Beiträge von TeachSmart

    Mich auf diese Art und Weise "gestückelt" zu zitieren und zu allem seinen persönlichen Senf dazu geben zu müssen, lässt doch meiner Meinung nach tief blicken.

    Es wäre ein leichtes gewesen, kurz "Teilrahmenplan Ethik RLP" bei Google einzugeben und sich die entsprechenden Stellen durchzulesen. Aber man scheint es nicht verstehen zu wollen. Stattdessen empört man sich über meine Arbeit, die ihr in keinsterweise beurteilen könnt und sollt. Die Kommentare auf meine Teilzitate sind von oben herab und versuchen, mich moralisch eines besseren zu belehren. Absolut lächerlich. O.Meier - stehst du so auch vor deinen Klassen? Ernstgemeinte Frage.

    Hier, ich habe mir die Mühe gemacht, für euch die entsprechenden Stellen rauszusuchen (kopieren ging nicht, ich investiere bestimmt nicht noch mehr Zeit für diese "Diskussion").

    Man mag es kritisch sehen - geschenkt - aber nach dieser Art der Diskussion sehe ich keinen Mehrwert mehr für mich. Die Eingangsfrage des Threads ist nämlich durchaus eine interessante. Vielleicht hätte genau dieser Art des Unterrichts mal dem ein oder anderen hier gut getan.

    Also dass ich mit meinem Beitrag solch eine Welle auslöse, hätte ich nun wirklich nicht erwartet. Kommentare wie "Prickelnd" lassen dann doch ein sehr merkwürdiges Licht auf die ganze Sache werfen.

    Scheinbar kennt ihr euch nicht mit dem Teilrahmenplan Ethik in meinem Bundesland aus. Ich bezweifle, dass die anderen Bundesländer etwas völlig anderes in ihren Lehrplänen stehen haben. Ich hatte erwähnt, dass ich in einer Grundschule arbeite und welche Inhalte in dem für mich relevanten Lehrplan stehen.

    Das, was für einige hier völlig undenkbar erscheint, ist bei mir Unterrichtsalltag. Es nennt sich auch gelebte Integration.

    Ich bin vor 10 Jahren im Referendariat gewesen und selbst dort gehörte es zur Lehrkräfteausbildung, alle Weltreligionen im Fach Ethik zu behandeln und Rituale und Traditionen exemplarisch zu zeigen und ggf. einmal anzuwenden. Hättet ihr es gewusst, dass es einen Ramadan-Kalender gibt, der unserem Adventskalender ähnelt? Dass die abrahamitischen Weltreligionen eigentlich denselben Ursprung haben? Dass jede dieser Weltreligionen einen Gott hat, ein Glaubenshaus, betet, Gläubige Dinge in ihrem Leben gemacht haben sollen (Säulen des Islams, Sakramente...), es ein Buch Gottes gibt usw.

    Es geht darum Gemeinsamkeiten herzustellen, um dann die Unterschiede herauszuarbeiten. Und das geschieht auf eine ganz natürliche Art und Weise durch die Beiträge der Kinder.

    Und stellt euch vor: Das Thema Krieg sowie Hass und Hetze taucht hier immer wieder auf. Nicht zuletzt auch dadurch, dass es leider in unserer Welt - und auch in der Lebenswelt der Kinder - immer aktuelle Beispiele gibt.

    Entschuldigt den Roman, doch ich musste kurz in den Rechtfertigungsmodus. Die kleinen Stellen in manchen Kommentaren zeigen doch eben genau die Engstirnigkeit, die in den vergangenen Beiträgen genannt wurde. Es braucht Offenheit und Berührung, um Toleranz gegenüber Andersgläubigen zu haben. Nur wenn mir etwas völlig fremd erscheint, baue ich Mauern auf.

    Ich arbeite an einer Dorfgrundschule und die Ethikgruppen sind fast 50/50 bestehend aus muslimischen und konfessionslosen Kindern.

    Da im Teilrahmenplan die Weltreligionen ohnehin verankert sind (sowie Bräuche, Traditionen und Feste), ist es für mich selbst verständlich, den Kindern alle Religionen aufzuzeigen, um dann eben auch die Gemeinsamkeiten feststellen zu lassen. Oft sind die Kinder überrascht, dass ihre Religionen kaum Unterschiede zeigen. Ich selbst finde die Einheit immer wieder spannend, wir besuchen z.B. auch die Kirche, Synagoge und Moschee im Umkreis. Aufklärung finde ich hier wirklich wichtig.

    Frohe Weihnachten ihr Lieben!

    Ich habe zu Beginn der Woche die Einladung zu einem Bewerbungsgespräch bekommen. Ich hatte mich auf eine Stelle an der Uni beworben (Teilabordnung mit 50% Stelle) - als Lehrkraft mit besonderen Aufgaben. Das Gespräch findet bereits am 06.01. statt.

    Ich bin Grundschullehrkraft und werde nach A12 besoldet. In der Bewerbung stand "Bewerber bis A13" könnten sich bewerben. Ich habe nun einmal gegoogelt und überall steht, dass Lehrkräfte mit besonderen Aufgaben nach A13 besoldet werden. Es handelt sich ja aber nur um eine halbe Stelle an der Uni (20 Std./Woche). An zwei Tagen werde ich weiterhin in der Schule arbeiten.

