Beiträge von Quittengelee

    So ganz grundsätzlich, besprecht ihr nicht am Seminar, wie die Stunden aufgebaut werden sollen? Ich habe keine Erfahrung in GE-Schulen und kenne auch das Buch nicht. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das "zu wenig" ist. Es könnte doch auch sein, dass in deiner Klasse Kinder mit schweren Mehrfachbehinderungen sind, dann wäre nicht mal sprechen möglich. Ein Arbeitsblatt ist also ganz sicher kein Muss. Mein Eindruck: du hast eine verhältnismäßig fitte Klasse und denkst in Kategorien von Grundschulen, was dem Seminar aufstößt.

    Was steht im Curriculum, kannst du da Hinweise bzgl. der Ziele finden? Ich hätte jetzt gedacht, es ginge dir ums Wiederholen der Wochentage. Dann wäre die Wiederholung mit Bildkarten im Kreis und auch das Nachspielen mit "nacheinander an den Tisch Kommen" eine Verdeutlichung des zeitlichen Ablaufs. Ein Gefühl dafür kriegen, dass die Wochentage immer wiederkommen, alles einen Rhythmus hat. Und sich die Begriffe zu merken.

    Ich würde auf jeden Fall das Lied am Anfang singen. Und vielleicht kann man aus den Bildkarten (Tieren/ Wochentagswörtern/ Symbolen...?) am Schluss eine Art Kalender machen, den man nach hinten umblättern kann oder übereinander aufhängen und mit einer wandernden Klammer anzeigen, welcher Tag heute ist? Dann habt ihr ein konkretes und nachhaltiges Ergebnis, das man jeden Tag nutzen kann, um die Tage zu wiederholen.

    Also erstmal sind das sicherlich Einzelfälle. Die meisten "Problemschüler" sind nicht gleich Schwerstkriminelle.

    Aber davon losgelöst. Du kennst niemanden, der komplett ausgeschlossen wurde und gleichzeitig forderst Du es? Wie soll das gehen? Es ist nun mal nicht vorgesehen, dass wir Menschen mit 14,15 Jahre komplett aus der Gesellschaft ausschließen.

    Wer fordert das? Du redest wirr.

    Können wir zur Abwechslung mal anfangen, eine kontroverse Wortverwendung (hier das Wort "komisch") an die Person, die den Ausdruck als erstes (!) verwendet, zu adressieren, statt die Person, die das Wort mittendrin aufgreift, womöglich sogar eine Gegenfrage hierzu stellt? In dem Fall war es s3g4.

    Dieses Muster ist mir schon ein paar Mal aufgefallen (diesmal bei dir, Quittengelee, aber es kamen etwaige Rückfragen auch von anderen Usern) und ich frage mich dann immer, ob der Anfang einer Unterhaltung nicht mitbekommen wurde, oder ob sich bewusst dazu entschieden wurde, die Kritik (manchmal kann sie ja durchaus berechtigt sein) an einer Sekunär- statt der eigentlichen Primärquelle festzumachen.

    Nö, kein Muster, ich hatte den anderen Beitrag nicht gelesen. Ist aber auch egal, du bist doch für das verantwortlich, was du schreibst.

    Würdest du es auch angemessen finden, dass du beim Wechsel der Krankenkasse alle Behandlungskosten, die die abgebende Kasse im letzten Jahr übernommen hat, erstatten musst? Ist genau die gleiche Situation.

    ...

    Gute Frage, habe ich noch nicht darüber nachgedacht. Ist Streikgeld wie eine Versicherungsleistung?

    Immerhin wird durch den Streik ja im Idealfall etwas erreicht. Wenn man von der dauerhaften Gehaltserhöhung profitiert aber die xy€ nicht zurückzahlen will, die man für den Verdienstausfall erhalten hat- mir persönlich kommt's kleinlich vor.

    Edit: was Kodi schreibt klingt jedenfalls logisch.

    Kann ich dir nicht so kurz sagen.

