Beiträge von Ichbindannmalweg

    Der Meinung bin ich nun überhaupt nicht. Bis auf Wasserkocher, Kaffee-Pad-Maschine und Toaster. die ich fast täglich benutze, stehen alle anderen Küchengeräte (Handrührgerät, Küchenmaschine, Kombigerät aus Sandwichmaker und Waffeleisen und ein weiteres Kombigerät mit Pürierstab, Schneebesen und Standmixer) bei uns in oder auf dem Schrank. Nicht nur aus Platzgründen, sondern auch, weil sie sonst ja sinnlos vollstauben und ich sie eben nicht jeden Tag benutze. Mehr als die vier o. g. Küchengeräte habe und benötige ich nicht.

    Da sind wir im Prinzip einer Meinung, mit dem Unterschied, dass ich einen Küchenmaschine für 1500 Euro nur kaufen würde, wenn ich sie fast täglich nutze. Deshalb müsste sie bei mir auf die Arbeitsplatte. Und so eine Kenwood hat auch ein ordentliches Gewicht, die ist nicht mal eben schnell im Schrank verstaut. Keine Ahnung wieviel ein Thermomix wiegt, vermutlich weniger weil viel Plastik. Die Kenwood ersetzt ja auch den Standmixer und das Handrührgerät. Waffeleisen und Sandwichmaker sind irgendwo im Keller vergraben und werden wieder ausgepackt, wenn unser Kind alt genug dafür ist 😜

    Mein Traum wäre eine Öffnung in der Arbeitsplatte, durch die die Küchenmaschine automatisch hochfährt… darunter Laden für das Zubehör 😇

    Hier noch eine Stimme für den Schnellkochtopf, wir haben 4 davon: 2 x 2,5 Liter für Kartoffeln und Gemüse wie Möhren oder Kohlrabi, einen 4,5l für Eintöpfe, Gulasch usw und einen 6l für größere Aktionen wie Rotkohl auf Vorrat kochen. Es vergeht kaum ein Tag ohne Einsatz, gekocht wird immer für zwei Tage.

    Vorteil gegenüber thermomix: spart mindestens die Hälfte der Kochzeit, Energie (nach Ankochen nur auf niedriger Stufe oder aus) und das Gemüse ist nicht so verkocht und hat mehr Aroma. Manche mögen den intensiveren Geschmack nicht. Auch einen Reiskocher braucht man nicht, körniger Reis benötigt nur die passende Menge Wasser im Topf. Gulasch wird in kurzer Zeit butterzart, Hülsenfrüchte muss man nicht einweichen.

    Aber: sollte meine große Kenwood mal das Zeitliche segnen, dann kommt die Cooking Chef 🙈 gleiche Preisklasse wie der Thermomix, aber 6,5l Schüssel und allem was der Küchenfreak sich wünschen kann …

    Meine generelle Meinung: man sollte sich nur eine Küchenmaschine jeglicher Art kaufen, wenn diese gut zugänglich in der Küche Platz findet. Wenn man die erst aus dem Schrank holen muss, dann bleibt sie dort…

    Also. Da fällen Leute ungerechtfertigt und voreilig Urteile. Welche Unterstützung darf ich denn von denen erwarten?

    Stimmt. Diese Art der Urteile fallen ständig, aber in positiven wie im negativen.

    Lehrer fährt freiwillig auf Klassenfahrt: ganz toller Lehrer, gibt sich so viel Mühe mit den Kindern (wie bescheiden der Unterricht ist, wird (vorerst) gar nicht bemerkt, da die Grundhaltung eine positive ist).

    Lehrer entscheidet sich nicht fahren: Der engagiert sich ja gar nicht für unsere Kinder (weiches Engagement er als Klassenleitung und im Unterricht zeigt, wird nicht gesehen).

