In Baden-Württemberg reichte bisher der Schülerausweis, der wurde bei uns im Herbst so zahlreich ausgegeben, dass wir über 1000 Euro woanders im Schuletat abziehen mussten. Begründung der Politik, wir haben in der Schule dreimal die Woche Selbsttests (fanden aber relativ nur 1/4 so viele Fälle wie Hessen wie der SWR feststellte).
Jetzt gilt dieser für Disko etc. nicht mehr. Es braucht extra Tests außerhalb der Schule. Für die Impfung gibt es eine Übergangsregel für U18.
Impfquote an meiner Schule ust extrem gering und vor allem, sie haben sich seit Sommer kaum geändert. In meiner 7. Klasse sind 3 (seit den Sommerferien) geimpft, in meinen 10. sind es jeweils ca. 20 %. Jetzt kommen aktuell einige Genese dazu. Ich unterrichte in einem Brennpunkt, die geimpften Kinder sind "Ärztekinder". Mein LK dagegen ist inzwischen komplett geimpft oder genesen oder beides.
Bis Ende Oktober hieß es zu oft, Impfung für Kinder und Jugendliche nicht notwendig, Bildungsferne (bei uns sehr hoher Anteil) haben es geglaubt. Jetzt ist alles überlaufen, Impfung kaum möglich.
Genauso ist es an meiner Brennpunktschule in BaWü auch, sehr niedrige Impfquote, vielleicht 4-5 SuS pro Klasse, wenn man Glück hat und dafür jede Menge die Sprüche raushauen, dass an der Impfung Kinder sterben und man unfruchtbar wird. Und die Maske hängt natürlich auch permanent unter der Nase. Soviel kann man gar nicht reden und aufklären wie verdreht da die Ansichten sind, es ist eigentlich nur noch zum Weinen.