    Ich schon, offenbar versteht der Angesprochene die Aussage jedoch nicht. Normalerweise frage ich nicht jedes Mal nach, nur weil jemand verwirrt guckt, das ist dann sein oder ihr Problem, wenn eine Auseinandersetzung zu anstrengend ist.

    In diesem Falle finde ich die Aussagen so unmöglich, dass ich es nicht stehen lassen will.

    Wie kann man über Kinder schreiben, sie seien "komisch" aufgrund einer "Beeinträchtigung"? Wie kann man weiterhin schreiben, in der Förderschule entstünde automatisch ein "'Wir'-Gefühl", weil die anderen auch eine "Beeinträchtigung" haben?

    Das ist auf vielen Ebenen eine so dumme Aussage, dass ich es nicht nachvollziehen kann, dass der Beitrag nicht nur geliked wurde, sondern gleichzeitig meine 1:1-Umschreibung mit Ersetzen des Zitierten traurig und unverständlich scheint.

    M.a.W.: wer meine Aussage scheiße und asozial findet: das war sie. Genauso wie die des Forumsteilnehmers Gymshark, was ich bewusst demonstriert habe.

    Dann müssten Schulhelfer oder notfalls Sicherheitspersonal eingestellt werden. Kinder vom Schulbesuch auszuschließen ist sicherlich kein sinnvoller Weg.

    Klar. Wir stellen flächendeckend Security an Schultore und gewalttätige Kinder gehen weiter unbehelligt aus und ein.

    *Ironie off*

    Falls es dir nicht bekannt sein sollte: es gibt gestufte Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen. Dass ein Schüler komplett jeder Schule verwiesen wurde habe ich noch nie erlebt. Ich kenne einen Schüler, der wegen Totschlags in U-Haft saß, selbst dieser hatte seinen Schulplatz nicht verwirkt.

    Man muss diese Maßnahmen aber auch umsetzen und das geht in schweren Fällen nun Mal nicht ohne Schulleitung, auch wenn mancher das hier offenbar nicht hören will und die Probleme auf die einzelnen Lehrkraft abwälzt.

    Wem dann lieber ist, dass der kriminelle Jugendliche in seiner Klasse bleiben darf und die traumatisierte Lehrperson dafür in der Klinik sitzt, ist ein schlechter Pädagoge und ein schlechter Chef.

    Hier gibt es keine Missverständnisse sondern deutlich unterschiedliche Bewertungen einer Situation, über die sich gerne jeder seine eigene Meinung bilden kann. Du kannst seitenweise irgendwelche Institutionen aufzählen, die irgendwas erzählen, ich denke trotzdem selber. Und gerade ich, Plattenspieler, etc. haben unsere Position hier inhaltlich ausführlich begründet, als Gegenargument kommen dann immer Verweise auf dritte und der Wechsel auf die Emotionsebene.

    Ich zähle seitenweise Institutionen auf, die Daten vorlegen, welche Probleme es gibt UND wie diese bewertet werden. Plattenspieler lädt ein Interview einer Person hoch, die sagt, es gebe keine Hungersnot. Wo siehst du Fakten, die zu unterschiedlicher Bewertung führen?

    Es muss doch eine Quelle geben, auf die man sich mit seiner Meinung beruft? Bis auf die USA, deren Präsident nicht zurechnungsfähig ist, hat Israel keinen Rückhalt, macht dir das keine Angst?

    Zum Vorwurf der Emotionsgeladenheit: ja, Menschenleben lassen einen im Idealfall nicht kalt. Jeglicher Antisemitismusvorwurf und Holocaust-Bezug ist noch wesentlich aufgeladener. Menschlich hoffentlich.

    KI sucht nach Eselsbücke, damit man sich merken kann, welche Zeitform welche ist:

    "Eine einfache Eselsbrücke: Das Präteritum steht meist in Geschichten und wird als einfache Vergangenheitsform genutzt, während das Perfekt die vollendete Vergangenheit ist, die oft im Gespräch (mündlich) verwendet wird und mit „haben/sein + Partizip II“ gebildet wird"

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