Das ist total frustrierend, wenn man immer wieder krank ist und schon jeden Mist von Ingwertee bis Vitamininfusionen durch hat, ohne Erfolg. Bei mir wurde es etwas besser, als ich von Vollzeit auf Teilzeit gewechselt bin. Das lag aber schlicht daran, dass ich dann mal eine Woche entspannt krank sein konnte, ohne in der nächsten Woche gleich zwei Stapel korrigieren zu müssen. Aber infektfrei war ich nur in der Coronazeit ohne Kontakte und mit Maske. Eine wirkliche Lösung habe ich nicht gefunden, ich bin mit Kindern zuhause und nehme jetzt das mit, was die mitbringen. Ich weiß auch nicht, was vorher anders war. In der eigenen Schulzeit, der Uni und noch im Referendariat war ich nie krank, nicht einen Tag. Da hatte ich ja genau so viele Kontakte wie in der Schule und war immer viel gesünder als alle anderen.
Ich habe auch immer nur die nötigsten krankschreibungen mitgenommen und war auch öfter mal schon freitags wieder da, wenn ich die ganze Woche krank geschrieben gewesen bin. Würde ich heute nicht mehr machen. Habe ich gemacht, um nicht noch mehr Druck wegen des Unterrichtsausfalls zu haben.
Ich würde mich sogar in den Ferien krank schreiben lassen und wenn die Arbeiten dann nicht korrigiert sind, dann bekommt sie die Schulleitung auf den Tisch und kann sehen was sie damit macht (so habe ich nämlich auch schon zusätzliche von Kollegen abbekommen, die nicht so doof waren die Weihnschtsferien im Bett durchkorrigiert zu haben).