Beiträge von Quittengelee

    [Mod-Beitrag]
    Nur als Info: Wir überlegen im Hintergrund durchaus, was wir mit den Beiträgen machen. Einerseits ist rassische Kacksch.. (mein eigenes Wording, kein Mod-Sprech) eben das: Sch..., aber der Gegenwind ist da, so dass klar ist, dass es dieser User ist und nicht die Gesamtheit der Lehrkräfte ist.

    Wenn das Stehenlassen rassistischer Kackscheiße davon abhängt, ob es Gegenrede gibt, rede ich gegen.

    Dass es ältere Beiträge des Users gibt, hatte ich nicht gesehen, macht die Sache aber nicht besser, weil es die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass sich hier eine Lehrkraft äußert.

    Zu fragen, welche Probleme der TE selbst hat und welche der besagte Freund, ist m.E. kein "schießen", sondern die Aufforderung, konkret zu werden und vom unsäglichen besorgter-Bürger-Ton wegzukommen.

    Ich fürchte, dass die Feriendebatte zur Kürzung von Ferien führen wird. Im Zuge derselben äußern sich nun wiederholt Eltern öffentlich, die sich über Dauer und Anzahl und mangelnde Ferienbetreuung ihrer Kinder beklagen.

    Wahrscheinlich wieder ein Problem der alten Bundesländer, die immer noch nicht aufgeholt haben in puncto Kindergarten- und Hortplätze. Weil die aber Geld kosten, sehe ich die CDU schon auf den Zug aufspringen und Sommerferien ersatzlos auf 4 Wochen zu kürzen.


    Der Ref Kollege kommt ursprünglich aus Polen und meint auch, es fiele ihm immer wieder bei Urlauben daheim auf, wie unterschiedlich die Gesellschaften sind. In Polen sehr homogen und insgesamt diszipliniert, insbesondere da wohin er hingekommen ist in NRW total multikulti mit zig Problemen und am Ende, glaub ich, ist das wohl auch der stressende Punkt, diese Situation nicht ertragen zu können vor den eigenen Erfahrungen und vielleicht Idealvorstellungen von Gesellschaft.

    Welche zig Probleme erlebt der arme Mann denn nun eigentlich? Bislang waren deine Beispiele, dass manche Klassen ruhig sind und ihm die Kleidung mancher Schülerinnen nicht gefällt. Die rassistischen Aussagen zitiere ich bewusst nicht, man muss sowas nicht auch noch wiederholen.

    Welches Problem hast du eigentlich? Du bist ja dann selbst Referendar. Welche Unterrichtsfächer erteilst du und inwiefern betreffen dich die noch nicht näher bezeichneten Probleme des Kollegen in deinem Unterricht?

    Also hattest du gar kein Problem, weil du die Schülerinnen weder unterrichtet noch deren Leistungen zu bewerten hattest.

    Denn grundsätzlich gibt es natürlich ein abzuwägendes Interesse von Identifizierbarkeit und Vermittlung von Bildungsinhalten vs. Religionsfreiheit. Dass die unterrichtenden Lehrerinnen nicht wussten, wessen Leistungen sie bewerten, ist also entweder nicht wahr, weil du nicht dabei warst, oder ein ungelöstes Problem deiner Schule.

    Dazu assoziiere ich eine Frau, die ich neulich sah. Sie erzählte von ihrer Krebserkrankung und dass sie sich geärgert hat, wenn ihr jemand sagte "haja, Gesundheit ist halt das höchste Gut, nicht wahr?" Weil: was soll man dazu sagen, wenn man gerade schwer chronisch krank ist und nicht weiß, wie lange man noch lebt? Und dann: "Liebe ist das höchste Gut!"

    Funfact zu Fronleichnam, es gibt eine FronleichnamsVO, die besagt:

    "In den in der Anlage aufgeführten Gemeinden der Landkreise Bautzen, Hoyerswerda und Kamenz ist Fronleichnam gesetzlicher Feiertag. 2Dies gilt, wenn die aufgeführten Gemeinden nach einer Neugliederung als Gemeindeteil fortbestehen, nur für diesen Gemeindeteil"

    Dass nur bestimmte Gemeindeteile Feiertage haben, wusste ich bislang nicht.

    Was Pfingsten ist, weiß ich übrigens auch bis heute immer noch nicht. Hat das irgendwer von euch verstanden?

    Dass besagter Ref-Kollege sich in Toleranz üben sollte, ist richtig.

    Derartige Beleidungen, die zudem noch einen Berufsstand in den Dreck ziehen, sind aber ebenfalls nicht angebracht.

    Ich kann im Übrigen nachvollziehen, dass nicht jeder Kollege mit jeder Klientel klarkommt. Und es kann durchaus eine Klientel geben, für die besagter Kollege ein guter Lehrer wäre.

    Nein. Wer menschenverachtende Dinge von sich gibt, sollte nicht mit Menschen arbeiten. Mir ist die Müllabfuhr eingefallen, weil man dort mit wenig Menschen zu tun hat. Da man dort aber ebenfalls auf seinen Kollegen angewiesen ist- kürzlich hat ein aufmerksamer Fahrer seinem Kollegen das Leben gerettet- habe ich eingeschränkt, dass es ein Beruf sein sollte, in dem man noch weniger mit Menschen zu tun hat. In den Dreck hat nur dein Urteil irgendwas gezogen.

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