Beiträge von Clira2

    Ich habe Kinder im Kindergarten und Grundschulalter. Nein, für mich stellen abendliche Ausgangsbeschränkungen kein Problem dar. Erster Reflex dabei war eher ein "Häh? Wer geht denn zu der Zeit raus?" - klar ein paar sind mir mittlerweile eingefallen, aber mich treibt mehr die Frage um ob unser Schulhof im Ort wieder gesperrt werden wird. Ist die einzige Stelle im Ort wo man noch ohne Gefälle und Autos Radfahren üben kann.

    Es ist doch auch so: so lange man mit den Kindern noch irgendwie rausgehen darf, wird man mit ihnen rausgehen. Die brauchen das. Kinder tagelang drin neigen zum Durchdrehen. Und je mehr Bolzplätze, Spielplätze (Parks haben wir eh nicht) gesperrt werden, desto voller wird es an den verbleibenden Stellen.

    Die stundenlangen Radtouren von März/April sind zur Zeit wettertechnisch einfach nicht machbar. Für Kinder ist nachmittags nicht mehr viel Platz draußen übrig geblieben.

    Sollte mal mancher Erwachsene versuchen: sich jeden Nachmittag, über Wochen hinweg, nur mit Spielen, Hörspielen, Malen, Basteln & Co beschäftigen. Nein, keine Bildschirme, keine Bücher (weil: kleine Kinder können noch nicht lesen) und putzen tun sie eh nicht. Vollstes Verständnis für die Langeweile!

    Hoffentlich wird die Ausgangssperre nicht noch verschärft.

    Ich hab das gleiche Problem: Maskenränder drücken in den weichen Bereich unterhalb der Augen. Das reizt meine Augen wahnsinnig und wenn man dann noch dran denkt, dass man sich möglichst nicht ins Gesicht und die Augen fassen soll...

    Hat jemand Kontakt zu Menschen im Krankenhaus oder so? Dort müssten doch noch viel mehr Menschen mit diesem Problem konfrontiert sein. Die müssten doch Tipps haben, welche Masken kleiner sind. Überhaupt: dass es die nicht wie Handschuhe in mehreren Größen gibt, das bringt mich zum Kopfschütteln. Wir haben doch nicht alle Einheitsköpfe.

    Stulpen, werfe ich mal noch zum Thema in den Raum!

    Sowohl an den Beinen unter der Jeans tragbar (zumindest wenn man nicht die superengen Modelle trägt) als auch zum schnell mal auf die Unterarme ziehen. Die an den Beinen helfen mir immer besonders gut an kalten Tagen und ein Paar davon lässt sich auch gut vorsorglich an der Schule oder direkt in der Schultasche lagern.

    Aber was mir noch fehlt sind die möglichen Unterschiede im alltäglichen Umgang mit den Kids, Clira2 z.B., welche Fächer unterrichtest du, kommst du überhaupt in die Verlegenheit, mit deinen Schülern über Nationalsozialismus zu sprechen und wie würdest du das ggf. tun?

    In meinen Fächern ergibt es sich selten darüber zu sprechen. Der alltägliche Wahnsinn der gegenseitigen Beschimpfungen natürlich. Die Schüler WISSEN natürlich, dass "du gehörst vergast", "Opfer" oder die Bezeichnung "Nazi" für einen strengen Lehrer nicht in Ordnung sind. Aber dann sagen sie es trotzdem weiterhin. Lustigerweise hat da dagegen am meisten geholfen, sie zum kreativen Schimpfen zu animieren. Besonders der "Grasdackel" oder "Halb-Dackel" war eine Weile gut.

    Ein Thema, bei dem ich mit Geschichte in Kontakt komme, ist/sind die Geschehnisse um Verschlüsselungsmethoden im 2. Weltkrieg. Enigma und die Codeknacker von Bletchley Park ist spannend. Das thematisiere ich aber sehr bewusst getrennt von den Geschehnissen im 3.Reich.

    Als in den 80ern geborene ...

    Trotzdem finde ich auch die deutsche Nachkriegsgeschichte, die Gründung der EU, DDR etc. sehr wichtige Themen, die zu meiner Zeit im Schulunterricht eigentlich gar keine Rolle gespielt haben.

    Bin auch in den 80ern geboren. Als die Mauer fiel lernte ich gerade lesen und schreiben. Dass die Deutschlandkarte mal so (~1940), mal so (Westdeutschland) und dann wieder anders (Wiedervereinigt) aussah im Atlas, das nahm ich jahrelang so hin. Daheim lagen die Atlanten meiner Oma, meiner Mama und von mir herum. Deutschland hatte viele Formen.

