Ich habe Kinder im Kindergarten und Grundschulalter. Nein, für mich stellen abendliche Ausgangsbeschränkungen kein Problem dar. Erster Reflex dabei war eher ein "Häh? Wer geht denn zu der Zeit raus?" - klar ein paar sind mir mittlerweile eingefallen, aber mich treibt mehr die Frage um ob unser Schulhof im Ort wieder gesperrt werden wird. Ist die einzige Stelle im Ort wo man noch ohne Gefälle und Autos Radfahren üben kann.
Es ist doch auch so: so lange man mit den Kindern noch irgendwie rausgehen darf, wird man mit ihnen rausgehen. Die brauchen das. Kinder tagelang drin neigen zum Durchdrehen. Und je mehr Bolzplätze, Spielplätze (Parks haben wir eh nicht) gesperrt werden, desto voller wird es an den verbleibenden Stellen.
Die stundenlangen Radtouren von März/April sind zur Zeit wettertechnisch einfach nicht machbar. Für Kinder ist nachmittags nicht mehr viel Platz draußen übrig geblieben.
Sollte mal mancher Erwachsene versuchen: sich jeden Nachmittag, über Wochen hinweg, nur mit Spielen, Hörspielen, Malen, Basteln & Co beschäftigen. Nein, keine Bildschirme, keine Bücher (weil: kleine Kinder können noch nicht lesen) und putzen tun sie eh nicht. Vollstes Verständnis für die Langeweile!
Hoffentlich wird die Ausgangssperre nicht noch verschärft.