Beiträge von sunshine_:-)
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Quittengelee: Überlebensfähigkeit, Lebenstüchtigkeit, Empathie, Rechnen, Lesen, Schreiben. Das wären meine Erwartungen an Schule. Dann erst kommt der Rest. Dass dies nicht der Allgemeinbildungsvorstellung im Lande der Dichter und Denker entspricht ist mir klar - sei's drum.
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… weil das nicht überlebenswichtig ist?
Streichen wir danach Deutsch oder lieber Mathe, um gesunde Ernährung und Bewegung, Umgang mit Geld und Anträgen und Verträgen, Umgang mit Medien, Kommunikation, Resilienz, Gartenbau und Demokratie beizubringen?
Mathe und Deutsch nicht, zu Gunsten der von dir genannten Inhalte (inkl. Schwimmen und Radfahren) können wir aber gerne alles andere kürzen (und nein, zu meinen Fächern gehören weder D noch M).
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Inzwischen gibt es Kinder, die in der vierten Klasse noch nicht Radfahren können oder so unsicher sind, dass sie gar nicht das praktische Radfahren richtig mitmachen können. Umschauen, Handzeichen geben, einordnen ist rein technisch bei diesen Kindern gar nicht möglich. Jetzt sind wir so weit, dass die Grundschule für die diversen Klassenstufen ein Konzept entwickeln muss, um sicherzustellen, dass die Kinder Radfahren lernen.
Ja, so sieht es aus. Genauso, wie Grundschulen das Schwimmen beibringen müssen.
Leider machen das viele Eltern nicht (mehr), aus welchen Gründen auch immer.
Fakt ist aber, es MUSS gelernt werden, weil es überlebebenswichtig sein kann. Deshalb ist ein Umdenken meiner Meinung nach erforderlich. Wenn hier Kapazitäten für oben genanntes gebraucht werden, gibt's halt mal keinen Musik- oder Englischunterricht.
Dass die "Gesellschaft" in Form von verfügbarer Verkehrspolizei und Geld für Schwimmbäder zur Verfügung stehen muss, versteht sich von selbst .
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Hmm...... Dem Bild nach in der Kölnischen Rundschau ist da eine Ampel. Das verschärft das Ganze.
Nur für Autos (edit= geradeaus). Nicht für Fußgänger und Radfahrer an der Stelle!
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1. Ein ehemaliger Kollege wohnt in der Nähe der Stadt, wo sich der Unfall mit dem 11jährigen Kind ereignet hat. Er kennt die Stelle. An der Stelle geht der Radweg vom Gehsteig, auf dem er sich bis dahin befindet, auf einen Überweg für Radfahrer und Fußgänger ohne Ampel. Das Kind befand sich also nicht auf der Straße, sondern war im Begriff die Straße zu überqueren, es hatte Vorfahrt. Es ist nicht auf einer Straße rechts an einem LKW vorbeigezogen!
2. An "unserer" Grundschule hat es eine (!) Fahrradübung von 90 Minuten in 4 Jahren gegeben. Vielleicht sollte man den Fokus der Lerninhalte ein bisschen verschieben, sowohl von Seiten der Grundschulen als auch von Seiten der Verkehrspolizei .... ist mir unbegreiflich.
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In dem Kontext kann ich den Podcast "Himmelfahrtskommando - Mein Vater und das Olympia-Attentat" empfehlen.
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Ich glaube primarballerina meinte meinen Post und hat eventuell zeitgleich mit Humblebee geantwortet? Ich ahne wo euer Missverständnis liegt, muss jetzt aber Fußball gucken ⚽.
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Trotz Müllabfuhr wünsche ich mir die Niederlande 🇳🇱 .
Bei dem Glück (ohne Können-bisher) werdens nachher noch die Engländer. OH NO.
DUum hat ein Ticket für die Olympschen Spiele.
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Wir nutzen:
- Stundenplan
- Vertretungsplan
- Klassenbuch (Hausaufgaben, Fehlstunden, Klassenbucheinträge)
- Nachrichten (Kommunikation mit Kollegium und Elternschaft).
Alles funktioniert im Prinzip gut.
Nachteile:
- Vertretunsplan ist weniger detailliert und hat weniger Funktionen als Webuntis
- Noteneintrag in Kurslisten funktioniert nicht gut
Ich HÄTTE gerne die Bezahlfunktion für Eltern (siehe auch meine zahlreichen Beiträge in den Schulkonten-Threads).
Edit: ich kenne sonst webuntis und finde den Schulmanager optisch um einiges ansprechender und übersichtlicher und auch intuitiver.
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Ja, offiziell ab Montag aber faktisch ab sofort
.DUum hat jetzt nach dem EM-Ausscheiden Deutschlands ein neues Team zum Mitfiebern (und verrät es auch).
