Beiträge von Ichbindannmalweg

    Sicher? In dem Beitrag auf Seite 1 vom WDR klingt das aber ganz anders. Könntest du das bitte nochmal erläutern?

    Den interviewten Damen könnte der Überblick über die an die verschiedenen Studiengänge gestellten Ansprüche fehlen. Dieses platte „ich lerne im Studiums nichts, was ich in der Schule brauche“, habe ich persönlich schon von vielen Lehrämtlern alter Art gehört, einig war ihnen allerdings eine geringe fachliche Kompetenz und Schwierigkeiten in Prüfungen. Da haben Deutschstudenten (Gym/ Ges) sich darüber beschwert, dass sie am der Uni nicht genau die Romane etc. in den Seminaren lesen, die die später an der Schule unterrichten. Sie müssten die „Bücher“ ja ganz umsonst lesen. Ähm, da sage ich besser nicht, was ich denke…

    Wer nicht schnallt, dass er an der Uni mehr lernt als den erarbeiteten „Stoff“, der wird auch keinem Schüler vermitteln können, warum dieser etwas lernen soll, was er vermutlich nie im Leben so konkret braucht.

    Vielleicht denken gar nicht alle Gymnasiallehrer, dass Grundschullehrer „schlechter“ fachlich ausgebildet sind, aber die, die so denken, sagen/ schreiben es? Im auf den Gymnasien tummeln sich doch gerade die, die aus Liebe zum Fach studiert haben, mit dem man leider oft nichts anderes als Lehrer werden kann.

    Wer so richtig Wert auf sein Fach legt, der bekommt halt schnell Hörnchen, wenn er merkt, dass fachlich etwas völlig falsch unterrichtet wurde. Und ja, fachliche Plinsen gibt es auch am Gymnasium.

    In Fach Englisch wäre ein gutes Beispiel, wo ich die Hände über dem Kopf zusammen schlage:

    Grammatisch falsch gebildete Fragen auf Arbeitsblättern. Und zwar alle, nicht eine. Habe ich bei zwei Personen gesehen: der Fachleiterin für Englisch Grundschule bei einer Fortbildung für Gymnasiallehrkräfte, sowie bei einer Referendarin am Gymnasium. Das ist Grammatik Klasse 5-7, kann mündlich sicher mal passieren, aber schriftlich bei ausgewähltem Material???

    Vielleicht tragen auch Aussagen von Kommilitonen dazu bei, dass man die fachliche Ausbildung von SEK 1 Lehrkräften für schlechter hält. Als Begründung für den Verzicht auf die SEK 2 Lehrbefähigung habe ich mehrfach gehört, man traue sich Mittelenglisch oder Mittelhochdeutsch nicht zu (was wohl im Vergleich zu Mathe eher als machbar einzuschätzen ist). Außerdem wolle man nicht noch zwei Jahre länger studieren ( damals noch 6 Semester in NRW für SEK 1).

    Ich persönlich finde es sehr gut, dass das Studium für GS und Sekundarstufe 1 genau so lang ist wie Sekundarstufe 2 in NRW, gerne mit einer Verschiebung von Fachwissen zu pädagogischen Dingen, die im Alltag auch gebraucht werden können. Und dann bitte auch gleiche Bezahlung, damit auch die guten Schüler das Studium in Betracht ziehen, die in der freien Wirtschaft Chancen auf noch mehr Geld hätten. Mir sagte mal eine sehr gute Schülerin nach den Praktikum an der Grundschule: für das Geld arbeite ich nicht so viel. Schade, sie wäre fachlich und menschlich eine tolle Lehrerin geworden.

    Klar schwankt der Ertrag je nach Wetter, aber für die Durchschnittswerte gibt es Tabellen:

    Ca 2/3 der Produktion liegt in den Monaten Mai bis September, also außerhalb der Heizperiode. Der Bedarf für Warmwasserbereitung in der Zeit über EWP ist gering. Deshalb wird auch kaum Speicher gebraucht, weil man so viel Strom einfach nicht selbst verbrauchen kann. Regentage in der Zeit sind selten.

