.

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