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Edit: Ganz furchtbar finde ich übrigens die mir unbekannten Kinder am Schultor, die mir während meiner Wartezeit ebenda aufzählen, wieviel 1en sie hhaben.
Das sind übrigens auch dann die, die in der 5 bei mir anfangen zu heulen, wenn sie mal eine 3 schreiben...
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Solange weiterführende Schulen ihre Schüler auch nach diesen Noten aussuchen (und das tun sie hier de facto, auch wenn es offiziell "Losverfahren" gibt), solange werden diese Noten auch für Grundschüler schon eine hohe Bedeutung haben.
Ich denke dennoch, dass man als Eltern und Lehrerin einen gewissen Einfluss auf Selbstbild/ Selbstwahrnehmung sowie Außendarstellung der Kinder und Schülerinnen hat, auch was die Bedeutung von Noten angeht.
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Off-Topic: ich habe komplett unpädagogisch (im Sinne meiner Arbeitgeberin "unpädagogisch") meinen Kindern von Anfang an gesagt, dass Zeugnisse keine Leute machen. Wir gehen einfach schön Essen und keiner bei uns schaut sich den ganzen Kram besonders intensiv an. Zeugnisgeld von Oma und Opa gibt es eh. Erklären habe ich nichts müssen, mich hat bisher niemand danach gefragt.

Edit: Ganz furchtbar finde ich übrigens die mir unbekannten Kinder am Schultor, die mir während meiner Wartezeit ebenda aufzählen, wieviel 1en sie haben.
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Morse' Ohje, sorry, das ist mir eine Woche vor Ferienbeginn too much
. Wenn du glaubst, dass es unterschiedliche Definitionen von Demokratie gibt, dann ist das für dich halt so. Nix für ungut. -
Du nutzt ja selbst den Plural: DefinitionEN.Weshalb soll das keine Sache der Meinung sein?
Im Schulunterricht wird ja gerne auf den Ursprung der Demokratie in Athen verwiesen, mit dem Zusatz, dass diese nach heutigen Maßstäben gar keine Demokratie sei.Da habe ich mich doch glatt missverständlich ausgedrückt. Es gibt festgelegte Prinzipien und Demokratie ist definiert für demokratische Staaten (=Demokratien).
Was Athen damit zu tun hat, weiß ich nun wirklich nicht. Dort wurden unterschiedliche Grundsteine gelegt, wie die allgemeine Wahl für Männer, aber nur wenn sie keine Sklaven oder "Fremde" waren, es gab für ebendiese erstmals Versammlungen oder die Einflussnahme durch das Scherbengericht. In z.B. Sparta sah die Sache anders, aber ähnlich aus, diese Grundlagen haben sich weiterentwickelt, ihren Ursprung hatten sie in Abgrenzung zu Monarchie und Aistokratie.
Was genau ist jetzt dein Punkt, wenn wir uns die z.B. westeuropäischen Demokratien (again Plural, weil Staaten) im Europa nach dem 2. Weltkrieg anschauen? Klar, dass sich die Definition von Demokratie seit Athen geändert hat denke ich doch! Definition und Prinzipien gelten jedoch so wie im 20. Jahrhundert für D festgelegt und nicht, wie die AFD es sich heute ausdenkt, weil zufällig Montag ist oder so.
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Ich verstehe deinen Punkt. Ich denke auch, dass nur weil eine Partei gewählt wird, das nicht automatisch bedeutet, dass sie demokratisch ist. In meinem Freundeskreis gibt's auch welche, die die AfD kritisch sehen, und wir diskutieren oft darüber, wie weit man bei der Definition von „demokratisch“ gehen sollte. Jeder hat da seine eigene Meinung und das ist auch okay.
Hm, also nein! Es gibt festgelegte Grundprinzipien und Definitionen von Demokratie. Das ist keine Sache der Meinung.
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Also fernab einer Dienstpflicht empfinde ich die Teilnahme bei der Abiturentlassfeier, d.h. also bei der zeremoniellen Überreichung der Abiturzeugnisse, irgendwo auch als eine Frage des Anstands. Hier mit Paragraphen zu kommen finde ich irgendwie unpassend.
Da stimme ich dir prinzipiell zu. Jahrelang war der Termin bei uns aber verpflichtend an einem Samstag (10.00-13.00) das fand ich teilweise "schwierig".
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Bei uns steht das immer in einer freundlichen Email der SL. Tatsächlich wird dann aber die Anwesenheit nicht kontrolliert (das wäre lustig, wenn so einen Lehrerinnenanwesenheitsliste durch die Elternreihen ginge...).
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