Guck dir die Landesgrenzen von Syrien an. Der Libanon hat bereits unfassbar viele Menschen aufgenommen, die Türkei ebenfalls. Die nächsten Länder, Saudi Arabien und Kuwait, hätten natürlich das Geld aber keine Lust, sich zu kümmern. Soweit reicht die muslimische Nächstenliebe dann wohl doch nicht.
Davon abgesehen ist es doch total egal, wie weit Syrien oder Eritrea wegliegen. Europa sieht sich diesen Menschen nunmal gegenüber, es muss gemeinsam einen Weg finden, sich unter Einhaltung der Menschenrechte um sie zu kümmern. Wenn die Lösung ist, sie im Mittelmeer ertrinken zu lassen oder sie in Staaten abzuschießen, in denen Folter oder Krieg drohen, ist die Menschheit am Ende.
Nach deiner Definition sind wir also für alle verantwortlich, die es irgendwie zu uns schaffen. Dann müssen die Grenzen um Europa mit Zäunen und permanenter intensiven Meeresüberwachung geschützt werden. Dann spielen sich die Dramen vor diesen Grenzen ab.
Oder lass uns gleich aus humanitären Gründen die Grenzen abschaffen. Mal sehen was passiert, wenn 200 Millionen Flüchtlinge zu uns kommen.
Der Wegzug dieser 200 Millionen wird durch das enorme Bevölkerungswachstum in den Fluchtländern kaum bemerkbar sein, unser System aber in den Abgrund reißen.
Wir müssen die ungesteuerte Migration stoppen und die Mittel zur Bekämpfung der Fluchtursachen wie Bevölkerungswachstum, Klimawandel usw. einsetzen.