Beiträge von Ingandersson

    Danke @Der Pirol für deine Hinweise! Deute ich das richtig, dass du meinst, die Fragestellung derart einzuschränken, dass nicht mehr von "Kindern mit Lernbeeinträchtigungen" gesprochen wird, sondern konkret von Kindern mit Schwierigkeiten beim Schreibenlernen? Mein Gedanke war eben, jegliche Art von Schwierigkeiten und möglichen Ursachen abzudecken, wofür der Dachbegriff Lernbeeinträchtigungen meiner Meinung nach am besten geeignet ist. Am Ende sollen ja gerade solche Phänomene, wie du sie beschrieben hast, thematisiert werden. Und falls am Ende herauskommt, dass die Wahl der Schriftart gar nicht so entscheidend ist, ist das ja auch ein Ergebnis... 😁

    Zu Lehrern aus meiner Umgebung: Ich brauche halt am besten Lehrkräfte aus verschiedenen Bundesländern, weil ich nun aus Sachsen komme, wo die SAS verbindlich vorgeschrieben ist. Natürlich werden Lehrkräfte hier auch einbezogen, aber LK aus Bundesländern mit weniger engen Vorgaben könnten hier vielleicht nochmal ganz andere Sachen berichten...

    Danke auf jeden Fall für deine Antwort und Tipps!

    Warum soll es ein Interview sein und kein Fragebogen?

    Ein Fragebogen ist ja ziemlich begrenzt, was flexibles Eingehen auf Erzählungen und sowas angeht. Und im Gespräch kann man denke ich auch etwas lockerer "drauf los erzählen", bei Fragebögen überlegt man sich ja erst tausend Mal wie man die Dinge richtig ausdrückt :D Die Methode, die ich grade im Blick habe, nennt sich offiziell "Gruppendiskussion", aber ich möchte es eigentlich nicht als Diskussion gestalten, sondern eher als Austauschrunde, bei der ich Fragen und Erzählungsanregungen in den Raum stelle und man Aussagen der anderen aufgreifen und sich dazu positionieren kann usw. ...

    Hallo icke ,

    erstmal vielen Dank, dass du dich mit dem Thema so beschäftigt hast. Ich bemühe mich, auf all deine Anmerkungen einzugehen!

    Zunächst nochmal kurz zum gedachten Ablauf: Das Ganze hab ich mir bislang nicht als Einzelinterviews, sondern eher in Kleingruppenform vorgestellt. Die 1,5h waren eher als maximaler Zeitrahmen gedacht, falls wirklich super viel erzählt wird, ich rechne aber eher so mit 45 min. Außerdem werde ich versuchen, das Gespräch bisschen zu moderieren und mir Leitfragen überlegen, sodass sich niemand ohne Erzählanlass irgendetwas aus der Nase ziehen muss :)

    Wenn eine teilnehmende Lehrkraft bisher nur eine Schrift unterrichtet hat, sei es aufgrund der Ländervorgaben oder Vorgaben der Schule, sehe ich das nicht als Hindernis an, da hier ja trotzdem davon berichtet werden kann, womit Kinder bei dieser Schrift konkret Schwierigkeiten hatten, wie man hier u.U. interveniert hat etc. Die Schriften untereinander zu vergleichen, soll nicht eure Aufgabe sein, damit beschäftige ich mich jetzt gerade im Theorieteil und das werde ich auch ganz am Ende unter Einbezug der Erzählungen nochmal tun. Möglicherweise melden sich aber auch Lehrkräfte, die schon verschiedene Schriften unterrichtet haben und gern von Vergleichen berichten wollen, das wäre natürlich auch toll, ist aber kein Einschlusskriterium.

    Was du an Erfahrungen hier bereits beschrieben hast, finde ich super interessant. Dass man viele Schwierigkeiten in ihrer Ursache nicht begründen kann, ist klar und darum soll es auch weniger gehen - eher um die Erscheinungsform der Schwierigkeiten und wie darauf reagiert wird.

    Vielen Dank auf jeden Fall für die Äußerung deiner Bedenken - vielleicht konnte bisschen was nochmal klargestellt werden. Ich fänd es ganz toll, wenn der Sache eine Chance gegeben wird :)

    Dass du die Zeit gerade nicht hast, ist sehr schade, aber natürlich absolut verständlich!

    Mir sind die Definitionen nicht klar genug.

    Förderschüler// Schüler mit Schwierigkeiten in der Feinmotorik/ Schreibmotorik/ Sehfähigkeit// Lernschwierigkeiten// Diagnostik// Gutachten

    Förderschullehrkräfte/ Grundschullehrkräfte

    Schriftspracherwerb/ Druckschrift/ Schreibschrift

    Für meine StEx soll "Lernbeeinträchtigungen" wirklich als Dachbegriff für alle Einschränkungen im Lernen gelten, d.h. es kann sich um partielle, umfassende, vorübergehende, andauernde, motorik- / kognitions- / umfeldbedingte Beeinträchtigungen usw. handeln. Das würde aber z.B. auch konkrete Diagnosen wie LRS einbeziehen.

