Sowas muss man sich nicht gefallen lassen... je mehr man nachgibt, desto schlimmer wird es bei solchen Charakteren werden.
Wenn Sie Klassenarbeiten o.Ä. noch bei sich hat, sollte Sie diese schleunigst "loswerden", z. B. vor Ort abgeben nach Absprache oder abholen lassen durch eine vertraute(n) Kollegin/Kollegen. Korrigieren? Nein. Sie ist zu krank.
Was ich erstmal machen würde: Schulleitung und den (ganzen) Lehrerrat per E-Mail anschreiben mit der Info (wenn der Lehrerrat denn zu gebrauchen ist)
(1) wann und wie die Aufgaben/Arbeiten etc. abgegeben werden.
(2) dass sie arbeitsunfähig ist. Sie wird nicht korrigieren oder Noten vergeben.
(3) darauf hinweisen, dass jede Form von Kontakt durch die Schulleitung nicht erwünscht ist und sie sich bedrängt fühlt. Der Druck hat ihren Gesundheitsstatus zudem negativ beeinflusst. Es verstößt gegen das Arbeitsrecht.
(4) dass sie hiernach keine E-Mails mehr abrufen wird und nicht erreichbar ist für die Schule.
Kommt ein weiterer Anruf o.Ä., würde ich weitere Schritte in Betracht ziehen.
Wenn es später zu Anfeindungen kommen sollte, wenn sie wieder da ist, ist zu sagen: Das lässt sich bei solchen Katastrophenfällen in Führungspositionen eh nicht vermeiden, egal, was sie tut. Wenn es sich doch eh nicht vermeiden lässt - wieso dann nicht so?
Am Ende kann man bei solchen Schulleitungen eh nur hoffen, dass man von der Schule wegkommt.