    Es reicht übrigens gerade bei den jüngeren Schülern schon aus, wenn zuhause negativ über einen Lehrer gesprochen wird ( meckern ist vermutlich häufiger als loben). Die Schüler verlieren dadurch Vertrauen und der Lehrer Autorität. Und nicht jeder Lehrer ist eine autoritäre Sau wie Frau Lehmann Brack (wer es noch nicht kennt, bitte unbedingt Die Leherinnen von den Missfits auf YouTube anschauen 👍🏻)

    Die einzige Unterstützung die ich von Eltern erwarte ist, dass sie ihre Kinder nicht negativ den Lehrern gegenüber einstellen. Und wenn etwas nicht passt, dann bitte direkt an den Lehrer wenden und die Sache ohne Bewertung vor den Kindern klären (der Lehrer muss ja nicht immer recht haben, aber oft ist Ärger unnötig).

    Noch wichtiger wäre mir allerdings, dass die Kollegen den Schülern gegenüber nicht schlecht über die reden, die nicht freiwillig fahren wollen … oder was auch immer gerade das Problem ist.

    Aber was machen wohl Kollegen, die ihre Schüler beauftragen, einem Kollegen die Tafel vor seiner Stunde so richtig mit bunter Kreide komplett vollzuschmieren, damit er mal merkt wie es ist wenn er die Tafel nach seinem Unterricht nicht putzt?

    Warum bucht ihr dann so einen Aufenthalt?

    Weil sie seit Jahrzehnten zum Schulprogramm gehört und die Jugendherberge in Laufweite ist. Die Fahrt darf nämlich nicht viel kosten… die Jugendherberge hat nicht viele Zimmer, von Komfort wollen wir gar nicht sprechen. Wenn man Pech hat, gibt es halt kein Einzelzimmer.Oder man muss damit leben, dass man im Keller schläft, ein schöner alter Gewölbekeller, und das ganze Zimmer voller Spinnen ist. Genau das richtige für jemanden wie mich🥳🙈

    Den Komfort einer „aushäusigen Übernachtung“ würde ich nicht an Sternen des Hotels festmachen. Es gibt sicherlich viele sehr komfortable Jugendherbergen und Hostels. Habe ich schon privat gebucht. Camping ist für mich Luxus pur, wenn auch anderer Art.

    Was mich bei Klassenfahrten stört:

    - Dusche und Toilette mit Schülern teilen (ich habe irgend wann nach Mitternacht geduscht …)

    - Zimmer mit Kollegen teilen (für mich ist mangelnde Privatsphäre eine riesige Belastung)

    - ständige Bereitschaft auch nachts (letzte Störung um Mitternacht, morgens um sechs die erste), deshalb für mich kein erholsamer Schlaf.

    Ja, Erntehelfer haben viel schlimmere Bedingungen. Und ja, Spargel stechen ist auch anstrengend. Deswegen bin ich für eine Verbesserung für die Erntehelfer und nicht für schlechte Bedingungen auf der Klassenfahrt.

    Und ich will auch nicht dankbar dafür sein müssen, dass mein Arbeitgeber das Zimmer bezahlt.

    Firelilly und O. Meier

    Für mich habt ihr beide recht. Firelilly beschreibt wie es ist und O. Meier wie es sein sollte. Die Lage an den verschiedenen Schulen ist sicherlich sehr vielfältig, ein entspannter Umgang mit allen solchen Schwierigkeiten damit unterschiedlich schwierig. Und letztendlich haben wir nicht alle die persönlichen Fähigkeiten, uns aus solchen Situationen zu befreien. Selbst wenn man das alles rational erfasst hat und auch dahinter steht, so können einen kleinen Nadelstiche von allen Seiten doch schwer und dauerhaft verletzen. Eine gute Schulleitung sollte in der Lage sein, größere Zusammenhänge zu erkennen und auch vorausschauend zu denken. Wenn deren Vorstellungskraft aber nur bis zum nächsten Zeitungsartikel oder der nächsten Anmeldung reicht, dann müssen halt die Kollegen aussortiert werden, die solchen Zielen abträglich sind. Das Schöne ist, dass die ganz von alleine weg sind und von unten immer neue nachkommen.