    Natürlich finde ich es wichtig, dass sich Nazi Deutschland nicht wiederholt, aber in meiner Schulzeit wurde ich mit dem Thema ehrlich gesagt so vollgequatscht, dass ich davon und darüber nichts mehr hören möchte. Es ist mir selbst jetzt noch überdrüssig. Von der Lektüre in Klasse 6 (Damals war es Friedrich) über Reli, Geschichte, Erdkunde, ständig im Deutschunterricht, selbst Englisch - immer wieder! Ständig waren wir thematisch beim 3.Reich, und nie nie niemals bei aktuellerer Geschichte. In der 13.Klasse hat das erste Mal ein Lehrer vor der Klasse verwundert festgestellt, dass wir uns an die DDR nicht erinnern und dazu nichts wissen. Woher auch? Für eine Sechsjährige aus Baden-Württemberg ohne Verwandte in Ostdeutschland war die DDR genau so fern wie Honolulu. Nach dem mündlichen Abitur war das erste Mal die Aufteilung Deutschlands durch die Siegermächte und die Nachkriegsjahre Thema. An den letzten zwei Schulstunden dann auch ein wenig noch zur Wiedervereinigung. Ich fand es sehr erbärmlich. Hätte zu halbwegs aktuellem gerne etwas mehr gehört. KZ's dagegen hätten mir auch in zwei oder drei Schuljahren als Thema gereicht. Aber das kam ständig. Ich fühle mich durch den Schulunterricht deshalb immer noch geradezu abgestumpft bei dem Thema. Und ja, die Entrüstung wurde mir eindeutig anerzogen. Gefühlt hatte ich nie eine Chance mich selbst darüber zu entrüsten, das war sofort von vorne vorgegeben.

    Ich habe die letzten Wochen mit dem integrierten Win10 Programm gearbeitet. Win+G drücken.

    Aufzeichnung des aktiven Fensters + Tonaufnahme übers Headset möglich. Gespeichert wird als mp4.

    Hast du das schon ausprobiert? Ich habe keine Riesensachen damit gemacht, aber es gab bei dem simplen Zeug auch keinerlei Probleme.

    Ich habe einen OfficeJet Pro, mit dem ich zufrieden bin. Was ich das erste Mal teste und was mir sehr gefällt: Instant Ink von HP.

    Für einen sehr moderaten Preis (bezogen auf Tintenpatronen) habe ich immer Original-Tinte zur Verfügung. Aktuell habe ich den Tarif 100 Seiten pro Monat für 5€. Das kommt bei mir locker hin, ist günstiger als wenn ich die Tinte selbst organisiere und das "darum kümmern" entfällt auch.

    Negativ: HP wird informiert wie viel ich drucke. Kann ich mit leben.

    Hallo,

    als ich studiert habe war Informatik in Baden-Württemberg als 2-Fächer-Kombination nur mit Mathematik möglich. (Zumindest habe ich es so in Erinnerung. Vielleicht war es auch als einzige Variante überhaupt sinnvoll studierbar).

    Ich arbeite 16 Wochenstunden, wovon NULL auf Mathematik entfallen. Die Summe der gesamten letzten sechs Jahre ergibt 4 Wochenstunden Mathematik - vor zwei Jahren hatte ich einmal eine Klasse in Mathe. Davor, bevor ich wegen Kindern reduziert habe, waren es auch mehr Mathestunden. Aber würde ich jetzt aufstocken, ergäbe sich nur noch mehr Informatik. Einige Stunden werden so halb fachfremd unterrichtet.

    Ansonsten gehen die Stunden für Informatik drauf und für NWT, wo ich einen Lernbereich Roboterprogrammierung habe. Ach und die Netzwerkbetreuung! Da ich Informatik studiert habe, muss ich das ja können...

    Wenn du keinen Informatikunterricht hattest wird dir an ein paar Stellen im Studium vielleicht auffallen, dass sich manche Kommilitionen leichter tun. Aber das ist kein Beinbruch und alles was man im Schulunterricht lernen konnte, kapiert man im Studium eigentlich auch. Was habe ich damals belämmert geschaut als ich kapiert habe, dass mein bayerischer Kumpel nicht alles einfach schneller begreift, sondern sehr vieles davon einfach schon im Schulunterricht hatte.... Bayern <-> Baden-Württemberg war im Fach Informatik sehr unterschiedlich...

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