Beiträge von Zauberwald

    Also ich kenne es nur so (auch Bayern), dass alle Arten von schriftlichen Leistungsnachweisen nach Korrektur, Herausgabe und erneutem Einsammeln an die Fachbetreuer zur Respizienz weiter gegeben werden und dann an der Schule gelagert werden. Ich bin verpflichtet, Notenlisten (auch wegen der mdl. Noten, die ich erteile) einige Zeit bei mir aufzubewahren, aber eben nicht Schulaufgaben.

    Mannomann: Proben, Schulaufgaben, Respizienz ... das hört sich eigentlich nicht bayrisch an, aber trotzdem nicht so normal Schuldeutsch.

    Dennoch: Ich reiche SuS in meinen Fächern immer mal wieder (wenn es mal passt) eine alte Abiklauusr (oder zumindest Teilaufgaben hiervon) rein. Damit sie ein Gefühl dafür bekommen, welche Anforderungen an sie im Abi gestellt werden ...

    Hihi, ich habe meinen eigenen Kindern meinen gelben Bio-Leistungskursordner von anno dunnemals reingereicht. Meine Mädels haben daraufhin Bio genommen und nach meinem gut geführten alten Ordner gelernt, ein paar Freunde von ihnen auch (der eigene Lehrer machte keine Heftaufschriebe), mein Sohn hat mit der Bemerkung "zu viel Chemie und zu viel zu lernen" lieber Physik gewählt. :)

    Für den Anfangsunterricht:

    S. Herzig, A.Lange-Wandling: 111 Ideen für das 1. Schuljahr, Verlag an der Ruhr

    Schon ziemlich alt:

    Gerhard Sennlaub: Guten Morgen, lieber Lehrer! 77 Geschichten und Berichte aus dem Schulleben. Das Lesebuch für Grundschullehrer. Taschenbuch

    Dass mein Sohn jetzt Abi macht. Dabei musste ich seit er 2 Jahre alt war, mit ihm sämtliche Förderzentren durchlaufen auf Anraten des Kinderarztes. Die Grundschullehrerinnen prophezeiten nix Gutes. 6 oder 7 Schuljahre lang habe ich ihn sehr unterstützt, dann packte er seine Schulsachen und zog von der Küchenbank an den Schreibtisch in seinem Zimmer. Hatte wohl auch damit zu tun, dass der Kater gestorben war und nicht mehr neben ihm sitzen konnte. Von da an lernte er allein und ich musste nicht einmal mehr Vokabeln abfragen. Inwieweit das mit mir zu tun hat? Naja, ich habe ihn immer unterstützt und immer an ihn geglaubt, auch wenn es mal nicht so gut lief.

    Vielleicht wäre ein Kurs in „alten Sprachen“ sinnvoll. So ein einjähriger Kurs in Latein, Altgriechisch etc...

    Ich habe das Große Latinum und die Liebesgedichte Catulls fand ich auch Klasse. Ein einjähriger Kurs in Latein reicht aber nicht, um diese genießen zu können....

    Sagen wir so: Latein schadet sicher nicht, aber eine 2. und 3. andere Fremdsprache sicher auch nicht. Die romanischen Sprachen hängen ja auch irgendwie zusammen, so dass man sich Einiges erschließen kann, wenn man eine davon beherrscht.

    Dass du das hier schreibst, obwohl du Ferien hast, zeigt, wie dich die Sache umtreibt.

    Sagen wir so: Nummer 2 und 3 gehen gar nicht. Nr. 1 schon eher, aber 40 Minuten hätte ich das sicher nicht ausgehalten. Ich bin eher so der Typ: "Du hast genau 5 Minuten Zeit, das sauber zu machen, ansonsten gibt es eine Nachricht an deine Eltern, dass du es morgen machst. Der Reinigungskraft lege ich einen Zettel hin, dass sie da nicht putzen soll."

    Jetzt ist es so passiert, würde ich so nicht mehr machen.

    Ich habe übrigens in meinem Klassenzimmer Wischtücher und Abtrockentücher, das bewährt sich bei solchen Sachen immer wieder. Oft sind die Tische verklebt mit Kleberesten oder verschmiert mit Füller. Viele Schüler putzen ihre Tische sogar gerne. ;) Und wehe, ich stelle Neutralreiniger zur Verfügung, da sind manche kaum zu bremsen.

    Ich auch. Vor Corona wurden unsere Tische gefühlt nie geputzt, also habe ich alles da.

    @ samu: Wie, die Klassen mischen sich nicht in den Öffentlichen?

    Da haben die ländlichen Grundschulen auch einen Vorteil gegenüber den weiterführenden oder weit wegeren Schulen, weil da fast alle laufen können.

    Wir versuchen in der GS, dass die Klassen ab jetzt möglichst nur noch von einem Lehrer unterrichtet werden. Dass das an anderen Schulformen nicht geht, ist mir klar. Da haben wir einen Vorteil virologisch gesehen in meinen Augen.

    Eigentlich bin ich ja sehr froh, meine ganze Klasse wieder zu haben. Die Kinder auch, die sind viel besser zu händeln und saugen alles auf (1.Klasse). Wir haben unterschiedliche Anfangszeiten und zeitversetzte Pausen, so dass sich die Klassen nicht begegnen. Das finde ich gut. Im Klassenzimmer Dauerlüftung um nicht zu sagen Durchzug. Da habe ich morgens immer leicht Halsweh. Die Kleinen machen es sehr gut. Wenn sie zu mir kommen oder ich zu ihnen setzen wir beide unsere Masken auf. Sonst im Unterricht nicht. Sobald wir das Zimmer verlassen auch. Händewaschen bei Ankunft, vor dem Essen, nach der Pause. Das läuft wirklich gut. Abstand halten sie allerdings eigentlich nicht untereinander.

    Das geht auch nicht. Mein Klassenzimmer ist so klein, dass sie teilweise nebeneinander am Tisch sitzen müssen. Ich habe da die Kinder ausgewählt, die sowieso dicke Freunde sind und privat im selben Bett schlafen dürfen.

    Etwas kurios finde ich, dass die Klassen fast Angst haben, sich zu begegnen. Beim Wechsel in den Pausenhof achten sie auf den Gängen bestens auf den Abstand.

    Naja, aber sind deutsche Schulen wirklich normal geöffnet?

    Unsere Grundschulen schon seit 2 Wochen. Wir haben alle Schüler da und sind alle zusammen in unseren Klassenzimmern.Da regt ihr euch nicht auf. Frau Eisenmann hat die Abstandsregeln in den Grundschulen außer Kraft gesetzt und für die Lernbrücken in den Ferien auch. Obwohl das ja sogar schulartübergreifend laufen soll. Darf sie das überhaupt? Ist sie Virologin?

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