Das ist de facto irrelevant. Das Argument mit möglichen Langzeitschäden bzw. fehlenden Langzeitstudien ist immer wieder zu hören, wird dadurch aber nicht sinnvoller und liegt an einer Verwechslung von "Langzeitfolgen" kurzfristiger Nebenwirkungen und "Langzeitnebenwirkungen". Bei Impfstoffen sind klassische Langzeit-Nebenwirkungen anders als bei dauerhaft eingenommenen Medikamenten nicht zu erwarten, was gerade an der fehlenden Anreicherung im Körper liegt. Entscheidend ist die Untersuchung auf häufige und seltene Nebenwirkungen. Für Letztere benötigt man Daten aus einer hinreichend großen Stichprobe, die wir durch die weltweiten Impfkampagnen inzwischen aber haben bzw. derzeit erhalten.
Es gibt auch zahlreiche Quellen, in denen nichts von vermeintlichen "Fakten" steht, sondern, dass man nicht wisse, ob es Langzeitnebenwirkungen geben werde, aber man geht davon aus, dass dem nicht so ist und bisher ist alles gut gegangen usw.
Vektor- und mRNA-Impfstoffe sind neu und da KANN es auch anders kommen, als man es bislang kennt. Mich freut es, wenn es so ist, dass es keine Langzeitnebenwirkungen gibt, aber WISSEN kann man das m.E. erst in Jahren.
