Beiträge von k_19

    Sowas muss man sich nicht gefallen lassen... je mehr man nachgibt, desto schlimmer wird es bei solchen Charakteren werden.

    Wenn Sie Klassenarbeiten o.Ä. noch bei sich hat, sollte Sie diese schleunigst "loswerden", z. B. vor Ort abgeben nach Absprache oder abholen lassen durch eine vertraute(n) Kollegin/Kollegen. Korrigieren? Nein. Sie ist zu krank.

    Was ich erstmal machen würde: Schulleitung und den (ganzen) Lehrerrat per E-Mail anschreiben mit der Info (wenn der Lehrerrat denn zu gebrauchen ist)

    (1) wann und wie die Aufgaben/Arbeiten etc. abgegeben werden.

    (2) dass sie arbeitsunfähig ist. Sie wird nicht korrigieren oder Noten vergeben.

    (3) darauf hinweisen, dass jede Form von Kontakt durch die Schulleitung nicht erwünscht ist und sie sich bedrängt fühlt. Der Druck hat ihren Gesundheitsstatus zudem negativ beeinflusst. Es verstößt gegen das Arbeitsrecht.

    (4) dass sie hiernach keine E-Mails mehr abrufen wird und nicht erreichbar ist für die Schule.

    Kommt ein weiterer Anruf o.Ä., würde ich weitere Schritte in Betracht ziehen.

    Wenn es später zu Anfeindungen kommen sollte, wenn sie wieder da ist, ist zu sagen: Das lässt sich bei solchen Katastrophenfällen in Führungspositionen eh nicht vermeiden, egal, was sie tut. Wenn es sich doch eh nicht vermeiden lässt - wieso dann nicht so?

    Am Ende kann man bei solchen Schulleitungen eh nur hoffen, dass man von der Schule wegkommt.

    Hallo,

    ich unterrichte auch an einer Gesamtschule in NRW. Da dachte ich, melde ich mich hier mal an, als ich das gelesen habe ;)

    Bei uns ist es ähnlich wie auch von Andrew geschildert.

    Bei den Arbeiten im E- und G-Kurs schreiben die SuS bei uns die gleiche Arbeit - sie haben aber bei einzelnen Aufgaben i.d.R. noch eine Wahlmöglichkeit (leichtere Aufgaben geben weniger Punkte). Ich übertreibe es an der Stelle aber nicht, weil es natürlich auch Zeit kostet, erst einmal zu entscheiden, welche Aufgabe man denn nimmt. Man kann also immer noch ziemlich gut abschneiden, auch wenn man an ein oder zwei Stellen die jeweils leichtere Aufgabe wählt.

    Ich finde es wichtig, dass die Kinder auch einfach mal ein "Niveau" haben, an dem sie sich orientieren. Keine wilde Binnendifferenzierung. Es gibt Erwartungen, die sie erfüllen sollten. Es gibt ein "Minimum".

    Binnendifferenzierung in Form von zusätzl. Unterstützung im Unterricht? ja. Aber Binnendifferenzierung im Sinne von: "Bearbeite mal andere Aufgaben, die leichter sind." Nein. (Ausgenommen: Die SuS befinden sich noch nicht in getrennten Kursen)

    Genauso halte ich es auch nicht für sinnvoll, verschiedene KAs in einem E- oder G-Kurs zu haben. Hier ist ja schon eine äußere Differenzierung erfolgt. Die Kinder werden durch diesen Schnickschnack auch nicht klüger. Ich glaube eher, dass die Leistungen dadurch sogar abnehmen. Die, die sich wenig zutrauen, werden ja nie mehr eine 1 oder 2 erreichen können. Wie traurig.

    Pädagogisch und didaktisch ist das ein Fehlgriff. Und vom Land und den Bezirksregierungen wird das meines Wissens auch nicht gefordert.

    Dazu kommt noch, dass es eine Schikane der Korrekturlehrer darstellt. Die arbeiten meist eh schon mehr als so manch anderer. Du solltest "Verbündete" suchen und diesen Kram in der Fachschaft noch einmal ansprechen. Wenn das nicht klappt und du dich dieser Willkür beugen musst, überlege dir am besten, wie du den Aufwand gering hältst. Beispiel: Alle haben die gleichen Aufgaben, aber die beiden leichteren Arbeiten haben eine Extraseite mit Hilfen (die leichteste hat dann eben schon konkrete Hinweise). Dann musst du nicht zig verschiedene Aufgaben stellen. Wenn jemand nachfragt, kannst du ja sagen, dass du dich an die Vorgaben gehalten hast. Hast du ja auch - die Arbeiten waren ja anders.

    Schon faszinierend, wie weit der Differenzierungswahn zum Teil getrieben wird.

Werbung