Beiträge von Mueller Luedenscheidt

    An einer Infektion stirbt man m.E. nicht, sondern an der Erkrankung. Wer nicht erkrankt ist, wird an dieser Erkrankung auch nicht sterben. An einer Infektion stirbt man m.E. nicht, sondern an der Erkrankung. Hast du bessere Zahlen?

    Es gibt aber meines Wissens nun mal keine gesicherten Zahlen über die Anzahl an Erkrankungen. Man kann natürlich mit den Zahlen herumspielen. Beispiel: Bislang wurden 3.142.262 Infektionen in Deutschland nachgewiesen (Quelle). In Tirschenreuth lag die Dunkelziffer in der ersten Jahreshälfte 2020 bei 80 % (Quelle). Eine andere Studie geht von 57 % aus (Quelle). Nehmen wir für unsere Beispielrechnung mal eine Dunkelziffer von 60 % an. Dann müssten wir von 7.855.655 Infektionen ausgehen. Wenn man nun davon ausgeht, dass jede fünfte infizierte Person ohne Symptome bleibt (Quelle <- von Oktober 2020, da gibt es bestimmt aktuellere Studien) bleiben 6.284.524 Infektionen mit Symptomen übrig. Folgt man diesem Zahlenspiel, sind hierzulande bislang ca. 7,7 % der Bevölkerung an Covid19 erkrankt.


    D.h. die Wirksamkeit des Biontec-Impfstoffes muss dann auch auf einen Zeitraum bezogen sein, um deiner Argumentation zu folgen.

    Nö. Das heißt lediglich, dass innerhalb des Studienzeitraumes 0,75 % aus der Placebo-Gruppe an Covid19 erkrankt sind. Dehnt man diesen Zeitraum aus, steigt natürlich auch die Rate.


    Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, was überhaupt der Kern Deines Beitrags sein soll. Geht es um die Wirksamkeit der Biontech-Impfung oder zweifelst Du die offiziellen Covid-19-Todeszahlen an?

    Über den Zeitraum der Biontech-Studie. Und ich gehe davon aus, das der sach- und fachgerecht entsprechend lang gewählt wurde


    Nun, wenn von Ansteckung bis Erkrankung ca. 2 Wochen vergehen können, dann sind 6 Wochen ja wohl genug.

    Außerdem geht es nicht darum, dass alle erkranken, sondern darum welcher Anteil erkrankt.

    Und es bleibt die Kritik: Ohne Nennung eines Zeitraumes ist Dein Beitrag sinnlos. Oder was hältst Du von der Aussage: "In Deutschland gab es 50 Verkehrstote."?

    Infektion != Krankheit. Meine Quelle schreibt von COVID-19, also von erkrankten Personen, nicht von Infizierten.


    ...oder...


    Biontech wäre das Milchmädchen.

    Infektion != nachgewiesene Infektion. Nachgewiesen werden wohl vermutlich in erster Linie Infektionen, die zu Symptomen (-> Krankheit) geführt haben. Natürlich gibt es unter den nachgewiesenen Infektionen auch solche, die asymptomatisch waren, im Gegenzug werden aber auch viele symptomatische Infektionen gar nicht erst erfasst.


    Außerdem bezieht sich die Letalitätsrate in Deiner zweiten Quelle NICHT auf Erkrankungen, sondern ebenfalls auf nachgewiesene Infektionen. Du setzet also, um Deiner eigenen Argumentation zu folgen, die falschen Zahlen ins Verhältnis.

    Ich habe im Netz mal folgende zahlen gefunden (fett von mir):

    Für mich heißt das, dass ohne Impfung bei ganz normalem Lebenswandel von 21728 Personen 162 an COVID-19erkranken, oder anders ca. 0,75%.

    Auf die Bevölkerung von Deutschland hochgerechnet heißt dass, von 83*10^6 Menschen erkranken ca. 622000 überhaupt.

    Wenn darüber die Sterblichkeitsrate (https://de.statista.com/statis…oronavirus-nach-laendern/) von 2,86% lege komme ich auf ca. 17800 COVID-19-Tote insgesamt für Deutschland.

    Wo kommen die vielen anderen Toten her, die COVID-19 zugeschrieben werden?

    Da war wohl ein Milchmädchen die Mutter des Gedanken. Deine Aussagen sind ohne zeitlichen Bezug vollkommen sinnlos. Das wird alleine daran erkennbar, dass in vielen Staaten bereits für knapp 10 % der Bevölkerung eine Infektion nachgewiesen wurde.