    In den Monaten April und Oktober werden ca 18 Prozent erzeugt. Hier könnte man eventuell genug zum Heizen haben und dafür auch den Speicher effektiv einsetzen.

    Im Test des Jahres gibt es einfach nicht genug Strom um wesentlich mehr als die Grundlast und ein bisschen Laden der Autos abzudecken. Für reicht nichtmal die dreifache Größe der Anlage. Also kaum Bewegung im Speicher.


    Schnee auf dem Dach: wie lange der liegen bleibt, hängt von der Dachneigung und der Witterung ab. Kann ne Tage oder Wochen sein, aber dass der wegen der Beschichtung nicht liegen bleiben kann, ist definitiv nicht wahr. Es hilft, wenn man einen Teil frei schieben kann, die komplette Anlage wird dann warm und der Schnee schmilzt.

    Das sagt die Erfahrung von über 10 Jahren PV…

    Ich will PV Anlagen nicht schlecht reden, aber realistisch betrachtet bleibt eher ein ideeller Nutzen als ein finanzieller. Zumindest wenn man nicht Solarteur ist 😅

    Wieso bekommt ihr keine Einspeisevergütung? Reine Insellösung? Das ist zwar aktuell nicht mehr viel, aber doch immer noch so in etwa 7-8 Cent.

    Das Problem ist, dass im Sommer der Speicher kaum leer wird und im Winter kaum Strom produziert wird. Die Verteilung ist halt alles andere als gleichmäßig. Die Monate November bis Februar bringen jeweils nur 2-4% des Gesamtertrages. Wir bekommen nicht mal mit 50 kp Peak die Autos im Winter nur über PV geladen, obwohl meist immer eines läd. Überschuss, unsere Wallbox kann das. Und sicherlich nicht mit 11kw, da sind wir froh wenn es mal 4-6 werden. Wenn man Pech hat, schneit es einmal richtig und bleibt für zwei Wochen liegen. Wir haben perfekte Ausrichtung, größtenteils Süd und noch ein bisschen West.

    Im Sommer hat man dann deutlich mehr Energie als man verbrauchen kann, selbst mit Autos.


    Die Energie, die man aus den Speicher holt, ist auch nicht kostenlos, da man die Kosten der Speicherung ansetzen muss, sowie die der Erzeugung. Unser Auto ist quasi unser Speicher, theoretisch auch ans Haus anschließbar, aber die Installation dafür im Haus ist teurer als der Gewinn. Im Vergleich zum Hausspeicher ist das Auto als Stromspeicher übrigens sehr günstig.

    Strompreise scheinen regional sehr unterschiedlich zu sein, wir sind aktuell wieder bei 29 Cent pro kWh.

    Ich finde, dass der finanzielle Vorteil nicht an erster Stelle steht. Es ist für mich auch etwas wert, wenn ich mein Auto und meinen Haushalt zum größten Teil mit echtem Ökostrom betreiben kann. Unsere Anlage spart nur wirklich viel Geld, weil wir sie selbst installiert haben (okay, einmal muss der Elektriker anrücken für Anschluss und Inbetriebnahme).

    Optimal wäre eine Ergänzung mit einer kleinen Windkraftanlage, aber dort sind leider auch noch zu teuer.

    Wir sind Viel- E Fahrer mit Wärmepumpe und 50 Kw Peak. Eigeninstallation. Speicher rechnet sich für uns nicht. Für andere übrigens auch nicht, wenn man ehrlich rechnet. Dazu müsste sich der Preis nochmal halbieren und die Vergütung entfallen sein. Es gibt halt auch eine Menge Kosten, die einem die geschäftstüchtigen Firmen verschweigen in ihren Schönrechnungen.

