In dieser Preisklasse riskierst du, dass die Gitarre schlecht spielbar ist und man mehr Frust hat als nötig.
Kann man so sehen. Man kann es aber auch so sehen, dass es einem später viel leichter fallen wird, auf einer richtig "guten" Gitarre zu spielen, wenn man sich vorher auf so nem Pfadfinder-Kumbaya-My-Lord-Ding abgequält hat.
Kurz gesagt, wer mit den "Schlechten" klar kommt, beherrscht auch die "Guten", andersrum ist das nicht zwangsläufig gegeben. Das ist bei vielen Sachen im Leben so - nicht nur Musikinstrumenten.
Aber ja, wenn man sich sicher ist, die Sache lange zu verfolgen, kann man natürlich auch gleich zum besseren Modell greifen. Ohne jegliche Grundlagen ist nur die Chance gegeben, dass der Kauf nicht optimal zu einem passt, wobei 300€ natürlich was anderes sind als 1500€ oder so.
Die 40-50€ waren sehr niedrig angesetzt von mir, aber zwischen 70-120€ sollte man Modelle bekommen, die für einen Anfänger gut spielbar sein sollten.
Einfach mal bei Thomann etc. schauen und die Bewertungen lesen - klar sind das keine Profi-Instrumente, aber eben auch kein Schrott.