    Auf Abend- und/oder Samstagsunterricht hätte ich persönlich überhaupt keine Lust, muss ich sagen. Die würden meine Work-Life-Balance nachhaltig stören, weil ich dann noch weniger Zeit mit meinem Lebensgefährten verbringen könnte.

    Ich konnte mir lange auch nicht vorstellen, samstags zu unterrichten. Aber seitdem ich Familienvater bin, haben die Freitagabende eh ihre Unantastbarkeit eingebüßt. ^^ Hinzu kommt, dass ich nur alle 2 Wochen samstags im Einsatz bin und im Gegenzug einen Wunschtag pro Woche frei habe. Das entzerrt im Alltag einiges, so dass es für mich ein guter Deal war und ist.

    Kommt mir bekannt vor.


    Jedenfalls sehe ich aus meiner Warte nur einen graduellen Unterschied zwischen Querdenkertum und der realexistierenden Durchseuchungspolitik. Warum sollte einem Richter prinzipiell verwehrt bleiben, wenn bis in höchste Staatsämter ebenso faktenbefreit agiert wird?

    Das sehe ich anders. Ich habe in den vergangenen Monaten von keinen (ernstzunehmenden) Politiker*innen gehört, dass

    - PCR-Tests ungeeignet seien, um Corona-Infektionen festzustellen,

    - das Coronavirus nicht über Aerosole übertragen werde,

    - Schutzmasken wirkungslos seien und eine Verformung der Ohrmuscheln hervorriefen.

    Nun, das Gericht hat sich auf Grundlage entsprechender Quellen eine eigene Meinung gebildet und die Quellen auch offengelegt. Was ist daran so schlimm?

    Das zeigt doch eher die Unfähigkeit der jeningen auf, die die Verordnungen schreiben, diese juristisch sauber zu begründen.

    Hier noch ein paar Infos zum Zustandekommen der Gerichtsentscheidungen aus Weimar und Weilheim zum Thema Maskenpflicht in Schulen. Zunächst einmal zu der Frage, wie systematisch die Verquerdenker mittlerweile vorgehen:

    Zitat

    Der Weimarer Fall zeigt exemplarisch, wie solche Entscheidungen womöglich systematisch herbeigeführt werden. Dort soll eine Rechtsanwältin laut Recherchen der »Thüringer Allgemeinen« in einer Telegram-Gruppe gezielt nach klagewilligen Eltern von Kindern gesucht haben, deren Nachnamen mit einem der folgenden Buchstaben beginnen: B, E, F, H, I, J, L, Q, R, S, T, U, V, X.

    Am Amtsgericht Weimar landen diese Fälle laut dem Geschäftsverteilungsplan bei Christian Dettmar. Der Richter hat einen Ruf in der Stadt: Er weist Beteiligte, die in seinen Verhandlungen eine Maske tragen, gern auf das Verhüllungsverbot vor Gericht hin. Wenig überraschend also, dass er im aktuellen Fall, in dem es um zwei 8 und 14 Jahre alte Jungen geht, im Sinne der Betroffenen entschied. Der Jubel unter sogenannten Querdenkern war groß, die Empörung außerhalb dieser Parallelwelt ebenso.

    Und falls Ihr Euch fragt, wie sich das Gericht in Weilheim "auf Grundlage entsprechender Quellen eine eigene Meinung gebildet" hat:

    Die Passagen stammen beide aus dem Spiegel.


    Offenbar gibt es mittlerweile ein ganzes Netzwerk von Staatsanwälten und Richtern (namens KRiStA), die sich dem Verquerdenkertum verpflichtet fühlen. Solche Entwicklungen bereiten mir - ganz unabhängig von Corona - große Sorgen, da es sich hier ja eigentlich um die Personen handelt, die die Werte unseres Rechts- und Gesellschaftssystemes verteidigen sollten.

    Grund könnte die unterschiedliche Altersverteilung sein?


    In Großbritannien wurde an die alten vor allem AstraZeneca geimpft und an die jungen BioNTech, bei uns umgekehrt. Und es reagieren anscheinend vor allem die jungen mit Sinusvenenthrombose.


    Ich warte einfach ab, habe ja noch 3 Wochen Zeit und will aus verschiedenen Gründen sowieso bis zu 3 Wochen verschieben. Bis dahin weiß man mehr.

    Stimmt, das müsste man auch berücksichtigen. Dann läge vermutlich irgendwo in der Mitte die Wahrheit.