    Susannea

    Es gibt Wallboxen, die wirklich nur den Überschuss ins Auto laden, also vorrangig Hausstrom und dann erst Auto. Falls man so etwas nicht hat, muss man leider manuell das Auto nicht zeitgleich mit der Waschmaschine dran haben. In den Wintermonaten bekommen wir unsere Autos aber kaum voll, und wir haben über 50kw Peak auf dem Dach. Für die Wärmepumpe bliebe da eh nichts. Genug fürs Auto gibt es von Dezember bis Februar meist nur zwischen elf und 15:00 Uhr. Und auch nur dann, wenn kein Schnee auf der Anlage liegt…

    Vielleicht sollte man noch bedenken, dass oft ein Viertel oder mehr aller Abiturienten eine 1 vor dem Komma hat. Mit „ sehr gute Abiturienten“ sind also nicht die fünf besten eines Jahrgangs gemeint… regionale Unterschiede bitte berücksichtigen. Wenn ich einen Abiturienten mit halbwegs sicherer Rechtschreibung und durchschnittlichen Matheleistungen suche, darf ich im tiefen Zweierbereich zumindest bei uns nicht suchen 🙄

    In NRW ist das Grundschulstudium schon viele Jahre genau so lang wie das für Sekundarstufe 2. Daher auch die berechtigte Forderung nach A13.

    Aber sollte man das Niveau in Mathe wirklich unter das Niveau eines Mathe LKs senken? In Gesprächen mit angehenden Grundschullehrkräften habe ich häufig die Einstellung wahrgenommen, dass das eigene Beherrschen der Grundrechenarten doch wohl reichen müsse. Dann könnten wir sogar aufs Abitur für die Lehrkräfte verzichten…

    Es soll ja Länder geben, in denen die besten Schüler Lehramt studieren - gerade die jüngsten Schüler brauchen doch hoch qualifizierte Lehrer. Nicht dass ein sehr gutes Abi eine hinreichende Voraussetzung dafür wäre, aber meines Erachtens doch eine notwendige. Dann sollten die Fähigkeiten für den einen Schein auf LK Niveau in Mathe reichen. Dumm nur, dass der Lehrberuf so unattraktiv ist, dass er die passende Klientel selten anzieht.

    Was ich nachvollziehen kann ist der Wunsch nach mehr Praxis im Studium. Ich persönlich würde noch die Bezahlung dafür fordern.

    Was ich nicht nachvollziehen kann, sind Aussagen wie: was ich an der Uni gelernt habe, kann ich für die Schule nicht gebrauchen. Wer so denkt, denkt meiner Meinung nach zu kurz. An der Uni lernt man doch in erster Linie die fachlich sichere Erarbeitung neuer Inhalte und die kritische Auseinandersetzung. Die Inhalte am sich sind austauschbar.

    Ich bin kein Mathelehrer, aber ich kann mir vorstellen, dass tiefere Kenntnisse der Mathematik und Verständnis der Zusammenhänge einen großen Einfluss auf die Vermittlung von Mathe in der Grundschule haben.

    Humblebee Kontrollen vor den Ferien an Flughäfen gibt es schon länger - was genau die verlangen, weiß ich nicht (eventuell Beurlaubung, Atteste, oder sonst was). Von mir aus können wir aus den 18 Jahren 16 Jahre machen. Ausweiskontrolle bzw Angabe des Alters bei Buchung. Wohnsitz und Alter kam sicher der Computer abgleichen. Damit hätte man die meisten Fälle wohl vermieden. „Kinder“ über 16 reisen wohl auch eher selten gemeinsam mit den Eltern. Im Supermarkt muss die Kassiererin ja auch den Ausweis bei Alkohol/ Zigaretten kontrollieren.

    Da es in der Regel um günstige Pauschalurlaube geht: Verbot vom Verkauf von Reisen an Minderjährige außerhalb der Ferienzeit wäre vielleicht noch eine ebenfalls schwer umzusetzende Möglichkeit. Kontrollen an Flughäfen und Raststätten.

    Ich finde, dass die Kinderärzte recht haben. Die Praxen sind dermaßen überfüllt und außerdem sind die erteilten Atteste als verlässlicher Nachweis das Papier nicht wert. Wie oft müssen Ärzte denken, dass sie Familien so auch noch beim

    Schwänzen unterstützen, aber können es nicht nachweisen.

