Beiträge von Zauberwald

    Wenn du noch Studentin bist, bist du vmtl. über die Krankenkasse der Eltern versichert. Bei mir war es so, dass ich mich zu Beginn des Ref. selbst versichern musste, so dass niemand eine alte Akte lesen konnte. Wenn du dann allerdings aktuell eine Therapie machst, musst du das natürlich angeben.

    Schreib diesen Psychiater an, dass du gerne eine Kopie hättest von dem, was du da unterschrieben hast. Eventuell kannst du dich auch bei deiner Krankenkasse erkundigen, was so eine Unterschrift bedeutet - vllt. wissen sie etwas.

    Und noch dazu ist er ein Mann und sitzt im Keller,

    Satz des Tages! :top:

    Mein Eindruck, liebe Susannea … denk bissel mehr an dich! Die beiden Großen können durchaus allein ins Bett, das mit der Spülmaschine sollte auch klappen, sonst gibt es kein Taschengeld, die Nachhakerei bei den Lehrern, nee, Kind kann auch mal selbst Freunde, den Lehrer usw. fragen. Trau es ihnen einfach zu!

    Zauberwald: Erstmal war Grippesaison 2017/18 die schlimmste seit vielen Jahren. Außerdem waren viel mehr Menschen an der Grippe erkrankt als an Corona. Wenn wir davon ausgehen, dass Corona vielleicht 10mal so tödlich ist wie die Grippe, hätten wir alleine dadurch schon 250.000 Tote bei gleichen Fallzahlen. Dazu kommt aber noch, dass es keine Möglichkeit der Impfung gibt. Ggf. auch das Corona sich leichter überträgt. D.h. Bei einem vergleichbaren Geschehen wie bei der Grippe also ohne großartige Gegenmaßnahmen wären wir wahrscheinlich bei 1 Mio Tote. Guck dir Italien an. Trotz weniger Einwohner und Gegenmaßnahmen haben sie auch schon 16.000 offizielle Tote. Die wirklichen Zahlen sind dort wie auch bei uns natürlich höher. Wenn jemand zu Hause an Corona stirbt, wird man das nicht unbedingt richtig zuordnen. Daher auch die Frage sind 25.000 Tote geschätzt also inklusive Dunkelziffer oder per Labor festgestellt. Ist natürlich alles nur geschätzt. Es soll nur deutlich machen, warum einmalig 25.000 Grippetote nicht mit Corona vergleichen kann. Über die Zahlen kann man mit Sicherheit diskutieren. Habe gerade keine Lust alles genau nachzuprüfen. Aber von der Tendenz sollte es hinbekommen.

    Ich will das alles nicht verharmlosen, aber wenn man jetzt auf die Suche nach Grippeerkrankten oder Krebspatienten ginge, bekäme man auch Angst vor den Zahlen. Man sollte einen kühlen Kopf bewahren.

    Ich lese hier gerade nicht mehr alles, sorry, wenn ich nicht uptodate bin.

    Mir ging gerade durch den Kopf, dass ich mich noch nie gegen Grippe habe impfen lassen, obwohl man ja könnte. Ich habe keine Angst davor, trotz dieser Zahlen (aus dem deutschen Ärtzeblatt).

    Berlin – Die außergewöhnlich starke Grippewelle 2017/18 hat nach Schätzungen rund 25.100 Menschen in Deutschland das Leben gekostet.

    Weiß jetzt auch nicht, was ich eigentlich damit sagen will. Verharmlosen will ich sicher nicht, aber warum wird eigentlich bei der Grippe nicht so ein Hype gemacht?

    Damit rumlaufen und einkaufen - ja.

    Sechs Stunden Masken aufhaben und damit sprechen - unmöglich.

    Das finde ich auch. Es ist schwierig, so zu unterrichten. Durch die Maske sprechen? Die Kleinen würden sich wahrscheinlich dauernd den Schutz weg ziehen, wenn sie etwas sagen wollen und sich dadurch auch öfter ins Gesicht fassen.

    Wie lange könnte man die gleiche Maske auflassen. Nach der Pause, also nach dem Frühstück, sollte man vllt. eine neue anziehen, bzw. wie und wo lagert man die getragene zwischenzeitlich hygienisch?

    Meine Schwiegermutter bekommt soweit ich weiß auch keine 8000€ als Pflegekraft mit viel Körperkontakt und unzureichender Schutzkleidung in der Pflege. Risikogruppe mit Ü60 ist sie auch.

    Manche Vergleiche sind hier doch echt abstrus.