    Offenbar kommen Sinusvenenthrombosen übrigens ganz allgemein eher bei jüngeren Menschen vor (Quelle:(

    Zitat

    Sinusvenenthrombose: Eine Sinusvenenthrombose stellt eine seltene Form eines Hirninfarktes dar. Eine erhöhte Inzidenz findet sich bei Kindern, jüngeren Erwachsenen, Frauen im gebärfähigen Alter und in armen Ländern.

    Schon gelesen? Studie stellt erste Vermutungen an, bei Biontech gebe es fast genauso viele Fälle von Sinusthrombosen.


    Und in den Notaufnahmen kommen täglich Geimpfte mit starken Kopfschmerzen rein, die Angst haben, betroffen zu sein. Die Negativnachrichten sind zum Haareraufen:(

    Die Studie stammt von der Universität Oxford, die an der Entwicklung des AZ-Impfstoffes beteiligt war. Hoffen wir mal, dass das bei der Studie keine Rolle gespielt hat. :engel:


    Die Daten des Paul-Ehrlich-Instituts sehen bislang anders aus (Quelle:(

    Zitat

    In Deutschland sind bislang 42 Verdachtsfälle einer Sinusvenenthrombose nach Impfung mit dem Corona-Impfstoff von Astrazeneca bekannt. Das berichtete das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) am Freitagabend.

    [...]

    Sieben Fälle einer Sinusvenenthrombose wurden den Angaben zufolge nach Impfung mit dem Biontech-Impfstoff gemeldet, drei Frauen im Alter von 34 bis 81 Jahren und vier Männer im Alter von 81 bis 86 Jahren seien betroffen gewesen. In keinem Fall wurde eine Thrombozytopenie berichtet. Die Zahl der gemeldeten Fälle sei jedoch unter Berücksichtigung der verimpften Dosen im Vergleich zur gewöhnlich erwarteten Zahl dieser Thrombosen nicht erhöht.

    Demzufolge also deutlich mehr Fälle nach AZ-Impfung, obwohl Biontech um ein Vielfaches häufiger verimpft wurde.

    Was wir bei den Abwägungen bezüglich des Impfens aber berücksichtigen müssen: Es gibt Alternativen zu den Vektorimpfstoffen, die weniger (schwere) Nebenwirkungen hervorrufen und auch noch besser wirken. Nur waren die EU und Deutschland zu spät dran und wollten nicht genug Geld dafür ausgeben. Und dann wird uns Bürgern erzählt, AZ sei so ein sicherer und wirksamer und wundervoller Impfstoff und - mindestens implizit - wer ihn nicht wolle, schade damit der Gesellschaft.

    Du meinst die mRNA-Impfstoffe, richtig? Deutschland hat bislang zu 71 % mRNA-Impfstoffe verimpft und entsprechend nur zu 29 % AZ (Quelle). Offensichtlich war Deutschland bei der Bestellung also nicht zu geizig. Stattdessen hat man auf mehrere Hersteller gesetzt, was zum Zeitpunkt der Bestellung (und auch zum jetzigen Zeitpunkt) durchaus eine sinnvolle Strategie war und ist.

    Ich denke, man kann durchaus berechtigte Kritik an der Organisation der deutschen Impfkampagne üben. Aber m. E. ist ein Großteil der Kritik am sog. Impfdebakel™ unangebracht bzw. muss sich Deutschland bei genauer Betrachtung (!) nicht vor den Impfkampagnen anderer Länder verstecken.

    Kann denn jemand erklären, was es mit der Begründung mit den PCR-Tests auf sich hat? Mal unabhängig davon, wer sie veröffentlicht hat. Verstanden hab ich das nicht.

    Kleine Ergänzung zu meinen fachkundigen Vorschreiber*innen aus einem lesenswerten, aber leider hinter der Bezahlschranke verborgenen Spiegel-Artikel:


    Zitat

    Die zweite Gutachterin, Ulrike Kämmerer von der Universität Würzburg, stellt die Aussagekraft von PCR-Tests infrage. Eine ihrer Thesen: Da die Tests nur nach einem kleinen Teil des Viruserbguts suchen, reagieren sie demzufolge auch auf andere Erkältungsviren. Wer positiv getestet ist, müsste sich demnach keinesfalls mit Sars-CoV-2 infiziert haben. Virologe Christian Drosten widersprach vehement – und verwies auf eine Studie, die Kämmerers Aussage widerlegt.

