Also krank ist je nachdem schon nicht gleich "tot". Wenn jemand mit nem Bänderriss daheim ist, ist das was anderes als mit Fieber im Bett zu liegen. Ich habe schon einzelne Tage gefehlt und am Telefon auf die Frage "Gibt es einen Auftrag für die Klassen?" mit "Nein." geantwortet. Dann fällt der Unterricht aus. Ich finde diese Frage im Rahmen einer ganz normalen Kommunikation in Ordnung. Was mur letztes Jahr passiert ist, ist ne andere Nummer. Ich habe ja deutlich gemacht, dass ich mich nicht kümmern *kann*. Wenn es möglich ist sich mit der Stellvertretung abzusprechen ist es in der Regel doch für alle Beteiligten einfacher. Also ist es legitim zumindest mal nachzufragen, was möglich ist. Mir war es auch letztes Jahr im weiteren Verlauf der Krankschreibung durchaus möglich was für die Schule zu arbeiten. Ich habe im Bett liegend Unterlagen vorbereitet, etc weil mir eh langweilig war. Umso mehr ärgere ich mich bis heute, weil es echt nur um die 1. Woche ging während der ich wirklich gar nichts tun konnte.
Natürlich ist krank nicht tot.
Aber krank heißt nicht arbeitsfähig.
Eine Teilarbeitsfähigkeit habe ich noch nie gesehen Ich habe wochenlang wegen Corona gefehlt und dabei an einer Videokonferenz teilgenommen. Meine Ärztin, der ich das erzählte, sagte mir sofort, dass soe mich dann nocht mehr krank schreibt. Es gibt nur gesund oder krank. Halbschwanger oder halb krank gebe es nicht.
Der Körper müsse sich komplett ausruhen.
Hier komme ich wieder mit meiner digitalen These, dass die digitale Zeit Arbeit im Krankenstand halb erwartet.
Denn in die Schule wäre ich in meinem Zustand niemals gegangen.
Nach dem Anschiss der Ärztin schaute ich in keine Mails mehr und nahm an keiner Videokonferenz mehr zeil, sondern konzentrierte mich auf meine Gesundung