    Du hast recht, Vergleiche kann man nicht wirklich anstellen. Ein paar Unterschiede sehe ich trotzdem: Ärzte und Pflegekräfte haben bewusst einen Beruf gewählt, der mit Krankheit zu tun hat. Sie gehen dann wahrscheinlich mit der ganzen Situation noch einmal anders um, als wir Laien. Wir können uns in der Schule bisher überhaupt nicht schützen, auch da sehe ich einen Unterschied zu Ärzten und Pflegern, denen vmtl. Handschuhe, Desinfektionsmittel, Glasscheiben, keine Ahnung, usw. zur Verfügung stehen. Wir wissen nicht, wer eigentlich krank ist und wer nicht, da Kinder wohl als Überträger in Frage kommen, ohne selbst ersichtlich krank zu sein. Kleine Kinder lassen sich schwieriger auf Abstand zu einem halten, als erwachsene Patienten.

    Man kann ja froh sein, dass die Mitarbeiter der Kliniken nicht in einen ähnlichen Habitus verfallen.

    Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, den betroffenen Lehrern bis dahin eine gewisse Schutzkleidung zu verabreichen, bzw. eine Glasscheibe zur Schülerschaft hin aufzustellen, ähnlich wie in Kliniken. (Aber die haben ja selbst nichts, wie man hört).

    Heute Nachmittag eine Schafhäkelanleitung. Zufällig gefunden :klatsch:... aber ich häkele gar nicht so gerne. Nach meinen Restwollbeständen würde es braun meliert mit schwarzem Kopf. Aber ich weiß noch nicht, ob ich es in Angriff nehme - ich mag auch keine Anleitungen, mal sehen. Wenn es was wird, zeige ich es euch.

    Und du?

    Nicht so gut. Heute ist ein Tag, an dem mich eine sehr schmerzhafte Erfahrung mal wieder einholt. Positiver Effekt: Deshalb ist Corona gerade nicht so präsent in meinem Hirn.

    Wie geht es dir heute?

    Nein, sie bekam Druckvorlagen für das Geld per Mail geschickt. Dieses musste sie auf Papier ausdrucken, auf Pappe kleben und ausschneiden. Deswegen dauerte es auch zwei Stunde. Natürlich musste sie das nach dem Home Office ihres Mannes, dem Unterricht ihrer Tochter, der eigenen Arbeit erledigen.

    Das ist natürlich nervig, das wusste ich nicht. Ich habe alles mitgegeben, bzw. einen Nachschub dann doch tatsächlich per Post bzw. persönlichem Einwurf nachgereicht, weil ich bei meinen Schäfchen nicht davon ausgehe, dass da jeder Haushalt einen Drucker hat. Geld sollte ja auch farbig gedruckt werden, hat auch nicht jeder. Manche Eltern reagieren auch im normalen Schulalltag nicht auf meine mails, daher ist das für mich gerade keineOption.

    Darf ich mal ganz ehrlich fragen, ob ihr nur Aufgaben korrigiert, die ihr auch bewertet? Warum dürft ihr nichts korrigieren, wenn ihr es nicht bewerten dürft?

    Nein, in der 1. Klasse korrigiere ich so gut wie alles und ich mache mir da nicht gleich eine Note davon, sondern sehe in erster Linie auch, wo es noch Probleme gibt oder wo ich helfen sollte. Und ich lasse es mir nicht nehmen, diesmal die Sachen auch wenigstens grob durchzuschauen.

    Bisher gab es keine Anweisung zum Korrigieren, da ich das ja immer mache, bin ich davon ausgegangen, dass ich es jetzt auch tue. Vor einer Stunde kam die Anweisung, dass wir das lassen sollen, weil es ungerecht ist, da die Kinder zu Hause unterschiedliche Voraussetzungen haben.

    In die Schule muss ich ja regelmäßig wegen der Notfallbetreuung, auch in den Ferien. Die Kinder werfen die Sachen in den großen Briefkasten vor der Schule.

    Ich verstehe es so, dass ich es nie korrigieren soll.

    Heute kam noch mal eine mail des Ministeriums, dass alle erbrachten Leistungen während der Schulschließungen nicht überprüft und benotet werden dürfen, d.h. ich muss/darf nichts korrigieren. Außerdem gab es einen Vordruck zum Freiwilligen Einsatz bei Gesundheitsämtern, Krankenhäusern, Hilfsorganisationen. Habt ihr das auch bekommen? Wahrscheinlich bin ich gerade im falschen thread, aber ich wusste jetzt nicht so genau, wohin.

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