    Nun, das Gericht hat sich auf Grundlage entsprechender Quellen eine eigene Meinung gebildet und die Quellen auch offengelegt. Was ist daran so schlimm?

    Das zeigt doch eher die Unfähigkeit der jeningen auf, die die Verordnungen schreiben, diese juristisch sauber zu begründen.

    Die Gutachter*innen aus diesem Gerichtsverfahren scheinen einen doch recht zweifelhaften Ruf zu haben.

    Es ist nicht irreführend, dazu kursieren eben verschiedene Zahlen, die sich auch fortlaufend verändern durch Impfungen, Kris hat einen anderen Verweis gepostet. Zumal ich halt zur Verdeutlichung der Gefahr einfach mal 50% in den Raum stellte (was aber sogar hinkommt). Mir ist bewusst, dass die Zahl eher absinkt, solange keine Überlastung eintritt, aber was ändert es? Ist 30% kein Grund dafür, dass die Beruhigungspille "Wir haben noch freie Betten" zurückgewiesen werden sollte?

    Es ist seltsam, dass einige Nutzer hier es sich nicht zur Aufgabe machen für jede kleine Aussage eine Fußnote einzufordern, wenn es eher in die entwarnende Richtung geht. Vielleicht liegt es auch daran, dass von dort so gut wie nie Studien kommen. NoCovidskeptiker sehen sich nie in der Beweislast, obwohl ihre risikoaffine Forderung eigentlich der Begründung bedürfte.


    Aus meiner Sicht ist es kein hysterisieren, SARS-CoV2 wird von den allermeisten immer noch unterschätzt, auch wenn sie in ihrer Eigenwahrnehmung ein vernünftiges Gefahrbewusstsein haben. Jeder hält seine Standpunkte zunächst mal für vernünftig, sonst hätte er sie nicht. Das sehe ich aber anders, das Gefahrenpotential von SARS-CoV2 ist größer, als in der breiten Öffentlichkeit bekannt ist. Ich beobachte mit Sorge, dass auf die eindringlichen Warnungen von Intensivmedizinern und Virologen nichts mehr gegeben wird. Ich beobachte dass der Lockdown, der seit Februar absehbar nötig war, nun schon über Monate (!) verschleppt wird. Ich denke, dass Menschen, die NoCovid ablehnen, schlecht beraten sind. Dementsprechend werde ich weiter dafür werben.

    Den Begriff "irreführend" hatte ich vor Deiner Antwort ersetzt, da ich ihn ebenfalls nicht passend fand. Stattdessen habe ich den Begriff "dramatisierend" gewählt.


    Und meines Erachtens trägst Du selbst dazu bei, dass es hier Nutzer*innen gibt, die auf Deine Beiträge ein besonderes Augenmerk legen. Denn Du trittst hier regelmäßig unter dem Deckmantel der Sachlichkeit, Objektivität und Evidenz auf. Wenn man dann jedoch den Blick auf die Details legt, fällt auf, dass Du eben doch nicht so objektiv wissenschaftliche Erkenntnisse wiedergibst, wie Du es gerne suggerierst. Und darauf angesprochen heißt es dann regelmäßig, dass "Du halt mal was in den Raum gestellt hast" oder, dass es ja kein relevanter Unterschied sei, ob nun 59 % oder 20 % der Intensivpatient*innen versterben.

    Es geht mir um den Inhalt des Artikels, nicht um die Nasenlänge des Websitebetreibers oder Autors.

    Vermutlich würdest Du das anders sehen, wenn ich hier irgendeinen Antifa-Blog zitieren würde. Aber es muss halt jeder für sich selbst entscheiden, welche Quellen er oder sie als seriös erachtet.

    Mir ging es in meiner Antwort jedenfalls nicht in erster Linie um Deine Quelle, sondern um die unterstellte einheitliche Stoßrichtung "der Medien". Die gibt es nämlich so nicht.

    Nö, weil es für die Bewertung, dass Durchseuchung unanständig ist pupsegal ist ob der Wert gerade bei 41% oder 59% schwebt. Der Wert schwankt im Bereich dieser Zahl und war sogar auch schonmal höher. Durch die längere Verweildauer jüngerer Patienten sinkt der Wert übrigens zeitweise, wenn durch Impfungen das Durchschnittsalter der Patienten sinkt, bis ein neueres Equilibrium erreicht ist, dementsprechend ist es Rosinenpickerei mit dem sinkenden Wert, der nicht endgültig ist, oder gar anderen Ländern, die vielleicht ganz andere Behandlungs- und Aufnahmerichtlinien haben zu vergleichen. Genauso wird der Wert dadurch bestimmt, wie stark die stille (Vor-)triage angewendet wird, wenn ich 80 Jährige garnicht erst Aufnehme und keinen Behandlungsversuch starte, wie in der Mehrzahl der Todesfälle geschehen, verzerrt das auch den Wert.


