Im Übrigen wird auch die Zeugungsfähigkeit des Mannes sowie die Qualität seines Spermas im Alter schlechter und das Alter beeinflusst auch das Fehlgeburtsrisiko.
Beiträge von qchn
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Ich hab hier jetzt garkeine HardlinerInnen wahrgenommen, sondern allerhöchstens stützende Argumente für einen sprachlich nicht sehr problematischen Vorschlag - warum musste denn dann trotzdem mit Ironie das Anliegen ins Lächerliche gezogen werden? Ich empfinde diese Slippery-Slope-Argumentation (aka "wenn wir jetzt diesen Satz im Forum ändern, dann müssen wir in Zukunft in jedem Satz 52 Geschlechter und 300 Minderheiten unterbringen") ebenfalls AkademikerInnen für unwürdig. Es muss doch möglich sein, sich darüber auszutauschen, warum es sinnvoll sein kann, die Hälfte der Bevölkerung sprachlich sichtbar zu machen und wann es an seine Grenzen stößt, ohne dass es wieder um Paprikaschnitzel, angeblichen Genderwahn und Denkverbote geht.
(Im Übrigen meine ich nicht, dass das alles in die selbe Kategorie gehört - Transgenderpersonen und Frauen/ FeministInnen haben mitnichten immer die selben Interessen, nur weil sie als Randgruppe wahrgenommen werden, aber das ist ein sehr anderes Thema.)
Ich find es super, dass pepe bei "Ärzte" nicht nur an Männer (und die beste Band der Welt) denkt, aber im Allgemeinen, ist das Verständnis ein anderes, u.a. auch bei Kindern und Menschen mit weniger Bildungshintergrund. Da ich ne ähnliche Erfahrung gemacht habe, wie Veronica Mars (Eine Professorin von mir verwendete durchgehend das generische Femininum und aufeinmal war für mich sichtbar, wie viele Frauen auch Wissenschaftler(innen) sind), mache ich die üblichen Awareness-Tests in allen meinen gymnasialen Oberstufenkursen. Natürlich ist das Ergebnis nicht repräsentativ, aber wenn auch nur eine Person pro Gruppe das generische Maskulinum als solches identifiziert, ist das schon viel. Insofern könnte die Frage, ob eine Anpassung wichtig oder nicht wichtig ist, möglicherweise doch nicht nur eine Frage des individuellen Geschmacks sein.
Im Übrigen ist mitunter auch das generische Maskulinum nicht eindeutig, sondern missverständlich, wie in diesem viel ziterten Satz aus der Strafprozessordnung deutlich wird: „Zur Verweigerung des Zeugnisses sind berechtigt 1. der Verlobte des Beschuldigten oder […] 2. der Ehegatte des Beschuldigten […]".
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die Gleichsetzung (persönlich bewohnter) Immobilienbesitz = reich ist m.E. typisch deutsch. In anderen europäischen Ländern ist es viel üblicher bereits in jungen Jahren Wohneigentum zu kaufen, während es bei uns bis vor 15 Jahren auch kein Problem war, eine vergleichsweise günstige Wohnung zur Miete zu finden. Vermutlich rührt daher auch die Tatsache, dass die Deutschen im Europäischen Vergleich das Schlusslicht bei den Vermögen bilden.
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wir haben auf dem Pausenhof die gelebte Regel, dass SchülerInnen, die 1,50m Abstand halten, keine Maske tragen müssen, wenn sie gerade etwas essen. Klar muss man die Grüppchen in der Aufsicht immer mal wieder erinnern/ auseinandertreiben, aber nach 3 Monaten stelle ich fest, dass ich immer die selben ermahne, während sich 95% an die Schulhofregeln halten.
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geringst mögliches gutes Ergebnis. das ist ehrlich gesagt schon mehr, als ich erwartet habe.
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hab vor Jahren den imho interessanten freakoomics-mäßigen Artikel "Why you should never pay for online dating" gelesen, den ich hiermit weiterempfehle: https://www.gwern.net/docs/psycholog…linedating.html Verfasser des Artikels ist der Gründer des (kostenfreien) Datingportals okcupid, das ganz nett sei soll und bei einigen FreundInnen erfolgreich vermittelt hat.
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echt? schade =( ich halte das nämlich für ne ziemlich gute Idee.
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wir haben in NRW leider keinen Einstellungskorridor wie in Bayern, wo die Besten auf jedenfall eingestellt werden. Insofern sind Prognosen wirklich ziemlich glaskugelmäßiges Raten, weil sich die Bedingungen jedes Jahr ändern und das Stellenangebot von demographischen und politischen Faktoren abhängt und auch die Nachfrage je nach Region und Fächerkombi sehr unterschiedlich ist. 2013 zB wurde kaum jemand irgendwo am Gymnasium eingestellt, obwohl die dringend Leute gebraucht haben. 2016 wurde wirklich jedeR eingestellt, der/die nicht schnell genug weggelaufen ist. Man kann lediglich sagen, dass die Kollegien an Gymnasien in den letzten Jahren extrem verjüngt wurden und absehbar kaum neue Stellen benötigt werden, außer dass G9 in der Oberstufe an Gymnasien nochmal für Bedarf sorgen wird. Zur Zeit gibt es fast ausschließlich die schon erwähnten Vorgriffsstellen, bei denen sich die KollegInnen dazu verpflichten, zur Hälfte an einer anderen Schulform zu unterrichten.