    Geht es nur um den Vergleich verschiedener verbundener Ausgangsschriften (VA vs. LA vs. SAS) oder auch um die grundsätzliche Frage Druckschrift vs. Schreibschrift (vs. Grundschrift)?

    Es sollen vor allem LA, VA, SAS und GS Thema sein, da das ja die Schriften sind, die in den verschiedenen Lehrplänen eben mehr oder weniger verpflichtend verankert sind. Wenn es um Eure Erfahrungen im Schriftspracherwerb und mit den verschiedenen Schriften geht, spielt Eure grundlegende Haltung zu Druckschrift vs. verbundene Schrift natürlich implizit auch mit hinein und das ist auch gut so. Ziel ist es ja, am Ende die Vorteile und Nachteile der einzelnen Schriften zu explodieren... unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit Lernbeeinträchtigungen.


    laleona Deine Perspektive als Förderschullehrkraft würde mich auch sehr interessieren - so hat man am Ende vielleicht ein umfassenderes Bild :)


    An pepe  Zauberwald  Caro07 und auch an alle anderen, die ich gerade nicht hier markieren kann - hättet ihr grundlegend Lust, mitzumachen? Der Aufwand würde sich lediglich auf ein ca. 1,5-stündiges Zoom-Meeting (o.a. Plattform) beschränken, auf das sich nicht großartig vorbereitet werden muss, da es wie gesagt mehr um eure persönlichen Erfahrungen geht :)

    Ziel der StEx soll (im Idealfall) sein, eine erfahrungsbasierte Orientierungshilfe für Lehrkräfte zu schaffen - welche Schriften eignen sich aus welchen Gründen gut für Kinder mit diversen LB, welche vielleicht weniger...


    Schreibt mir gern mal eine E-Mail an andersson.inga98@web.de, wenn ihr Lust habt! Ihr würdet mir sehr helfen! :)

    Hallo, danke erstmal für eure Reaktionen!

    Im Rahmen der StEx-Arbeit würde ich gern mit Grundschullehrkräften aus verschiedenen Bundesländern sprechen (eben wegen der verschiedenen Vorgaben in den LP). Es soll bisschen in die Richtung gehen, wie die LK im Rahmen des Schriftspracherwerbs auf (auftretende oder schon vor Schulbeginn bekannte) Lernschwierigkeiten von einzelnen Kindern reagieren eben unter Rückgriff auf Anpassung der zu erlernenden Schreibschrift z.B.

    PS: Rein definitorisch ist in diesem Fall, wenn von Kindern mit Lernbeeinträchtigungen gesprochen wird, nicht nur der diagnostizierte sp. Förderbedarf gemeint! :)

    LG!

    Hallo ihr Lieben,

    ich schreibe gerade meine Staatsexamensarbeit zum Thema "Vor- und Nachteile verschiedener Ausgangsschriften für Kinder mit Lernbeeinträchtigungen". Ich habe mir schon einige Studien angeschaut, die die verschiedenen Ausgangsschriften, die es aktuell in Deutschland gibt, hinsichtlich ihrer Eignung unter verschiedenen Gesichtspunkten untersuchen. Hier fehlt jedoch immer der Kontext der Lernbeeinträchtigungen, da ja schon unter normalen "Regelschulbedingungen" kaum verlässliche Empirie besteht. Deshalb suche ich Lehrkräfte aus dem Primarstufenbereich, vielleicht sogar aus integrativ/inklusiv arbeitenden Schulen, die Lust hätten, an einer kleinen Studie im Rahmen meiner StEx teilzunehmen. Hier muss sich auch nicht großartig vorbereitet werden - vielmehr interessieren mich Erfahrungsberichte mit verschiedenen Ausgangsschriften, die besonders den Schriftspracherwerb betreffen.

    Ich würde mich sehr über eure Teilnahme freuen! LG

    Hallo ihr Lieben,

    ich schreibe gerade meine Staatsexamensarbeit zum Thema "Vor- und Nachteile verschiedener Ausgangsschriften für Kinder mit Lernbeeinträchtigungen". Ich habe mir schon einige Studien angeschaut, die die verschiedenen Ausgangsschriften, die es aktuell in Deutschland gibt, hinsichtlich ihrer Eignung unter verschiedenen Gesichtspunkten untersuchen. Hier fehlt jedoch immer der Kontext der Lernbeeinträchtigungen, da ja schon unter normalen "Regelschulbedingungen" kaum verlässliche Empirie besteht. Deshalb suche ihr Lehrkräfte aus dem Primarstufenbereich, vielleicht sogar aus integrativ/inklusiv arbeitenden Schulen, die Lust hätten, an einer kleinen Studie im Rahmen meiner StEx teilzunehmen. Hier muss sich auch nicht großartig vorbereitet werden - vielmehr interessieren mich Erfahrungsberichte mit verschiedenen Ausgangsschriften, die besonders den Schriftspracherwerb betreffen.

    Ich würde mich sehr über eure Teilnahme freuen! LG

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