Es mag eine unpopuläre Meinung sein, aber im Grunde ist es so, dass jemand, der bewusst potentiell gesundheitsschädliche Lebensstilentscheidungen trifft, in Kauf nimmt, im Laufe seines Lebens eine schwere Erkrankung zu bekommen, (früher) pflegebedürftig zu werden oder vor der durchschnittlichen Lebenserwartung zu versterben.
Es gab eine Zeit, da erschien es tatsächlich Zufall, ob man im Laufe seines Lebens bestimmte Erkrankungen oder körperliche Erscheinungen bekommt. Inzwischen jedoch gibt es genug (seriöse) Studien, die zu dem Ergebnis kommen, dass ein gesunder Lebensstil das Risiko für besagte Erkrankungen und Erscheinungen erheblich senken kann. Es gibt seriöse Studien, die sagen, dass Prävention (bis zu einem gewissen Grad) Pflegebedürftigkeit sogar vermeiden kann.
Ein Restrisiko bedingt durch genetische Vorbelastungen, Zufall und Unfälle gibt es immer und möchte ich auch nicht abstreiten. Bis auf diese wenigen Fälle sind jedoch viele Erkrankungen und körperliche Erscheinungen (zumindest im Jahr 2025 und im deutschsprachigen Raum) das Ergebnis von persönlichen Entscheidungen, und das muss man leider auch so deutlich sagen.
Das glaube ich nicht, Menschen werden nunmal uralt in Deutschland, was in erster Linie Ernährung, Medizin und dem granatenlosen Dasein geschuldet ist. Die Wahrscheinlichkeit, mit 85 noch kerngesund durch die Gegend zu laufen sinkt, weil man statistisch gesehen überhaupt so weit gekommen ist und gerade nicht mit 69 an einem Herzinfarkt gestorben ist. Irgendwann lässt halt einfach alles nach.
Aber da du diese Behauptung so selbstsicher aufstellst, hast du sicher noch Daten, die deine These belegen?