    Hallo in die Runde, ich verfolge dieses Thema mit Spannung und Interesse aus der stillen Ecke (die in NRW liegt).

    Die Situation in Niedersachsen ist ja auf den ersten Blick toll. Aber ich kann jeden verstehen, der gar keine schriftliche Quelle braucht, um sich unter Druck gesetzt zu fühlen. Und ich bewundere ernsthaft die Kollegen, die mit solchen Druck gut umgehen können.

    Ich habe schon einige Klassenfahrten der Unterstufe begleitet, immer ein Lehrer auf 30 Schüler … kaum geschlafen, danach war ich krank. In der Oberstufe habe war es deutlich entspannter und die Fahrt war tatsächlich schön. Aber das hatte ich auch noch keine Familie. Und ich wüsste auch nicht, wie ein Lehrerehepaar die Betreuung kleiner Kinder regeln sollte, der andere kann ja keinen Urlaub nehmen.

    Die Dienstpflicht besteht sowieso nur auf dem Papier. Wer partout nicht will, ist krank (und weil spontane Vertretungen für solche Fahrten Arbeit machen, wird das kein drittes Mal passieren), oder er macht seinen Job so schlecht, dass er auch kein drittes Mal als Begleitung angefragt wird (meist fragt man ja die Kollegen, mit denen man gut auskommt).

    Die Situation der Freiwilligkeit ist für mich die schlechteste. Kenne ich daher, dass einige Kollegen meinten, sie müssten zusätzlich zu den Fahrten im Schulprogramm noch über Wochenenden und Feiertage fahren, weil es doch so schön ist. Und ich war die einzige, die gesagt hat, dass sie nicht freiwillig am Wochenende mit 15 jährigen nach Berlin fährt. Folge: böse Eltern, enttäuschte Schüler. Ich habe den Eltern natürlich gesagt, dass es ihnen unbenommen sei selbst mit der Klasse eine Reise nach Berlin zu machen, da diese ja nicht in der Schulzeit stattfinde …

    Langfristige Folgen: die Eltern halten einen für faul und die Schüler für gemein. Und wenn dann die nächste Klassenarbeit nicht sofort nach den Ferien wiedergeben wird (weil der D/E Lehrer 4 Stapel nicht geschafft hat), dann bin ich die faule Sau die eh nichts macht. Wenn man die Eltern/ Schüler nicht auf seiner Seite hat, dann kann das Leben an vielen Stellen schwerer werden.

    Das Ende vom Lied war: die motivierten Kollegen (alles reine Nebenfächler) haben gegen die ausdrücklichen Bedenken der Korrekturfachlehrer/ Klassenlehrer dafür gesorgt, dass die Fahrt ins Schulprogramm aufgenommen wurde. Sie würden das schon machen. Und schon im nächsten Jahr schaute der Klassenlehrer der Jahrgangsstufe blöd, als er zur Fahrt gezwungen war, weil diese Leute plötzlich nicht fahren konnte / wollten. Soll ich noch erwähnen, dass die motivierten Kollegen ohne Korrekturen inzwischen alle befördert sind?

    Die Hölle ist das Kollegium…

    Bitte um Entschuldigung bei allen „Nebenfächlern“, wenn ich hier unzulässig verallgemeinere … liegt einfach an vielen schlechten Erfahrungen.

    Sorry wenn ich mich als stiller Mitleser hier mal melde, aber Kalorien und Wattleistung sind mein Spezialgebiet 🙈

    Mein Tipp für einen realistischen Kalorienverbrauch: Berechnung der ungefähren Wattleistung bei Kreuzotter.de. Die berechnen mit einem durchschnittlichen Wirkungsgrad auch die Kalorien. Noch besser wäre ein Wattleistungsmesssystem… aber das ist für alle Hobbyfahrer nur schöne Spielerei.

    Wenn ich wirklich die Kalorien verbrauchen würde, die diverse Uhren mir sagten, wäre ich nicht nur dünn sondern tot 🙈

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