    Lange Rede kurzer Sinn: Der Wert bewegt sich sehr wohl in dem Bereich, solange Du nicht aufzeigen kannst, ob das irgendwas an meinem gezogenen Schluss verändert und verzerrende Faktoren, die gegen den Trend einer Relativierung der Zahl sprechen, einfach übersiehst, sind deine Anmerkungen im Endeffekt Nebelkerzen.

    Der Wert liegt aber scheinbar weder bei 41, noch bei 59 % sondern eher zwischen 20 und 35 %. Ich frage mich lediglich, warum Du so einen Drang zur Hysterisierung des Diskurses hast. Den meisten Nutzern dieses Forums ist klar, dass wir uns in einer kritischen Situation befinden. Dafür bedarf es keiner dramatisierenden Zusammenfassungen von Studienergebnissen.

    Danke für die weitere Quelle. Hier wird nun die Gruppe der Intensivpatient*innen unterteilt, was die Vergleichbarkeit erschwert. Wenn man beides zusammenfasst, landet man vermutlich bei ca. 35 %. Die Zahlen sind schon mal aktueller. Eine Aufbereitung von Daten seit Beginn der Impfkampagne würde mich nach wie vor interessieren, ist aber vermutlich noch nicht verfügbar.

    Ein weiteres Beispiel für Politik durch Angstmache....

    https://www.tichyseinblick.de/…-grafik-deutschlandkarte/


    ...und nein, das heißt nicht, dass ich die Zahlen bzw. die Situation verharmlosen will. Es zeigt aber wie Medien derzeit arbeiten und in wessen Sinn ....

    Puh, Tichys Einblick... Die Seite aufzurufen bereitet mir körperliche Schmerzen.

    Jedenfalls halte ich es für irreführend, von "die Medien" zu sprechen. Der Boulevard arbeitet schließlich in die entgegengesetzte Richtung (vgl. z. B. hier).

    Nö, war gar nicht so schwer. Bin ebenfalls auf diesen Artikel gestoßen und wollte nur wissen, ob Du ihn wieder so tendenziös wiedergibst.


    Aus dem Artikel:

    Zitat

    Starben bis Ende März noch 59,5 % der Intensivpatienten, so waren es Ende Mai noch 41,6 %, wie ein Team um Tim Cook von der Universität Bristol in einer früheren Metaanalyse in Anaesthesia (2020; DOI: 10.1111/anae.15201) berichtete. Inzwischen ist die Sterberate weiter auf 35,5 % (Stand: Ende September) gefallen. Die Situation hat sich demnach weiter verbessert, der Fortschritt war jedoch geringer und insgesamt bewegt sich die Mortalität auf einem hohen Niveau.

    Zuletzt lag die Sterberate laut dieser (nicht ganz aktuellen) Quelle also bei ca. einem Drittel - und nicht bei den von Dir suggerierten 50 %. Eine andere Studie aus UK, ebenfalls aus dem vergangenen Herbst, spricht von ca. 20 % (Quelle). Meines Erachtens gibst Du Studienerkenntnisse häufig selektiv und/oder verzerrend wieder, um die Bedrohungslage zu verstärken. Hältst Du das für notwendig?


    Zum Thema: Es wäre natürlich interessant zu erfahren, wie sich die Impfungen und ein möglicher Erkenntnisgewinn aus den bisherigen Intensivbehandlungen auf die Sterberate von Intensivpatienten auswirken.

    Bis vor kurzem Lagebericht des RKI. (Gilt für Ü50 immer noch), aber auch bei den jungen sind es über 20 %.

    Im aktuellen Lagebericht finde ich nichts dazu. Hast Du einen Link?

    Ansonsten stoße ich auf Zahlen zwischen 20 % und ca. einem Drittel. Diese beziehen sich jedoch jeweils auf Zeiträume, in denen noch nicht geimpft wurde. Die Impfungen sollten vermutlich die Letalitätsrate senken, da Menschen mit einem höheren Sterberisiko höher priorisiert sind. Gibt es dazu aktuelle Zahlen? Ich habe bislang leider keine gefunden.

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