Beiträge von Miss Othmar

    Jein - Finanzämter erstatten zu viel gezahlte Steuern durch eine Überweisung.

    Trotzdem ist das Argument von RedPandas Schulleitung Blödsinn, weil man nicht den gezahlten Betrag zurückbekommt, sondern die Einkommenssteuer sich ermäßigt, wenn man die Werbungskostenpauschale noch nicht ausgeschöpft hat. Mal ganz abgesehen von dem illegalen Ansinnen, seine qua Dienstverpflichtung entstandenen Reisekosten selbst zu tragen.

    Mein persönlicher Tipp: Lass dir die Rentenbeiträge ausbezahlen und leg das Geld sinnvoll an. Oder hau es auf den Kopf. Die 18 Monate entscheiden bei deiner Pension nicht über Sekt oder Selters. Außerdem sollten sie tatsächlich ruhegehaltsfähig sein.

    Umgekehrt gedacht: wie viel Rente soll denn dabei herausspringen? Viel mehr als 3,50 werden es ohnehin nicht sein.

    Für 18 Beitragsmonate gibt es gar keine Rente, man braucht mindestens 60 Beitragsmonate..

    Na ja, Waldorfschulen ohne staatliche Anerkennung legen rein inhaltlich betrachtet nicht vorrangig Wert darauf Lehrkräfte mit voller Lehrbefähigung einzustellen, die sie auch nur bedingt benötigen, nachdem sie keine staatlichen Abschlüsse abnehmen dürfen. Diejenigen, die eine staatliche Anerkennung haben, müssen und wollen diese auch inhaltlich erfüllen, weshalb sie auf Lehrkräfte mit voller Lehrbefähigung angewiesen sind.

    Ich hatte mehrer Mitanwärter: innen im Ref, die an einer der privaten Schulen mit staatlicher Anerkennung im Ref zugeteilt worden waren. An zwei dieser Schulen erinnere ich mich noch, weil ich deren Refis genauer kannte, das war eine Schule mit Montessoripädagogik und eine Waldorfschule mit Montessoriausrichtung. An beiden Schulen sind nach dem Ref Stellen offen gewesen und die ehemaligen Anwärter: innen wurden dort eingestellt bei Verbeamtung und Beurlaubung in den Privatschuldienst, sprich A13.

    Das gibt es in NRW so nicht. Einige Ersatzschulen - vor allem mit kirchlichem Träger - haben selber Planstellen, die ein beamtenähnliches Arbeitsverhältnis darstellen. Das Gehalt kommt aber nicht direkt vom Land NRW, außerdem werden nur 89 % des Gehalts und auch der späteren Pension refinanziert, den Rest muss der Schulträger selbst aufbringen.

    Es geht doch nicht darum, ein Smartphone zu nutzen, sondern darum, darauf Schülerdaten zu bearbeiten. Wenn man dafür private Endgeräte - und dazu gehören auch Tablet, Laptop und Desktop - dafür nutzen möchte, muss man in NRW tatsächlich umfängliche und unrealistische Sicherheitsbestimmungen einhalten und das auch durch seine Unterschrift bestätigen.

    Wenn ich ein Smartphone nutzen würde, um z. B. eine Audio-Datei über eine Boombox abzuspielen, ist das gar kein Problem, falls ich diese legal erworben habe.

    Dafür natürlich nicht. Amok lösen wir mit unserem Amokalarmsystem aus.

    Eher privat als dienstlich wird bei uns das Handy genutzt. Für dienstliches haben wir Laptops und gutes WLAN. Früher hatte ich es immer wegen der Kinder mit, heute kann ich nicht mehr anders :pfeif:

    Ich hab es inzwischen wegen meiner 86jährigen Mutter mit, die immer noch ziemlich selbständig allein lebt. Falls irgendwas ist, möchte ich das zeitnah wissen.

    Wir haben knapp 1000 SuS, zwei Sekretärinnen und ein flächenmäßig sehr großes Gebäude. Wege zum Sekretariat oder Lehrerzimmer sind u. U. sehr weit. Ich würde die 112 immer von meinem Smartphone aus anrufen und danach das Sekretariat in Kenntnis setzen, dass ein RTW kommt. Wie gesagt - unser Standardkommunikationskanal ist Mail, aber manchmal ist ein Anruf einfach bequemer.

    Dann kann trotzdem das Sekretariat anrufen? Gerade dann, weil ich mich dann ja um die SuS kümmere?

    Im Prinzip ja - allerdings wollen die Eltern natürlich trotzdem mit mir sprechen. Aber ich will das eigentlich nicht diskutieren, es ist nicht illegal mit Eltern zu telefonieren oder ggf. auch eine SMS zu schreiben. In den Situationen, in denen ich das mache, erleichtert es unser aller Leben.

    Ich verwende mein privates Smartphone auch nur in echten Notfällen zur Kommunikation mit Eltern. Der etablierte Kommunikationskanal ist E-Mail über dienstliche Geräte. Wenn ich mein Smartphone benutze, dann nur als Telefon oder sehr gelegentlich zum Verschicken einer SMS, niemals über andere Kanäle. Ich habe auch keine Telefonnummern von Eltern auf meinem Smartphone gespeichert, sondern wähle im Bedarfsfall nach einer Liste auf meinem Dienstgerät. Mit diesem Kompromiss kann ich gut leben und die Eltern meiner SuS auch.

    Wenn es nur darum geht, dass ein Kind seine Eltern erreichen kann, wenn während der Heimfahrt was schiefgeht, dann tut‘s auch ein altmodisches Handy. Das haben einige in meiner 5. Klasse im letzten Jahr gehabt: Telefonieren, SMS schreiben und Musik hören, das war‘s. Blöde Sprüche von anderen hat es da auch nicht gegeben.

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