Beiträge von dreisamteacher
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Ich habe über eine mir bekannte Schulleitung gehört (kann hier leider nicht schreiben von wem genau), dass von der Bezirksregierung (ich glaube es war Münster) ausdrücklich gesagt wurde, man müsse auch in NRW die Genderschreibweisen mit Sternchen etc. als falsch kennzeichnen.
Hat jemand von euch dazu irgendwelche valideren Infos?
(Werde natürlich nach dem Wochenende versuchen, von der Bezirksregierung bzw. vom Schulministerium dazu eine entsprechende Bestätigung oder Negierung zu erhalten.)
Jeder/jede soll das handhaben wie er/sie will. Ich würde explizit erkennbare Gender-Schreibweise nicht als falsch korrigieren, der Schüler/die Schülerin hat sich ja offenkundig Gedanken gemacht. Würde das jemals zu einem Disziplinarverfahren führen, würde ich das mit größter Freude bis vor das Bundesverwaltungsgericht durchkämpfen. Wir sind LehrerInnen, keine Schafe...
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Ich habe selbst eine Pause vom Schuldienst eingelegt und erst neulich meine Verbeamtung zurückgegeben (lag aber an einer furchtbaren Schule, anderes Thema). Jetzt arbeite ich quasi "im Büro" und vermisse das Unterrichten jeden Tag. Ich kehre deshalb zum nächsten Schuljahr wieder an ein Gymnasium zurück. Insofern habe ich eigentlich dieselbe Erfahrung gemacht wie Du, bestelehrer, nur andersherum - mir ist noch mehr bewusst geworden, wie wunderbar es ist, unterrichten zu dürfen. Es gibt meines Erachtens keine erfüllendere Tätigkeit als junge Menschen zu begleiten und prägen zu dürfen. ich war auch immer lieber in der Klasse als im Lehrerzimmer, haha... (Wenn das Umfeld stimmt. Es hängt so wahnsinnig viel von Schulstandort, Schulleitung und Kollegium ab. Und es gibt Schulen, da kostet ein Schuljahr so viel Nerven wie andernorts zehn Schuljahre.)
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Aufklärungsunterricht
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Ich war viele Jahre entschieden gegen die verbindliche Grundschulempfehlung, sehe das mittlerweile aber total anders. Ich finde es nun richtig, dass verbindlich vorgeschrieben wird, auf welche Schulart es nach der 4. Klasse geht. Habe zu viele SchülerInnen mit Hauptschulempfehlung erlebt, die sich am Gymnasium bis in Klasse 7 quälen und dann nach Jahren voller Misserfolg "abgeschult" werden. Diese Misserfolge muss man Kindern doch ersparen. Als (zum Glück ehemaliger) Gymnasiallehrer an der GMS muss ich auch sagen, dass ich mittlerweile homogene Lerngruppen schlicht für erfolgreicher halte. Und die Verbindlichkeit der GS-Empfehlung schafft nunmal in jedem Bereich wesentlich homogenere Gruppe.
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