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Momentan werden in NRW "im Vorgriff" auf den G8/G9-Übergang bereits neue KollegInnen fürs Gymnasium eingestellt. So richtig super werden am Gymnasium die Chancen vermutlich auch mit Mathe nicht, aber es gibt ja auch noch andere Schularten =)
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In Italien hat das "Bei-Mama-Wohnen" nicht nur kulturelle, sondern genau wie bei uns auch sozio-ökonomische Gründe. In Rom beispielsweise war schon vor 20 Jahren die Vermietung von Betten (posto letto) in 6er-Zimmern an Studierende absolut normal. Wer in den Innenstadtabteilungen der Sapienza studierte, hatte garkeine andere Wahl. Mittlerweile ist die Ubahn-Anbindung an die Außenbezirke zwar deutlich besser, aber Wohnraum in italienischen Städten ist eher noch knapper geworden.
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in NRW gibt es seit Kurzem die Möglichkeit, eine Art "umgekehrtes Sabbatjahr" zur Pflege von Angehörigen zu nehmen - d.h. erst Freistellung, dann dafür arbeiten. Vlt. gibt es sowas in Niedersachsen auch oder ist in Planung?
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bisschen OT, weil keine Antwort auf die Frage:
wir haben jetzt demnächst auch Einstellungesgespräche für diese "Vorgriffsstellen". ich persönlich empfinde sie als Unding; selbst bei höchster Begabung und besten Absichten ist man doch wieder nur ne Last für seine GrundschulkollegInnen und kaum hat man sich eingearbeitet, ist man wieder weg. Mit ein bisschen Glück kommt aus dem Konstrukt überdies noch bequem raus; ich denke da an: Elternzeit auf 6 Jahre ausdehnen und sich selbst an einer Sek II-Schule vertreten, bis die Zeit vorbei ist. Andererseits könnten vielleicht beide Seiten profitieren; wir am Gymnasium wissen praktisch nichts über die Grundschule.
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mich hat das Lautlese-Tandem (2x20min/Woche zu zweit gleichzeitig einen Text laut lesen. Der Lernende führt den Finger und bestimmt die Geschwindigkeit; der "Trainer" achtet auf Fehler und lässt bei einem solchen den Satz nochmal lesen. Den Ganzen Text vier mal durch.) ziemlich überzeugt und zeigt in der 5. Klasse tolle Erfolge. Könnte man ja für die Grundschule mit leichteren Texten oder nem ganz normalen Buch Seite fpür Seite machen?
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ich habs zwar zu dem Thema in der 5 nur den alten Film geguckt und nicht das Buch gelesen, aber Emil und die Detektive von Kästner ist wirklich nett für diese Alterstufe =)
ansonsten: Kurzhosengang oder Rico, Oskar und die Tieferschatten.
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Tafelmagnete halten normalerweise sehr gut an klassischen Tafeln, außer wenn die seeeeeeeehr alt und oft überstrichen worden sind. Dann hält da allerdings auch die Kreide nicht mehr richtig ; ) Wieauchimmer: hast Du es schonmal mit staub"freier" Kreide probiert? Ich finde, der Unterschied ist gigantisch und mit der in der Schule angebotenen möchte ich garnicht mehr schreiben - da läufts mir kalt den Rücken runter, wenn ich sie benutze.
edit zur staub"freien" Kreide: die Robercolorgibts sogar enrobée, also eingekleidet. Sie ist zwar nicht komplett staubfrei, aber staubt deutlich weniger, das Quietschen ist auf ein Minimum reduziert und die Strichstärke ist super. Ein Versuch ist es mE definitiv wert. Der Hunderterpack, den ich mir vor Jahren gekauft habe, wird vermutlich bis zu meiner Pensionierung reichen und hat ca 5 Euro gekostet.
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ich stimme Dir vollumfänglich zu - mein Einwurf betraf lediglich den Notenbegriff "schwach ausreichend"; nicht die Note 4-.
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"schwach ausreichend" ist imho in der Sek II sozusagen eine eigene Note, i.e. Note 4-/ 4 Punkte sind nicht bestanden, auch wenn das "ausreichend" etwas anderes suggeriert. Entsprechend gibts auch kein "schwach befriedigend" oder "stark ausreichend".
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erstaunlicherweise haben bei uns die meisten SuS genauso abwehrend auf die Aufhebung der Maskenpflicht reagiert, wie wir und in der Mehrheit den Wunsch nach einer schulweiten freiwilligen Maskenpflicht geäußert. Die Gründe dafür sind manigfaltig, aber anscheinend war unser Distanzunterricht so grauenhaft, dass sie sogar freiwlllig Masken tragen würden, um eine zweite Schulschließung zu verhindern oO Tatsächlich gibt es ähliche Anstrengungen auch an anderen Schulen der Umgebung, so dass ich jetzt einfach mal positiv davon ausgehen, dass ich nächste Woche nicht rücksichtslosen Selbstschutz betreiben muss.
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