    Mein Kopf ist voller Fragen. Ich habe eine volle Stelle mit 25 LWS. Ich halte erhalte aufgrund meiner Schwerbehinderung 3 Ermäßigungsstunden, 1 weitere durch die Betreuung meiner Lehramtsanwärterin. Somit komme ich auf 21 LWS. Behalte ich meine Ermäßigungsstunden? Halbes Deputat wären ca. 12-13 LWS in der Schule, minus meiner Ermäßigungsstunden wären es noch 8-9 (also 2 Schultage).

    Im Schreiben der Einladung steht, dass mir bei halber Stelle 15 Urlaubstage zustehen. Himmel Herrgott :D Ich bin überfordert. Ich habe ja dann in der Schule weiterhin Ferienzeiten, in der Uni dann ja nicht, außer andere Veranstaltungen in der Vorlesungsfreien Zeit.

    Kurzum: Hat jemand Erfahrungen mit solch einer Stelle? Wisst ihr mehr? Im Internet finde ich nichts und ich weiß nicht, ob das Bewerbungsgespräch der richtige Rahmen ist, all diese "Formalitäten" zu besprechen.

    Ich danke im Voraus - liebe Grüße und eine schöne unterrichtsfreie Zeit :rose:

    Entschuldigt, ich bin davon ausgegangen, dass sie mit der Hüftprothese einen GdB hat.

    Dass dieser "nur" bei 20 liegt, ist natürlich insofern "schlecht", da du ab 30 eine Gleichstellung vom Arbeitsamt erhalten würdest und dann mit dem gleichgestellten GdB von 50 gute Chancen für meine zuerst genannte Begründung hättest.

    Mach dir aber auf jeden Fall keine Sorge. Dass du keine "höhere" Schwerbehinderung attestiert bekommen hast, könnte ja umgekehrt ebenfalls ein gutes Argument sein, dass du eben dienstfähig bist - und das auch mit Prothese :)

    Mit schwerbehinderten Lehrkräften muss einmal im Schuljahr ein Gespräch geführt werden, um die Rahmenbedingungen zu klären. Ich würde die Vertretung übernehmen, jedoch um einen Termin bitten, wo genau solche Dinge geklärt werden. Äußere deine Angst, dich zu überarbeiten. Dir als schwerbehinderte Person sind Pausen sehr wichtig. Wertschätze den Stundenplan und bitte um eine Regelung für künftige Vertretungssituatonen.

    Ich denke, dann wird dein Punkt gerne übernommen :)

    Das Attest wurde diese Woche zur Bezirksregierung geschickt.

    Es gab keine Probleme während der Wiedereingliederung.

    Ich habe Angst, dass der Amtsarzt mich mit der Hüftprothese aus der Probezeit entlassen kann.

    Ich kann dir sagen, dass Amtsärzte dich nur noch verbeamten, wenn es höchstwahrscheinlich ist, dass du in den nächsten 5 Jahren dauerhaft dienstunfähig bist. Alles andere hat keinen Bestand vor Gericht. Hast du einen Grad der Behinderung beantragt? Dies würde dir einen zusätzlichen Schutz geben.

    Ich wurde während der Probezeit schwerbehindert und ich bin mittlerweile auf Lebzeiten verbeamtet.

    Was hat es mit dem Widerspruch auf sich?

    Ich würde mir ja schon wünschen, dass RLP künftig beschließt, dass die Grundschulkräfte endlich A13 bekommen. Ich habe das Glück in einem von zwei Bundesländern zu leben, die weiterhin nur A12 in Aussicht haben :zahnluecke:

    Die GEW RLP schreibt, dass im neuen Haushalt 480 Millionen Steuermehreinnahmen vorhanden sein werden. Die Heraufsetzung von Grundschulkräften (A12 --> A13) kostet rund 50 Millionen. RLP ist neben dem Saarland das einzige Bundesland, welches noch nichts in diese Richtung unternommen hat. Es ist einfach ermüdend...

    In meinem Fall "profitiere" ich von der 5,5% Erhöhung zum 01.02. auch nur, weil ich zufälligerweise eine Stufe steige. Ansonsten würde es finanziell kaum einen Unterschied machen, wenn ich plötzlich 70 Euro mehr Krankenkassenbeitrag zahle.

    Quelle: GEW RLP

    Interessant, wie so die Erfahrungen und Empfehlungen sind.

    Ich bin von Beginn an bei der Debeka versichert und durch meine chronische Erkrankung in medizinischer Dauerbehandlung. Rechnungen jeglicher Art wurden übernommen (Krankenhausaufenthalte, Brille, Psychotherapie, Operationen, Zahnersatz…). Selbst wenn die Beihilfe nicht 50% übernommen hat, hat die Debeka oft noch die Differenz bezahlt.

    Einen Ansprechpartner habe ich hier vor Ort, aber niemand nervt mich mit Werbung. Mein Mann - kein Lehrer - ist mittlerweile auch bei der Debeka privat versichert und zufrieden.

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