Es klingt mir so, dass die Herausforderung hauptsächlich pädagogischer Natur ist. Hospitationen kann man ab und zu mal machen, aber wichtig ist ja, dass du dich selbst im Umgang mit den Schülern "trainierst".
Methodenzeug und das Fachliche würde ich erst mal hinten anstellen. Bevor du also irgendwelche ausgefeilte Verläufspläne erarbeitest, schau erst mal, wie du auf die Klasse reagierst und wie die Klasse auf dich reagiert und spiele damit.
Und dann brauchst du jemanden, mit dem du über solche Dinge unbefangen reden kannst. Das sind meistens die "netten Kollegen", mit denen man sich einfach so unterhalten kann, egal, ob sie als offizielle Funktion für deine Ausbildung zuständig sind oder nicht. Die lernst du eventuell auch durch die Hospitationen erst kennen. Wurde oben auch schon mehrfach angeschrieben.
Was wenig bringt: Sich über die Rahmenbedingungen beklagen und niemals wirklich richtig "starten".
Was viel bringt: Situation annehmen. Learning by doing. Organisatorische Schwierigkeiten proaktiv selbst lösen.
Ich verstehe deinen Punkt. Leider wird es aber schwierig, im Ausbildungsunterricht genau die wenigen Stunden der Fachlehrer*innen zu sehen, da sie ja nicht viele Stunden haben und ich ja auch einen Tag am Seminar bin.. Ich hoffe, die Schule kriegt das geregelt..
Der letzte Satz ist schon falsch. Nicht die Schule regelt das, sondern du regelst das. Es geht nicht darum, Schwierigkeiten zu finden, sondern Lösungen. Bitte mehr Selbstverantwortung für den eigenen Erfolg übernehmen.