    Wenn also Eltern meinen, ihren Kindern auf diese Art und Weise ein Vorbild sein zu müssen, dann werden sie irgendwann die Quittung dafür bekommen…

    Von einer PV Anlage sollte man sich nicht zu viel erhoffen… So von Dezember bis Februar bringen übliche Größen von. 10-15 kw keinen nennenswerten Ertrag, den verbraucht man locker im Haushalt. Wärmepumpentarife sind immer noch günstiger als sonstiger Strom. Also hängt die Wärmepumpe nicht am gleichen Zähler wie die PV-Anlage. Speicher sind auch noch zu teuer und bringen die Investition nicht ein, auch wenn die Installateure was anderes vorrechnen. Was lohnt, ist die Kombi von E-Auto und PV. Eventuell das Auto als Speicher verwenden, mit bidirektionalem Laden.

    Kann ich hier verstehen … vielleicht weiß die TE nicht, dass durchaus noch konstruktive Beiträge folgen können. Wenn man direkt für erkennbar gut gemeinte Absichten so angegangen wird… wer bestimmte Schreiber hier nicht „kennt“, denkt noch das wäre hier der allgemeine Umgangston.

    Gemischte 5. bis 9. Klasse? Welches Fach und welche Schulform soll das denn sein?

    Ich würde ein offenes Leseprojekt vorschlagen: jeder Schüler liest ein selbst gewähltes Buch und fertigt zum Beispiel ein Lesetagebuch an. Geht auch mit gemeinsamen Theorieanteilen, auch Fünftklässler können schon Erzählperspektiven erkennen.

    Ich schätze mal, das ganze ist als Vorschlag geplant, wenn die Vertretung was anderes möchte, dann kann sie das ja machen.

    Klar ist der Unterricht unser Job. Aber wenn die Stundenpläne aufgrund unnötig vieler Zwänge einem Schweizer Käse gleichen, dann folgt daraus oft eine gesundheitsbedingte

    Absenz der Lehrer - was wohl zum Nachteil aller ist. Die vielen Freistunden sind am Ende sogar notwendig, um die vielen Vertretungen machen zu können.

    Die Schüler haben ja deutlich mehr Stunden als die Lehrer, deswegen sind deren Stundenpläne nicht ganz so zerklüftet.

    Aus eigener Schulzeit in einer sehr kleinen Oberstufe kenne ich es nur so, dass man die Wahl hatte: Kunst oder Musik, Reli oder Philosophie.

    Entscheidend ist wohl manchmal auch, was an einer Schule Priorität hat: gute Stundenpläne der Lehrer oder gute Stundenpläne/ Wahlmöglichkeiten für die Schüler. Habe es leider so kennengelernt, dass den Schülern absolute Priorität eingeräumt wurde. Wenn man jede Fächerkombi ermöglicht, wird der Schultag halt länger für alle.

    NRW hat sich den Umkreis der Versetzungsmöglichkeit auf 50km erweitert. Spielt das hier eine Rolle?

    Auch wenn ich das Problem nachvollziehen kann, dürften ganz viele über 32km und 45 Minuten Fahrzeit nur müde lächeln. 45 Minuten braucht man am passenden Ort auch für 15km und 32km fahren manche noch mit dem Rad. Ich glaube nicht, dass man mit der Entfernung auf der Liste der dringend notwendigen Versetzungen weit oben steht. Frage an die Experten: spielt der Grund für den Versetzungsantrag eine Rolle?

    Ich hätte die Schülerin auch nicht mitschreiben lassen, aber aus einem anderen Grund: wenn sie dann nachweist, dass die Verspätung nicht ihre Schuld war, hat sie doch auch einen Anspruch auf Nachschreiben. Dann kennt sie aber bereits die Klausur, was ein erheblicher Vorteil sein könnte. Und die neue Klausur muss gänzlich anders werden = noch mehr Arbeit.

    Zur Prävention wäre die Nachschreibklausur natürlich sehr schwer, denn sie war ja nur zweite Wahl. Das Mantra der perfekt auf den Unterricht zugeschnittenen ersten Klausur wiederhole ich ständig und bilde mir ein, dass das aus logischen Gründen Wirkung zeigt.

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