Von guter Durchlässigkeit kann im mehrgliedrigen Schulsystem eher nicht die Rede sein
Das stimmt in dieser Pauschalität eben nicht. Wir haben das Gymnasium und eine weitere Mittelschule meist im gleichen Schulhaus, dann klappt das recht gut. Es gehen sicher mehr vom Gymnasium an die FMS als anders rum, die Schwächeren machen den Stufenwechsel meist schon in der Sek I nach "oben". Es hat eigentlich in allen 1. Klassen Gymnasium etwa 2 SuS, die direkt aus dem Niveau E der Sek I kommen und noch 1 - 2 weitere, die in der Sek I einmal vom E ins P gewechselt sind. Wären es noch mehr Wechsler, wäre ja die Zuteilung davor schon fragwürdig. Eine Quote von 40 % oder so Wechsler interpretiere ich nicht als Merkmal für gute Durchlässigkeit, sondern als Merkmal dafür, dass Lehrpersonen an der Primar hahnebüchene Übertrittsempfehlungen aussprechen. Tun sie offensichtlich nicht.
In einem FMS-Kurs mit 8 Personen habe ich im Moment 2 Personen, die in der Sek I mal im Niveau A angefangen haben (das ist die deutsche Hauptschule) neben 3 Personen, die im Aargau an der Bezirksschule waren wovon eine völlig problemlos direkt ans Gymnasium hätte gehen können. In einer 4. Klasse Gymnasium habe ich ein ehemaliges E-Mädchen die mir in der mündlichen Abschlussprüfung sicher eine 6 machen wird. Das ist völlig normal bei uns.