Ich möchte mich den USA-Befürwortenden anschließen, aber nicht weil es um die USA geht, sondern weil hier offensichtlich eine Familie eine eigene Lebensplanung hat.
Das ist alles wieder so aus der sehr eigenen Ecke gedacht. Vielleicht gefällt es der Familie sehr? Vielleicht bleibt sie noch länger oder geht für weitere drei Jahre nach Panama oder in die Mongolei? Vielleicht ist es einfach nicht so wichtig, wer wann hier nach wievielen Jahren Abitur macht?
Ich finde diese "alle müssen Abi haben" - Denke grauenvoll, sie ist ja auch unter Lehrkräften sehr verbreitet.
Ganz ehrlich, wisst ihr wieviele meiner Abi-Pappnasen BWL im 3. Semester abbrechen und nichts auf die Reihe bekommen? Und wieviele von denen, die vorher mit einem mittleren Bildungsabschluss oder FHR abgegangen sind,einen kreativen/interessanten Lebensweg hinlegen? (Dazu kommen übrigens noch mehrere Flüchtlingskinder, die inzwischen eine beachtliches Abitur hingelegt haben, nachdem sie hier mit 13 ohne Sprachkenntnisse aufgelaufen sind, sowie meine durchweg positive Erfahrungen mit USA-Rückkehrenden).
Ganz ehrlich, soll die Familie doch eine tolle Zeit im Ausland haben. Der Rest wird sich- wie Immer im Leben- zeigen.